C'est la vie

Irrtum und Wahrheit

,Vorabinfo:

Die Deutsche Telekom wies mich darauf hin, daß neue Datenschutzgesetze in Kraft getreten seien und darauf hinzuweisen ist, daß

1) Die Telekom sog. "Webschriftarten" im Rahmen ihres Programms "homepagecreator" anbot und anzugeben ist, daß diese Schriftarten von dritter Seite, in diesem Fall Fa. Google, dazugeladen werden. 

Anmerkung von mir: Würde ich das vorab gewußt haben, hätte ich auf diese Schriftarten verzichtet, da ich, im Rahmen meines Berichts und meiner Überlegungen im Zusammenhang mit dem Lebensweg des Mr. Mahesh, zur zu beachtenden Möglichkeit/Alternative kam, daß Mr. Mahesh lediglich wegen der finanziellen Interessen Anderer, davon abgehalten wurde irgendwann -spätestens ca 1973/1974 - seinen ursprünglichen Lebensweg als wohlanständiger Sadhu im Gangestal - von Haridwar flußaufwärts - wieder auf nehmen zu können. Insofern muß ich bemüht sein, direkte oder auch indirekte finanzielle Interessen Dritter, wie etwa der Fa. Google von meinem  "Bericht" fern zu halten. Ich darf und will hier weder für die Fa. Google noch gegen sie Reklame betreiben. Analoges gilt für andere Personen und Organisationen. Ich bitte darum, dafür Verständnis zu haben, da sonst eine objektive, faire Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht möglich wäre.

2) Die Telekom im Rahmen des Gästebuchs die evtl eingereichten Beiträge  zwischenzeitlich - ausschließlich zur Weiterleitung - irgendwie speichern muß, um sie an mich weiter leiten zu können; es findet allerdings keine dauerhafte Speicherung derselben statt.

Anmerkung von mir: Ich sehe darin kein Problem, werde aber anscheinend dazu extra einen Vertrag mit der Telekom zu schließen haben, wonach sie das soll dürfen. Ich muß mich dazu erst noch besser informieren und schlimmstenfalls muß ich eben auf jenes "Gästebuch" am Ende dieser homepage, auf Seite "Home, verpfuschtes Leben" verzichten. Selbstverständlich erkundigte ich mich längst bei der Telekom und ob man mir das nötige Formblatt im Telekomladen aushändigen könne. Man bestätigte es mir. Im Telekomladen war dann bisweilen ca 1 Stunde Wartezeit und dann als mal die prognostizierte Wartezeit weniger war wollte man mir lediglich einen neuen Vertrag aufschwätzen und das Formblatt bekam ich nicht. Nunja irgendwann längt's einem dann erst mal, dann versucht man es auch mal wieder...

3) Die Telekom, soweit ich das aus ihren Darstellungen entnehmen konnte, auch  im Rahmen dieser homepage sog."Cookies" gebraucht.

4) Woran es lag/liegt, daß die homepage nun, ca Juni/Juli 2018, eine Weile nicht erreichbar war, weiß ich (noch) nicht. Das war - leider - auch während der Zeit des G7-Gipfels auf Schloß Elmau so gewesen. Ob ich jene "Wartungsseite" ein- oder auch ausschalte - was ich soeben ja testete - hat/hatte keinerlei Einfluß auf die Verfügbarkeit im Netz. Sorry, ich hab das wirklich ausprobiert! Ich wurde von der deutschen Telekom auch nicht drauf hingewiesen, daß sie - aus welchen Gründen? - abgeschaltet worden sei.




Der Autor: 

Franz Rickinger, geb. 1952.   

Studium der Mathematik mit Nebenfach Physik an der Technischen Universität München, abgeschlossen mit Diplom.

Im Abiturjahr mußte sich der Autor wegen eines, vom Gymnasialprofessor im Fach Deutsch, ausgewählten Themas für das Pflichtschulreferat - einer Schulaufgabe gleich bewertet -  auf die TM-Scene leider einlassen; das wurde dort dann teils absichtlich, häufig versehentlich missbraucht und so konnte man Ihn bis zu seiner Volljährigkeit 2 Jahre lang teils irreführen, dann brauchte Er ebenfalls ziemlich genau 2 Jahre um wieder auf den eigentlichen Lebensweg zurückkehren zu können, was dann aber staatlicherseits - Fehlern und Täuschungen Dritter erlegen - gewaltsam vereitelt wurde. So zeigte sich, daß die vom Autor im Herbst 1970 getroffene Entscheidung, TM nicht anzufangen - jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt und nicht in dieser Situation - und sich auf die TM-Scene nicht näher einzulassen, völlig richtig war, wohingegen der Schuldruckmittelmissbrauch jenes Lehrers zu unvorhersehbar gewesenen Gefahren, massiven sozialen Nachteilen und irreparablen Schäden leider nunmal dann führte.

Inwieweit ich "TM", jene sog. "transzendentale Meditation", irgendwann mal von mir aus, nach Erreichen der Volljährigkeit, erlernt haben würde oder auch mich evtl. mal zu Shankaracharya Shantanand (,der aus der Sicht von seinem Vorgänger Shankaracharya Swami Brahmananda Saraswati eh ein kompetent-genuger, offizieller Ansprechspartner gewesen sein würde,) - betreffs des Themas Meditation, Atman, Brahman usw - mal urlaubsartigerweise begeben haben würde (...sich anzubietenderweise nach sehr zügigem, erfolgreichem Studiumabschluß..) kann ich nicht sagen, da es jener fehlleistende Lehrer absurderweise vorzog alles durcheinanderzubringen und sich mit den, Ihm leider verfügbar gewesenen, lehrerlichen Druckmitteln tolldreisterweise in Dinge einzumischen, die ihn nicht einmal nur nichts angingen. Damals wurde mir nunmal TM aufoktruierenderunweise gelehrt und ich behalf mir mit dem äußersten Maß an Objektivität und Unvoreingenommenheit, dessen ich seinerzeit aufzubieten fähig war; ich machte dann so meine Erfahrungen, sammelte Informationen und erwarb das eine oder auch andere - zweifelsohne wirklich nicht grundsätzlich unerfreuliche bis hin zu gar vorzügliche - Wissen zu jenem Themenbereich, was aber aufgrund der mitunter bisweilen fanatisch-christlich, aber auch fanatisch-,radikal-,totalitär-,inquisitionär-psychiatrisch verhafteten Gesellschaft lediglich neue Konflikte, Missverstehenwollen-Möglichkeiten, Neid und deren desastreusen Folgen heraufbeschwor.

Der Autor wurde 1973 in Playa la Antilla/Spanien, März bis Mai, im Rahmen seiner Freizeitaktivitäten TM-Lehrer, arbeitete nie Vollzeit als TM-Lehrer und lehrte insgesamt ziemlich genau 100 Personen - ohne eigene Initiative - "TM". Er besuchte zahlreiche mehrwöchige TM-Lehrerfortbildungskurse und zog sich im Frühjahr 1976 aus allen TM-Aktivitäten zurück, da auf der Basis seiner - per der Fortbildungskurse und damals nur so erlangbar gewesenen - detailierteren Kenntnisse, davon auszugehen Er nicht umhingekommen war, dass die TM-Scene linksradikal unterwandert worden sei und es Ihm daher selbst als sinnvolle "Freizeit-Aktivität" ungeeignet erschien. Diese Einschätzung wurde einige Jahre später, in den frühen 80-er Jahren unabhängig in einem US-Interview von dem früheren KGB-Mitarbeiter, Herrn Juri Bezmenow, bestätigt. Es stellte sich obendrein heraus, daß Herr Bezmenow bereits im Herbst 1970 in die USA geflüchtet war und sich dem CIA gestellt hatte, sodaß den Westbehörden jene Problematik mit der TM-Scene bekannt gewesen sein sollte.

Ende Juli 2018 bestand ich die Prüfung zum Cambridge-C1-Zertifikat bzgl der Englischen Sprache.


Franz Rickinger lebt in München.

Autor im Fasching mal



Vorbemerkung 1:

In  den beiden klassischen Epen Indiens - auf der Basis historischer Personen oder auch historischer Ereignisse - , dem Ramayana und dem Mahabharata, gibt es jeweils 2 Teile, die üblicherweise auch als Einzelwerke betrachtet werden: Das "Yogavasishta" - davon gibt es drei unterschiedlich lange Versionen - und "die Bhagavad Gita". Diesen beiden ist gemeinsam, dass ein "Held" durch eigenes Tun in eine Situation der Handlungsunfähigkeit, in der er weder vor noch zurück konnte, geriet. Im Falle des "Yogavasishta" verdankt der Prinz Rama der Anwesenheit des Hofweisen Rishi Vasishta, daß er seine eigenmächtige, unvorbereitete Pilgerreise nicht mit dem Leben bezahlte; im Fall der Bhagavad Gita ist der weise König Krishna - als Inkarnation Gottes verehrt bzw sich später auch offenbarend oder auch nur jene Thematik bzw Problematik der Frage nach der Möglichkeit einer Inkarnation Gottes als Mensch aufgreifend und lehrerartigerweise bearbeitend - zur Stelle.

Angesichts dieser literarischen Verfügbarkeit jener Problematiken sollte es vermeidbar sein, selber mal - im Zusammenhang mit einem "esoterisch-spirituellen" Weg - in so eine Situation zu geraten (...bzw per "Lehrangeboten", die mit Inkompetenz verbunden sind,  gebracht zu werden..).

Im Vorraum einer Kirche (Michaelskirche in München, betreut von "Jesuiten") las ich mal den Anspruch der r.-kath. Kirche, der da wie folgt als Slogan formuliert war:(...Entscheide Dich für ein..) "Christliches Leben, aufdaß das Leben gelingt"; man scheint sich daher auch dort der Problematik/~en bewußt zu sein.

Auch Johann Wolfgang von Goethe bemühte sich etwas um jenes Thema und man findet in seinem 2-bändigen Werk "Faust" als Ausgangspunkt, die Verzweifeltheit eines Herrn namens Faust, der dann - aufgrund seiner Unfähigkeit zu vorausschauendem Denken und aus purer wissenschaftlicher Gier, aus blindem Ehrgeiz dem Bösen verfällt, für den Ausgangspunkt von "Faust II" - jener  sehr großen Verzweifeltheit, Ratlosigkeit - selbst verantwortlich, nur sich selber die Schuld geben kann  und erst am Ende des zweiten Bandes formuliert Goethe dann als Ergebnis - nachdem es im Band I darum ging, wie und daß jener Herr Faust Tod und Verderben über Andere gebracht hatte,  insbesondere über das Gretchen, ihr Baby, ihre Mutter und deren Bruder  -: "´Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen", wo dann nicht mehr jene Gier nach Wissen und Können  den Ton vorgeben konnte. (....allerdings ist "Sümpfe-Trocken-Legen" eben - aus heutiger Wissbarkeit heraus - auch noch nicht gut-genug, dh so gut als eben gut möglich - und insofern "gut-möglich" - gewesen....).

Allerdings, und das darf nicht verschwiegen werden, findet man in der Chandogya-Upanishad, also mehr als 1000 Jahre vor Goethe (Laut Prof. Paul Deussen wurden die Upanishaden zuerst nur mündlich überliefert und dann zwischen 1000 v . Chr. und 500 v.Chr. niedergeschrieben), eine Entsprechung: Ein Mensch namens Narada war in dieselbe Situation  geraten wie Dr. Faust; er hatte alles studiert was es da zu studieren gab und sah, daß er "die innere Zufriedenheit" jedoch nicht hatte erlangen können. Anders als die literarische Person "Dr. Faust", begab sich Narada zu einem möglichst verläßlichen Guru, erhielt den Rat, sich der Unendlichkeit zuzuwenden und fand, anscheinend, die "innere Zufriedenheit". (Siehe zB Prof. Deussen, Sechzig Upanishaden, https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#209.) Dabei spielt es dann eine grundlegende Rolle, daß Unendlichkeit gewisse Eigenschaften hat und u.a die Eigenschaft, daß wenn man ebensoviel Unendlichkeit wegnimmt, wie sie Unendlichkeit hat, die Unendlichkeit so unendlich bleibt als wie zuvor, dh daß Unendlichkeit eine Unveränderlichkeit, Ewigkeit, Unzerstörbarkeit an sich hat; wenn man von allen natürlichen Zahlen etwa alle geraden Zahlen wegläßt bleibt die wieder abzählbar unendliche Menge der ungeraden Zahlen über.

Im Übrigen war es auch René Descartes ähnlich ergangen: Er stellte am Ende seiner Schule fest, daß er an einer besten Schulen überhaupt gewesen sei und er sich am Ende mehr Fragen und Zweifel bzgl der Wissenschaft gegenüber sah, wo er doch gehofft hatte "Antworten" zu erhalten. Nach 2-jähriger Abirrung ins Pariser Nachtleben, habe er sich selbst auf die Suche nach zweifelsfreier Wahrheit begeben. Dabei habe er, als Ausgangspunkt, festgestellt und daran festgehalten, daß die Sinne ihn täuschen können und könnten, usw.  Interessanterweise ist die Überwindung der Täuschung ebenfalls ein zentrales Thema bei Shankara, womit man wieder bei Unbegrenztheit, Unendlichkeit, Atman usw ist.

In Tibet gab es mal einen bedeutenden Yogi namens Milarepa (s. jenes Buch "Milarepa, Tibet's großer Yogi",von W.Y. Evans-Wentz O.W.Barth-Verlag 1989; - ISBN 10: 3502651914/ ISBN 13: 9783502651918? - ), der erst "schwarze Magie" betrieben und eine schlimme Naturkatstrophe ausgelöst hatte (...vgl. Klimakatastrophe, Vernichtung der tropischen Regenwälder, Artensterben, Ozeane "leer""gefischt" und - stattdessen? - mit Plastikmüll angereichert, radioaktiver Unrat, Atombombenabwurf usw und nun schickt man sich an andere Planeten, Asteroiden, etc  in der selben Unweise "auszubeuten", dh zu verwüsten und zu riskieren, irgednwelche Asteroiden, Kometen, udgl u.a. versehenlich auf Kollisionskurs mit der Erde zu bringen...), sich dann dem Streben nach Erleuchtung widmete und schließlich, nach einem Weg großer Entsagungen, Entbehrungen, sehr strenger Askese, die Erleuchtung fand. Das ist dann eher ein überliefertes Beispiel von jemandem, der es eher wie "Dr Faust" gemacht hatte.

Auch das deutsche Volk (...auch andere Völker machten solche ganz grundlegend katastrophale, fatale Fehler...) wählte in den 1930-er Jahren aus purem Übermut und wieder besserer Wißbarkeit einen Weg ähnelnd dem Weg des Faust gemäß "Faust I". Prof Deussen hatte zB Vedanta bereits 1883 übersetzt und sein Buch "60 Upanishaden" erschien in der 3.Auflage 1921; das Vorwort zur ersten Auflage endet mit "Kiel, August 1905" (Siehe forgottenbooks.com; "advanced search", Suchkriterium "authors"  auswählen, dann "Paul Deussen" als Suchbegriff; https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#13) und bei der 3.Auflage ist als Erscheinungsdatum 1921 angegeben (https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#0) und so sieht man, daß man es wissen konnte bzw es wissen hätte können und daß man nicht eifrig genug alles studiert gehabt hatte. Ab 8.Mai 1945 begab sich Deutschland dann, wohl oder übel, auf einen wenig rühnlichen Weg gemäß "Faust II" und hofft, daß man in der Welt nicht allzuviel kaputtzumachen mitgeholfen haben werde. Gleichwohl erinnert vieles was Deutschland tat und tut an Faust's Sümpfetrockenlegerei und das war und ist nunmal nicht gut genug. Wenn man dann an die Art Verfolgung der TM-Scene durch den deustchen Staat einerseits und linke Fantasten sowie einstige strikt atheistische KGB-Aktivitäten andererseits denkt, so sieht man, daß man vieles einfach immer noch nicht wahrhaben will und man lieber hofft durch eine irgendwie geartete Erkenntnis dessen, was einen da hinab zog/zieht, Lösung und Erlösung zu finden. Aber Täuschung wird durch Erkenntnis, durch genaues Hinsehen, durch Wahrheitsfindung, durch Einsicht, durch Wahrheitsliebe und Bereitschaft zur Einsicht überwinden und niemals durch Hingabe an die Täuschung. Wer seine Unwissenheit für Wille Gottes etwa gar hält, wird kaum anders als unwissend bleiben. Wer sein "D'aufgängertum" für "Wille Gottes hält/hielte" wird vom "D'raufgängertum" nur schwerlich lassen können, wer seine Irrtümer für den Willen Gottes hält, wird kaum Aufklärung seiner Irrtümer erlangen. Wer seimne Grausamkeiten gegenüber Tieren&Pflanzen und der Natur für Wille Gottes hält, wird schwerlich davon loskommen können, weil er es selbst zu verhindern trachtet. Wer sich an Böses klammert, wird Böses kaum sein lassen, wer an Leidverursachen als taugliches Mittel sich klammert, von dem wird das Leiden kaum weichen können.

So habe ich die Hoffnung, mit diesen Darlegungen, mit diesem Buch, etwas Positives beitragen zu können zugunsten der Wahrheit.

Vorbemerkung 2:

Meine Rezensionen bei Amazon kann man via folgendem aktivem Link erreichen: https://www.amazon.de/gp/profile/amzn1.account.AHBS6EGTC2JLHF5UECOKY2K2UFNQ?ie=UTF8&ref_=ya_d_l_profil



Vorbemerkung 3:

Jegliche Kommerzielle Verwendung meiner Texte und Bilder ist untersagt; Copy Right by Franz Rickinger, München.



Vorbemerkung 4:

a) Im Rahmen meiner Recherchen stellte ich mal fest, daß in zB YouTube bisweilen bei zB gesanglichen "Veröffentlichungen" im kaum bis nicht hörbaren Bereich, zumindest anscheinend, irgendwelche Aufforderungen verbaler Art "eingebaut" oder auch von Dritten hinzugefügt schienen, so wie etwa ein kaum hörbarbares "join us" (auf Deutsch: "Schließe Dich uns an"). In einem konkreten Fall schrieb ich das dann mal an deren "homepage" und erhielt, dankenswerterweise, als Antwort, daß das im Rahmen einer öffentlichen Aufführung gewesen war und es daher kam, daß man - was bei solchen Aufführungen heutzutage durchaus weitverbreitet ist - das Publikum lediglich eingeladen hatte, mit zu singen. Verständlicherweise war jenes "join us", das ja nicht von der Sängerin gekommen war, dann viel leiser als die gesangliche Darbietung, weil man es dem Publikum vermutlich mehr bedeutet als gesagt hatte und die gesangliche Darbietung möglichst wenig stören hatte wollen. In jenem Fall war's nunja auch noch recht gut zu hören.

b) Allgemein kann man solchen Problemen - ebenso wie der Datensammelei der YouTube-Betreiber-Firma & co wohl nur auskommen, indem man sich die betreffenden Titel der MusikerInzwis bei seriösen Handesunternehmen kauft (....so wie man dem Problem einer "Extemporale"  - unangemeldete Kurzarbeit - in der Schule nur auskommen kann, indem man sich auf jede Schulstunde sorgfältig vorbereitet...); dann ist das Ganze bis zur Musik-/ Gesangsgruppe/den SängerInnen nachvollziehbar und jene - die versucht sind, da absichtlich Mißbrauch zu treiben - haben dann, wegen der staatlichen Situation, ein gewichtiges Argument, Formen von Musikmißbrauch etc nicht zu tätigen. Auch sollte es Gäste davor bewahren, irgendwelche Aufführungen illegalerweise "aufzunehmen" und ins Internet zu stellen.

Ein allgemeines Problem dabei wäre, daß verbotene Arten der Werbung irgendwelche evtl Minderjährige in irgendwelche Scenen bringen, von einem vernünftigeren Lebensweg abbringen könnte, Eltern damit absolut nicht einverstanden sind und dann von idiotischen PsychiaterInnen die Ursache dafür zwangsweise in geschlossenen psychiatrischen Abteilungen, jener Sonderform von Foltergefängnissen, in der sog. "Psyche" jener Opfer gesucht werden könnte, wobei die Ursache doch dann offenbar ganz außerhalb bei Handlungen Dritter zu suchen gewesen sein würde.

In jener Zeichentrickfilm-Serie "Popey der Seemann", die langezeit in den öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten als Serie lief, waren zB, von zumindest einigen der Zeichnern, obszöne Einzelbilder (angeblich aus Langeweile) eingebaut gewesen, sodaß jene Serie dann selbstverständlich aus dem Programm genommen wurde. Nur wer macht sich die Mühe all die You-Tube-Videos irgendwelcher Privatpersonen & co auf solche Inakzepabilitäten hin zu durchsuchen?

Das auch als allgemeine Warnung betreffs illegaler "Downloads" und illegaler "Uploads".


Bei Hinweisen auf gesanglich-künstlerische Darbietungen des einen oder anderen Themas, verweise ich daher auch auf Quellen, wo es möglich ist solche "Songs" käuflich zu erwerben. Das ist nicht als Werbung gedacht; weder als Werbung für jene KünstlerInnen und was sie sonst noch so alles anbieten, noch als Werbung für jene "Plattformen"; andererseits heißt es auch nicht, daß ich Wertschätzung für den/die/zwi einen/eine/ön oder auch anderen/andere/andös Künstler/Künstlerin/Künstlzwi bzw deren Werk und Anliegen -  grundsätzlich oder auch in Teilen - für unangebracht hielte.



c) Eine Verantwortung für Link-Angaben meinerseits kann ich - selbstverständlich - nicht übernehmen; ich begnüge mich mit wenig Link-Angaben und nur bei wenigen  Link-Angaben genügt ein bloses D'raufclicken. Nachdem es zu den einen oder auch anderen Texten "künstlerische Darbietungen "auch gibt, halte ich es allerdings für sinnvoll, daruf hinzuweisen und per Links (zB auch zu "Probehören" udgl) das zum Ausdruck zu bringen; na klar gibt es meist viel mehr Angebote und eine umfassende Linkangabe kann meine Aufgabe nicht sein, da sich jenes Angebot zu erwartenderweise ständig ändert. So wird der eine oder auch andere Link vielleicht auch nicht mehr funktionieren.)

 


d) zu sprachlichen "Eigenheiten": Begriffsbildungen wie "GöttInnenzwi" oder auch "Götterinzwi", "Lehrerinzwis" &co entspringen dem Bemühen und auch Anspruch (Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Thema "drittes Geschlecht"), allen Menchen gerecht zu werden und sprachliche Diskriminierungen zu vermeiden.

Die deutsche Sprache ist da besonders seltsam.

Man hat zB Begriffe wie "Professor", "Polizist", "Soldat", "Gott","Chef", "König", "Clown",  "Philosoph", "Theologe", "Papst", "(Landes-)Bischof","Guru",  "Yogi",  "Hund",  "Schmied", die erst dadurch eine sexistische Komponente erhalten, indem man bei weiblichen Polizisten, etc ein "in" anfügt, dh von Polizistin, Professorin, Soldatin spricht.

Spricht man einen männlichen Polizisten etwa mit "Herr Polizister" an?  Wieso dann "Frau Polizistin"? Wieso also nicht einfach "Mensch Polizist"?  Na klar gibt's auch "Hund Polizist", etwa die Spürhunde bei der Suche nach Vermißten oder auch "Pferd Polizist", etwa bei der sog. "berittenen Polizei".

Es wäre bedeutend einfacher, naheliegender und der Problematik besser gerecht werdend, wenn man eben "Professor", "Polizist", "Soldat", "Student", "Guru",   für alle benutzt.

Ich erlebte es ca 60-70km vor den Toren Münchens, in einem sehr kleinen abgeschieden Dorf, daß eine Bäuerin dort noch Pronomen des Althochdeutschen benutzte: "Ses hab'n g'sagt"; "se hat gsagt"; sei - gesprochen sey, se-i, also gesprochen wie das englische Wort "way" nur eben mit "s" statt des "w" - san..." - haben gesagt, usw.

(Betreffs "Althochdeutsch" siehe zB Wilhelm Braune, althochdeutsche Grammatik, 14.Aufl. Tübingen: Niemeyer,1987 ISBN.: 3-484-10231-4 kart. und ISBN 3-484-10218-7 Gewebe:


Na klar, einerseits müßte man also mit Artikeln, Pronomen & co angesichts des Themas  "3.Geschlecht" noch vorsichtiger umgehen.

Es würde sich jedoch auch anbieten für solche Begriffe derartige alte Pronomen & co zu gebrauchen; also zB statt " die Professorin" einfach "se Professor", "ses Professors", "Sey haben g'sagt" und das genauso bzgl. männlichen Professoren bzw Professoren vom dritten Geschlecht. Es wäre echt einfacher als der,die,dös oder auch der,die.zwi udgl, also einfacher als sowas wie "dös Professorinzwi".

Wenn doch "sie" eine Maskulinform war, wie es auf Seite 241 heißt, so könnte man wohl so alte Pronomen für das "3.Geschlecht" heranziehen.


Im Übrigen heißt es im Swami Prabhupada's Kommentar zum Bhgavatam bzgl Kirshna sn einer Stelle, daß Vishnu sich einerseits mehrfach in männlicher Gesalt, als Mann inkarniert gehabt habe und jedoch andererseits sich auch mal als eine Frau, als Mohini, inkarnierte.

Bei Yogavidya (https://wiki.yoga-vidya.de/Mohini) findet man dazu: >> Mohini (Sanskrit: मोहिनी mohinī) f.: die Bezaubernde, die Faszinierende; die durch Verblendung/Täuschung Charakterisierte, die Verblendung/Täuschung Verursachende, die Verwirrende; Avatar (Inkarnation) von Vishnu, der die Gestalt einer wunderbaren Frau annahm, um die Devas und Menschen zu bezaubern sowie die Dämonen (Asura)s zu verwirren und davon abzuhalten, das bei der Quirlung des Milchmeeres entstandene Amrita zu trinken. Name einer Apsaras; die Blüte einer Jasminart; Indischer Spinat (Upodaki);<<

Bei https://de.wikipedia.org/wiki/Mohini findet man ua die Textstelle:

>> Mohini ist eine Form des indischen Gottes Vishnus, in der dieser als schöne Frau erscheint <<


Bei https://en.wikipedia.org/wiki/Mohini findet man ua eine kleine Abbildung eines Gemäldes aus dem Jahre 1894 von Herrn Raja Ravi Varma, "Göttin der Verzauberung, des Verzaubertseins, des an-Jemandem-oder-etwas-großes-Interesse-Habens, von-Jemandem-oder-auch-etwas-sich-stark-Angezogenfühlens"; es geht um Folgendes: Shiva sieht  "Mohini auf der Schaukel".




Insofern ist "3.Geschlecht" sehr wohl auch im Zusammenhang mit "Gott" ein Thema.

Dann gibt es noch jene Begriffe wie "Minister" und "Ministerin". Wieso läßt man da nicht einfach das sexistische "er" ebenso weg wie das "in"? Also einfach zB "ses  Minists haben votiert" für "dös Ministerinzwis haben votiert". Das gälte auch für "Schüler, Schülerin, Schülzwi", "Arbeiter,Arbeiterin, Arbeitzwi", "Künstler, Künstlerin, Künstlzwi", "Schauspieler, Schauspielerin, Schauspielzwi", "Sänger, Sängerin, Sängzwi", usw, also einfach "Schül", "Arbeit", "Künstl", "Schauspiel", Säng"; allerdings gibt's da dann eine Kollision mit den bereits benutzen Begriffen "die Arbeit", "das Schauspiel", was man aber per jener "neuen-alten" Artikel dann umginge, also zB: "Die Arbeit", aber (zB) "se Arbeit hat getan" bzw "ses Arbeits haben getan".


Wohl könnte man statt der Professor, die Professorin, dös Professorzwi schlicht&einfach schreiben und sagen "ön Professor". Das Buch dös Professors, ich gehe zu döm Professor, ich stelle eine Frage an dön Professor, usw oder auch ähnlich; das würde nicht so schwer sein. Aber wieder alle Bücher neu drucken, wie bei der letzten Rechtsreibreform und kurz vor der Einführung dann nochmals alles drucken wegen einer Reform der Reform - nein danke.


Vorbemerkung 5:

Nachdem vieles an Literatur nur auf Englisch verfügbar ist bzw schien, bemühte ich mich vorhandene deutschprachige Literatur zusammen zu stellen und anzugeben. Daß nicht jede Übersetzung dem Anspruch von Prof. Dr. Paul Duessen an sich selbst bzgl. Korrektheit und Verläßlichkeit genügen könnte bzw genügt, sei hier noch angemerkt: 





  • WEBig__System1
  • WEBig__System2
  • WEBig__System3



Bei https://vedanta-yoga.de/ findet man zB Hinweise ad gewisser "Einseitigkeiten", "Eigenheiten" bei den Übersetzungen aus dem Bereich der Hare Kirshna. Man kommt nicht umhin kritisch zu lesen. Dennoch halte ich auch die Bücher von Swami Prahbhupada für hilfreich. Man kann auch  - falls überhaupt existent - mehrere Übersetzungen nebeneinander legen und vergleichend lesen, wenn man Zweifel hat bzw die Sorge hat manipuliert zu werden.


Prof. Dr. Mittwede's "Spirituelles Wörterbuch" wurde bei Sathya Sai Vereinigung e.V. verlegt und nachdem Prof. Dr. Mittwede sowohl seinen Profssoren- als auch Doktortitel in jenem Zusammenhang weg ließ, wirft das schon gewise Fragen inbezug auf "Unparteilichkeit" und "Korrekheitsanspruch" auf. Auf http://www.mittwede.net/index.php?id=zur-person kann man nachlesen, daß jenes "Wörterbuch" von jenem Professor verfaßt wurde; es wird dort als eine seiner Publikationen angeführt.


Im "Verzeichnis der Sanskrit-Ausdrücke im Werk Sri Aurobindos, Verlag Hinder+Deelmann, ISBN 3-87348-129-4, 4. unveränderte Auflage, 2004" darf man erwarten, daß es auch um das Verständnis von Sri Aurobindo bzgl jener Begriffe geht.


6) Benutzte Wörterbücher Englisch-Deutsch. Sehr wohl benutze ich ausgibig solche "Online Wörterbücher" aber auch die "altmodische" Buchform. Va benutz(t) e ich:

MacMillan, Cambridge, Oxford,  Langenscheidt, Pons

https://www.macmillandictionary.com/

https://dictionary.cambridge.org/

https://en.oxforddictionaries.com/

https://en.langenscheidt.com/

https://de.pons.com/

Longman Dictionary of Contemporary English, DCE, 6th edition, Langescheidt, ISBN 978-3-468-49072-9),

 

MACMILLAN English Dictionary for Advanced Learners , New Edition, ISBN 978-3-425-71100-3, second edition 2007,


PONTS Wörterbuch für Schule und Studium, Collins, Band 1 und Band 2, Globalwörterbuch, Klettverlag, (Band 1 hat ISBN 3-12-517134-2 und  Band 2 hat ISBN 3-12-517135-0), 3.Auflage 1998.


Hie&da benutze ich andere, kleinere Wörterbuücher und Grammatiken.


Mein Dank gilt insbesondere auch dem Lehrteam des Vorbereitungskurses auf das Cambridge-C1-Zertifikat.


Auf folgende Sanskrit-Wörterbücher sei noch hingewiesen, weil man schließlich nicht alles zu glauben braucht und auch nicht jedermann vertrauenswürdig ist:

* Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4; ( das Wörterbuch erschien zuletzt 2001 bei Langenscheidt KG.

Im Vorwort wird von Prof. Mylius auf Folgendes hingewiesen:

“Die Grundlage des vorliegenden Werkes bilden die sog. Petersburger Wörterbücher, nämlich: Böthlingk, O. und Roth, R. Sanskrit Wörterbuch, 7 Bände, St. Petersburg 1855-1875; Neudruck Osnabrück 1966 (>>Großes PW<<))

und

Böthlingk, O.: Sanskrit-Wörterbuch in kürzerer Fassung, St. Petersburg, 1879-1889; 2.Neudruck Graz 1959 (>>kleines PW<<)

Letzteres ist, wenn ihm auch die Belegstellen weitgehend fehlen, lexikalisch noch reichhaltiger als das erstgenannte.

Ein vielbenutztes einbändiges Werk, im wesentlichen ein Auszug aus den Petersburger Wörterbüchern, ist:

Cappeller, C.: Sanskrit-Wörterbuch, Straßburg 1887; 2. Neudruck Berlin 1966

Es übertrifft seine Vorlage an Präzision und Knappheit der Wortäquivalente, ist aber lexikalisch nicht reichhaltig genug. Mit gewisser Einschränkung gilt diese Feststellung auch für die 1891 erschienene, gegenüber der deutschen Ausgabe erweiterte englische Fassung von Cappellers Werk.

Herangezogen wurde auch die Arbeit von

Schmidt, R.: Nachträge zum Sabnskirt-Wörterbuch  in kürzerer fassung von O.Böthlingk, Hannover 1928.

Eine besonders interessante, da von den Petersburger Wörterbüchern teilweise unabhängige Quelle ist

Apte, V.S.: Practical Sanskrit-English dictionary (revised and enlarged edition by P.K. Gode und C.G. Karve), 3 Bände, Poona 1957-1959.

Diese Werk bringt eine beträchtliche Anzahl von Wörtern und Belegstellen, die bei Böthlingk fehlen, belastet sich allerdings auch unnötig mit der Aufnahme vieler nur bei einheimischen Lexikographen verzeichneter Wörter und benachteiligt dafür erheblich das Wortgut des vedischen Sanskrit.

Schließlich wurden - außer eigenen Vorarbeiten des Verfassers - auch verschiedene Spezialwörterbücher und Glossare herangezogen. Hier verdienen besonders die Werke von

Graßmann, H.: Wörterbuch zum Rigveda, Leipzig 1873 (4. Neudruck, Wiesbaden 1964)

und

Renou, L.: Vocabulaire du rituel védique, Paris, 1954

genannt zu werden. "


(Anmerkung: Bzgl.   Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius findet man im Internet:

"Ordentliches Mitglied der Leibniz-Sozietät zu Berlin
Träger des Friedrich-Weller-Preises der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig" ; dies war von: http://titus.uni-frankfurt.de/personal/mylius.htm:

oder auch genauer:

  • Sanskrit und Indische Altertumskunde
  • Ordentliches Mitglied, Korrespondierendes Mitglied 9.10.1992 bis 22.10.1994

Akademiemitgliedschaft

  Zuwahl: 10.10.1986   Austritt: 22.10.1994   Art der Mitgliedschaft: Korrespondierendes Mitglied   Klasse: Philologisch-historische Klasse  

Biografie / Sonstige Angaben

  Geburtsdatum: 24.08.1930   Geburtsort: Berlin

auf: https://www.saw-leipzig.de/de/mitglieder/myliusk).

 

* Verzeichnis der Sanskrit-Ausdrücke im Werk Sri Aurobindos, Verlag Hinder+Deelmann, ISBN 3-87348-129-4, 4. unveränderte Auflage, 2004


* Spirituelles Wörterbuch, Sanskrit - Deutsch, Martin Mittwede, 8.überarbeitete Auflage, 2013, ISBN 978-3-932957-81-9,

(Anmerkung: Zur Person von Prof. Dr. Mittwede findet man bei: http://www.mittwede.net/index.php?id=zur-person

  • 1986 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über altindische Ritualtexte
  • 1996 Habilitation im Fachgebiet Religionswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main
  • 2005 Ernennung zum apl. Professor im Fachgebiet Religionswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main
  • 2005 – 2010 Lehrbeauftragter an der Universität Köln für praktische Philosophie
  • seit 2011 Studienleiter des MSc Studiengangs Ayurveda-Medizin. Middlesex University, London und Europäische Akademie für Ayurveda, Birstein
  • seit April 2016 Heilpraktiker für Psychotherapie).


Diese homepage ist erreichbar via:

www.franz-rickinger.de

An einer verbesserten Variante meine homepage, dann mal erreichbar via            "www.franz-rickinger.eu" arbeite ich noch; das wird wohl noch etliche Monate bis Jahre dauern.

Diese Abhandlung ist nicht für Minderjährige gedacht, obgleich mir das damals alles von einem Lehrer einer staatlichen Schule zugemutet wurde, als ich noch 2 Jahre lang minderjährig gewesen war.



26.9.2019: Etliches an Überarbeitung ist noch nötig.(Anmerkung des Verfassers)

 Seit April 2018 ließ ich es etwas ruhen, da ich mich bemühte, per Vorbereitungskurs auf das schulunabhängige Cambridge Zertifikat C1 und Prüfungen im Juli, zu klären "wie wenig weit oder auch weit es" mit meinen Englischkenntnissen her ist.

Nunja, Ende Juli 2018 hatte ich nun die Prüfung zum Cambridge-C1-Zertifikat und ich habe die Prüfung wenigstens bestanden. Ich sollte wirklich noch das C2-Zertifikat machen, um auch meinen LeserInnen noch mehr Zuverlässigkeit bzgl meiner Englischkenntnisse bieten zu können; mal sehen.


Inhalt: 

Thematik 1:

0)    ad: TM-Hintergrund,Basis

                  1) Narayana

                  2) Padmabhava                 

                  3) Vasishta

                  4) Shakti

                  5) Narada

                  6) Vyasa

                  7) Yajnavalkya

                  8) Janaka

                  9) Shukadeva

                 10) Gaudapada

                  11) Govinda

                  12) Shankara

                      a) Chidananda, Deva Premal-Darbietung  (Übersetzung ins Deutsche)

                      b) Chidananda (andere Englischübersetzung, übersetzt ins Deutsche)

                      c) Kleinod der Unterscheidung

                      d) Bhaja Govdindam (Übersetzung ins Deutsche, siehe auch unter Swami                                                            Brahmanda Saraswati)                                                 

                      e) Bhavani Ashtakam

                      f) Dakshinamoorty


                   12b) Trotaka

                   12c) Vartikakara (Sureshwacharya)

 


                   13) Swami Brahmanda Saraswati:

                         a) 'Narmada Ashtakam', übersetzt ins Deutsche

                         b) 'Shri Charpata Panjarika Stotram' ('Bhaja Govindam), übersetzt ins                                                                   Deutsche

                         c) Uma Maheshwaram Stotram

                         d) Shri Shankaracharya upasdeshamrit, zusammengestellt und

                              herausgegeben von Swami Shantanand Saraswati


                   14) Swami Shantanand Saraswati:

                                a) Shri Shankaracharya upasdeshamrit   (1993 von Mouni ins

                                   Englische fertig übersetzt; 1980 mit der Übersetzung begonnen)

                                b) sayings of Swami Shantanand, übersetzt ins Deutsche

                                c) Eine umfassendere Korrespondenz mit Swami Shantanand                                                 Saraswati, allerdings auf Englisch, findet man zB bei:

                                 d) ) Im Buch "Celebrating the Dawn" schreibt Robert M. Oates, ein                                        wenig zu Shankaracharya Shantanand

                  14b) Shankaracharya Swaroopananda 


                    15) Mr. Mahesh Prassad Varma, der von AnhängerInnen als                                                     Maharishi Mahesh Yogi bezeichnet wurde

                    16) Tat Wale Baba

                    17) einige Ausführungen meinerseits:

                    18) Einige von Mr. Mahesh's Ansätzen zu jener Thematik:

                    19a) Shiva Sutren, - "4.Hauptbewußtseinszustand" & Keith Wallace            

                        b) Kālī Karpūrādi-Stotra          

                    20) Menschenrechte, "Kastensystem", einiges Allgemeine und Konkrete                                  zum Thema Yoga - auch im Zusammenhang mit der sog. TM-Scene 

                    21) Kurzer Hinweise zu einer Upanishade und Kamasutra

                    22) Patanjali

                    23) Buddha              

                   24)  Ergänzungen - ua - wegen des allgemeinen Hintergrunds, wenn man                                 auf TM zB im abendländischen Kulturkreis stößt bzw es in jenem                                     Umfeld  damit zu tun hat:

                    24a) René Descartes 

                    24b) Jesus Christus

                    24c) Moses und die 10 Gebote .....

                    24d) Krishna     

                   24e) Shiva   

                           (gelegentlich:   Übersetung aus dem Fränzoischen des Büchleins                                                                 von ca 1944 von Jean Herbert "hymne à shiva"

                    25) Seriöse Lehre versus "Guruismus" ; "Guruismus" versus seriöse Lehre



I)     ad: TM, TM-Mantren 


            1) Allgemeines:

            2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren                                                        Ursprung,Vorkommen, Hintergrund und "Wesen"                                               

            3) erste gefundene klassische Textangabe zu einem jener  sog. "TM-  Mantren"  

                  a) Saraswatistotra, teilweise                                                                               

                  b) Saraswatistotra allgemein, Sir Avalon alias John  Woodroff:

           4) Mr. Mahesh ad TM auf einem "ATR-Kurs" (advanced teacher training course, -                so weit ich mich erinnere - in Arosa/Schweiz im Hotel Prätschli gehalten                          worden und zwar im ca März oder auch September 1974): Transzendieren va                    Geschmacksinn statt via Gehörsinn mittels Mantra sollten TM-LehrerInnen                      auch können.

           5) Tantra der Liebe von Asheley Thirleby:

           6) Zusammenschau ausgehend von 1) bis 5):




II)   ad: TM-Lehrmethode, Initiationszeremonie


1) Puja im Rahmen des 7-Schrittekurses zur Erlernung der Transzendentalen Meditation

  a) Meinung von "Sekeninfo nrw":

  b) Darstellung des Mr. Mahesh und der "TM-Scene":

  c)  Anmerkungen von mir zur Klärung:
       unabhängige Quelle ad "Guru-Puja", "Verehrung des Guru versus                                     GöttInnenzwis-verehrung"

  d) Ad Verehrung von Persönlichkeiten der Sprache/Literatur, "Meistern der                            Mathematik", usw.

        i)   in Schulbüchern

        ii)  per Denkmälern

        iii) erster Kommentar zur "Puja"


2) Wie weit darf Menschenverehrung im Abendland christlich-kirchlich anerkannterweise offenbar gehen?

a) Karl der Große

b) "Bambie"-Verleihung 2017, Preis von Aachen udgl

c) Parallel dazu "Guru-Puja" und Schlußfolgerungen                                                                         

d) A Propos Betrachtungsweise

e) Zurück zum Thema, Zwischenfazit:



3)  Wie steht es mit dem "Ritual" korrekten Zitierens in wissenschaftlichen Publikationen?

a)  Allgemeines, aber auch Cosmia Shiva Hagen versus Guru Naryana, Guru Brahma

b) Unterlassene oder auch mangelnde Informationen in den Informationsvorträgen über        Transzendentale Meditation (TM)

c)  Informationen alà Reiseführer

d)  Gebet in Schulen und TM-Puja


4) Geschichte als Zugang zu einem Wissensgebiet:


5) Puja, Shakti gewidmet, in einer speziellen tantrischen Zeremoni; der Unterschied             zwischen GöttInnen-Verehrung und Guru-Verehrung:



III) ad: TM-Organisationen                                                              

          1) international                                                                                                        

              2) national



IV)  ad: Urteil des Bundesverfassungsgerichts ad TM und Kritik daran

1) "Als auch ihren hinduistischen Hintergrund verschleiert"

2) "Darüber hinaus ist festzustellen, daß die transzendentale Meditation ihre politischen  Absichten verschleiert

3) "..könne zu psychischen Schäden führen..."



V)  Wie es dazu kam, daß ich nicht umhinkam, mich genauer mit TM zu befassen - sachlich, losgelöst vom Rest und zusammenhängend.

1) weiter oben erwähnte ich bereits:


2) Sektenbeauftragte Haak und Löffelmann sowie deren "Elterninitiative"

3) Schulreform in Bayern nach 1945 - per  Befehl der alliierten Militärregierung

4)Beispiel für tatsächliches Verhalten der Justiz:

5) Fehler und,mangelnde Disziplin einzelner TM-Lehrerinzwis

a) persönliches Fehlverhalten von TM-Lehrerinzwis gegenüber TM-Ausübenden

b) Disziplinlosigkeit von TM-Lehrerinzwis als TM-Lehrerinzwis außerhalb von TM-Initiationskursen

c) Fehlverhalten und Disziplinlosigkeiten von TM-LehrerInzwis im Rahmen von "TM-Initiationskursen"

d) Fehlverhalten von Mr. Mahesh

e) allgemeine Überlegungen zu Fehlverhalten in Vereinen uä:

f) vorsätzliches Fehlverhalten/ "Unterwanderung"


6) wichtige Anmerkungen noch:

a) Anmerkung anhand der Patanjali-Yogasutren

b) Anmerkung betreffs meiner Ausführungen ad "TM" und "TM-Scene"


7) Mahanirvana Tantra

7b) Brahman, Atman anhand Manduka-Upanishade


8) Ergänzung zu TM Mantrenliste im Buch "Zauberformel TM"
   meine Rezension ad "Elterninitiative-Buch"

9)  weiterer Text



VI) Adios


VII) Gästebuch




Thematik 2:

Mr. Mahesh's Geschichte bzgl seiner TM-Aktivitäten

1) auf Englisch

Mr. Mahesh&TM in  English


2) auf Deutsch

Mr. Mahesh&TM auf Deutsch


Thematik 3:

Überlegungen bzgl Ursache des "Bösen" und gut-mögliche Lebensweise


Thematik 4:

Traum, Wirklichkeit, Unwissenheit


Thematik 5:

schlichtweg Mathematisches

Mathematik umfaßt viele Teil-Gebiete; zB Geometrie, Zahlentheorie, Mengenlehre, Algebra, lineare Algebra und analythische Geometrie, numerische Mathematik, Topologie, Funktionalanalysis, Funktionentheorie, Maß- und Integrationstheorie, Wahrscheinlichkeitsrechnung&Statistik, Nicht-euklidische Geometrien, euklidische Geometrie, lineare, quadratische, kombinatorische und nicht-lineare Optimierung; es gehören  jedoch auch Entscheidungstheorie und Vektoroptimierung dazu.
Sehr wohl darf man sich überlegen, was eine sinnvolle Strategie im Umgang mit der Natur, der Welt, Gott usw sein würde. Man kann sich so eine wenigstens einigermaßen vernünftige, nicht völlig absurde und in eine gänzlich falsche Richtung führende"Gesamtstrategie" suchen.

Selbstverständlich stellt sich dabei die Frage inwieweit es so eine Gesamtstrategie überhaupt gibt oder aber auch ob es evtl mehrere brauchbare "Lösungen" für diese Fragestellung gibt.

Für Pythagoras war zB klar oder auch selbstverständlich, daß die Harmonie der Welt - und damit ein Lebensstil in Harmonie mit der Welt und den Geschöpfen (seine AnhängerInnen lebten deshalb ua vegetarisch) an den Anfang zu stellen ist. (siehe   50 Klassiker, Religionen, Gerstenberg-Verlag, Peter Köhler, ISBN 978-3-8369-2617-1). Nunja, das erinnert an die "yogischen Lebensideale", an jene "8 Aspekte des Yoga", wie ahmisa (=Gewaltlosigkeit), aparigraha, brahmchary, yama, niyama, samadhi,... (s. Patanjali  Yogasutren) aber eben auch an die Eigenschaften des Zustands des Yoga. Wahrhaftigkeit (Satya), Gewaltlosigkeit (Ahmisa), Freiheit von Habgier (Asteya), "Ehelosigkeit" (Brahmcharya), Nicht-Annehmen fremder Besitztümer (Aparigraha) (siehe Maharishsi Mahesh Yogi, Bhgavad Gita, zB Deutsche Übersetzung erschienen 1971, S. 466, "Privatverlag" SRM publications, damals leider noch ohne ISBN-Nummer)

Sollte es so eine solide Gesamtstrategie geben, gilt dann, verständlicherweise:

Kann man es dann der Mathematik recht gemacht haben, wenn man irgendwas ausrechnet oder auch per irgendeiner der Teilgebiete als Ergebnis erhielt, das aber gesamtstrategisch betrachtet schlichtweg unbrauchbar ist?
Offenbar nein.

Gerade das ist das Problem mit den Naturwissenschaften. Sie rechneten zwar, machten Statistiken, usw; aber die Lebenssituation auf der Erde verschlechterte sich ständig.
Mathematik ist ein Ganzes und wenn man es nur einem Teilgebiet recht macht, aber gesamtstrategisch eine Umsetzung so eines Ergebnis, eine Gebrauchmachung von so einem Ergebnis Unfug wäre, so hat man es der Mathematik eben nicht recht gemacht gehabt. Letztendlich hat man sich dann dennoch verrechnet gehabt.


Ein sehr einfaches Beispiel ist zB die "Entdeckung Amerikas durch Coloumbus". Coloumbus ging wie Pythagoras (jene Theorie stammt nämlich von Pythagoras) davon aus, daß die Erde eine Kugel sei; insofern käme Er doch am Ausgangspunkt wieder an, wenn er immer in dieselbe Richtung, nach Westen, segeln würde. Erathostenes hatte aber schon vor Christus den Erdumfang mit Mitteln der Wechselwinkel & co sehr (Siehe zB Seite 73 in Realschule Bayern. Mathematik II/III, Westermann-Verlag, Autoren Christa Englmaier u.a., 2011, ISBN 978-3-14-121761-2) genau berechnen können. Nachdem Columbus aber seine Segelgeschwindigkeit und Aufzeichnungen seiner Messungen ziemlich genau bestimmen konnte, wäre es Ihm möglich gewesen sicher zu wissen, daß er noch nicht in Indien gewesen sein hatte können, als Er erstmals auf Land gestoßen war. Es gab die kugelgeometrische Überlegung von Columbus einerseits und die Überlegungen anhand der Querschnittsfläche der Kugel, dem Kreis, durch Erathostenes andererseits. Diese 2 Sachverhalte zusammenzubringen war sowohl für Coloumbus als auch jene, die Ihm damals seine Reise genehmigt hatten schon zu viel gewesen. Eine solide, seriöse Gesamt-Strategie hatten Columbus und jene, die seine Reise genehmigten, wie die nachfolgenden Ausrottungsaktionen an den IndianerInnen und Umweltzerstörungen zeigt, auch nicht. Pythagoras hatte "Harmonie" an den Anfang gestellt und so verstieß Columbus auch gegen die Intention von Pythagoras. Er wollte es einfach haben und die Zerstörung Amerikas resultierte. Dieses Beispiel zeigt auch, daß man es bei einer "Strategiefindung" einfacher, leichter hat, wenn man einfach mehr weiß. Es wäre wohl kaum zu viel verlangt gewesen von Columbus die Kenntnis der "geometrischen" Berechnungen von Erathostenes vorab einzufordern, nachdem diese sogar offenbar in unmittelbarem Zusammenhang zu dessen Vorhaben standen. Na klar, gab es aus den Reihen der damaligen Kirchenkreise auch schlimme, inakzeptable Widerstände gegen Wissenschaft und selbst gegen Mathematik, sodaß  Überlieferungsprobleme teils auch beabsichtigt gewesen waren.

Ein ähnliches Beispiel sind die "Benutzungen" gemachter Statistiken bzgl Auswirkungen der Ausübung von TM; also "verringerter Drogenmißbrauch", "weniger Alkoholkonsum", usw. Alles (zumindest mehr oder auch weniger) schön brav gemacht, als Diplom-und PhD-Arbeiten usw abgesegnet worden. Als Gesamtkonzept hatte man erst die "Nachprüfbarkeit" durch eigene TM-Ausübung. Dann kam die 1%-Statistik und was tat man? Man warf das "Gesamtkonzept" der "Nachprüfbarkeit durch eigene TM-Ausübung" (...ein Prinzip das auch René Descartes forderte, wenn Er überlegte, wieso etwas ein Beweis sein solle, wenn man etwas auf Aussagen von Aristoteles oder Hl. Augustinus odgl zurückführen habe können, wo sich jene doch schließlich auch geirrt gehabt haben könnten...) über Bord. Außerdem mißachtete man, daß TM-Ausübung eben Auswirkungen hat, wie es aus der Tradition des Yoga und Tantra her bekannt gewesen sein hätte können und zumindest sollen. Man wollte es evtl ja auch nur nicht vorab dazusagen, daß "Gewaltlosigkeitsambitionen", usw dann auch daherkämen , so wie der ganze Tisch herbeikommt, obgleich man nur an 1 einzigen Tischbein zieht. Nunja, Letzteres war Mr. Mahesh dann irgendwann aufgefallen oder auch wieder eingefallen und so wurde es zu einem späteren Zeitpunkt (ca 1973) halbherzig kommuniziert und eher dem Zufall überlassen, daß irgendwelche TM-LehrerInnen irgendwelchen TM'lerInen das dann irgendwann und irgendwo schon noch - nachträglich - würden mitteilen. Man sieht, daß es gerade im Bereich Yoga & Tantra ja eine "Gesamtstrategie" - aus der Tradition, aus Überlieferung  - gegeben haben würde und es evtl ja nur darum gegangen wäre ihre "Sinnvollkeit", "Brauchbar-genug-keit" vorab einzusehen und das Verständnis derselben den zukünftigen TM'lern vorab abzuverlangen; zumindest hätte man dann deren Falschheit zu begründen gehabt, wenn was man nicht tat und evtl ja auch niemals gekonnt haben wüde. So vermochte man das Zusammenspiel von eigener Nachprüfbarkeit und "Statistischen Untersuchungen an Anderen" durch Andere nicht vernünftig "strategisch" zu bewältigen. Man machte es der "Mathematik" eben nicht umfänglich recht, wenn man TM-AnfangerInnen die halbe Wahrheit verzählte und der Lebensweg der dabei dann herauskam schließlich alles Anderem als einer vernünftigen Strategie entsprach. Na klar hilft's nicht, der Welt zu verzählen, daß Buddha Erleuchtung erlangt habe und Erleuchtung dies&jenes, lt. desen Aussagen, sei und gleichzeitig hat man selber nicht Erleuchtung erlangt und glaubt's halt nur, weil Buddha's "persönliches Zeugnis" einem glaubwürdig erscheint. Na klar, man hat ja evtl. die Infos korrekt weiter-überliefert, mitgeholfen sie durch die Zeit zu tragen und irgendwann kapierte es evtl ja wer, daß man das selber erlangen könne, sollte und daß es darum gegangen war bzw wäre. Das ist so wie wenn jemand eine allte landkarte von Generation zu Generation weitergibt und immer wieder wird sie in Ehren gehalten, bis schließlich jemand dann mal merkte, daß jener komische, doch im Vergleich zu aktuelleren Karten, falsch eingetragene Punkt der Lage eines "Schatzes" entsprach; das "Überliefern" der Karte mag ja dann so einen Sinn gehabt haben, wenn jener die Möglichkeiten aus dem Schatz dann wiederum gesamtstraegisch sinnvoll handhabte. Man sieht schon, daß es eben nicht egal ist, was man überliefert. Überliefert man etwas, was man nicht mißbrauchen kann und wo jemand der es mißbrauchen will, sich allenfalls selber in Schwierigkeiten bringt, so ist man "so olala fein" heraus, wenn man das dann noch vorab dazu gesagt haben sollte. Überliefert man Mißbrauchbares, wo am Ende allenfalls noch sowas wie ein "allgemeines Gesetz des Karama", falls es das denn geben sollte, als "Ausrede" hätte, sofern es jemand mißbrauchte, hat man doch nicht gesamtstrategisch vernünftig gehandelt. Denn wenn man echt gewüßt hätte, daß es so ein Gesetz des Karma, auf das man sich da ja letztlich blindlings verlassen hatte, tatsächlich gibt, so würde man doch jenes Überliefern unterlassen haben.

Kann es "vernünftig" gewesen sein, wenn man hinterher feststellt, daß man etwas keinesfalls hätte getan haben sollen? Oder auch wenn man mal meinte es sich so&so bequemer, einfacher zu machen bzw machen zu können und hinterher wurde alls nur noch unbequemer und komplizierter als es zuvor einst gewesen war?


Im Schulbuch für Gymnasien in Bayern, 12.Klasse, G8-Gymnasium, Lambacher Schweizer, Klettverlag, ISBN 978-3-12-732860-8, findet man auf den Seiten 174 und 175 allgemeine Hinweise bzgl "Strategisch vorgehen". Darunter findet man "Rückwärts arbeiten", "Betrachten des Gegenteils" (auch in den Patanjali Yogasutren kommt "Betrachten des Gegenteils" vor; zB Teil II, Abschnitt C, Vers10: ..."Die leidvollen Spannungen sind mit der Gegenströmung aufzugeben"...Seite 97, "Die Wurzeln des Yoga", limitierte Jubeläumsausgabe 75 Jahre O.W.Barth-Verlag; ISBN: 3-502-67006-4; aber auch - imselben Buch - Seite 120: Teil II, Abschnitt E, Vers 33: "Bei Behinderung durch störende Gedanken soll man über das Gegenteil meditieren"), Betrachten eines Extremfalls, Fermi-Strategie, Invarianzprinzip (Nunja "Nitya Samadhi" ist, wie der Name "Ewiger Samadhi" schon sagt etwas Invariantes, wenn man es erst mal erlangt haben sollte; siehe Patanjali Yogasutren), usw. Auch im Englischbuch für Realschulen in Bayern las ich mal einen Hinweis ad "Lernstrategie". Diese einführenden Hinweise zur Verdeutlichung der allgemeinen Akzeptanz der Problemstellung an sich. Dabei wird "Betrachten des Gegenteils" offensichtlich praktiziert bzw beherzigt, wenn man im "2-Personen-Nullsummenspiel" ("Spieltheorie") das MINMAX-Prinzip zur Lösungsfindung benutzt. Was passiert im "ungünstigsten Fall", was passiert wenn ich mich, angesichts Nicht-Gewußtem, blöd entscheide oder, allgemein gesagt, eine unvernünftige, wenig sinnvolle Wahl aus meinen möglichen  Entscheidungen treffe?

Wenn es im obigen Schulbuch von Lambacher und Schweizer heißt "systematischens Probieren" ist mitunter eine sinnvolle Strategie zur Lösungsfindung, so darf das eben nicht einfach auf Chemie, Physik, Ökologie ausgedehnt werden, da dem Chemiker das Labor um die Ohren fliegen könnte, der Physiker evtl ja in den Gasen der Erdatmosphäre, die ja allesamt zu den leichten Elementen zählen, eine Fusionsreaktion ausgelöst haben könnte die dann leider niemand auf Erde mehr stoppen könnte, die Tier-oder auch Pflanzenart, die man ausrottete oder auch "nur" dezimierte oder auch nur "verfolgte", im Nachhinein gesehen viel ökologisches Desaster erspart haben würde (Pythagoras/die Pythagoräer würde/~n da  subjektiv deutlicher geworden sein und angemerkt haben, daß der, der ein Tier ißt, riskiert seinen Freund zu verspeisen, nachdem es doch Wiedergeburt gibt/geben könnte.), der Drogenjunkey, der später clean wurde, aber dessen Gehirn/Nerven geschädigt wurden, sieht, daß er/sie/zwi Blödsinn gemacht hatte und es nunmehr -leider - nicht mehr korrigierbar ist und er/sie/zwi sich halt mit verringerter Leistungsfähigkeit, reduzierten Möglichkeiten zufrieden zu geben hat und haben wird. Kurzum das mit dem "Systematischen Probieren" mag ja in der Mathematik bei speziellen Aufgabenstellungen - sogar bei der Suche nach Strategien  von großer Bedeutung sein (Dr. Kredler/TU-München befaßte sich in seiner Habilitationsarbeit mit einem Verfahren zur Suche nach einem Maximum, das auch noch in Fällen von Funktionen mit bis zu 1000 Variablen funktioniert; dabei wird ein "stochastischer Prozeß" aufgebaut und in jedem Schritt eine Such-Richtung nach gewissen statistischen Kriterien, also "Zufallskriterien" und im weiteren Sinne des Wortes also "Probieren" gesucht und gewählt.) - akzeptabel sein; solange man nur umeinander rechnet, tut man ja niemandem weh, außer evtl sich selber, wenn man sich übernimmt und zu sehr erschöpft.

Selbstverständlich ist zu beachten, daß sowas wie das "MAXMIN"-Prinzip in der "Spieltheorie", sog. "2-Personen-Nullsummenspiel" nur möglich ist, wenn man es mit einem Zahlenbereich, allgemeiner einer Menge zu tun hat, in dem/der es sowas wie "größer und kleiner" überhaupt gibt bzw geben kann; im Bereich der komplexen Zahlen gibt es nunmal beispielsweise grundsätzlich kein größer und kleiner, da es sich nachweislicherweise in jenem Zahlenbereich nicht definieren läßt. Aber der Bereich des Handelns, des Alltags kann eben geordneter, harmonischer mit den Natur und den Geschöpfen gelebt werden oder aber auch weniger harmonisch wenn nicht gar disharmonisch. Man hat eben einen gewissen Freiraum des Entscheidens und Handelns und hat erfahrungsgemäß auch resultierende Konsequenzen. Möchte man Gewisses vermeiden, bedarf es eben gewisser vorherigen, geeigneter Entscheidungen.


Ich hatte in meiner Jugendzeit gerne Chemieversuche gemacht und nahezu die gesamte Freizeit - Sommer wie Winter - in kaltem Speicher oder noch kälterer Garage verbracht. Bei meinem letzten Versuch produzierte ich nen Silikon. Das erforderte feinst verteilstes Kupfer als Katalysator, welches ich mir auf chemischem Wege beschaffte. Soweit so gut. ich staunte dann nicht schlecht, als sich - mit meinem ziemlich temperaturschwachen Spiritusbrenner - im Reaktionsrohr aus Jenaer Glas dann ein Kupferspiegel gebildet hatte, den ich durch nichts mehr zu entfernen vermochte und der mich mit seiner Schönheit tief beieindruckte. Den Siedepunkt von Kupfer vermochte mein Spiritusbrennerlein ja doch bei Weitem nicht zu erreichen, was war passiert? So war ich auf  "Nanotechnologie" gestoßen und hatte festgestellt, daß da ungeahnte Effekte auftreten können. Genau genommen hatte ich also Glück gehabt, obwohl ich alle Gefahrenhinweise aus den Chemie-Fach-Büchern gelesen und beachtet hatte. Insofern war das einer der Gründe weswegen ich mich dann für Mathematik entschied.



Ad Problematik der Naturwissenchaften, insbesondere der Versuch die Enstehung der Welt pyhsikalisch per Zufall zu erklären:

In der Zeitschrift Spectrum war ein Artikel titels "Gottes letzte Zuflucht", dazu schrieb ich einen Kommentar (https://www.spektrum.de/news/gottes-letztes-schlupfloch/1561590) und hier nun noch eine präzisierende und ergänzende Überlegung:
Meine Ausführungen in Kommentar Nr. 26, berichteten bereits, daß auf der Menge aller Teilmengen des 3-dimensionalen reellen Raums (erst recht 4-dimensional) kein einziges Wahrscheinlichkeitsmaß existiert. Der |R³ als Egebnismenge Omega; daraus eine Sigma-Algebra gebildet, feine Sache. Die Physik wird immer nur endlich oft gemessen haben können (endlich viele Physiker mit endlich vielen Lebensjahren und, lt. Vorstellungen der Physik eine endliche Lebensdauer des Weltalls); die Meßgenauigkeit ist ebenfalls endlich, u.a. weil die Physiker nunmal keine unendlich langen Zahlen pyhsikalisch hinpinseln können. Also da ist es schon sehr entgegenkomnend, daß  bei Sigma-Algebren (außer endlichen Durchschnitten auch) abzählbar unendlich viele Vereinigungen "gewährt" werden. Egal wieviel-stufig man nun so ein "Zufallsexperiment", eine Abfolge von Zufälligkeiten ansetzt, es gilt: Solche Durchschnitte und Vereinigungen ergeben immer wieder nur eine Menge jener Sigma-Algebra und eben niemals die Potenzmenge des |R³; die Physik geht bei jener These eben davon aus, daß am Anfang eine Sigma-Algebra zusammen mit einem Wahrscheinlichkeits-Maß gewesen seien. Also stellt sich die Frage nach dem "woher kommt die Vorstellung der Potenzmenge des |R³", die wohl auch Physiker im Verlauf ihres Studiums mal kennengelernt haben?  Jene These, jener "Glaube"wonach am Anfang ein Zufall gewesen, daraus wäre diese pyhsikalische Welt geworden, daraus immer komplexere Lebewesen und schließlich der Mensch mit seinem Gehirn und als Folge eines solchen "normal" funktionierenden Gehirns dann "normales" Bewußtsein, Denkfähigkeit, Vorstellungsfähigkeit usw (siehe etwa auch das Buch des Psychiaters Prof. Dr. Hoimar von Ditfurth "Am Anfang war der Wasserstoff" hieße aber: aus A (physikalische Welt) => B ( Mensch mit sog. "normal" funktionierendem Gehirn); aus B (="normal funktionierendes Gehirn)   => C  (nämlich Vorstellungen) => D (Potenzmenge des |R³); Insgesamt hat man gemäß der Transitivität von "=>" dann aber A (Zufallswelt) => D ("Potenzmenge des |R³), was aber durch eine Abfolge von Zufallsexperimenten und somit in einem Wahrscheinlichkeitsraum nicht sein kann. "Wie durch ein Wunder" wäre man plötzlich aus der Sigma-Algebra d`raußen und die uranfängliche Sigma-Algebra, die zusammen mit dem Wahrscheinlichkeitsmaß existierte, wäre zu etwas anderem geworden, was daraus aber per Zufall nie&nimmer werden kann. Nunja, es wäre wirklich ein "Wunder", aber eben nicht "zufalls-physik-alisch möglich". Die Vorstellung der zB. Potenzmenge des |R³ könnte nicht  dem Zufall entsprungen sein; woher käme sie aber dann? Es wäre also mindestens eine geistige Vorstellungswelt gewesen, bevor die pyhsikalische Welt entstanden war, es hätte eine (evtl ja "nur" Art "geistige Welt") vor der "physikalischen Welt" gegeben und wieso sollte jene enden, wenn diese pyhsikalische Welt endet? Nachdem die Potenzmenge des |R³ aber jene Menge Sigma-Algebren in sich enthält, jene umfaßt scheint's eher so zu sein, daß die "uranfängliche Sigma-Algebra der Physiker anno 2019" aus dem entstanden ist - durch eine Art von vergessen, vernachlässigen des weitaus "größeren" Restes - woraus ua die Vorstellung "Potenzmenge des |R³" entstehen kann/konnte und was nicht pyhsikalischer Natur wäre. Man käme/kommt so unweigerlich zur Einsicht, daß die Welt der Vorstellungen, der  - nicht pyhsikalisch gebundenen - "reinen" Ideen unabhängig von der pyhsikalischen Welt bestünde/besteht und es insofern eine höchst lebendige Welt, viel größere Welt als die der Physik auch bestünde/besteht und keinesfalls aus der physikalischen Welt entsprungen ist, dh auch nicht der Existenz der "physikalischen Welt" bedarf,  um zu existieren. Auch das Überlegen in jenem Bereich jenseits der "physikalischen 'Zufallswelt'", wäre Teil jener Welt und insofern könnte es rein-geistige Wesen geben, die existierten,  bevor es diese pyhsikalische Welt gab, die existieren auch wenn es dieses physikalische Welt gibt und die weiterexistieren, wenn diese pyhsikalische Welt mal aufgehört haben sollte zu existieren.

In der Mathematik spielte schon immer das eine Rolle, was mit vorgegebenen Mitteln nicht möglich ist, wie etwa beim Dehli'schen Problem, der 3-Teilung eines allgemeine Winkels mit Zirkel und Lineal (diese fanden eine Antwort per der sog. Galoistheorie welche ein Teilgebiet der Algebra ist), die Quadratur des Kreises, udgl und so zeigt sich, daß auch die Unmöglichkeit der Definition eines Wahrscheinlichkeitsmaßes auf der Potenzmenge des 3-dimensionalen reellen Raums, von weitreichender Bedeutung ist.

Stochastik darf man sich nicht zu leicht machen. Schon das einfache Bernoullische Gesetz der großen Zahlen kommt in den Gymnasien nicht mehr. Zu meiner Schulzeit gab's noch gar keinen Stochastik-Unterricht, nicht einmal am naturwissenschaftlich-mathematischen Gymnasium. Derweil erläutert gerade der, nunja nicht sonderlich schwierige Beweis des Bernoullischen Gesetzes der großen Zahlen im Fall einer Binomialverteilung - er ist so einfach (..auch wenn er seine Zeit erfordert..), daß er auch problemlos an einer FOS gebracht werden könnte - jenes Prinzip der Konvergenz nach Wahrscheinlichkeit, jenes grundlegende Verständnis das zum Verstehen des Zusammenhangs von "relativer Häufigkeit" und "Wahrscheinlichkeit" nötig ist.

In Dostojewski's der Spieler, das bis vor Kurzem am Residenztheater in München aufgeführt wurde, ging man auf jene Eigenheit des Zufalls immerhin - zumindest rudimentär - ein. In jenem Theaterstück standen die sozialen Auswirkungen, insbesondere von Spielsucht auf der einen Seite und ein Bemühen die "Natur von Zufalls-Spielen" zu begreifen auf der Anderen. Interessanterweise war, wie im Begleitheftchen erläutert wurde, Herr Dostojewski selber spielsüchtig als er jenes Buch, das sein erster großer Welterfolg wurde, verfaßte. Dostojewski hatte, wegen seiner Spielschulden, einen fürchterlichen Vertrag unterschreiben müssen und hatte nur noch etwas über 1 Jahr Zeit Schlimmes zu verhindern. Erst arbeitete Er an einem anderen Buch noch weiter und weiter. Erst 26 Tage vor Ablauf der Frist, begann er - mit einem rasch nahenden Abgrund vor Augen - das Buch "der Spieler". Gerade noch rechtzeitig wurde es fertig und es hatte, außer daß es ein Welterfolg wurde, Ihm mutmaßlich soviel Einsicht in die Unbeherrschbarkeit des Zufalls und jener "Konvergenz nach Wahrschscheinlichkeit" in Richtung Verlust bei "unfairen" Spielen eingebracht, daß er nach Fertigstellung des Buches von seiner Spielsucht befreit war.

Ähnlich der "Konvergenz der relativen Häufigkeit nach Wahrscheinlichkeit gegen die Wahrscheinlichkeit", gibt es auch ein stochastisches Gesetz, das den Zusammenhang zwischen "Mittelwert" und "Erwartungswert" (..unter gewissen Vorrausetzungen..) regelt; darüberhinaus ua auch eine Gesetzmäßigkeit, die den Zusammenhang von "empirischer Verteilungsfunktion" und "Verteilungsfunktion" zum Inhalt hat, wobei ebenfalls gewisse Vorraussetzungen eine Rolle spielen . 

Offenbar bieten Stochastik und Entscheidungstheorie auch, dem Verständnis dienliche, Aussagen zum Ausgangspunkt der Bhagavad Gita und den schlimmen Folgen jenes Würfelspiels, bei dem die 5 Pandavas ihr Königreich und ihre gemeinsame Ehefrau Draupadi verspielt hatten. "Spielen" muß eben seine Grenzen  haben und erstaunlicherweise führt die Belehrung von Narada in der Chadogya-Upanishad zur Unendlichkeit und insofern eben auch zur Unendlichkeit der |R³ und somit zu einer Unendlichkeit, in der es kein Wahrscheinlichskeitsmaß mehr gibt, einem Bereich der eben mit Mitteln der Stcohastik nicht mehr faßbar ist. Dies zeigt eine grundsätzliche Grenze von "Würfel-Spiel". In jener Unendlichkeit gibt es kein "Wahrscheinlichkeitsmaß", es gibt nicht "Gewinnchance" & co und man kann wissen, das es das dort auch nicht geben kann. Zweifeslohne hatten die 5 Pandavas ein absurdes Verständnis von "Spielen & Gewinnchancen" und anscheinend keine brauchbare Ahnung von Entscheidungstheorie, was sehr wohl eine Kritik am gemeinsamen Lehrmeister von Duryodhana und den Pandavs ist. Nunja, jener hatte das vermutlich schlichtweg selber nicht gewußt; nur hätte er ihnen dann besser Kriegshandwek & co auch nicht beigebracht. Aber man sieht, daß "Unwissenheit" und die daraus resultieren könnenden schlimmen Folgen ein nicht zu vernachlässigendes Thema sind.

Passend in Axiome fassen vermochte die Wahrscheinlichkeitsrechnung dann erst Herr Kolmogoroff in den ersten Jahrzehnten des 20.Jahrhunderts . Dabei erläutert Bernoulli's Gesetz der großen Zahlen sodann, daß dieser Zusammenhang von relativer Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit eben nicht axiomatisch an den Anfang gestellt werden muß, da er nunmal aus den 3 Kolmogoroff'schen Axiomen und den üblichen Gesetzen der Mathematik hergeleitet werden kann. (Siehe u.a. Ingenieurstatistik, Prof. Heinhold/Prof.Gaede, Oldenbourg Verlag, Ulrich Kockelkorn's "Statistik für Anwender", aber auch "Leistungskurs Stochastik", 1987, 3.Auflage, Seite 102 bis 116, ISBN 3-7627-3291-4, bsv-Verlag von den Autoren Heigl und Feuerpfeil,  usw).

Damit sei auch darauf hingewiesen, daß man im Zusammenhang mit all den "TM-Statistiken" nicht einer Art "Spielsucht" verfallen sollte und möge. In einem anderen Stochastik-Buch wies der Autor, auch ein Uni-Professor (genauere Zitatangabe muß ich erst wiederfinden) , darauf hin, daß man mit Statistik gar nichts beweisen kann. Insofern sei auch vor jenen irreführenden Äußerungen des "Maharishi" Mahesh "Yogi" jenbezüglich gewarnt: Mr. Mahesh sagte wiederholt: "Statistics have prooven" (auf Deutsch: "Statistiken haben bewiesen"). Die ganzen statistischen Untersuchungen über TM, meist relativ einfach "Tests", können eben ganz und gar nichts beweisen und schon gleich gar nicht über Bereiche, die mit Sigma-Algebren sowieso nicht beschreibbar sind. 100 Jahre lang ergeben solche Untersuchungen etwa immer wieder ein ähnliches Bild, wie jene ad TM in den ca 1970-er Jahren, die von MIU und Anderen als Bücher (zB jene bis ca 1975) zusammengefaßt veröffentlicht wurden. Dann aber plötzlich könnten sie 10 000 Jahre lang plötzlich ein anderes Bild ergeben. Besonders kritisch ist dabei jene "1%-Untersuchung", die ja nicht mal mehr durch die eigene Meditationserfahrung, stochastik-unabhängig, verifizierbar ist. Da waren Hunderte positiver solcher statistischer Untersuchungen und TM'ler gewöhnten sich daran und plötzlich kam jene 1%-Untersuchung daher (... irgendwann wird zB das statistische Bundesamt auch mal eine Statistik veröffentlichen bezüglich TM-Lehrer-Geworden und Hartz-IV im Alter; wobei da die eigentlichen Ursachen dann evtl  ja durchaus ganz woanders liegen, wie auch meine homepage aufzeigt..) , die nicht mehr durch eigene Meditationserfahrung verifizierbar ist und schon verfielen viele jenem "Glauben" und insofern einem "unfairen Spiel", da die Gesellschaft jene Diskrepanz (zB per seiner unabhängiger, hochqualifizierter Stochastik-Professoren) selbstverständlich merkte, die TM-Scene als "Sekte" einstufte und schon verließ die "TM-Scene" - versehentlich oder auch absichtlich - jene "Glückswelle" "wissenschaftlicher Verifizierbarkeit ihrer Kernaussagen ad der Auswirkungen regelmäßiger TM-Ausübung" und "eine" , bis heute anhaltende, "Pechsträhne" setzte ein. Verständlicherweise kam ich bereits 1975 nicht umhin aus mathematischer Kenntnislage heraus jene "1%-Studie" auszusondern und mich jener entstehenden "Mr. Mahesh-Sekte" nicht anzuschließen.

Selbstverständlich gibt es das Thema "Rente" auch als eine mathematische Fragestellung. Wenn man es mal über den Daumen peilt, so kommt man angesichts der aktuellen (Früh-Jahr 2019, noch Frau Nahles) Rentenpläne der SPD, Sozialdemokratischen Partei Deutschlands nicht umhin mal sich einiges zu fragen: Ok, Grundrente für jeden, der 35 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Was wäre dann aber auch ein Scenario? Wofür würde das auch eine "Einladung" sein? Jemand beginnt Lehre mit ca 15, arbeitet dann 35 Jahre, ist dann also 50, geht dann - gemäß des klassischen indischen Lebensführungskonzept (25 Jahre lernen, 25 Jahre Familie und Arbeiten, 25 Jahre in den Wald gehen und sich der Spiritualität intenstiv widmen, 25 Jahre lehren - als größerer oder auch kleiner Guru; vielleicht ja auch voll seriöser kleinerer Guru wie zB um- und weitsichtiger "Nachhilfelehrer" für seine Enkel/Urenkel mit Ein- sowie Ausblicken in die und Zusammenhängen zur Welt der Spiritualität)  - 25 Jahre in einen Ashram odgl; dann ab 75 beansprucht er seine Grundrente.  Bei einem geschätzten Durchschnittseinkommen von, ca 2500 € brutto und ca 1500.-€ netto wäre es ja denkbar ca 500.-€ pro Monat in "Rente" zu investieren; der Lebensstandard wäre dann sicherlich ein sehr einfacher, aber es sollte noch so hinzubekommen sein. Dann hätte sich das angesparte Rentenkapital leicht an Wert erhalten haben müssen; von 50 bis 75 macht man sich eben im  Ashram auch nützlich und lebt also weder von Ersparnissen noch von Rente. Ab 75 würde man dann jene einbezahlten 500.-€ pro Monat anfangen aufzubrauchen. Alle Rentenzahlungen wären also ca 60 Jahre verzinst worden und die allgemeine Renten-Versicherungsgesellschaft, müßte also, zB, das - dem realgeldnievau entsprechende - Renten-Kapital "lediglich" verdoppelt haben können müssen, damit das dann noch zuverlässig klappen könnte. Es wäre unfair, wenn man bei Rentendebatten solche "Scenarien" nicht auch würde berücksichtigen. Desweiteren würde man, um dann von jenem 900.-€-Niveau auch soweit sorgenfrei leben zu können, auch den Anspruch auf eine passende eigene Wohnung für den Rest des Lebens erworben haben müssen. Was hülfe es viel, in den jungen Jahren sich eine Eigentumswohnung odgl erworben und abbezahlt zu haben, wenn man dann 60 Jahre danach nicht umhinkäme festzustellen, daß die Bausubstanz zwischenzeitlich so sehr gelitten hat, daß eine Bewohnbarkeit für nunmehr  noch jene 25 Jahre einfach nicht mehr gegeben wäre. Auch das würde evtl zu bewältigen sein. Während man 25 Jahre im"Ashram" zubringt, könnte daraus eine geeignete Wohnung in passender Lage neu entstehen. Schließlich könnte die Wohnung dessen, der im Ashram lebt, dann von jemand Anderem 25 Jahre genutzt werden. Daß sich der Staat dann finanziell - per Kindergeld und Kita, kostenfreie staatliche Schule, kostenfreie staatl. Uni & co - um die etwaigen Kinder kümmern solle, käme beim SPD-Gesamtmodell anscheinend auch noch dazu. Diese Aspekte wollte ich fairerweise alle angesprochen haben und die Frage "wie soll das bitte sehr funktionieren?" ist sehr wohl berechtigt und unparteilich, fair zu bearbeiten.

Die Erfahrung der letzten ca 50 Jahre zeigt zB, daß Lebenshaltungskosten stärker stiegen als Rente. Wer vor ca 50 Jahren 1200.-DM Rente hatte und für die Monats-Gesamtnetz-Tram-Bus-U-S-Bahn-Karte ca 45.-DM/Monat bezahlte, der zahlt in München heutzutage ca 75.-€; aus 1200.-DM wurden aber nicht entsprechnend viele Euros, sondern gerade mal ca 900.-€ und wenn wer damals knapp über dem Existenzminimum von 1200.-DM lag, dann liegt er durchaus noch knapp über jener ins Gespräch gebrachten "Grundrente" von 900.-€. Auch hier sollte man also, falls jemand sowas sich als "Lebensweg" vorzugeben gedenken sollte, besser mit dem Schlimmsten rechnen. Andererseits werden sich bei so einem "Grundrenten-Modell" dann Akademiker ziemlich  diskriminiert vorkommen. Erst lernen sie was das Zeugs hält, während andere sich vergnügen udgl; sie leben ohne Taschengeld & co während andere ab 15 bis zu 1000.-€ pro Monat verdienen (zB Lehrstellenangebot ca April 2019 in einem Bio-Laden namens "basic"); dann sollen sie auch noch bis 60 arbeiten müssen, weil sie ja frühestens mit ca 25 berufstätig werden können. Nunja, jene verdienen dann üblicherweise durchaus auch mehr als der Bevölkerungsdurchschnitt und man könnte jenen ja anbieten, daß sie über jene  25 Jahre hinweg Extra-Zahlungen an die Rentenkasse in vorgeschriebener  Höhe leisten, um auch ab Alter 50 jenen Anspruch auf mindestens Grundrente ab 75 dann zu erhalten.

Es sei auch noch darauf hingeweisen, daß gewisse Firmen wie zB Siemens MitarbeiterInnen ab dem ca 50'ten Lebensjahr "auszusondern" begannen wobei Zeiten der Arbeitslosigkeit , vorzeitiger Ruhestand usw alles mit eingeplant gewesen waren.

Interessant an dieser Überlegung - im  Zusammenhang mit dem Bereich der aktuellen Politik - ist allerdings, daß so ein "klassisch-altindischer Lebensweg" gar nicht mal so weltfremd ist.

Es ist mir übrigens durchaus klar, daß im aktuellen Grund-Rentenmodell der "SPD"-Partei das Renteneintrittsalter nicht erst bei 75 liegt, sondern viel früher. Im Zusammenhang mit der Thematik "altindische Philosophie", "Lehren", usw, wollte ich es aber nicht unterlassen haben, darauf - wenigstens rudimentär - einzugehen. Daß man das alles mit der sog. Rentenformel, die letztlich nicht recht viel mehr an Mathematik erfordert als wie "geometrische Reihe" und etwas Logarithmus & co, ist mir klar. Ich arbeitete da mal ein Buch (es war die ca. 5.'te Auflage) über Finanzmathematik durch (genaue Literaturangabe erfordert, daß ich erst noch mal in jener Bibliothek nachsehe...) eines Uni-Profs. Daß man die Problemstellung auch einfach via "Versicherungsmathematik" zu bewältigen ansetzen kann, ist selbstverständlich auch richtig.







Thematik 1:


 0)    ad: TM-Hintergrund,Basis

 a) Täuschung und Wirklichkeit:

 

Shankara's Parabel von Seil und Schlange, siehe etwa "Kleinod der Unterscheidung", sollte hier wohl - passenderweise -nicht unerwähnt bleiben

"Wer von Unwissenheit geprägt ist, bewertet die Dinge falsch. Er hält eine Schlange für einen Strick. Dadurch gerät  er in  große Gefahr. Er hält vergängliche Formen für die Wirklichkeit und wird deshalb von ihnen gefesselt."  

Zitat aus "Kleinod der Unterscheidung" von Shankara ( zB Bernd Helge Fritsch, ISBN 9783842363786, 2011, Verlag "Books on Demand GmbH") , S.83, Vers 83

Nunja, lt, Shankara, Vasishta und anderen ist diese Welt eine Art "Traum", "Samsara".


Auch Herr Gaudapada gebrauchte eine ähnliche Parabel "Seil versus Linie in Wasser":

In Kapitel II von Gaudapa's Karika - Vaitathya Prakarana  (Das Kapitel über Illusion,Täuschung), heißt es - die Übersetzung fertigte ich auf der Basis von 8 Jahren Schulenglisch selber an- :

17 So wie ein in Dunkelheit herumliegendes Seil, über dessen Natur man im Unklaren gelassen wird, als Schlange oder auch als Linie in Wasser vorgestellt wird, so wird Atman auf unterschiedliche Art und Weise wahrgenommen.

18 Sobald  die wahre Natur des Seils klargelegt ist, verschwinden alle Missverstände in bezug darauf und es erwächst die Überzeugtheit, daß es sich um nichts anderes als ein Seil handelt.  Ebenso wird die wahre Natur von Atman bestimmt; ebenso ist die Wahrheit über Atman bestimm-, ermittel- und entscheidbar.


Die Lehre über Atman, brahman, "das Selbst", "absolutes Bewußtsein" usw findet sich - verständlicherweise - bei allen großen Exponenten jenes Wissens und darunter auch bei Rishi Vasishta in einem besonders bekannten Werk:

aus: "Die Lehren des Weisen Vasishta", Ansata-Verlag, ISBN 3-7157-0112-9



b) Allgemein zum Thema Meditation, Samdadhi und Yoga hier noch,vorab, einige Zitate aus den Yogasutren von Patajali:

Im Buch ( "Patanajali  - Die Wurzeln des Yoga", herausgegeben von Bettina Bäumer, O.W. Barth-Verlag, Limitierte Jubiläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4,  ) findet man auf Seite 21 im Kapitel I "über die Versenkung" erst eine Definition von Yoga und sodann Beschreibung dessen worum es bei Yoga geht (2,3) und worum es nicht geht (4). In den Versen 17 -29 wird dann bei den Arten der Versenkung (samadhi) differenziert.

Im Vers 17 heißt es zB "Wenn (das zur Ruhe kommen) mit Hilfe von logischem Denken, prüfender Überlegung, Seligkeit oder Ich-Bewußtsein erlangt wird führt es zu (verschiedenen Arten) der Versenkung (samadhi), die mit Erkenntnis verbunden ist.

Im Vers 18 wird ausgeführt: " Eine andere Art (von Versenkung) [samadhi] entsteht als Ergebnis der Übung, die zur Erfahrung des Stillstandes führt, wobei nur ein Rest der vergangenen psychischen Eindrücke bleibt.".

Im Vers 19 geht es um die körperlosen Wesen: "Der Zustand der körperlosen Wesen, die sich in der Urnatur auflösen, ist (eine Art von samadhi, der) auf der Erfahrung des Daseins beruht". (Anm. von mir: Man muß hier wohl die 2 Klammern weglassen, da der Satz sonst, gemäß der deutschen Sprache, keinen Sinn ergibt.)

Vers 20 bringt zum Ausdruck: "Die anderen (verkörperten) Wesen erreichen eine Art von Versenkung (samadhi) durch Glauben, Mut, Erinnerung, Sammlung und Weisheit.

Vers 21: Den intensiv Strebenden ist (die Versenkung) nahe.

Vers 22: Aufgrund der schwachen, mittleren oder höchsten Intensität ergeben sich Unterschiede (in der Versenkung)

Vers 23 besagt: "Oder durch Hingabe an Gott (kommen die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe"

, was dann noch weiterführt zu Vers 28 und schließlich ergänzt Vers 29 :

"Dadurch erlangt man eine Verinnerlichung, und die Hindernisse (auf dem Weg zu samadhi) lösen sich auf.


Um Mißverständnisse und Irrungen zu vermeiden, liest man solche Bücher wohl angeratenerweise von vorne nach hinten und läßt sich nicht von einzelnen Zitaten berauschen. Diese homepage entstand aus jenen ca 5 Jahren (1971 bis 1976) in denen ich gezwungen war, mich näher mit der "TM-Scene" zu befassen; allerdings habe ich mich außerhalb der TM-Scene mit der Thematik weiterbefaßt, da es galt den Anfeindungen, die ich im Rahmen jener 5 Jahren und leider auch darüberhinaus erfahren hatte, mit Objektivität, Sachlichkeit und Fairness entgegen treten zu können.

Manche Kritik an der TM-Scene aber auch dem Initiationskurs zur Erlernung der Transzendentalen Meditation besteht/bestand zurecht.

Anderes kann jedoch nur als "alles in einen Topf werfen", (dh mangelhafte Unterscheidungsbemühungen), Verleumdung und "falsches Zeugnis abgelegt wider einen Nächsten" beschrieben werden.

Derweil würde es mit wenig Literaturrecherche, dem dazu gehörigen "guten Willen", Entschlossenheit zu Unparteilichkeit, Objektivität sowie Fairness leicht möglich gewesen sein, jene absurden Anschuldigungen und Falschaussagen nicht zu verbreiten, geschweige denn daraus "Gerichtsurteile" zu konstruieren und Maßnahmen darauf aufzubauen.

Um die Richtigstellung zahlreicher Falschdarstellungen im Umfeld jener "Transzendentalen Meditation" per Literaturrecherche geht es mir in diesen Ausführungen.

Daß ich selber per nunmehr 48 Jahren regelmäßiger Meditationsausübung selbstverständlich auch daher zum Einen oder auch Anderen ein Verständnis mir erwerben konnte, versteht sich so ziemlich von selber.

Aber wozu sollte ich das heranziehen, wenn es doch Jahrhunderte lang überlieferte Literatur dazu von kompetent-genugen "Yogis", "Yoga-Meistern", großartigen Philosophen (, die selbst korrekte Meditation erfolgreich praktiziert hatten,)  gibt?

Erstaunlicherwesie gab es, bereits beginnend mit ca 1830, Literatur in deutscher Sprache und es gab durch Dr. Lorinser und dann va aufgrund der Bemühungen von Prof. Deussen, Dr. Franz Hartmann, Dr Richard Garbe, Böthlingk und Anderen ab 1867 wirklich zunehmend viel und als bald sehr viel an fachlich kompetent zustandegekommener Literatur zu jenem Themenbereich.

Im englischsprachigen Raum gab es zweifelsohne dann sehr bald mehr Literatur als im deutschsprachigem Raum zumal ja auch heute noch in Indien "Englisch" eine der Amtssprachen ist und sogar die einzige Amtssprache, welche dort alle sprechen und verstehen können. Dabei ist dann auch Sir John Woodroff zu nennen, der viel an klassischer indisch-philosophischer Literatur für Europa begreif- und wißbar machte.

Jene Autoren sind zweifelsohne als unabhängig von jenen "modernen Yoga-Gruppierungen" (inklusive Bhagwan/Osho-Scene, TM-Scene des Mr. Mahesh, den Anhängerinzwis  "Maharishi Mahesh Yogi" zu nennen pflegten/pflegen, Paramahansa Yogananda, den "Hare Krishna" - genauer der internationalen Gesellschaft für Kirshna-Bewußtsein, ISKCON, gegründet 1966, lt. Wikipedia - usw) zu betrachten. Deren Schriften können wohl kaum Gefälligkeitsliteratur für Mr. Mahesh, für Osho, Yogananda, Prabhubada odgl sein bzw genannnt werden.

Insofern konnten und können die Einzelnen durchaus auch was tun, um nicht in großem Maße und teils mit weitreichenden Konsequenzen an der Nase herum geführt werden zu können. Hinzu kommt heutzutage noch das Internet, was aber erst recht ein kritisches sich damit Auseinandersetzen-können erfordert.





c) Einige Eingangsbemerkungen zur Thematik von bedeutenden Verfassern zu jenem Themenbereich aus der europäischen Vergangenheit: Dr. Franz Lorinser, Prof. Paul Deussen, Dr. Richard Garbe, Jean Herbert

Zur Verbesserung des Überblicks diese Zitate "en bloc" zum Durchblättern:

i)   Dr. Franz Lorinser, 1867, Vorwort zu seiner Übersetzung der Bhagavad Gita:

ISBN  978-0-366-11388-0  ISBN (Cloth)978-0-366-15077-9

www.forgottenbooks.com, aktiver externen Link (ok gewesen am 15.7.2019):

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DieBhagavadGita_11218168#0:


Vorrede von Dr. Franz Lorinser





(Anmerkung von mir: Wenn Dr. Lorinser christliche Einflüsse in der Bhagvad Gita sieht, so ist das nunmal nicht auszuschließen und zwar gemäß dessen was Dr Garbe - in der hier vielfach zitierten Ausgabe der Bhagvad Gita, die er anfertigte - zum Audruck brachte: Die Bhagavad Gita wurde von einer "Urgita" mehrfach umgearbeitet; Elemente der "Hingabe" kamen hinzu und auch eine "Vedantaisierung" habe schließlich stattgefunden und die letzten Umarbeitung, Ergänzungen, Feinschliffarbeiten seien durchaus in der Zeit nach Christus erfolgt. Bekanntlich war nun aber der Apostel Thomas nach Indien gegangen (oder auch vor den Grausamkeiten des damaligen römischen Imperiums - erfolgreich, Gott sei Dank - geflohen) und insofern ist es durchaus denkbar, vielleicht ja sogar wahrscheinlich -, daß jene, welche die Bhagavad Gita überlieferten, darauf auf die ihnen eigene Art und Weise,  korrekt eingingen.

Wenn Dr Lorisner schreibt: ....,"würde, wenn die vorliegende Arbeit im Stande wäre, zur Verherrlichung der allein göttlichen Lehre des Christentums", selbst auf....), so schrieb er das von seinem theologischen Standpunkt, den er ins einer Vorrede schließlich einräumte und zu erkennen gab.

Außerdem bringt es zum Ausdruck, daß "er Elemente des Christentums in der Bhagvad Gita" gefunden habe und insofern jenes Werk nicht "aus sich selbst heraus ist" und insofern nicht "alleine" existent ist, wohingegen Dr. Lorinser in der "Lehre des Christentums" anscheinend keine Elemente aus anderen "Lehren" fand und es daher als "allein göttlich" bezeichnet.

Allerdings wurde in der Zeit zwischen Weihnachten und Sylvester 2018 eine TV-Doku gezeigt, wo es darum ging, daß die Geschichte von Adam & Eva im "Alten Testament" eine, archäolgisch nachgewiesene, Geschichte aus dem früheren Babylon benutzte und obendrein war in der "alten Fassung" aus Babylon jene "Eva" (der Name war auch auffallend ähnlich) eine "gute Frau" und absolut keine "Verführerin" wie es das "Alte Testament" darstellt. Die "Schlange" kam auch vor  und war ein "Halbgott", usw. Das ganze wurde von einem Archäologie-Professor zur Zeit von Kaiser Wilhelm, also nach der Arbeit von Dr. Lorsiner entdeckt und zu veröffentlichen versucht; allerdings wurde er daraufhin "mundtot" gemacht. 


Insofern zeigen sich also damit - im gesamten "jüdischen" Bereich und damit - auch  im Christentum (Folgendes gilt speziell für's Christentum, nicht für's Judentum) -

* u.a. in der Geringschätzung der Frauen: Bis ins Mittelalter wurden den "Frauen" vonseiten des Christentums eine eigene "Seele" abgesprochen.

* Bereits Maria Magdalena beschwerte sich in einem "ihr zugeschriebenen" Evangelium (das von der Amtskirche aber nicht anerkannt wird; siehe jenes Buch "verbotene Evangelien"), daß Männer ihr persönliches Zeugnis bzgl realer Ereignisse, wo sie persönlich zugegegen gewesen war, ablehnten und durch ihre eigenen - abweichenden - Aussagen zu jenen Vorkommnissen ersetzten und das obgleich sie nicht dabei gewesen waren; dh handelten nach dem Motto: "Was nicht wahr sein soll/darf, ist eben nicht wahr und aus basta".

* Außerdem war nur einer der Apostel bei der "Kreuzigung" persönlich anwesend und das Johannes. Interessanterweise wurde Jesus dort um 9.00 morgens erst mal veruteilt und die "Kreuzigung" habe dann um die Mittagszeit stattgefunden. Bei einem anderen Evangelist, der selber nicht dabei gewesen war, wurde "Jesus" um 9.00 morgens gekreuzigt, dh die "Qualen" - bis zur Abnahme vom Kreuz um ca 15.00 Uhr - wurden - typisch für Gerede aus zweiter Hand von Personen, die selber nicht dabei waren - erheblich verfälschend "aufgebauscht". -

"fremde" Einflüsse.


Dennoch, ist die Übersetzung von Dr. Lorinser erfreulich zu lesen und es zeugt davon, daß jene Themen schon lange vor der "New Age"-Bewegung, lange vor Vivekananda, Yogananda Mr. Mahesh, Osho & co dem deutschprachigen Leser verfügbar waren.

Es ist um so schockierender, wenn man vonseiten des Bay. Kultusministeriums auch noch nach 1945 Hazadeurhaftigkeit im Zusammenhang mit jenen Themen an den Tag legte, erst mal tot zu schweigen versuchte, dann - höchst unchristlicherweise - Mißbrauch damit trieb, um Einzelne in Schwierigkeiten zu bringen,  dann bzw zusätzlich Verleumdung praktizierte, indem solche Schwierigkeiten "New Age" bzw einzelnene solcher "Gruppierungen" andichtete.

In der 7.Klasse Gymnasium standen auch "die anderen "Religionen auf dem Lehrplan und er damalige Lehrer, Gymnasialprofessor und r.-kath. Stadtpfarrer Bach, sagte das extra dazu: "Heuer werden wir auch die anderen Religionen durchnehmen". Das ging dann so:

Der erste Satz zu "den anderen Religionen" lautete: "Gell, da gibt es Religionen in dene wird geglaubt, daß Gott Buch geworden sei; So ein Schmarrn".

Alsdann folgte ein zweiter Satz zu jenem Thema und der  "Es gibt auch Polytheismus und die haben mehr Götter als Menschen; so ein Schmarrn!".

Das war dann das "Durchnehmen der anderen Religionen" anno ca 1964 in München.

Man las zwar in jenem Schuljahr die Nibelungensage; aber die "Bhagvad Gita" in der Übersetzung von Dr. Lorinser oder auch Prof Deussen, Dr. Richard Garbe, Dr. Franz Hartmann (besser reine ganz und die anderen für Vergleiche einzelner Textstellen betreffs etwaige "Tendenziösitäten"), war dann  für einen r.-kath. Stadtpfarrer dann doch "zuviel des Guten".

(Damals gab's an jener Oberealschule noch keine gemischten Klassen; das erzwang dann ein Rechtsanwalt, weil er wollte, daß sein Töchterchen unbedingt auf genau diese Schule sollte gehen müssen dürfen: Was dann gewisse Lehrer deshalb mit einige SchülerInzwis anstellten, deren gesamte Karriere mutwillig zerstörten, weil sie keinerlei Ahnung vom Umgang mit gemischten Klassen hatten und es vorzogen erstmal jede Menge Unfug anzustellen, war dem Herrn Rechtsanwalt ebenso völlig egal, wie es dem Bay. Kultusministerium zuvor schon völlig egal gewesen war, daß man nun in der "Nach-1945-Zeit" angelangt gewesen wäre/sein würde.)




ii)  Prof. Paul Deussen:

ISBN 978-1-390-98573-3  ISBN (Cloth) 978-1-396-37603-0

www.forgottenbooks.com, aktiver externen Link (ok gewesen am 15.7.2019):

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DieSutrasdesVedantaoderdieCarirakaMimansadesBadarayanaNebstdemVollstandigenComme_11188949#0

Vorrede von Prof Paul Deussen




Auch andere Vorreden von Professor Deussen sind interessant zu lesen, zB unter  "www.forgottenbooks.com" zu finden per dem aktiven Link (funktionierte am 16.7.2019): https://www.forgottenbooks.com/en/search?q=Paul+Deussen&w=a&l=10&Y=0&y=9999&P=0&p=9999&V=0&v=9999&i=0&g=0


zB das Vorwort zu "der Gesang des Heiligen", einer Übersetzung der "Bhagavad Gita", unter https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DerGesangdesHeiligen_11048418#0.


oder auch aus: "60 Upanishads des Veda:

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#0





iii) Dr. Richard Garbe:

siehe: ISBN978-1-391-58838-4 ISBN (Cloth)978-1-396-60230-6

Dr. Garbe's Vorwort zu Sankya


www.forgottenbooks.com, aktiver externen Link (ok gewesen am 15.7.2019):

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DieSankhyaPhilosophie_11324927#0

Andere Vorwörter von Dr. Richard Garbe findet man in seinen anderen Büchern bei zB "forgottenbooks.com unter  https://www.forgottenbooks.com/en/search?q=Richard+Garbe&w=a&l=10&Y=0&y=9999&P=0&p=9999&V=0&v=9999&i=0&g=0


Etwa zu "Beiträge zur indischen Kulturgeschichte" aus dem Jahre 1903, worin Dr. Garbe das not-wendige Maß an Fairness, Objektivität, Unvoreingenommenheit anmahnt:

 

 

 

 




iv) Jean Herbert:

aus Wege zum Hinduismus, Rascher Verlag Zürich:

2-seitiges Vorwort und Bemerkungzu Meditation/Yoga:


 

 

 

 



 

 

 

 


Auf  Seite 116 kommt Herr Jean Herbert dann zur Feststellung:  "Der Yoga ist eine Technik und in keiner Weise eine Religion. Hauptsächlich sind es Hindus, Angehörige des Brahmanismus, der Religion der Hindus, die den Yoga geübt haben, es wenigstens unter diesem Namen taten. Deshalb haben sie vor allem Shiva, Kali, oder Krishna als Gottheiten verehrt, wenn sie einen Gottesbegriff brauchten.":


 

 

 

 



(Anmerkung von mir: Weil es nunmal va Hindus waren, die Yoga ausübten und jene, falls sie einen Gottesbegriff brauchten, dann Shiva, Kali, Krishna, Saraswati, Brahma, Durga, Lakshmi odgl wählten scheint es so als wäre Yoga eine "hinduistisch-religiöse" Angelegenheit; aber es scheint eben nur so zu sein; es ist Wirklichkeit lediglich eine Täuschung.)



1) Narayana:

Hr. Narayana wird in der sog. "Guru-Puja" als erster der explizit aufgezählten Gurus genannt.


i) bei https://wiki.yoga-vidya.de/Narayana_Upanishad findet man den Hinweis, bzgl

einer sog. "Narayana Upanishade", die sich im erwähnten Buch auf den Seiten 312 bis 334 finden läßt.; sie heißt dort "Mahâ-Nârâyana-Upanishad (Brihan-Narayana-Upanishad, Vâjniki Upanishad) des scharzen Yajurveda (Taittirîya-Âranyakam, Buch X); siehe "Upanishaden, Die Geheimlehre des Veda", In der Übersetzung von Paul Deussen, marixverlag ISBN-10: 3-86539-090-0 und ISBN-13: 978-386539-090-5.

Siehe auch im "Orginal", 3. Auflage von 1921, F.A. Brockhaus bei https://www.forgottenbooks.com/en/books/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672:

Sechzig Upanishad's des Veda

Aus dem Sanskrit Übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen

by Paul Deussen, ISBN978-0-366-34412-3ISBN (Cloth)978-0-366-34436-9

 

 

"sechzig Upanishad’s Des Veda", aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen, Professor an der Universität Kiel, 3. Auflage, F.A. Brockhaus, 1921, https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#21

 


Bei der Lektüre dieser Upanishade fällt auf, daß da eigentlich ja kaum bis gar nicht ein "persönlicher Gott" beschrieben wird, sondern, eher nur anklangweise, die Vorstellung eines persönlichen Gottes - den einige bis viele damals gehabt haben mögen - herangezogen wird, um das alldurchdringende absolute Bewußtsein darzulegen. Etwa auf Seite 324 im "marix-Buch":

"6. "Unendlich, ewig, voll Weisheit,

Des Meeres Ende allheilbringend;

Als Herz dem Lotuskelch ähnlich,

Dessen Spitze nach unten geht,

Des Weltalls großer Stützpunkt"


oder auch auf Seite 315:

"6. Ihn feiern als das Recht, ihn als die Wahrheit,

Ihn weise Dichter als das höchste Brahman;

Opfer und Werk, was vielfach war und noch wird,

Das alles trägt er als des Weltalls Nabe"


und dann auf Seite 323:

"4. Narayana ist das Licht jenseits',

Narayana das höchste Selbst,

Narayana das höchste Brahman,

Die Wesenheit, der Höchste ist,

Narayana höchster Denker,

Als Denkobjekt der höchste auch."


oder Seite 320:

"5. Durch Ruhe ruhigt, wandelt man glückselig,

Durch Ruhe fanden Munis auf den Himmel,"


Bei "Transzendentale Meditation" - gemäß Swami Brahmanda Saraswati, lt. der Behauptung/Aussagen des Mr. Mahesh Prasad Varma - geht es um jenes "Durch Ruhe ruhigt, wandelt man glückselig"; das entspricht jenem "Ich bin reine Glückseligkeit", jenem "Sat Chit Anananda" in Shankara's "Shivo ham"-Stotra (Da sich weiter hinten bei Shankara übersetzt finden läßt.).

In der 13.Klasse Gymnasium stand es zu Beginn des Schuljahres des Schülerinzwis frei, aus dem "Religionsunterricht" auszutreten (und damit des Mittags - 1-bis 2-mal pro Woche -  etwas eher nachhause gehen zu können). Damals entschied ich mich - zusammen mit 5 anderen Schülerinzwis - im Religionsunterricht zu bleiben. Meine Argument war: "Ich werde mir es abverlangen  (siehe jenes "französische" "se demander de" = sich abverlangen = fragen ), mich mit dem Thema Religion ebenso unparteiisch, objektiv, sachlich, unpersönlich, fair befassen, wie mit den andern Schulfächern - wie da zu nennen: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Sprachen, Geschichte, Sozialkunde, Kunst, Sport, Musik, Geografie  - auch; jenes "Religion = Kirche = Inquisition, Folter, Kreuzzüge, Opium für's Volk (Karl Marx), Kollektive Zwangsneurose (Sigmund Freud) ist mir einfach zu wenig und zu primitiv. Gleichwohl ist es unstrittig, daß sich in Kreisen der Kirchen als auch anderer Religionen-Gemeinschaften immer wieder auch "Terrorzellen" gebildet haben, bilden konnten oder zumindest "schläferartig" verbergen konnten. Auch Mißbrauchspfarrer, Mißbrauchsgurus habe ich da niemals als Faktum geleugnet, noch je verherrlicht, da mein gesamer Ansatz ein "objektiver, wahrheitfordernder Ansatz" war.


Auf Seite 319 der "marix"-Auflage von Prof Deussen's deutschsprachigem Upanishaden-Buch findet man eine interessante Stelle, die ich im Zusammenhang mit dem"Saraswati Stotra" als "inniglichstes Einssein"  - infolge der Erkenntnis, daß  jene "Erkenntnis" des "Ich bin Das, Du bist Das" in einem selber und in den anderen Geschöpfen nunmal dieselbe Erkenntnis ist, das auch von den anderen Geschöpfen ersehnt, gewünscht und gesucht wird, dh die Erkenntnis, daß jene Erkenntnis, schlußendlich, eine aus sich selbst heraus existente Erkenntnis ist. - bezeichnete. Hier heißt es auf Seite 319:

"1. Des Kleinen Kleinstes und des Großen Größtes;

Wohnt er als das Selbst im Herzen dem Geschöpf hier;

den willensfreien schaut man, fern von Kummer,

Durch Gottes Gnade als den Herrn, als Größe"

"Beginnend" mit religiös anmutenden Begrifflichkeiten endet der Exkurs über das "Selbst" mit jener völlig abstrakten, mathematischen Begrifflichkeit  "als Größe".

Siehe dazu, insbesondere, auch die Aussagen und Lehren des Hrn. Shankara: Im "Sivoham" (= "Nirvana-Asthakam") heißt es u.a.: "Ich bin nicht die Erkenntnis"


ii) Bei >> https://wiki.yoga-vidya.de/Ribhu << findet man zu Narayana, daß die Ribhu-Gita ursprünglich von einem gewissen Rishi namens Narayana verfaßt worden sei und von Ihm einem gewissen Brahma gelehrt worden sei. Eine Quellenangabe dafür fehlt da leider und ich vermochte bislang auch keine zu finden.


iii) Bzgl der Person eines Gurus namens Narayana findet man  im Bhagavatam, Band I, Vers 4 des 2.Kapitels (ISBN: 0-89213-069-5 von Bhaktivedanta Swami Prabhupada):

...."sollte man Narayana, der Persönlichkeit Gottes, Nara-narayana Rsi, dem allerhöchsten menschlichen Wesen, Mutter Saraswati, der Göttinn des Lernerns und Srila Vayudeva, dem Verfasser, seine achtungsvollen Ehrerbietungen darbringen"....

Eingeräumterweise findet man im Srimad Bhagavatam, Bd I, im Inhaltsverzeichnis bzgl. Kapitel III, Seite VI: "Krishna als der Ursprung aller Inkarnationen" unter kurze Beschreibung der Inkarnationen ua auch die Herren Narada (Siehe Vers 8) , Nara und Narayana (Vers 9), Yajna ("=" Yajnavalkya?) (Vers 12), (im Vers 14 wird übrigens auch vo einer Inkarnation als Frau, Mohini, berichtet was in der heutigen Zeit wohl Interese verdient),  Vyasadeva ("=" Vyasa) im Vers 21, Hr, Rama, (siehe Vers 22), persönlich als Sri Krishna und Sri Balarama (Vers 23) und als Buddha (Vers 24). Jedoch wird hier zwichen einem persönlichen Erscheinen auf Erden (als Sri Krishna) - zumindest in dieser Übersetzung - und "eine ermächtigte Inkarnation der Persönlichkeit Gottes" (s. 127, Kommentar zu Vers 8 im Kapitel 3, des 1.Bandes) unterschieden.

Dabei fällt auf, daß die Reihenfolge jener sog. "Inkarnationen" sich nicht mit den Ergebnissen der westlichen Forscher bzgl jener Thematik decken. Vasishta war der Ur-Großvater von Vyasa und zwar gemäß des Bhagavatama dh Vyasa's eigenem Buch. Rama war wiederum der Schüler von Rishi Vasishta, lt. Ramayana des Hr. Valmiki, dessen "Kernstück", das Yogavasishta, eben jene Belehrung Rama's durch Rishi Vasishta zum Inhalt hat. Rama wird aber von Vyasa im Bhagvatam nach sich selber erwähnt, was wenig überzeugend klingt. Aber auch Buddha wird nach Krishna aufgeführt und damit nach Vyasa; Buddha ist die vorletzte Person, die in jener Aufzählung Erwähnung findet. Insofern müßte Vyasa auch vor Buddha gelebt gehabt haben. Nach den Ergebnissen der sog. "westlichen" WissenschaftlerInzwis, kommt aber für Vyasa am ehesten sowas wie 300 v. Chr. bis 300 n. Chr. infrage, da erst ab da die Vedantaisierung der Bhagavad Gita stattgefunden habe und Vyasa als der Autor der Bhagvad Gita und des Vedanta gilt. Es wäre wenig überzeugend - obgleich nicht auszuschließen - , wenn jene Vedantaisierung der "Urgita" nicht von Vyasa selber vorgenommen worden wäre. (siehe die Erläuterungen dazu in: "Bhagavad Gita", 2.Auflage von 1921, Anaconda-Verlag GmbH Köln, ISBN 978-3-7306-0416-8; auch andere Autoren teilen Garbe's Aufassung bzgl de Entstehungszeit "der" Bhagvad Gita, zB:..).


Eines läßt sich jedoch feststellen:

Hat man je von "Rishi Shiva"," Rishi Devi", "Rishsi Kali", "Rishi Paravati"," Rishi Ganesh", "Rishi Vishnu", "Rishi Brahma"," "Rishi Saraswati", "Rishi Lakshmi", "Rishi Durga", "Rishi Krishna",  odgl. gehört? - Nein.

Aber man hörte von Rishi Vasishta, Rishi Angiras, Rishi Nara Narayana, Rishi Ribhu, usw. Letzteres bezieht sich nunmal auf Menschen, die diverse Formen der Erkenntnis erlangt haben: zB "Erkenntnis des Atman", "vedische Erkenntnis".

Insofern kann zweifesohne nicht zweifeslfrei davon ausgegangen  werden, daß bei dem Beginn jener "Zeremonie der Dankbarkeit" (...Dankbarkeit für jenes Wissen über efolgreiches, korrektes Meditieren, Sinn&Zweck der Suche - und das Erlangen - von Atman usw...) ein "Gott Narayana" gemeint sei.


iv)  Bzgl des Namens "Narayana" findet man bei >>http://www.baby-vornamen.de/Jungen/N/Na/Narayana/<<, daß "Narayana" ein in Indien gebräuchlicher Vorname ist. Also wieso sollte mit "Narayana" in jener "Guru-Puja" ein Gott gemeint sein/gewesen sein? Wenn da zu mir jemand sagt, daß das um eine Zeremonie der Dankbarkeit gegenüber gewissen Meditationsmeistern aus der Vergangenheit gehe und zB auch das Bhagvatam und andere Schriften dazu auffordern, erst mal den/dem Verfasser/~n die gebührlich Ehre zu erweisen, dann ist es eben irgendein Mensch gewesen, der diesen Namen trug.


v) Im Sanskrit-Wörterbuch von Prof. Dr. K. Mylius findet man zum Wort "Nārāyaṇa" (siehe S. 449 Nārāyaṇa  in „Bhagavad Gita, übersetzt und neu kommentiert, Maharishi Mahesh Yogi,  Kapitel I bis VI", deutsche Übersetzung 1971, Verlag International SRM Publications, Stuttgart, ohne ISBN-Nummer) Folgendes:

siehe: Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsc


Darüberhinaus findet man zum Wort  "Nārā":

Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch,S.236

Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4; Seite 236


 

 bzw passender:

 

 

 

 

Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4, Seite 240


Letztere zwei Wortbedeutungen, Worterklärungen von Prof. Dr. Dr. Mylius ergeben, zusammen mit seinen Ausführungen zum Wort "Nārāyaṇa", daß es um etwas geht, was zwar oftmals als Beiname für "Vishnu" benutzt wird, aber dennoch zunächst mal als Erstes ein "mythisches Wesen" bezeichnet und das wegen der 2 Erklärungen der Vorsilbe nara (Achtung; 2 verschiedene "a") trotz der unterschiedlichen "a" stets was mit "Mensch" zu tun hat. Insgesamt entsteht das Bild, daß es um jenes "gewisse, den meisten Menschen - inklusive den allermeisten deutschen und allgemeiner europäischen Richterinzwis - verborgene transzendente Selbst geht, das für jene, die es nicht kennen, ein "mythisches Menschwesen" zu sein scheint, das aufgrund des Nichtwissens desölbigen dann mit "Gott" assoziiert und in einen Topf geworfen wird.


"nára" = Mann, Mensch und mythologisch "Urmensch" und

"Nārā = menschlich, Mensch" ergibt

zusammen mit

Nārāyaṇá = 1, Name eines mythischen Wesens bzw

nārāyaṇa = von Nārāyaṇa stammend

geradewegs jenes Bild des "transzendenten, unsterblichen Selbst", das aufgrund der Unwissenheit, dem Verhaftetsein der Menschen als "sterbliches Wesen" "jiva" erscheint. Erleuchtung erlangen heißt nicht jemand anderes werden als man ist, es heißt lediglich, die Unwissenheit über Atman zu überwinden, das Verhaftetsein auf zu geben und das ureigenste, transzendente Selbst des Menschen "Wiederentdecken" und - nicht mehr gebunden an die Endlichkeit und Begrenzheit des Sterblichen, jenes jiva zu leben. (Siehe ua den Vortrag von Tat Wale Baba; auch bei Swami Brahmanda Saraswati las ich mal jene Auffassung). Rishi Nārāyaṇá steht also auch, betrachtet von der Begrifflichkeit seines Namens Nārāyaṇá für jenes Wissen, jene Aufgabe, jenes Ziel.

Auffallenderweise steht auch die körperliche Erscheinung von zB Tat Wale Baba für einen "Urmenschen", er könnte, so wie er lebte, auch schon unter den Ureinwohner der Kanaren, den Ureinwohnern Amerikas , usw usf gelebt gehabt haben.

aus einem You-Tube Video von 1969;

aus einem You-Tube-Video von 1969: https://www.youtube.com/watch?v=JusE_IWSnTk


So wie die körperliche Erscheinungsweise von Tat Wale Baba für "Urmensch" steht , sehr "Urmensch" ähnelt, der Vorstellung eines guten, liebenswerten Urmenschen entspricht, so ähnlich entspricht der Name von Rishi Nārāyaṇa  eben jenem "Ur-Menschen", jenem Ureigensten, transzendentalen Selbst, jenem Atman.

Da hatte das Bundesverfassungericht wohl etwas ziemlich durcheinander gebracht. Auch wurde die "Guru-Puja" nicht von Mr. Mahesh erfunden und die Übersetzungen, die er da so anbot, haben eben auch so seine Tücken; wissenschaftlicher Arbeitsweise gemäß sollte/muß man eben bisweilen sich etwas näher, abstrakter befassen, um zu einer Klärung beitragen zu können.

Wenn jemand den Anspruch von" Wissenschaftlichkeit" erhebt, so darf man so jemand auch sachbezogen kritisieren und bei klaren, nachweisbaren Fehlern muß/sollte man es bisweilen eben auch kritisieren; da darf Wissenchaftlerinzwis nunmal keine Zacke aus der Krone fallen.

Weil Mr. Mahesh dies oder auch das (fälschlich, notabene!) übersetzte als so und so, deshalb wäre  das doch offenbar so und so, ist absurd, da er "wissenschaftlich" hatte sein wollen. Richtig ist es, wenn irgendwas da nicht zusammen zu passen schien, selber nach zu forschen, zu klären und dann gegebenfalls Mr. Mahesh zur Rede zu stellen und Klarstellung zu verlangen.

Wenn Mr. Mahesh mit "Narayana" eine "Gottesvorstellung" verbindet/verband, bitte sehr, so war das seine Privatangelegenheit, aber nicht "TM-Lehre".

Aber wenn er sagte: "TM ist eine wissenschaftliche Angelegenheit" und jene "Puja" eine Zeremonie der Dankbarkeit gegenüber irgendwelchen Yoga-"Meistern", "Yoga-Sachverständigen" der Vergangenheit, so darf man dann schon mal nachsehen, ob das tatsächlich so sein könnte.

Wenn dann Pfarrer oder auch Priester, Bischöfe & co darin aber "Götterinzwi-Namen" entdecken und also neben deren Gott  plötzlich andere Götter in ihrem "Kopf" auftauchen haben, so ist das doch deren persönliches religiöses Problem. Wenn so jemand irgendein Bild sieht, irgendeinen  Gesang hört und dann anfängt an andere Götterinzwis zu denken, davon zu träumen, jene in seinem Geiste zu hegen - obwohl man jener Person sagte, daß es sowas nicht sei bzw nicht dazu darüber gerdet werde/worden sei - , so zeugt das keinesfalls mehr von der "Verwirklichung deren Ideals"  "keine andere Götter neben Jahwe haben zu dürfen"; es sind Folgen derer Schwächen, derer Probleme, Ängste, Sorgen udgl. Was geht das die Anderen an? Wieso verurteilt man Andere, dann das so gesagt, ausgedrückt gehabt zu wollen, nur damit jene Christistinwzi-Isten die Schuld für ihr eigenes religiöses Versagen bei Anderen suchen sollten können?


Wie ich, im Zusammenhang mit den Versuchen aus Kirchenkreisen, der CDU/CSU und dem Bundesverfassungericht, die "Guru Puja" als hinduistische Götterverehrung" zu verleumden, darzustellen mich bemühe, handelt es sich bei jenem "Narayana", der in jener Guru-Puja als erster der "großen Gurus" exempelhaft  ehrend erwähnt wird, keinesfalls zweifelsohne um einen "Gott", sondern diese Person ist durchaus als ein Mensch, ein Rishi, ein Guru zu betrachten.

Irgendwlche Götterinzwi-Geschichten oder auch ~Romane  sind eines; Yoga pro Erlangung von "absolutem Bewußtsein", jenem Turiya der Shivasutren ist etwas Anderes.

Die Textstelle betreffs jenes Rishi Nara-Narayana hat umso mehr Gewicht, als das Bhagavatam als "Purana betreffs Krishna" - insbesondere in jener Übersetzung - ja nun wahrlich nicht geneigt ist "Gott" in irgendeiner Form zu leugnen, zu verleugnen bzw "Heuchlei" oder gar "Verschleierung von Hinduismus", "Gott und damit verbunden sein könnender Religiösität" auch nur im Geringsten betreiben zu wollen.



Eine ähnliche Situation wie im Zusammenhang mit "narayana" findet man übrigen im Zusammenhang mit Rishi Ribhu:


* Bei Wikipedia (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Ribhus ) heißt es dazu:

>>

  1. Ribhus

    Die Ribhus (Sanskrit ऋभु ṛbhu m. [1]) sind eine Gruppe von drei göttlichen Künstlern in der vedischen Religion. Im späteren Hinduismus spielen sie keine nennenswerte Rolle mehr. Zu den besonderen Kunstwerken, die sie herstellten, gehört der Wagen der Ashvins.

    Mythos


    Die Namen der drei Ribhus lauten Ribhu (ऋभु) oder auch Ribhukshin (ऋभुक्षिन् ṛbhukṣin), Vaja (वाज) und Vibhvan (विभ्वन्). Nach dem Rigveda sind sie ursprünglich Menschen und Söhne von Sudhanvan, dem Sohn von Angiras, einem der sieben Saptarishi. Wegen ihrer außerordentlichen Kunstfertigkeiten erhielten sie von Savitri die Unsterblichkeit und wurden unter die Götter aufgenommen. Sie werden auch unter den Helfern von Indra genannt, dessen Wagen und Rosse sie hergestellt haben.

    Die Ribhus standen auch im Wettstreit mit Tvashtri, dem göttlichen Handwerker und vervierfachten den von diesem verfertigten Opferbecher der Götter. Es wird von ihnen ferner erzählt, dass sie ihre alten Eltern wieder jung machten.

    Literatur

  1. Einzelnachweise


  1. ṛbhu. In: Monier Monier-Williams: Sanskrit-English Dictionary. Clarendon Press, Oxford 1899, S. 226, Sp. 2.  <<


* In Vishnu Purana - 2.15. Die Geschichte von Ribhu und Nidagha (Siehe: http://www.pushpak.de/vishnu/vp_b2k15.html) heißt es:

>>Das Vishnu Purana gilt unter den 18 großen Puranas als eines der bedeutendsten. Es wurde in Form eines Dialogs zwischen Parasara, dem Vater von Vyasa, und Maitreya, einem seiner Schüler, verfaßt. << und es besagt desweiteren - in der Erzählung von Parasara - u.a.: >> Ribhu war ein geistgeborener Sohn von Brahma, dem Großen Vater, der von Natur aus heilig und voller Weisheit war. Nidagha war der Sohn von Rishi Pulastya und wurde zum Schüler von Ribhu, der ihm bereitwillig das ganze Wissen der heiligen Schriften vermittelte. <<

 Bei https://www.pushpak.de/vishnu/ findet sich:

>>  Das Vishnu Purana

  

Das Vishnu Purana gilt unter den 18 großen Puranas als eines der bedeutendsten. Es wurde in Form eines Dialogs zwischen Parasara, dem Vater von Vyasa, und Maitreya, einem seiner Schüler, verfaßt. Wie alle großen Puranas beschreibt es das altindische Weltbild mittels vieler tiefgründiger Geschichten und ist eine Reise von der Entstehung der Welt über Kosmologie, Geographie und Gesellschaft bis zur Auflösung der Welt. Im Mittelpunkt des Vishnu Puranas steht natürlich die Verehrung von Vishnu als allseiende Gottheit und im besonderen die Lebensgeschichte von Krishna. Doch wozu viele Worte über das Werk verlieren, möge es selbst zum Leser sprechen und zu einer heilsamen Quelle werden. OM

    

Diese deutsche Übersetzung des Vishnu Puranas entstand im Jahre 2013 auf Basis der englischen Versionen von Horace Hayman Wilson (1840) und Manmatha Nath Dutt (1896).) <<


* In "https://wiki.yoga-vidya.de/Ribhu" heißt es zu Ribhu u.a.

>> Die Vishnu Purana, die ursprünglich von dem Rishi (Narayana) verfasst wurde, wurde von Brahma Ribhu übermittelt. <<


(Anmerkung von mir: Dazu konnte ich bislang keine einzige weitere Literaturstelle finden.)


* In Marias Palmes Übersetzung der Ribhu-Gita ins Deutsche findet man im Anhang:

siehe: https://www.yumpu.com/de/document/view/59977447/ribhus-gesang-ribhu-gita-deutsch-von-maria-palmes


 

Nun wenn jemand sinnvoll "absolutes Bewußtsein" lehren will, müßte er es schon erst mal wirklich selber kennen. "Lehren" bzgl "absolutes Bewußtsein", Aussagen dazu usw kann man selbstverständlich per korrektem Sprachgebrauch, gutem Gedächtnis, sorgsamer Verlagsarbeit & co überliefern, was etwas anderes ist wie jene mal gehörten Lehren selber zu lehren.

 

Insofern ist zwischen jenen Personen zu unterscheiden, die es wissen/wußten und jenen, die sowas überliefern/~ten. Nur, niemand wird zum Gott blös weil jemand "Absolutes Bewußtsein" realisiert hätte/hat. Wie sollte Buddha die Welt erschaffen haben können, die er vorfand, als er sich auf die Suche nach der Wahrheit über die Überlieferungen betreffs "Erleuchtung", "Turyia" & co machte? In den "vier edlen Wahrheiten " werden seine - etwas geringschätzig erscheinenden, jedenfalls unterscheidendem Denken entspringende - Bemerkungen betreffs damals lebender Brahmanen gemacht, denen er vorhielt, daß sie selber gar nicht wüßten was sie da überlieferten.

Rishis sind Rishis, Menschen die in aller Unvoreigenommenheit und Objektivität gepaart mit Absolutem Bewußtsein, Turyia & co zu korrekten verbalen Äußerungen betreffs absolutem Bewußtsein & co - von mir aus auch Gott/Götterinzwis - gelangt sind.


Insofern ist wohl davon auszugehen, daß es außer jenen Gott Brahma in jener indisch-hinduistisch-philosophisch-mythologischen Überlieferung auch einen bedeutenden Menschen namens "Brahma", einen bedeutenden Guru "Brahma" mal gegeben hat.


Andererseits, wie ich im Zusammenhang mit dem Saraswatistotra, darstelle, ist im Verlauf von Yoga-Praktik udgl, ein sich Einstellen eines "innigsten Einssein bei völliger Unterscheidbarkeit/Getrenntheit" mit reiner Intelligenz möglich und eine Interpretation so einer Erfahrung im Hinblick auf Gott, nicht auszuschließen, wenn eben jemand auch das Thema "Gott" interessieren sollte. (Jenes Thema ist zweifelsohne ein bedeutendes Thema, ein hoch-interessantes Thema und Aussagen alà "tief innen Einssein und doch nicht wirklich Eins sein, sondern Individuum bleiben" wurden von dem einen oder auch anderen Autor  sicherlich immer wieder zu "beleuchten" unternommen, das mag bisweilen besser, manchmal auch weniger wahrheitsnah gelungen sein. Auch Prof. Deußen spricht diese - wirkliche oder auch scheinbare - Problematik an; einerseits handelt es sich bei Vedanta zweifelsohne um eine hochstehende, bedeutende Philosophie und andererseits ist da jene etwas seltsam anmutende Akzeptanz von Veden als 'wahr aus sich selbst heraus seiend', schrieb er an einer Stelle - allerdings in seiner wesentlich schöneren, prägnanteren und durchaus lehrreichen Sprache. So ein "Aus sich selbst heraus wahr seinende vedische Erkenntnis" mag vielen unbegreiflich erscheinen und könnte viele Menschen auf religiös anmutende Verständnisversuche bringen. Auf das Phänomen "vedische Erkenntnis" gehe ich kurz im Zusammenhang mit dem "Saraswatistotra" ein und erwähne dazu hier, daß auch per jener "vedischen Erkenntnis" -  aufgrund deren Entspringens aus einem "yogisch-meditativen" Zustand völligem Objektivseins und ohne eigenem Wollen, Anstreben udgl, - Wahrheit gefunden wird/wurde. Man kann zumindest formal so ein Phänomen nicht ausschließen und insofern böte sich "strategische Vorgehens- /Umgangsweise" damit an bzw ist ein Gebot der Fairness.)


 

Vor allem auf folgende Textstelle ist in diesem Zusammenhang mit dem Zitat aus Wikipedia hinzuweisen:

"Nach dem Rigveda sind sie ursprünglich Menschen und Söhne von Sudhanvan, dem Sohn von Angiras, einem der sieben Saptarishi. Wegen ihrer außerordentlichen Kunstfertigkeiten erhielten sie von Savitri die Unsterblichkeit und wurden unter die Götter aufgenommen."

Nun da wundere ich mich ehrlicherweise, wieso das in Wikipedia und ähnlichen Texten betreffs "Ribhu" nicht an den Anfang gestellt wird. Das wäre doch dann der historisch-faktische Ausgangspunkt.


Was lehrt die r.-kath. Kirche im Zusammenhang mit den "Heiligen"? Sie wurden in den Himmel aufgenommen und leben in Gemeinschaft mit Gott. Auch den "einfachen" Christen wird als Lohn eines gut-genugen "christlichen Lebenswandels" für nach den Tod ein anschließendes Leben in Gottes Himmel (dort wo Gott lebt. "Dein Wille geschehe wie im Himmel als auch auf Erden", heißt es im zentralen Gebet - und jener zentralen Vorstellung für die Beziehung zwischen Mensch und Gott - der r.-kath. Kirche, dem "Vater Unser") und in Gemeinschaft mit Gott versprochen. Außerdem wird ebenfalls "ewiges Leben" verheißen und insofern nunmal, lediglich mit anderen Worten gesagt: "Unsterblichkeit". Auch im "indischen Kulturraum" gibt es die Vorstellung, daß ein Mensch durch geeignete Yogapraktiken erst ein" Siddha" , ein körperloses, vollkommenes Wesen werden könne und später durch fortgesetzte "Übung" ("Tapas") schließlich eine Transformation seines Körpers in einen subtilen Körper stattfinden könne, sodaß jener Siddha schließlich als körperliches Wesen in den/einen Himmel eingehen könne.

Insofern folgt doch "wurden unter die Götter aufgenommen" keinesfalls, daß sie zu Göttern geworden seien, es folgt auch nicht, daß sie deshalb als Götterinzwis verehrt werden. Heiligenverehrung und Gottverehrung sind auch bei der r.-kath. Kirche 2 Paar Stiefel. Daß die ev.-luth. Kirche die "Heiligenverehrung" ablehnt ist allgemein bekannt. Aber auch sie könnten in jenem Zusammenhang nicht bei der Wahrheit bleiben und gleichzeitig sagen, daß die Heiligenverehrung der r.-kath. Kirche eine klammheimliche Verehrung "vieler Götterinzwis" wäre; auch die ev.-luth. Kirche kann wohl nicht leugnen, daß es da einen sehr großen Unterschied gibt zwischen "Heiligenverehrung" und "Gottanbetung".


Dem "heiligen" Augustinus wird im 2-bändigen Philosophielexikon von Johann Hirschberger, Kometverlag, ISBN 3-933366-00-3, "Geschichte der Philosophie" von Seite 345 bis Seite 374 ein ganzes Kapitel gewidmet. Ist jenes Werk deshalb ein "Religionsbuch" geworden und wird eine "Verschleierung" des christlichen Hindergrundes betrieben, dh unter dem Deckmäntelchen eines "Philosophielexikons" für die r.-kath. Kirche missioniert? Nunja, ganz gewiß wird da nicht verschleiert missioniert!

Wieso wäre es also eine grundsätzliche "Verschleierung eines hinduistischen Hintergrunds", "klammheimliche Missionierung für irgendeinen Neo-Hindusimus", wenn man im Rahmen des Lehrens von "TM" vor der Mantrenvergabe jene "Guru-Puja" ausführt und im Rahmen jener Puja eben auch Narayana, Padmabhava ehrend erwähnt werden? TM-Inititiatoren, die selber Hindus sind mögen sich darüber sehr wohl aus ihrem eigenen religiösen Hintergrund heraus in besonderer Weise freuen; warum auch nicht?

(Was im Zusammenhang mit "TM-Lehre" vonseiten der "TM-LehrerInzwis bzw jenem Mr. Mahesh "verschleiert" wurde, ist deren mangelhaftes Wissen um gewisse mögliche Auswirkungen von TM auf den Alltag; aber wäre solch ein "Nicht-Wissen" und gewisse - unstrittige Folgen davon - wirklich" als "Verschleierung" zu bezeichnen? Nunja, da kann - in dem einen oder auch anderen Fall, in mehr oder weniger Fällen - eine "Vertuschung" stattgefunden haben oder aber auch ein "Nicht-Zur-Kenntnisnehmen wollen", Nicht-Wahrhaben-Können" aber auch "Nicht-Wahrhaben-Wollen" gewisser Vorkommnise in der TM-Scene und ich weiß sicher, daß es in mindestens einem Fall, nämlich gegen mich, auch stattgefunden hat - was dann wieder dazu führte, daß es schiene als käme es von "TM", aus "hinduistischen Privatüberzeugungen des Mr. Mahesh" heraus odgl.

Fakt ist jedoch, daß Ärzte, die Meditation zur Senkung von Blutdruck udgl durchaus empfehlen und in Büchern 'lehren' - siehe etwa "Knaur's Buch der Medizin" - dasselbe ebenfalls nicht wissen oder auch nicht wahrhabenkönnen oder auch nicht wahrhabenwollen oder leugnen.

Wie sollte jemand, der selbst nicht Erleuchtung erlangt hat, der jenes "Selbst" nicht verwirklicht hat, nicht "Selbst"-entsprechend weiß und kennt, auch schon alle Auswirkungen der Realisierung des Sölbigen wissen können? - Hatten "die Wissenschaftlerinzwis" alle Auswirkungen von "FCKW", "Contergan" & co rechtzeitig, vorab gewußt? Nunja, die historische Wahrheit dazu besagt: "Leider nein." -

Es wird in den klassischen Schriften und gewissen Überlieferungen unmißverständlich darauf hingewiesen, daß jene "Realisierung" etwas mit "Wissen erlangen" zu tun hat und ist es etwa so unlogisch - , daß es ungegreiflich sowie unvorstellbar bzw unerwartbar sei, -, daß "verändertes Wissen" zu verändertem "Verhalten", "Tun" und "Tunkönnen" führen kann bzw einhergehen? Hat das Wissen um "Ozonlich" nicht etwa auch zu gewissen "Verhaltensveränderungen", ja sogar unbedingt zu beachtenden "staatlichen Gesetzen samt Strafandrohung bei Mißachtung" geführt? Eigentlich legen solche Ärztinzwis exakt das Lehrverhalten an den Tag, welches Mr. Mahesh seinen TM-Lehrerinzwis lehrte, also wieso kritisierte man die TM-Scene derart radikal?

Ja wohl, Mr. Mahesh hielt es sicherlich für angeraten gewisse sozialpolitische Vorstellungen und allgemein politischen Ansichten seinerseits nicht all zu deutlich bzw gar nicht zu äußeren. Aber machen das zB Beamtinzwis etwa nicht ebenfalls so? Dann "äußerte" Mr. Mahesh gewisse politische Ansichten und subjektiv-persönliche hinduistisch-geprägte Anschauungen und Glaubensüberzeugungen nicht; allerdings hatte es mit "TM" selbst herzlich wenig zu tun.

Ok jene "1%-Kampagnen" waren/sind etwas sehr komisch; allerdings verknüpfte er das mit den "TM-siddhi-Programmen", da der 1%-Effekt nunmal grundsätzlich und wissenswerterweise nicht per der "TM-Meditationspraxis" nachprüfbar ist. Aber berief er sich da nicht etwa auf eine "statistische , wissenschaftliche" Studie, die er zum Anlaß für - meiner Überzeugung nach - unverantwortliche soziale Experimente nahm. Aber auch das hat dann allenfalls mit Mr. Mahesh persönlich zu tun und nicht mit der "TM-Meditationstechnik").

Würde sich ein Theologe über eine soweit sachliche-korrekte Darstellung der Philosophie des - für ihn in besonderer Weise - "Heiligen" Augustinus in jenem Philosophielexikon eventuell in besonderer Weise freuen, es zu lesen vielleicht gar als "religiösen Akt" verstehen? Dürfte er es so verstehen und dennoch aus pur sachlichen  Gründen irgendwelchen Philosophiestudenten jenes Lexikon empfehlen ohne daß er damit "Missionierungsabsichten" verbindet.

"Die Zeit" schrieb bzgl jenes 2-bändigen Lexikons - auf der Kartonhülle zu den 2 Bänden - übrigens: "Hirschbergers 'Geschichte der Philosphie' ist aus dem geistigen Leben der Gegenwart nicht mehr wegzudenken. Duch Klarheit, Quellennähe und Konzentration übertrifft sie alles  Vergleichbare". Missionierte "Die ZEIT" da klammheimlich? Wieso sollten es also "TM-Lehrerinzwis" per jener "TM-Puja" tun?



2) Padmabhava

In der Guru-Puja geht es sodann weiter mit "Padmabhava".

i) Bei den Ausführungen zu Narayana wies ich bereits auf folgendes Zitat hin: "Die Vishnu Purana, die ursprünglich von dem Rishi (Narayana) verfasst wurde, wurde von Brahma Ribhu übermittelt." und argumentierte sodann:

Wieso sollte also ein Gott (Gott Brahma) einen Text, den ein Mensch (Rishi Narayana) verfaßte seinem Sohn, einem Menschen,  übermitteln? Würde ein Gott seinen Sohn nicht selber alles Not-wendige lehren können?

 

ii) Erwähnt wird also jemand namens "Padmabhava" auch bei: https://epdf.tips/satsanga-and-svadhyaya.html (Link war ok am 2.6.2019): "Bhajo Nara Rishi, Bhajo Padmabhava, 2. Bhajo Sakti Parasara, Bhajo Suka Brahmarshi, 3. Bhajo Sankaracharya, Bhajo Hastamalaka, Bhajo Suresvaracharya, 4. Bhajo Atri Bhrigu, Bhajo Gautama Kasyapa, Bhajo Narayana Rishi Bhajo Vasishtha Muni Bhajo Vyasa Bhagavan Bhajo Govinda Pada Bhajo Padmapada Bhajo Trotakacharya Bhajo Sadguru Deva Bhajo Utsa Vasishtha Bhajo Durvasa Angirasa 37 SATSANGA AND".

Wieso sollte also mit "Bhajo Padmabhava"  plötzlich ein Gott gemeint sein, wo vorher Rishi Narayana erwähnt wird und ansonsten auch lauter Menschen wie Vyasa, Vasishta, Shakti, Parashar, Shankara, Trotaka, Vartikakara usw usf; der Name eines Gottes würde gar nicht in diese Aufzählung, Aneinandereihung von Gurus passen.


iii) Auch im tibetanischen Buddhismus gibt es einen "Lotus-Geborenen", nämlich Guru Padma-Sambhava, der auch Guru Rinpoche genannt wird; er war ein indischer Weiser der im 7.'ten Jahrhundert nach Christus den Buddhismus von Indien nach Bhutan und Tibet brachte. (Siehe dazu   http://oaks.nvg.org/padmasambhava.html  (Link ok am 4.5.2019) >>Padma Sambhava ("The Lotus Born"), also called Guru Rinpoche, was an Indian sage who brought Buddhism from India to to Bhutan and Tibet in the 700s CE.<<); lt. "Der historische Buddha" von Hans Wolfgang Schuhmann, Diederichs gelbe Reihe, ISBN 3-424-00923-7, "Probleme der Datierung", Seite 22 - Seite 26, gelten als Lebensdaten für Buddha 563 v. Chr. bis 483 v. Chr., wobei man einen Fehler von +5 bis -9 einzuräumen habe, da Buddha 80 Jahre alt geworden sei, ergibt sich dann aus dem Geburtsjahr das Todesjahr; Überlieferungen der Jainas, aber auch von Historikern aus China; selbst die Daten über Alexander des "Großen"'s Feldzüge gegen Indien ergeben allesamt - auch wenn sie teils zu ca 100 Jahren Unterschieden kommen - , daß als Lebensdaten Buddhas einige Hundert Jahre vor der christlichen Zeitrechnung anzusetzen sind. Eine, heutzutage in Asien übliche, Zeitrechnung, das buddhistisch Zeitrechnungsverfahren mit"B.E." (="Buddhist Era") statt "n. Chr." kam erst im 11. Jahrhundert auf, heißt es auf S. 25.

Nun "Der Lotusgeborene" wird also auch für jenen Guru, jenen Menschen gebraucht und so ist es eben auch hier ein Hinweis, daß damit ein sehr guter Guru und Mensch gemeint sein könnte. Daß der Padmabhava, der in der Guru-Puja ehrend erwähnt wird auch jener "Pamda-Sambhava" gewesen sein könnte ist allerdings zunächst mal unwahrscheinlich; würde man davon ausgehen, daß jedoch "700 nach Christus" zu ersetzen wäre durch 700 Jahre nach Buddha (was zunächst mal mehr Sinn ergäbe) wäre man bei 200 n. Chr.  Aus der, in der sog. westlichen Welt allgemein anerkannten, zeitlichen Einordenbarkeit von Vyasa als dem Verfasser von u.a. Vedanta und Bhagavad Gita, könnte das dann so Sinn ergeben:  Eine Vedantaisierung einer "Ur-Gita", habe lt. Richard Garbe erst um ca 300 v. Chr. bis wahrscheinlicher ab 300 n. Chr. stattgefunden. Es fällt zB auch auf, daß im Bhagavatam der Guru von Vyasa, nämlich Narada, erwähnt wird; aber auch Parashar, Sohn von Shakti wird  erwähnt. In zB Wikipeadia (https://en.wikipedia.org/wiki/Parashara)  heißt es dazu, daß Parashar der Vater von Vyasa einerseits und Sohn von Shakti andererseits war, sodaß Rishi Vasishta der Großvater von Parashar und Urgroßvater von Vyasa war. Über Vyasa und seinen Sohn Shukadeva ging das Wissen an Gaudapada von wem es zu Yogi Govinda kam, der es an Shankara weitergab. Geht man mal ansatzweise von einer ununterbrochenen Linie aus und beachtet die soweit bekannten Lebensdaten von Shankara, käme für Vyasa als am Ehesten noch ca 300 n. Chr. infrage, wohin Dr. Garbe auch jene Umarbeitung der Ur-Bhagvad-Gita datierte.  Man hätte insofern dann also folgende ununterbrochene Linie:

Narayana - ca 200 n. Chr., dann Padmabhava, der es Rishi Vasishta gab, Wenn ich für 3 Generationen mal grob 100 Jahre  ansetze, so bliebe also dann für die nächsten 3 Generationen das 4'te Jahrhundert n. Chr, also für Shakti, Parashar und Vyasa. Das 5'te Jahrhundert wäre die korrekte zeitliche Einordenbarkeit  für Shukadeva, Gaudapa, Yogi Govinda und abschließend käme dann im 6'ten Jahrhundert Shankara - mit seinen 4 Hauptschülern Hastamalaka, Vartikakara, Padmapada und Trotaka - , dessen Guru dann Yogi Govinda war. So würde sich das, gemäß der zeitlichen Einschätzung jener verehrten Gurus und Meister durch sog. westliche  Wissenschaftler wie Garbe und andere, nahtlos zusammenfügen.

Die üblichen zeitlichen Einordnungen  von mindestens "6000 Jahre altes Wissen" udgl, wie man sie aus Indien immer wieder hört und liest, werden von westlichen Experten da eher erheblich angezweifelt; das tut aber der Bedeutendheit der System indischer Philosophie, des Yoga, wohlverstandenen Tantrismuses, zahlreicher klassischer Werke wie eben Yogavasishta, Vedanta, Brahmsutren, Bhagavad Gita, Ribhu-Gita,  usw keinerlei Abbruch.


iv) Auch im Wörterbuch von Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4 , findet man sehr nützliche Hinweise auf Seite 265:


 

 

 

 


Also einerseits findet man auf jener Seite 449  "Die Heilige Tradition" -  im Buch „Bhagavad Gita, übersetzt und neu kommentiert, Kapitel I bis VI, Maharishi Mahesh Yogi, deutsche Übersetzung 1971, Verlag International SRM Publications, Stuttgart, ohne ISBN-Nummer, erste englische Veröffentlichung 1967 - als zweiten Namen "Padmabhava" und bei Prof  Mylius findet man also anhand obigen Zitats unschwer für  "padmabhava", daß gilt: "padmabhava" = Beinamen des Brahman.

Da geht es also wohl um einen Menschen, der "brahman" "realisiert" hatte, jenes "Brahman" worüber es auch  in den Upanishaden immer wieder geht und jenem Brahman, dem Vyasa seine "Vedanta-Sutren" gewidmet hat u:

Auf Seite 6, im 1.  Adyaya, im 1.Pada und da wiederum im 1.Vers, also in "I.1.1." heißt es dazu in Prof. Deussen's Übersetzung: 

>> nunmehr die Brahmanforschung <<

und auf Seite 10 geht es weiter:

>> woraus Ursprung u. a. w. [dieses Weltalls] ist. <<, usw usf.

Siehe "Die Sutras des Vedanta, oder die Carika-Mimansa des Badarayana nebst dem vollständigen Commentare des Cankara", aus dem Sanskrit übersetzt von Paul Deussen, Forgotten Books, ISBN 978-1-390-98573-3, Reprint der zweiten Auflage, 1920, F.A. Brockhaus, Leipzig.


 In den "Brahma-Sutras" desselben Herrn Vyasa (Siehe: Badarayana, Brahmsutra, Übersetzung aus dem Sanskrit und Kommentar von Raphael, ISBN 978-3-89901-141-8, Deutsche Erstausgabe, 1.Auflage 2008, 2005      Asram Vidya, Rom, J. Kampfhausen Verlag & Distribution GmbH, Seite...) heißt es gleich im 1.Vers des 1.Kapitels des 1.Buches:

>> 1. Nun, also, die Erkenntnisuntersuchung des Brahman <<,

was wohl auch sowas wie die Frage nach der Erkenntnismöglichkeit des Brahman beantworten sollte. Es ist schließlich rein-theoretisch zunächst mal gar nicht oder auch gar nicht so selbstverständlich, daß man "Atman" "realisieren" kann; also wieso sollte das bei "Brahman" dann kein Thema sein?



Allgemeine Problematik "Mensch-Gott":

i) der unsterbliche Bettler im religiösen Taoismus:

Bzgl. Der allgemeinen Problematik "Mensch-Gott" sei noch auf den religiösen Taoismus verwiesen (zB im Buch "Religionen der Welt", John Bowker, coventgarden, deutschsprachige Ausgabe,  Dorling Kindersley Verlag , München, 2007 ISBN 978-3-8310-9057-0):

Der "unsterbliche Bettler" war ein Guru; er setzte sich nieder und meditierte solange am Stück, daß seine AnhängerInnen meinten, er sei verstorben und seinen Körper traditionsgemäß verbrannten. Als der Guru seine Meditation beendete und merkte, daß sein Körper nicht mehr da war, habe er kurzerhand den Körper eines kurz zuvor natürlicherweise verstorbenen Bettlers als den fortan Seinigen genommen.


Wenn man annimmt, daß Gott Mensch werden könne (und darin sind sich Christentum und Hinduismus erfreulicherweise einig), dann stellt sich doch die Frage, wieso Gott dann nicht auch den Körper eines natürlicherweise Verstorbenen dazu benutzen sollte können.


ii) Orakel: Gott "wird" vorrübergehend Mensch:

Im Buch "Der Weg der weißen Wolken" (ISBN N 3-426-04185-5) schreibt Lama Angarika Govinda auch über einen buddhistischen "Orakel-Mönch", dessen Körper während so einer Orakel-Sitzung komplett von einer Göttin oder auch einem Gott  in Besitz genommen werde, wobei der Mönche hinterher regelmäßig über ziemliche Schmerzen klagte, da sein Körper mit einer damit verbundenen Energiefülle kaum zurechtkam.

iii) Gott erscheint durch eigenes Geborenwerden in einem irdischen Körper - Jesus "Christus" und zB Krishna:


Gott nimmt/nahm Geburt an per Jungfrauengeburt (christl. Glaube);

Gott nimmt wiederholt Geburt an durch die "Spielkraft Brahmans", "Lila Shakti" (Krishna), und nicht durch die Natur wie "gewöhnliche Menschen".

iv) die weiße Frau - Gott als ein heiliges, zuverlässiges, seriöses Geistwesen:

Im Religiösen Taoismus gibt es dann noch (..unter den 8 Unsterblichen...) die "weiße Frau", der irgendein "heiliger Geist" im Traume erschienen gewesen sei und sie fortan als ihr Guru zuverlässig, sicher und seriös geführt habe. Also sowas könnte "Gott" ja evl auch tun, um mit einem Menschen in Beziehung zu treten.


Im Zusammenhang mit Yoga, "TM" udgl geht es nunmal erst um "reines Bewußtsein" und damit verbunden um die Fähigkeit zu umfassender Unparteilichkeit, Unvoreingenommenheit auf der Basis unverrückbarer innerer Stärke, festem Gegründetsein im eigenen Selbst, sicherem Halt im eigenen Selbst.


v) Fazit-chen:

So findet man also zur "Menschwerdung" Gottes/eines/einer/einzwi GöttInzwis mehrere "Vorstellungen":

Nimmt Geburt an per Jungfrauengeburt (christl. Glaube), durch "Lila Shakti" (Krishna),  nimmt sich Körper einer verstorbenen Person (religiöser Taoismus), darf sich mit expliziter Zustimmung des betroffenen Menschen dessen Körper für eine gewisse Weile "leihen" (Orakl, ua Tibetanischer Buddhismus), erscheint als heiliges, seriöses, keinesfalls irreführendes, zuverlässiges, vertrauenswürdiges Geistwesen, wie eventuell/anscheinend im Fall der "weißen Frau".


Im Zusammenhang mit Yoga, "TM" udgl geht es nunmal erst um "reines Bewußtsein", jenes Turyia, wie es in den Shiva-Sutren genannt wird, jenes reine Bewußtsein jenseits von Wachen , Träumen und Schlafen. Erst wenn das dauerhaft erkannt/erlangt wurde, geht es sodann um "Brahman", jenes Brahman das das innerste Wesen von Gott, der, die, dös GötterInzwis ( "3. Geschlecht" ist nunmal auch zu beachten) ist. In den Patanjali Yogasutren wird Gott charakterisiert durch "in Gott hat der Impuls von Allwissenheit und Allmacht seinen Höhepunkt" erreicht. (Nunja, im Sinne von "Paretooptimierung" (Siehe "Mathematik") , dh dem Versuch "Vektoren der Größe nach zu vergleichen" stellt man unschwer fest, daß es da unterschiedlich, ansonsten nicht weiter vergeichbare "größte" Vektoren gibt, weil man nicht weiß und wissen können kann, was "besser" zu nennen sei, zB "(0,0,1) oder aber doch (1,0,0) oder, auweia, doch (0,1,0)? Jamei, alle 3 sind eben "pareto-optimal". Damit ist jene Charakterisierung von Patanjali weder im Widerspruch zu Monotheismus noch zu Polytheismus, Auf diese Thematik, "brahman", "Gott <->Mensch" gehe ich dann im Zusammenhang mit dem Saraswatistotra etwas ein. Insofern ist dann eben die  Realisation des - zunächst ja mal unpersönlichen - Brahman, jener Fülle durch einen Menschen für andere Menschen auch ein Weg zu Gott, wenn doch das innerste Wesen Gottes jenes Brahman ist/sei. So kann es eben zu jener eigenartigen Situation kommen, daß Menschen von irgendwelchen Schülernzwis "vergöttert" werden, bis sie gelernt haben, Täuschung und Wirklichkeit richtig zu unterscheiden. Es wäre ja arg enttäuschend, wenn jemand zB den Gott der Christen oder aber auch, sagen wir mal, Shiva  suchen täte, einen passenden "Guru" zu finden gemeint hätte und am Ende hätte jene Vergötterung jenes Gurus dazu geführt, daß jener Guru selber Gott für das Ziel gehalten worden wäre und jener "Gott-Guru"  jenen Suchenden zu Shiva aber nicht zu führen vermochte. Solche täuschungsbehafteten Vergötterungen von Gurus, die sich dann in den Überlieferungen ansammelten, wären dann die Folge von "Halbwahrheiten", von Suchenden, die die volle Bewußtseinswirklichkeit zu jener Lebzeit nicht erkannt hatten. Solche "Gott-Gurus" geraten dann jedoch auch wieder in Vergessenheit.  Ob dann der Guru jemand , zB, wirklich nicht zu Shiva zu führen vermochte oder aber der Suchende in irgendwelchen Täuschungen verhaftet blieb, das ist dabei fairerweise auch zu berücksichtigen.

Mr. Mahesh versprach dereinst einen "wissenschaftlichen" Weg, der keine Religion sei. Nundenn, bis hin zur Realisation des Brahman erscheint mir das durchaus zutreffend; diesen Weg gibt es und er ist gangbar. Wenn so jemand, der diesen "Weg" geht oder auch ging, darüberhinaus aber auch irgendwelche religiösen Ambitionen hat (Manche der TM-Anfänger kamen/kommen ja schließlich aus "esoterischem", fernöstlich verankertem Denken und verehren längst Shiva, Saraswati, Lakshmi, Vishnu, Brahma odgl als "deren "Gott/GötterInwzis und dann sind deren, zB shivaismus-orientierten, Anwandlungen nunmal nicht die Folge von TM odgl.

Betreffs Gott pflegte Mr. Mahesh zu sagen, daß das eine Angelegenheit der eigenen Religion sei. Die Befassung und Lehre bzgl. Bewußtsein ist das Eine, gewisse spezielle Bewußtseinsinhalte oder auch Bewußtseinsphänomene sind etwas Anderes. Im Zusammenhag mit der klassischen indischen Philosophie ist jedoch, ganz anders als in der sog.westlichen Medizin-Lehre, Bewußtsein nicht die Folge eines materiellen Gehirns, einer speziellen Anordnung von Molekülen usw usf, sondern der Urgrund der Welt selbst ist "absolutes Bewußtsein", wie es Rishi Vasishta ausdrückte und in der Ribhu-Gita und anderen Schriften findet man nunmal, daß die Welt sei wie eine Art Ozean, wobei eben alles nichts als Wasser sei und in jenem Sinne ist alles in dieser Welt nichts anderes als reines Bewußtsein, alles ist eine Art Spiel absoluten Bewußtseins. Das Finden, - oder auch um es mit Tat Wale Baba genauer auszudrücken -  wieder Entdecken, wieder Finden dieser Wahrheit ist der Bereich des Yoga und der Yoga-Praktiken. Selbstverständlich sind so Vorstellungen wie "Ozean aus reinem Bewußtsein" nur "Vorstellungen" und für Nicht-Verwirklichte keinesfalls die Wirklichkeit selber. Ich bin das, Du bist das und jenes "das" kann ich doch gar nicht sein, es existiert also offenbar aus sich selber heraus als eigenständiges Etwas einerseits und andererseits jenes "Ich kann doch nicht jene Erkenntnis des Ich bin das Du bist das sein, weil diese Erektnnis anderen auch möglich ist und war und deren Erkenntnis dieselbe Erkenntnis ist/wasr fürht schließlich zu Shankara's "ich bin nicht die Erkenntnis, ich bin nicht.... ich bin Sat-Chit-Ananda, reine Glückseligkeit die, Nicht Nichtbewußtsein ist und Nicht Nicht-Freude ist und das ist nicht nur illusionär, eingebildeterweise so, sondern wirklich so ".

Insofern ist Yoga seinem Wesen und seiner Aufgabe nach nicht grundsätzlich religiös; allerdings gibt  es eben auch jenen "Weg" der "Hingabe an Gott", der dann selbstverständlich insofern religiös ist und dennoch aber zum reinen Wissen über jenes Brahman, jenseits individueller GöttInzwis,  führen kann, wie Patanjali - im eingangs erwähnten Zitat - aufzählend und umfassend, objektiv, fair und wahrheitsgemäß, auch der Vollständigkeit halber, erfaßte und erwähnt.


So wird also schon sehr zu Beginn der "Puja", jener Zeremonie der Ehrerbietung gegenüber - exempelhaft werden einige mit Namen genannt - großer Yogasachverständiger der Vergangenheit, diese Thematik angesprochen.


Wenn man nicht genau weiß, ob es doch ein Guru war oder ob doch evtl Gott Brahma gemeint sein könnte mit "Padmabhava", aber weiß, daß es eben auch einfach "nur" ein menschlicher "Guru" gewesen sein könnte, auf den Bezug genommen wird, so bietet sich da wissenschaftlicherweise als Umgangsweise "Entscheidungstheorie" an; es ist wie wenn man nicht weiß ob an einemTag die Sonne scheinen werde oder es doch regnen werde und man sich zu entscheiden hat zwischen "Eis verkaufen" oder doch lieber "Regenschirme verkaufen". Allerdings wird man bei der Entscheidung für "Eis" auch bei Regenwetter wenigstens etwas verdienen, wohingehend bei Sonnenschein einem erfahrenen Händler erfahrungsgemäß niemand auch nur einen Regenschirm abkauft. Man entscheidet sich da vernünftigerweise für "Eis". (Einführungsbeispiel von Prof. Dr. Behringer in einer Vorlesung über "Spieltheorie" an der TU-München mal; selbst Grundschülerinzwis der 4.Klasse könen das verstehen und entschieden sich exempelhaft erstaunlicherweise genau richtig).

Analog enscheide ich mich, gegen die  Vorgehensweise gewisser Sektenbeauftragten, PolitikerInnen und auch  Richter sowie deren Polemik, Oberflächlichkeiten, Effekthaschereien  bis hin zu willkürlichen  Behauptungen, Anschuldigungen, Anpöbelein, Vorwürfen, mehr oder weniger intensiver Verfolgung.

Meine Entscheidung ist eben, mich - je nach Situation - auch einfach gemäß Entscheidungstheorie mit jener Thematik, Fragestellungen in jenem Zusammenhang auseinander zu setzen....

Also welches Problem sollte einem die Anwesenheit bei jener "TM-Puja" oder auch eigenen "Puja-Ausführung" schon bescheren, wenn man so rational, wissenschaftlich damit umgeht und umging?

Man beginnt rational, sachlich, wissenschaftlichen Geistes und bleibt halt einfach dabei. Geht das irgendwelche Religionsgemeinschaften groß was an?

Jamei, wenn jene keine Ahnung von "Entscheidungstheorie" und den "Konzepten zur/der Entscheidungstheorie" haben, so ist das doch eine Folge deren Nicht-Wissens und was interessieren schon groß deren Äußerungen, welche gefärbt, durchdrängt und getragen sind durch jenes Nicht-Wissen?...). (Jenes herumkritisieren, ständige "verdächtigen", daß da doch vielleicht "Götterinzwi-Verehrung" stattfinde könnte, erscheint mir einer nahezu panischen Angst entspringend, daß ihr - angeblich doch nicht tyrannischer, strafender sondern liebender - "Monogott", sie verstoßen könnte. und sie dann am Ende trotz all ihrer Mühen und Entbehrungen doch nicht in seinen Himmel gelangen könnten. Was soll so eine Dauerängstlichkeit mit nachfolgender Schikanierung bis hin zu Formen der Verfolgung Anderer, wenn man vorgibt selber von einem "Lieben Gott" zu wissen, der ins "Verborgene sehen könne"? Wo blieb da beim Bundesverfassungericht dann "Im Zweifelsfall für den/die Beschuldigten"?) 

Was ist/wäre "die" vernünftige Emntscheidung alà 2-Personennullsummenspiel, "Spieltheorie"?

Gott oder doch "nur "Mensch"?

Wäre der günstigste Fall, daß Narayana, Padmabhava "nur" Menschen gewesen wären?

Oder wäre der"günstigste Fall", daß es "Götterinzwis" seien, die damit gemeint wären?

Nunja die Hazdeurhaftigkeit, die Unvernunft, die Unseriösität entschiede sich für "Götterinzwis"; die Vernunft, die Seriösität, die Zuverlässigkeit entscheidet sich für "nur Menschen", Was lehrte man im Zusammenhang mit &TM-Lehren? Man lehrte, daß es keine Verehrung irgendwelcher Götterinzwis sei, die hier als "TM-Puja" veranstaltet werde, sondern ein Zeremonie der Dankbarkeit gegenüber früheren "großartiges geleistet gehabt habender Menschen, die sozusagen "von Beruf" "Gurus" gewesen/geworden waren.

Was empfahlen jene aggresiven Sektenbeauftragrtenb und absolut unverständlicherweise das Deutsche Bundesverfassungericht? Sie verbreiten: Es sei davon auszugehen, daß es klammheimliche Verehrung hinduistischer Götterinzwis sei, was da veranstaltet werde und eine Verleumdung hinduistischen  Hintergrunds betrieben werde und Bundesregierung, gewisse Sektenbeauftragte & co durchaus erntsgemeinterweise, allemn Ernstes das so müßten sagen dürfen. ha ha ha, wie blöd! Ich könnte mir denken, daß jeder atheistische, chinesische Offizier erfolgreich  die korrekte/korrektere Entscheidung würde treffen können und bundesdeutsche Offiziere, NATO-Offiziere, russische Offiziere & co ebenso. Welche Richtung wiesen denn da das Bundesverfassungsgericht und die Bundesregierung der Bevölkerung? Nunja genau die falsche, die Richtung des D'raufgängertums, der Hazdeurhaftigkeit, der Spielsucht & co. Pfui!

Insofern bleibt es auch bei meiner Behauptung, daß es so einen wissenschaftlichen Yoga-"Weg" bis hin zur Realisation von Brahman und, darüber hinaus, bis hin zu "vedischer Erkenntnis und wahrheitsgemäßem Wissen darüber" gibt, einen "Yogaweg", der weder als religiös bezeichnet werden darf noch als das vernünftigerweise bezeichnet werden kann.

Gleichwohl leugne ich deshalb nicht Gott bzw Götterinzwis, noch deren Welt/Welten noch die Freude, Vorteile als auch Einsichten, die ein angemessener Umgang mit dererlei Lebewesen bzw der Möglichkeit deren Existentseins anderen Lebewesen zu geben vermag.

Daß so mancher "Guru" mißbräuchlicherweise Anderen was vorgaukelte und evtl andere Absichten verfolgt/verfolgte als zunächst vorgegeben habend, sei - auch angesichts der Problematik bzgl jener "Mißbrauchspfarrer" - voll eingeräumt. Allerdings könnte man es einem "Guru" auch nicht allzu übel nehmen, wenn erst jener "wissenschaftliche Weg"  dargestellt und gelehrt wird/wurde  und hinterher, vollständigkeitshalber, jenen, die es - bei aller Freiheitsberücksichtigung - interessiert, auch jenen Weg der Hingabe an Gott näher zu erläutern und bei Wunsch zu führen sich befleissigt.

Allerdings bin ich jene Wege des Mr. Mahesh, die er aus dem sog. "1%-Effekt" herleitete bzw wozu er jenen "1%-Effekt" zum Anlaß nahm, nicht mitgegangen und habe mich klar dagegen entschieden.

Mit jenem Getue und jenen "Praktiken der Hingabe an Mr. Mahesh", wie es Manche ja auch schon früher praktizierten (Dauernd um ihn  herum sein wollen, ihn ständig anhimmeln, anlächeln, ihn zu lieben sich bemühen usw usf, war ja nunmal ziemlich unübersehbar und gab es auch schon lange vor jenen Veränderungen ab ca 1975/1976), wollte und will ich absolut nichts zu tun haben. Was ich Mr. Mahesh ankreide ist allerdings,  daß er jene Hingabe- und Unterwerfungsambitionen Einiger anfing groß zu unterstützen und anfing dazu einzuladen, ja sogar, siehe den Bericht von Dr. Chopra "the Untold Story"- deutsche Übersetzung in dieser homepage demnächst fertig  - aufzufordern.

Auch bin ich der Auffassung, daß Mr. Mahesh das Eine ("wissenschaftlicher, nicht-religiöser 'Yoga'-Weg) und das Andere dann "Ihn als Guru verhehren" " M a h a r i s h i  International University" sich nennen, in "Ashrams" leben, usw nicht - eher nicht mal ansatzweise - korrekt auseinanderhielt.

Das "Absturz-Malheur" passierte im Zusammenhang mit jener "1%-Studie" von einem/mehreren US-WissenschaftlerInzwi/~inzwis.

Als "Studie" bzgl "TM" ist die "1%-Studie" unbrauchbar für die TM-Ausübenden, da nicht verifizierbar durch eigene Ausübung der "TM-Meditationspraktik".

Mr. Mahesh machte eine riesen Sache daraus, es entstanden jene "Sekte", jener Kult um Ihn, jenes plötzliche "gemeinsam meditieren sei wichtig", jenes "Gemeinschaftsgetue" udgl. und gründete eine eigene Organisation dazu, die er dann noch zur "Ram-'Monarchie'" umbaute.

Allerdings - und das war und ist unverzeihlich - löste er die Organisationen, die "pro Verbreitungsaktivitäten jener nicht-religiösen TM" geschaffen worden waren auf.

Die Daten der TMlerinzwis wurden wild d'rauflos für das "Neue" mißbraucht; eine sorgsame Trennung fand nicht statt und das not-wendige "unterscheidende Denkvermögen" wurde nicht praktiziert, nicht an den Tag gelegt.

Aus "nicht-religiös, nicht-politisch, wissenschaftlich" wurde obendrein dann noch "politisch", indem die sog. "1%-Partei" gegründet wurde, deren Ansatz es ist, erreichen zu wollen, daß mindestens 1% der Bevölkerung "TM" sollen ausüben, um Kriminalitätsrate & co zu senken.

Das entspringt bei den Allermeisten purem Glauben, da sie über die nötigen speziellen Kenntnise in Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik zur Verifizierung, kritischen Überprüfung jener "1%-Studie" nunmal einerseits nicht verfügen und andererseits die "TM-Meditationstechnik" solcherart ist, daß es sich damit grundsätzlich nicht so verifizieren läßt wie "tiefe Ruhe" & co, dh nicht verifizieren läßt "wie versprochen".

Das hieß nie, daß ich jenen "wissenschaftlichen Weg" für falsch befunden hätte - aber eben ohne persönlichem Bezug zu Mr. Mahesh!  Sorry, aber wenn wer, auf Anraten eines älteren Sadhus, vom Gangestal nach Südindien und wieder zurückgehen soll und derjenige bringt nicht einmal das fertig, sondern irrt bei erster Gelegenheit ab wie das "Rotkäppchen", so halte ich so jemand nicht gerade für wirklich umfassend befähigt und geeignet, Andere zu "führen". Daß er mal Physik studierte und Ich mit Ihm umgehen kann wie mit einem Komilitonen, der sich dann halt später teils anders entschied, teils dann mal auf relative Abwege kam, ändert daran auch nichts - sofern er keine wirklichen Verbrechen dann mal anfing zu begehen/beging -. Leider verursachte Mr. Mahesh völlig unnötig viel "Spreu vom Weizen trennen müssen" und Zeitverluste, die so manche Gesellschaft nunmal leider nicht hinzunehmen bereit war, ist und wäre was dann wiederum zu desastreusen Auswirkungen im gesellschaftlichen Leben Einzelner, in Karrierechancen sowie Karrieren Einzelner leider nunmal führte. Er mag für sich ja eine Weg als Sadhu inklusive "Armut" dereinst gewählt gehabt haben; das war seine alleinige, private, persönliche Entscheidung. Aber es war und ist inakzeptabel, wenn er Andere in seine persönlichen Probleme aufgrund seiner einstigen Entscheidungen  per Halbwahrheiten,  wiederholtem Abirren, Oportunismus und Unseriösität hineinzog - oder auch grundsätzlich ablehnen würde. Allerdings war und bleibt es inakzeptabel, wenn Minderjährige entgegen deren Wollen und entgegen dem Willen der Erziehungsberechtigten initiiert wurden; das versteht sich wohl von selbst!

Um es nochmals klar festzuhalten: Mr. Mahesh hatte während seiner Jahre bei Swami Brahmanda Saraswati anzunehmenderweise die Tätigkeiten eines "Privatsekretärs des Herrn Shankaracharyas" zuverlässig erfüllen können und erfüllt, was auch Shankarcharya Swami Swaroopananda im Film "David Wants to Fly" in einem Interview in auffallendem, erfreulichem, sachlichem Tonfall bestätigte.

Nach seinem totalen Abirren vom Weg von Rameshwaram /Südindien zurück nach Uttar Kashi (Nordindien/Gangestal), also jenem "Versagen", machte er dann dieses TM-Unterrichten gar nicht mal so arg schlecht, was zu einer weiten Akzeptanz führte. Mißbräuche seiner Organisationen und Lehrtätigkeiten führten zu bzw erleichterten massive Kritik an Ihm und seiner "Lehre".

Jenen Angriff va vom kirchlicher und zugehörigen konfessionsgebundener parteilicher Seite, beantworte er leider, unverständlicherweise und unwissenchaftlicher Weise mit "na und, dann mache ich eben gleich eine Sekte samt Partei und eigener 'Staatsform' als Organisationsform für die eigenen Aktivitäten daraus".

Er reagierte so unwissenschaftlich, unqualifiziert, unverständlich und abirrend wie auf seinem Rückweg von Rameshwaram. Diesesmal hatte er aber sein "Versprechen" von "Nachprüfbarkeit, Wissenschaflichkeit & co", das er ca 1 Million Menschen gegeben hatte, als sie TM erlernten, gebrochen.

Er mag ja irgendwelche sich selbst auferlegte "Sadhu-Eide" odgl gebrochen haben - solange das in Bezug auf sich selber war, ist und blieb, war das seine Angelegenheit. Aber das gehört dann eher in die Kapitel zu "Mr. Mahesh".


Zusammenfassend derweil: Sowohl zu den Wörtern "Narayana" als auch "Padmabhava" gab es auch irgendwann mal Menschen mit jenen Namen auf Erden und insofern gebieten es "Unschuldsvermutung" ebenso wie das "Maxmin-Prinzip" der "Spieltheorie", daß eingeräumt wird, daß mit diesen 2 Namen im Rahmen der "Guru-Puja" keine klammheimliche Götterinziw-Verehrung stattfindet, sondern es sich um eine anerkennende Ehrung gewisser Lehrer aus der Vergangenheit, großer, großartiger Gurus, Lehrmeistern für richtige Meditation und Kennern von "Samadhi" sowie "Erleuchtung" geht bzw daß sie so betrachtet und von irgendwelchen TM-Lehrerinzwis dargestellt werden. Das ist normal wissenschaftlich, das ist seriös und Agitation dagegen ist unseriös, hazadeurhaft, d'raufgängerisch, sektisch, unwissenchaftlich, unfair und ungerecht. Der günstigste Fall wäre doch schließlich - abstrakt, unpersönlich theoretisch - immer, wenn ein Wissen von Gott selber stammen würde und in Menschengestalt auch den Menschen zur Überlieferung bereitgestellt worden wäre und gelehrt worden sein würde. Der ungünstigste Fall ist, daß es "nur auf einen Menschen zurückgeht, der eben gewisse Erfahrungen gemacht hat und ein gewisses Wissen erworben und weitergegeben hat. Davon darf man wohl ausgehen.




3) Rishi Vasishta:

Im Yogavasishta (,Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN3-7157-0112-9) heißt es auf af Seite 20 in den letzten beiden Zeilen "Hierauf sagte der Weise, er erinnere sich, was Brahma zur Aufhebung der Samsara-Illusion gelehrt habe, und begann zu sprechen";

auf  Seite 32 in "Lila oder die Geschichte vom Mandapa heißt es ua: "Reines Erkennen ist dein wahres Wesen. Diese Welt hier ist ein langer Traum".

Siehe auch auf Seite 24 "III über die Weltentstehung": >>  Die ganze Welt, die man hier wahrnimmt, mit allem, was da steht und geht, wird - wie im Tiefschlaf der Traum - am Ende eines Kalpa [Äons] zunichte. Dann herrscht eine tiefe Stille, weder Licht noch Finsternis breiten sich aus. Übrig bleibt ein nicht beschreibbares, namenloses, erscheinungsloses Seiendes. Ewige Ordnung [rta],Selbst  [atman], Höchtes [para] , Brahman, wahre Wirklichkeit [satya], solche und andere Namen erfanden zur allgemeinen Verständigung die Weisen für dieses große Selbst.  Das nur so existierende Selbst manifestiert sich spontan als scheinbar unwissend, wird gleichsam zu einer Seele und durch Denken zu etwas Trägem [Grobstofflichem]. Als Gemüt [denkende und fühlende  Instanz] wird es zum individuellen Selbst, wie eine Welle aus dem Ozean. Von Ihm nun wird dieses phantastische Blendwerk hier, das die Welt ausmacht, ausgebreitet. Wie ein goldenes Armband als Gegenstand sich nicht vom Gold trennen läßt und das Gold nicht vom Armband, so verhält sich auch analog die Welt als Gegenstand zum Höchsten <<

Interessant ist auch im Yogavasishta, Kapitel II, der Anfang der Unterweisung, [Die Geschichte von Suka], Seite 19-20; (,Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN3-7157-0112-9).

Jenes Buch "Yogavasishta" ist Teil des großen Epos "Ramayana", welches ein Herr Valmiki verfaßte. In dem Epos geht es um die Geschichte Ramas, eines indischen Prinzen, der seine Gemahlin Frl.Sita (Tochter von König Janaka) "eroberte", als jene eine Art Wettbewerb um ihren Zukünftigen  veranstaltete und Rama als Einziger in der Lage gewesen war, die gestellte Aufgabe zu erfüllen/zu lösen. Später allerdings gab es etwas, das als "Entführung Sitas durch einen Dämon" dargestellt ist. Das klassische Ramayana endete ohne "Happy End". Nun wurde in einer Doku betreffs "Entdeckung Amerikas" in ZDF, Phönix, Arte, ZDF-History oä berichtet, daß Archäologen in Amerika antiken Schmuck  gefunden haben, der nur aus Indien stammen könne. Datiert wurde das auf wesentlich früher als "Comlumbus's sog. Entdeckung Amerikas". Nun könnte daraus geschlußfolgert werden/worden sein, daß dann wohl jemand aus Indien in Amerika gewesen sein müsse und die Entdeckung Amerikas auch von dort aus erfolgt sein müsse. Allerdings wäre  dieser Schluß falsch, da es ja auch so gewesen sein könnte, daß jemand aus Amerika Eurasien mit "Indien" entdeckt hatte, was dann lange vor Columbus geschehen war und daß jener jemand aus Amerika eben jenen Schluck aus Indien mit "nachhause" gebracht habe. Wenn man das also mal tatsachengmäß bzw logikgemäß berücksichtigt, könnte sich also Folgendes zugetragen gehabt haben: Aus Amerika landeten irgendwelche Ur-AmerikanerInnen in Indien mit einem oder auch mehreren Booten. Sie gingen an Land, sahen sich um. Zwischenzeitlich hatte sich die indische Prinzsesin Sita, die die Gemahlin Ramas bereits gewesen war, aus purer Neugierde, in falschem Sicherheitsgefühl, wonach Ihr dank Rama nie&nimmer was poassieren würde können, an Bord geschlichen, um jenes eigentümliche, fremde Boot in Augenschein zu nehmen. Nun wären zB plötzlich die EigentümerInnen zurückgekehrt, weil sie von Rama odgl und seinen Gefährten entdeckt, angegriffen und festzunehmen versucht worden waren. Eilends hätten sie ihr Boot bestiegen und wären losgerudert/losgesegelt, was das Zeug gehalten hätte. Sita hätte sich,  angesichts der drohenden UnbekanntInnen schnell-schnell, in der Absicht sich dann später von Bord zu schleichen, versteckt. Aber da war sie  evtl schon entdeckt worden, oder aber sie waren längst auf hoher See und es war unmöglich geworden. So war sie schließlich , bedrängt, unfreiwillig, ziemlich verzweifelt, verängstigt samt den Schmuck, den sie bei sich getragen hatte, in Amerika - aber dennoch am Leben geblieben und, bis auf die Strapanzen so einer Überfahrt, einigermaßen wohlbehalten angekommen.  Die Fremden, die sie vom Aussehen her eher an Dämonen, denn an Menschen erinnerte, behandelten sie nicht schlecht, gaben Ihr zu essen, Medizin, usw, so wie es die Urweinwohner Amerikas ja auch mit Columbus und seinen Gefährten getan hatten, solange Columbus nicht anfing sich deren Land etc zu rauben und sich als "Herr" zu ver-benehmen. (Es gab bis vor Kurzem/gibt auf Hawaii noch einen Hawaianer, der die Navigation mit den 5 Sinnen - also ohne Kompass & co - beherrscht und ein traditionelles hawainansiches Floß tausende Kilomenter weiter zielgenau über den Pazifik zu steuern fähig war/ist. (Da war mal nen Doku darüber in ARTE,Phönix,3Sat,ZDF, oä. Auf solchen Floßen war allerdings Sex, selbst zwischen Ehepaaren, grundsätzlich verboten, da es seine Navigationsfeähigkeiten beeinflussen könnte. Solche Sex-VeranstalterInnen wurden dann stets bei nächster Gelegenheit vom Floß entfernt. Insofern könnte es solche Disziplinregeln auch damals, bei Sita's Überfahrt gegeben haben, sodaß jenen Besorgnis, die im Ramayana eine große Rolle spielt insofern von den Fremden - zumindest an Bord - sogar völlig geteilt worden wäre.) Sita war zunehmend verzweifelt, da es Rama einfach nicht gelang sie zu finden. Aber zu ihrem große Erstaunen, ja zu ihrer Freude, fand sie in Amerika "Freunde" unter den dortigen Affen; Affen kannte sie schließlich auch aus ihrer Heimat, Jenen Affen gelang es, ihr Gemüt zu besänftigen, ihre Sorgen und Ängste einzudämmen; bisweilen vergaß sie so ihren Kummer und vielleicht sang sie ihren AffenfreundInen bisweilen die schönsten Lieder - auch vedische Lieder - aus ihrer Heimat vor. So würde denn in der Geschichte vom Affengott Hanuman, der sich zu Sita begeben habe, um sie zu retten - aus dem Samasara, jener Welt in der es auch Täuschungen, Irrtümer, Missgeschicke usw nunmal gibt/geben kann - ein sehr tiefer Sinn liegen. Vielleicht sah Sita, wie sich die Aufmerksamkeit eines Äffchens mal auf sie richtete und sie erkannte, daß auch Affen Bewußtsein, Aufmerksamkeit, haben. Vielleicht merkte sie wie sie Ihr mit Unparteilichkeit, Objektivität, Unbestechlichkeit und Unvoreingenommenheit gegenübertraten und sie erkannte, daß jener Strahl der Aufmerksamkeit auf der 3-dimensionalen Welt senkrecht stand, da Er ja völlig vorurteilsfrei allen 3 Dimensionen gegenüber zu bestehen hatte, da es sonst keine unparteiliche, objektive Aufmerksamkeit gewesen sein könnte/würde . So würde sie zur Fähigkeit gelangt sein "4-Dimensionalität" als normaler Alltagsrealität zu sehen/wahr-zunehmen und zu begreifen. Allmählich bzw auf diesem Wege würde sie evtl in aller Sachlichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit, Nicht-Verrücktheit, Normalität zu jener grundlegenden vedischen Erkenntnis des "Ich bin Das, Du bist Das, all dies ist Das" angelangt sein, auf der Basis der Liebe von Äffleins zu Ihr und ihrer Liebe zu den Äffleins. Zu einer Siddhaini, einem körperlosen Wesen allmählich geworden seiend, wäre sie irgendwann dann ihrem "Götter-Gatten" Rama, der dank der Belehrungen von Rishi Vasishata auch irgendwann so ein Siddha (vgl. Patanajali Yogasutren) geworden war, in einer Art himmlischen Siddha-Welt, wieder begegnet sein und so würde dann die Geschichte von einem göttlichen Affen-Wesen, Gott Hanuman, der zu Sita gekommen war, sie zu erretten aus ihrer - per unwissender, Art dümmlicher Neugierde - irgendwie ja schließlich auch selbstverschuldeten, tragischen Not und sie mit viel Zeit, Geduld, wunderbarer Naturumgebung (....und einer ihr unverständlichen Fürsorglichkeit, Begierde aber auch Disziplin von komischen Wesen, die aus ihrer Sicht eher wie DämonInnen aussahen, denn wie Menschen...) erretten, aber dennoch nicht nachhause bringen konnte, zu Valmiki irgendwann gekommen sein, der sie dann als "Ramayana" niederschrieb.  Diese Geschichte "Ramayana" bietet also viel Platz für's Nachdenken, Überdenken von Beziehungen, Objektivität, Fairnessem Sachlichkeit, Wissenschaftlichkeit, Vernünftigkeit, Normalität und Verrücktheit/~en. Die Geschichte der Heiligen Kühe Indiens, der heiligen Haine der Dörfer Indiens könnte so in tieferem Sinne Entsprechungen haben zu den "Totemtieren" bei "UramerikanerInnen".


Rishi Vasishta ist auch einer der Rishis des Rig-Veda, siehe zB "RIG-VEDA", Herausgegeben und eingeleitet von Peter Michel, marix-Verlag, Band I, ISBN 978-3-86539-165-0, Siebenter Liederkreis.


deutschsprachige Literatur im Zusammenhang mit Rishi Vasishta:

Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN 3-7157-0112-9; durchaus derzeit erhältlich bei zB amazon (überprüft am 8.7.2019)

 

Es gibt auch folgende Ausgabe (zufällig gefunden bei amazon):

Yoga Vasishtha Band 1

von Swami Nirgunananda (Vorwort), Swami Venkatesananda (Übersetzer)

Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
 Verlag: Yoga Vidya; Auflage: 2
 Sprache: Deutsch
 ISBN-10: 3931854906
 ISBN-13: 978-3931854904,

gebundenes Buch


 

Yoga Vasishtha Band 2

(gefunden bei "amazon")

 

Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Yoga Vidya (1. Juni 2013)
 Sprache: Deutsch
 ISBN-10: 3931854957
 ISBN-13: 978-3931854959

 gebundenes Buch

Nachdem das "Yogavasishta" ein Teil des Epos "Ramayana" ist, hier noch Angaben zum "Ramayana" (siehe auch www.pushpak.de):

Ramayana (Buch 1-3)
von Valmiki (Autor), Undine und Jens (Übersetzer)
Deutsche Übersetzung, Band 1
Taschenbuch: 461 Seiten
Verlag: Independently published (17. September 2018)
ISBN-10: 1723780863
ISBN-13: 978-1723780868


Ramayana (Buch 4-7)
von Valmiki (Autor), Undine und Jens (Übersetzer)
Deutsche Übersetzung, Band 2, Taschenbuch
Taschenbuch: 465 Seiten
Verlag: Independently published (17. September 2018)
ISBN-10: 1723781223
ISBN-13: 978-1723781223


 

Das Ramayana, Diederichs-Verlag, ISBN 3-424-00716-1, 1.Auflage 1981 ; diese Prosaversion folgt der 3-bändigen englischen Übersetzung von Hari Prasad Shastri, "The Ramayana of Valmiki. Shanti Sadan, London 1953-1959 und Neubearbeitung 1976. Ins Deutsche übertragen von Claudia Schmölders.


"RIG-VEDA", Herausgegeben und eingeleitet von Peter Michel, marix-Verlag, Band I, ISBN 978-3-86539-165-0, Siebenter Liederkreis.


In einem Buch von Prof. Deussen und Dr. Strauss findet man eine Unterredung zwischen Rishi Vasishta und König Janaka; Vasishta belehrt König Janaka:

in: "III Mokshadharma"


zB unter dem aktiven Link (ok am 15.7.2019):

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406#625



Ob Folgendes auch so ohne Weiteres als "philosophische Texte" anzusehen ist, frägt sich. Es sind Quellen, die Vasishta ebenso wie auch Parashar erwähnen; man erfährt einiges über den Asketen "Vasishta"  und seine Selbstdisziplin; dann sind da auch einige Geschichten, die fabelartig bis märchenartig klingen; aber wie mein einstiger Chemie-&Biologielehrer Gym.-Prof. Paul H. mal zu mir sagte: "Im Zusammenhang mit jener Thematik sollte man Ramayana, Mahabharata - jene 2 großen Epen -, aber auch Puranas, Upanishaden gelesen haben" und so sei auch diese Literaturquelle hier angegeben:

Der aktive Link  http://www.mahabharata.pushpak.de/buch1/ führt zu:

 


der aktive Link  http://www.mahabharata.pushpak.de/buch1/mahabharata_b01k176.html

führt dann zu:


Dabei geht es dann bis Kapitel 185 vielfach wieder auch um Rishi Vasishta, sodaß Mahabharata und Ramyana durchaus nicht völlige getrennte Ereignisbereiche behandeln.

Rishi Vasishta und Parashar werden auch in der Vishnu-Purana erwähnt:

>>

Und Parasara sprach:
Ausgezeichnet gefragt, oh Maitreya, oh Kenner der Gerechtigkeit (des Dharma). Du erinnerst mich damit an das, was einst mein Großvater, der ehrwürdige Vasishta, zu mir gesprochen hat. Als ich damals hörte, daß mein Vater von einem Rakshasa verschlungen worden war, den ihm Vishvamitra gesandt hatte, wurde ich von größtem Zorn ergriffen (siehe auch MHB 1.178). Daraufhin begann ich ein Rakshasa-Opfer, in dem ich diese Wanderer der Nacht zu Hunderten zu Asche verbrannte. Als die Rakshas auf diese Weise ausgerottet wurden, erschien mein Großvater, der höchst tugendhafte Vasishta, und sprach zu mir:
Verliere dich nicht in übermäßigem Zorn! Oh Kind, zügle die Leidenschaft! Wenn die Rakshasas diese Tat an deinem Vater auch begangen haben, so war doch auch das Schicksal beteiligt, und sie tragen niemals die ganze Schuld. Ein so einseitiger Zorn entsteht nur in einem Unwissenden, aber nicht in einem Weisen. Wer tötet hier wen, oh Kind? Jede Person erntet stets die Früchte ihrer eigenen Taten. Oh Kind, Zorn vernichtet jegliche Entsagung und allen Verdienst, den die Menschen mit großer Mühe erworben haben. Die hohen Heiligen loben niemals solchen Zorn, der den Himmel und die Befreiung behindert. Deshalb falle nicht unter seine Herrschaft, mein Kind. Es gibt keine Notwendigkeit, all diese Wanderer der Nacht zu töten. Beende dieses Opfer, denn Vergebung ist die größte Macht der Tugendhaften.

Nachdem ich auf diese Weise von meinem hochbeseelten Großvater ermahnt wurde, beendete ich aufgrund seiner würdigen Rede das Opfer. Daraufhin war dieser Erste der Asketen, der ehrwürdige Vasishta, mit mir zufrieden. Wenig später erschien Pulastya, der Sohn von Brahma. Und nachdem mein Großvater ihm das Arghya (Gastgeschenk) angeboten hatte, oh Maitreya, und der Gast bequem saß, sprach dieser höchst rechtschaffene ältere Bruder von Pulaha zu mir:
Weil du trotz deiner großen Feindseligkeit (zu den Rakshasas) aufgrund der Worte deines Großvaters Vergebung geübt hast, sollst du alle Zweige des Wissens meistern. Weil du trotz deines Zornes nicht alle meine Söhne verbrannt hast, werde ich dir, oh Frommer, einen mächtigen Segen gewähren. Du sollst das ganze Wissen der Himmlischen erreichen und der Autor eines Puranas werden. Durch meine Gnade, oh Kind, soll dein Geist klar sein und ungehindert sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit durchschauen.

Dann sprach mein Großvater, der ehrwürdige Vasishta: „Die Worte von Pulastya werden nicht ungeschehen bleiben.“ Auf deine Frage hin erinnerte ich mich an alles, was damals Vasishta und der weise Pulastya zu mir gesprochen hatten. Und wie du mich gefragt hast, oh Maitreya, werde ich dir ausführlich dieses Purana verkünden. - Erkenne es auf rechte Weise: Dieses ganze Weltall ist aus Vishnu entstanden und in ihm gegründet. Er ist die Ursache der Schöpfung, der Erhaltung und der Auflösung. Er ist das Universum selbst. << (siehe: https://www.pushpak.de/vishnu/vp_b1k01.html).

Außerdem gibt es dort zu "Prahlada" ebenso eine Geschichte wie auch im Yogavasishta. ("1.17. Die Geschichte von Prahlada", siehe: https://www.pushpak.de/vishnu/)



4) Shakti:

Zu Shakti (...in jener Guru-Puja bzw "TM-Puja", einer Variante der Guru-Puja, heißt es nunmal nicht "shaktrim cha", sondern "shaktim cha"; lt. Ramayana, siehe www.pushpak.de, gab es einen Sohn von Rishi Vasishta namnes "Shaktri", der von Vishwamitra getötet wurde. - siehe: http://www.mahabharata.pushpak.de/buch1/mahabharata_b01k178.html: Mahabharata, Buch 1, Kapitel 178  -. Jener Herr Shaktri kann also in der Guru-Puja an jener Stelle insofern nunmal nicht gemeint sein.....)  gibt es zB in "Große Welt des Tantra" von Mookerjee, O.W.Barth Verlag auf S.211 einen Auszug aus der Guru-Puja, wobei Shakti als "Guru" bezeichnet ist; es findet sich im Kapitel über "symbolische Vergegenwärtigung des Guru" (Jenes dort beschriebene Initiationsritual hat mit "TM" nichts zu tun; aber Guru-Puja ist Guru-Puja und es findet sich darin eben ein kleiner Teil derselben und zwar Shakti gewidmet. In der Beschreibung dazu wird ersichtlich, daß es sich um eine symbolische Vergegenwärtigung des Gurus - hier Shakti, der Tochter von Rishi Vasishta und Mutter von Parashar - handelt und um keine GöttInnenverherung odgl. In jener tantrischen Initiationszeremonie - die ich nicht als "jugendfrei" bezeichnen würde - kommt dann durchaus auch eine Göttin, nämlich Kali, vor, sodaß hier insofern sehr eindeutig zum Ausdruck kommt, daß es sich bei der "Guru-Puja" um keine religiöse Zeremonie handelt und deshalb hielt ich es für wichtig, dieses Zitat genauer anzugeben. Shakti wird hier eindeutig als "Guru" bezeichnet und nicht als GöttIn!

aus große Welt des Tantra,Mookerjee, O.W.Barth Verlag S.211


In Analogie zur jener bei einer TM-Initiation ausgeführten Puja  werden hier Blume, Räucherstäbchen, Kerze, Früchte, Betelblatt der Gurini Shakti angeboten/dargelegt.

In der vorvorletzten Zeile obigen Textes geht es um sowas wie die Darbietung/Darreichung/Hingeben einer Kerze an die Gurini Shakti.

Die vorletzte Zeile des obigen Textes heißt vermutlich/eventuell/anscheinend sowas wie "Früchte werden der Gurini Shakti hingelegt/gegeben/angeboten.

Die letzte Zeile im obigen Text heißt vermutlich/eventuell sowas wie "ein Betelblatt wird der Gurini Shakti hingelegt/gegeben/dargereicht.


Das kann man auch als symbolische Handlungen begreifen. Wenn jemand auf eine Privat-Schule oder auch private Universität geht, so ist es da durchaus üblich - ja normal - daß man dafür etwas zu bezahlen hat. Niemand bezeichnet das hierzulande als "religiösen" Akt. Letztendlich aber haben die SchülerInnen/StudentInnen die Dinge zum Unterricht mitzubringen, die der/die LehrerIn braucht, um Ihnen besser oder auch überhaupt erklären zu können, was sie ihnen nunmal zu sagen haben/lehren sollen. Die Privatschule/private Universiät finanziert sich ja nunmal aus den Gebühren; also alle dort benutzten Lehrmittel haben SchülerInnen/StudentInnen oder auch deren Eltern/Pflegeeltern/StipendiumgeberInnen bezahlt und zu bezahlen gehabt.





Daß es in jener tantrischen Zeremonie an irgendeinen Stelle dann auch um die Thematik der Identifizierung der Guruni mit einer Göttin geht, vermag einen nicht zu verwundern, wenn man berücksichtigt, daß es ja auch um "Täuschung und Wirklichkeit" und um die "Überwindung" von Täuschung, das nicht mehr Verhaftetsein in Illusion, Täuschung udgl geht. Diese Problematik bzw Thematik findet sich auch in den Übersetzungen  klassischen Literatur wieder:  Da wird zB Kali als "Vernichterin" der Zeit bisweilen dargestellt bzw entsprechende Textstellen werden so übersetzt. Im Buch "Tantra-Asana" von Ajit Mookerjee, Anton Schroll&co-Verlag Wien und München, ISBN 3 85560 029 5 heißt es zB auf Seite 115, übersetzt aus dem Mahanirvana-Tantra:

"Hrn, o Zerstörerin der Zeit,

Srn, o Schreckliche!

Krn, Du bist freigibig,"....


Nunja, "Turiya" (vgl. Shiva-Sutras)  jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen, jener Zustand absoluten, reinen Bewußtseins ist auch jenseits von Zeit. Insfern ist eine richtige, wirkliche, echte  Meditations-Methode etwas, was ermöglicht jenseits von Zeit zu gelangen. (Schon Einstein hat festgestellt, daß man es sich mit dem Phänomen Zeit nicht zu einfach machen darf.). Dort, jenseits der Zeit, angelangt, ist die Zeit gleichsam "abgeschafft", "vernichtet", "überwunden worden" und das hängt aber eben sehr vom subjektiven Blickwinkel ab. Wer unter der "Zeit" zu leiden meinte, der wird evtl dann übersetzen, daß die Zeit vernichtet worden sei, man sie endlich mal los sei. Allerdings wird man damit der Thematik nicht wirklich gerecht, da man es dann nunmal nur aus 1 Blickwinkel heraus betrachtete und dann in Widerspruch zu dem Anspruch des "allgemein-wahr sein sollen" jenes Textes gelangt. Wenn es um Initiation, um "Tantra-Asana", also den Anspruch von "Yoga-Zustand-Erlangen/~Erreichen/~Gewinnen" geht, dann spielt da auch die Thematik von momentanem "Samadhi" und "ewigem Samadhi" (....Letzteres dann also "Erleuchtung"; jemand - Er war wohl 1971/1972 Jugendschützer in Zivil für die TM-Scene in München - meinte mal zu mir, daß das so sei wie im Buddhismus mit "kleinem und großem Satori" ....) herein und im "Ewigen Samadhi" ("nitya-samadhi" - siehe Patanajali Yogasutras) wäre dann also insofern die "Zeit" endgültig "überwunden" und bei entsprechender - unpäßlicher und problematischer,  wie ich meine -  Ausgangsbetrachtung "vernichtet" worden, weil ja "Unsterblichkeit" und damit  ein "nicht-mehr-von-der Zeit zerstört werden können" erlangt worden sei. Die Unpäßlichkeit des Denkens im Begriffen von Zerstörung im Zusammenhang mit Wissen und Wissenserlangung zeigt sich in den zahlreichen häßlichen Handlungsweisen aus zB dem religiösen, aber auch psychiatrischen Lager, die immer wieder versuche unternahmen sich lästiger "Andersdenkender", "Andersseiender", etc per Ermordung, dh Vernichtung oder auch per Folter und insofern eben Persönlichkeitszerstörungsversuchen zu entledigen. Solche Denkschemata und Begriffe dann auf "die Zeit", welche nunmal für diese Welt ein bedeutende Rolle spielt, anzuwenden, sobald es um "Unsterblichkeit-Erlangen" ,"Erleuchtungerlangen" wollen geht ist ebenso unpäßlich und unanangebracht; wer dann noch mein "Tieropfer" oder auch Menschenopfer unterschiedlichster Un-Arten, inklusive Vergewaltigungsritualen, Zwangsinitiationen udgl  einer Göttin Kali oder Durga darbieten zu sollen, der verhöhnt jene Göttinnen - wenn es jene nunmal geben sollte - einfach nur. Denkt man jedoch in falschen Begriffswelten wie "Vernichterin der Zeit" wird man dann allzuleicht auch anderweitig geistig-sprachlich fehlgeleitet, was dann in absurden Handlungsweisen resultiert bzw all zu leicht resultieren kann.

Also wieso sollte man jene Täuschungsproblematiken ausklammern  müssen - nur weil irgendwelche Fanatiker aus Kirchen- oder auch Psychiatrie-Kreisen odgl systematisches Nicht-verstehenwollen an den Tag legen bzw legten und man sich doch mit diesen Themen auch vernünftig bzw zumindest unmissverständlich genug befassen kann?


4b) Parashar:

Auf Seite 179, im Vers 14 des 1.Kapitels im 1.Buch des Srimad Bhagvatam (Swami Prabhupada, ISBN 0-89213-069-5) wird zB erwähnt, daß Parashar der Vater von Vyasa war. Das findet man im obigen Buch auch auf S.880 als Erläuterungen zu Parasara. Insofern war dann Rishi Vasishta der Urgoßvater von Vyasa.

Desweiteren heißt es da, daß er der "spirituelle Meister von Maharaja Janaka" war. Darüberhinaus findet man dort: "Er war der Verfasser vieler vedischer Schriften und Anweisungen in bezug auf gesellschaftliche Fragen".

Auch im Mahabharata findet man Hinweise zu Parashar und einige Informationen bzgl ihn:

zB unter dem aktiven Link (ok am 15.7.2019):

http://www.mahabharata.pushpak.de/buch1/mahabharata_b01k180.html

und auch auf folgenden Seiten, zB Ende Kapitel 182 und Kapitel 183, etwa:

 http://www.mahabharata.pushpak.de/buch1/mahabharata_b01k183.html


Auch in der Vishnu-Purana wird Parashar ausgibig erwähnt. Es heißt dort u.a.:              >> Das Vishnu Purana

  Das Vishnu Purana gilt unter den 18 großen Puranas als eines der bedeutendsten. Es wurde in Form eines Dialogs zwischen Parasara, dem Vater von Vyasa, und Maitreya, einem seiner Schüler, verfaßt.<<


(Siehe unter: https://www.pushpak.de/vishnu/index.html):




5) Narada:

Ein Zeitgenosse von Vyasa war - gemäß des Heftchens "Narada's Bhakti Sutras" (MAngalam-Verlag S. Schnag, ISBN 3-922-477-48-8, 1980/1995) der Weise Narada, der in der Chandogya Upanishad erwähnt wird; er war zu Sanatkumar gegangen, um von Ihm wahrhaft spirituelles Wissen zu erlangen.

Vorwort zu Narada's Bhakti-Sutras, MAngalam Verlag S. Schang, ISBN 3 - 922 477 - 48 - 8, 1980/95


Seite 4 und Ende des Vorworts zu "Narada's Bhakti Sutras"



Bei http://www.ramayana.pushpak.de/pdf/ramayana_valmiki_1.pdf  fndet man gleich zu Beginn des "Ramayana", gleichsam als einleitenden Hinweis Nr.1 auch Hinweise bzgl eins Herrn Narada:

        


Bei Prof. Paul Deussen findet man in seinem Werk "vier Philosophische Texte des Mahabharata"  auch Textstellen zu Narada:

Prof. Paul Deussen und Dr. Strauss, Texte mit Textstellen zu Narada


zB https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406#741  (aktiver Link, am 15.7.2019 ok gewesen):

 

   



Von Hrn. Jean Herbert gibt es eine französischsprachige  Publikation, die schlichtweg  "Narada" heißt. Ob jener Narada da gemeint ist?

aus "Wege zum Hinduismus", Rascher Verlag Zürich





In der Chandogya-Upanishad findet man auch in zB "Upanishaden, Geheimlehre des Veda" (in der Übersetzung von Prof. Paul Deussen)  herausgegeben von  Peter Michel, marix-verlag, auf den Seiten 230-248 wertvolle Hinweise betreffs des Herrn Narada.

Man beachte auch die Orginalausgabe von Prof. Deussen bei forgottenbooks.com; ISBN 978-0-366-34412-3; ISBN (Cloth - also wohl "in Leinen gebunden") 978-0-366-34436-9, 959 Seiten, 3.Auflage 1921, https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#0  

Hier - unzusammenhänge - Auszüge aus dem Vorwort von Prof. Deussen zur Chandogya-Upanishade (Sein Vorwort zum Buch stammt aus dem Jahre 1905)

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#193:


Diese Situation - wonach die Lehren oft auch eine Struktur haben gemäß >>  "vielleicht das? Nein dieses auch nicht", oder konkreter.: "Name? - Nein nicht, eher..  "Die Rede ? Nein auch nicht. Eher Geist...."....<< und welche Prof. Deußen hervorhebt findet sich etwa auch bei Descartes' Beschreibungen seiner Bemühungen zur Findung von etwas, das "zweifeslfrei wahr ist". Auch daher sei Professor Deussen's Vorrede zum Teil 7 dieser  Upanishade noch etwas - zusammenhänglich - weiter zitiert (bis die Unterweisung Naradas - wirklich oder auch scheinbar schrittweise - bei "Unendlichkeit", "Unbeschränktheit" schließlich, angelangt) :

 



 

 

In der wesentlich kürzeren  Wiedergabe der Chandogya-Upanishad durch Prof. Eknath Easwaran (folgende Zitate siehe zB.: Eknath Easwaran, Goldmann-Verlag, ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927), heißt es bzgl. der Unterweisung des Herrn Narada:

aus: Eknath Easwaran, Goldmann-Verlag, ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927

Eknath Easwaran, Goldmann-Verlag, ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927, Seite 256


In 23.1 heißt es also: "Das Unendliche ist es, das die Quelle bleibender Freude ist, weil es nicht der Veränderung unterliegt. Bemühe dich daher um die Kenntnis des Unendlichen.".


Dazu sei folgende Überlegung meinerseits angefügt:

Das "Gesetz der vollständigen Induktion" war anno 1968 noch Gegenstand des Mathematik-Unterrichts der 11.Klasse eines naturwissenschaftlich-mathematischen Gymnasiums. (Wörle - Katz - Keil, Infinitesimalrechnung, 8.Auflage, 1972, ISBN 3-7627-3048-2; Seiten 9-13, inkl. Beispielen und Übungsaufgaben). Es findet hochschulartige Erwähnung und Befassung zB im Band I von Prof Dr. Josef Heinhold über "lineare Algebra und Analythische Geometrie". Als Prof Wähling (bei Ihm hatte ich die sehr gute Vorlesung über Maß-und Intergationstheorie besucht) im Rahmen einer Mathematik-Vorlesung für Ingenieure (ich war damals einer seiner Hilfsassistenten) an der TU-München gefragt wurde,  wie die Unabhängigkeit jenes Axioms zu beweisen sei, antworte er - ca 1986 -, daß das nicht so wichtig sei und erkläuterte aus dem Stegreif, wieso diese Aussage nicht falsch sein  könne und daß es also allenfalls ein" Schönheitsfehler" wäre, wenn man es als eigenes "Axiom der natürlichen Zahlen" aufführt. Seines Wissens nach wäre die "Unabhängigkeit" noch unbewiesen. Als ich dann mal Dr. Fischer - einige Jahre später - ansprach, als man im Rahmen der Übung zu einer Vorlesung über Spieltheorie oder auch Vektoroptimierung auf jenes Thema gekommen war, antwortete Er mir in der nächste Stunde, indem er darauf hinwies, daß im Übungsband zu Prof Heinhold's "Lineare Algebra und Analytische Geometrie, Band I", Carl Hanser Verlag - an dem er und der Studiendirektor im Hochschuldienst Riedmüller mitgearbeitet hatten -, sie einen Beweis für die Unabhängigkeit angegeben hätten und schrieb jenen Beweis, freundlicherweise, auch an die Tafel.

Nunja, sei es wie es sei, falsch ist es nicht gemäß jenes "Gesetzes der vollständigen Induktion" "zu rechnen" bzw  zu argumentieren.

Angenommen, jemand schenke einer Person 1€ und frägt diese Person dann, was sie täte, wenn sie irgendeine nicht näher bestimmte Anzahl von Euros besäße. Ok die Ausgangssituation ist somit, daß "1" zur Menge jener, von jener Person besessenen, EUROS gehört und man also nun davon ausgeht "n Euros" (Variable) gehörten auch dazu. (Was wäre, wenn Sie n Euros besäßen?). So manche Person, wenn nicht gar viele werden dann sagen: "Na klar, das Geld so anlegen, daß es um mindestens 1€ mehr wird". Dh aus der Annahme der Besitz umfasse bereits n Euros, wird geschlußfolgert, daß auch n+1 Euros unbedingt dazu gehören müssten. Nach dem mathematischen Gesetz der "vollständigen Induktion" (Axiom V der Peano-Axiome zur vollständigen Beschreibung der "natürlichen Zahlen") umfaßt dann die Menge an Euros, welche jene Person unbedingt besitzen täte wollen, bereits die ganze Menge der natürlichen Zahlen, dh jene Person "träumt" von unendlich viel Geld, sie sehnt sich nach unendlich viel und weil es eben niemals "unendlich viel Geld"  auf der begrenzten Erde wird geben wird können, sehnt sich so eine Person - die es ja für "vernünftig" hielt und hält, daß 1€ mehr dazu zu gewinnen sein sollte und seriöser-, solider-, sinnvoller-, normalerweise dazu gewonnen werde müsse - schlichtweg - realerweise - nach Unendlichkeit. Nur im "Unendlichen" könnte jenes Sehnen Erfüllung finden, nur so könnte wirklich, dauerhafte Zufriedenheit erlangt werden.

Das trifft auch auf "Bergsteigerinzwis" und "BergwanderInzwis" zu: 1 Berg erklommen, feine Sache. Angenommen man hätte schon n Berge bestiegen. Was folgt daraus? Na klar, mindestens auf einen Weiteren kraxeln oder auch wandern und sei es, daß man einen, den man schon mal bestiegen hat, einfach erneut bestiege. Nach dem Gesetz der vollständigen Induktion also ebenfalls die Sehnsucht nach Unendlichkeit und letztlich soviel Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, daß eigentlich nur noch die genaue "Nachrechnung" per diesem bischen schulmathematik-niveauiger aber etwas höherer Mathematik erforderlich ist, um einzusehen, was alleine einem "so richtige" Zufriedenheit gegeben könnte.

Selbst im Zusammenhang mit der Mathematik selber ist es so: Ok, man hat sich 1 Theorie erarbeitet. Angenommen man hätte sich in n Theorien erfolgreich eingearbeitet, sich in n spezielle Teilgebiete der Mathematik  eingearbeitet, was dann? Nunja, na klar, selbstverständlich: Wo ist bitte sehr, die nächste Theorie, das nächste Teilgebiet? Und gemäß Kurt Gödel, so sagte mal Dr. Weinless von der "Maharishi International University" per einem jener Videos aus deren "Curriculum" (sehr einfache "Grundvorlesung", ohne Beweis nur so gesagt), gäbe es bereits über die "Natürlichen Zahlen" unendlich viel wissenswertes, unendlich viele matematische Sätze, die es wert wären formuliert zu werden. Und was sagt einem Mathematiker diese Überlegung? Oje, man  würde halt gerne unendlich viel Mathematik haben, mit weniger als unendlich viel wird man sich nicht zufrieden geben können. Nunja, ein "ewiges" Leben würde so auch nie langweilig werden.

Im Zusammenhang mit Sexualität ist es dasselbe. ( Siehe auch obiges Zitat aus Prof. Deussen's Buch mit Erwähnung von Lust):

aus: Sechzig Upanishads des Veda von Prof. Paul Deussen; siehe Vorwort zur "Chandogya Upanishad"



Man sieht, daß der Rat an den Herrn Narada alles andere als weltfremd, unwissenschaftlich, esoterischer Humbug, gefährliche Sekte odgl gewesen war und ist. Auch kann man das eigentlich nun nicht gerade als "religiös" bezeichnen, wo es offenbar zuerst doch mal  zu mathematischem Überlegen einlädt. Bei diesem Thema der Verwirklichung des Selbst, des Atman und des Brahman (welches ja auch das Thema der Bhagavad Gita, des Yogavashishta, usw ist) geht es nicht um etwas "Weltfremdes", es geht um das Ziel jenes Verlangens nach immer mehr und mehr. Es zu suchen und hoffentlich auch zu finden hat nichts mit Weltfremdheit, Weltflucht, Lebensuntüchtigkeit, Sektierertum udgl zu tun.


Im Zusammenhang mit dem "Mechanismus" der "Transzendentalen Meditation" erwähnte Mr. Mahesh, daß es auf der "natürlichen Tendenz des Geistes in Richtung mehr und mehr" fuße, um so ganz natürlich, mühelos, anstrengungslos, sanft, harmonisch zu jenem Bereich dessen zu gelangen, was mehr ist als das Meiste, dh in "Unendlichkeit" und insofern auch Unveränderlichkeit anzugelangen, indem auch das Feinste  noch natürlich transzendiert wird. Es wird betont, daß es für den Geist natürlich sei in Richtung mehr und mehr zu gehen und per jener Technik der "Transzendentalen Meditation" die Unendlichkeit auf natürliche Weise erreichbar sei und das nicht-religiösen Charakter habe, weder Religion noch Sekte udgl sei. Insofern wurde von Mr. Mahesh also die Lehre für/von Nararada aufgegriffen bzw "beherzigt".

In die Richtung "mehr und mehr Geld", "mehr und mehr Gesetze der Mathematik aufzählen und die dazu gehörigen Beweise vortragen können", "mehr und mehr Kunstwerke schaffen", "mehr und mehr Bühnenauftritte haben", usw ist "unendlich viel" nunmal nicht zuerlangen. Aber in Richtung "tiefere und tiefere Ruhe", "umfassender und umfassendere Entspanntheit", "vollkommenere und vollkommenere Gesammeltheit" erlangen ist eben "unendlich viel" nicht auszuschließen. Da sind eben der Vergleich aus dem Buddhismus mit dem Rad, dessen "Mittelpunkt" sich nicht bewegt, es gibt die in aller Objektivität und Kritischheit gemachten Erfahrungen einzelener Menschen bzgl tiefere und tiefere Ruhe, die Erfahrungen umfassenderer und umfassenderer Gesammeltheit samt der Möglichkeit es eben selbst zu lernen es zu praktizieren, die einerseits vielversprechend scheinen und andererseits - mehr oder auch weniger oft (weil so Mancherinzwi wieder aufhörte) - von Erfolg gekrönt wurden.

Jene natürliche Befindlichkeit des Lebens "sich nach mehr und mehr zu sehen", "jenem 'Traum' von Unendlichkeit" kann eben durch Ausübung korrekter Meditation - auf der Basis von korreketem Verständnis - Gerechtigkeit widerfahren und am Ende stünde also "Verwirklichung der Unendlichkeit so wie es eben nunmal, halt  der Wahrheit entsprechend, ist.  (...Die "Unschuldsvermutung" bzgl jenes scheinbar "verrückten Triebes" in einem, jener "scheinbaren völligen Weltfremdheit" gebietet letztlich, diese Möglichkeit, diese Alternative zu berücksichtigen; und siehe da es endete dann in aller Faireness, Kritischheit, unter Aufbietung perfekten "unterscheidendem Denkvermögens" eben dann plötzlich, evtl ja unerwartet mit "Freispruch" bei vielen der großen Gurus und Rishis. "Achso, daran lag's ja gar nicht; ich suchte nur dauernd in die falsche Richtung, sorry", wäre das grundsätzlicherweise nicht auszuschließende Ergebnis....). Das Ergebnis wäre also auch eine grundsätzliche "Aufgeräumtheit", weil Endliches und Unendliches so in die richtige Harmonie gelangt sind/wären, weil Schein und Wirklichkeit sich nicht mehr grundsätzlich in die Quere kommen.


Wenn nun jemand einfach so nach Unendlichkeit strebte und, nehmen wir mal an, bei einer Unendlichkeit gemäß der Menge aller Teilmengen des 3-dimensionalen reellen Raumes angekommen wäre. Nehmen wir weiterhin an, daß jene Person vor einem "sich auf dem Weg nach der Suche bzgl Unendlichkeit begeben" selbst aber Anhängerinzwi von "Die Welt ist ein Produkt des Zufalls" gewesen wäre.

Was dann? Nunja, aufgrund der Erfahrung, Realisierung jener Unendlichkeit und einem sich Abverlangen von Objektivität, jeglicher Korektheit in mathematisch-dsiziplinierter Strenge, müßten Ihm Zweifel an den "Fundamenten seines Weltbildes" kommen. Wieso? Nunja sehr leicht ist's für die Allermeisten eventuell ja nicht zu verstehen, aber es ist eben nunmal wie folgt: Weil's in jener Art unendlicher Fülle (um es mal subjektiv beschrieben gelassen zu sein) nunmal kein Wahrscheinlichkeitsmaß mehr gibt, weil es - gemäß mathematisch-disziplinierter Strenge sorgsam längst bewiesen worden - in jenem Mengensystem kein Wahrscheinlichkeitsmaß geben kann. Auweia, wenn man sich zB jene "Unendlichkeit der Potenzmenge des 3-dimensionalen reellen Raumes" als "lebewesen" mal abstrakt vorstellt, so würde jenes Lebwesen, jener Geist gar nicht anders können als da zu sagen: "Zufall ist meinem Wesen fremd", wou.

Auweia, gewisse Zweifel wären angesichts der Täuschung, der man erlegen war, jener Täuschung an die man sich klammerte, nunmal völlig berechtigt. Aber verständlicherweise würde man es nicht plötzlich - einfach per Ausübung jener korrekten Meditationsübung - in mathematisch-korrekter Beweismanier auch hinschreiben können, dh man würde es letztlich nicht verstehen können und tiefsitzende Zweifel würden sich im Leben breitmachen. - Wegen  der ausgeübten Meditation scheinbar und jedoch, gemäß Vorurteile pflegender notorischer Meditationskritiker (und insbesonder Kritiker fernöstlicher Meditationspraktiken und da wieder allen voran der "TM" ) ganz gewiß als Beweis für die Gefährlichkeit jener Meditationspraktiken -.  Die Natur jener Zweifel wäre aber defacto nunmal so, daß ein absurdes Weltbild aufbauend auf Teilwissen über Wahrscheinlichkeitsräume, die wahrheitsgemäß Ursache all der daraus resultierenden sozialen und sonstigen Probleme wäre bzw dann mal hoffentlich ja gewesen wäre. "Krankhaft" ist jener Zustand absolut sicher nicht! Es fehlt so Jemandem offenbar nur an der "richtigen Belehrung", genau wie es im Yogavasishta - im Zuammenhang mit Rama's Belehrung und Auswahl von Rishi Vasishta als Lehrer - heißt. Als ich an der Technischen Universität München jene 2-semestrige Vorlesung besuchte, im Rahmen welcher jener Beweis gebracht, dh alle Beweisschritte feinsäuberlich vorgeführt worden waren, sodaß ich mitgehen/mitkommen konnte, waren am Anfang noch ca 25 Vorlesungsbesucherinzwis im Hörsaal gewesen. Später noch 2 (eine Dame und ich) und als dann Professor Lamml bei jenem Satz samt dem Beweis angekommen war, da saß dann ich meist alleine im Hörsaal. Nunja, wer's nicht wissen wollte, wußte es dann hinterher halt auch nicht - weder für sein grundlegendes Verständnis im Allgemeinen noch für's Leben -. Nun ich danke Professor Lamml für seine Bemühung.

Man findet Hinweise zu jenem Sachverhalt der Frage nach der Existenz eines Wahrscheinlichkeitsmaßes auf der Potenzmenge des  3-dimensionalen und höher-dimensionalen reellen Raum zB bei Prof Heinz Bauer, de Gruyter-Buch, 1978 ISBN 3-11-007698-5, auf Seite 50.

Wahrscheinlichkeitstheorie und Grundzüge der Masstheorie, Auflage 1978 (De-Gruyter Lehrbuch), ISBN 3-11-007698-5


aber auch, ebenfalls auf Seite 50, bei Professor A.Rényi, Seite 50,VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1966, zweite berichtigte Auflage:

aus A.Rényi, VEB Deutcher Verlag der Wissenschaften Berlin, 1966, 2.Auflage, Seite 50



Ein  anderer Professor erwähnte mal einen Satz bzgl der numerischen Lösbarkeit gewisser Differentialgleichungen ("bestmögliche Lösung ist eine Genauigkeit bis Ordnung 2, besser gehe es grundsätzlich nicht", besagte jener mathematische Satz, der dem Glauben an den Schein des "alles-ist-möglich mit Computern" einen argen Dämpfer versetzt) und sagte dann: "Das ist ein negatives Ergebnis; den Beweis sparen wir uns hier". Damals wie heute war ich sehr enttäuscht von jenem mangelhaften Verständnis der Mathematik an sich. Das was nicht möglich ist,  genau zu wissen, die Beweise zu verstehen, daß es wirklich unmöglich ist,  ist von grundlegender Bedeutung. Eine Professorin, Frau Prof. Dr. H. (ich besuchte die Algebra-Vorlesungen bei ihr) sagte am Anfang der 2-semestrigen Vorlesung: "Also am Ende kann man damit beweisen, daß die Quadratur des Kreises, die 3-Teilung eines allgemeinen Winkels mit Zirkel und Lineal unmöglich  sind und auch das Dehlische Problem grundsätzlich unlösbar ist". Nach 2 Semestern war der Beweis von Ihr noch immer nicht vorgetragen worden und per dem letzten Übungsblatt wurden - auch - mir in der letzten Vorlesungstunde genau diese "Aufgaben" vorgesetzt. Wou, es war mir mit dem Gelehrtbekommenhabenen problemlos möglich in 1 Nachmittag jene Beweise selber zu erbringen. Ja, solche Mathematik macht riesig Spaß. Ja, das war große Lehr-und Vorlesungskunst.

Wenn man sich nunmal jemand vorstellt, der so nach Unendlichkeit gestrebt habe, sie auch erlangt hätte und sich dann der Realität ausgesetzt gesehen hätte, daß er im Zusammenhang mit Unendlichkeit an Zufall plötzlich nicht mehr zu 'glauben' vermochte und es aber intellektuell nicht korrekt begreifen und verstehen konnte, was könnten dann die Folgen seiner "plötzlichen" "wahrheitsgemäßen Ahnungen" sein? Nehmen wir mal an, daß der/die/zwi Lebensgefährtinzwi aber noch voll auf dem "Zufallstrip" wäre und ebenso alle aus dem Freundeskreis. Was dann? Die betreffende Person, die der Wahrheit doch viel näher wär und wenigsten schon an das Falsche nicht mehr zu glauben vermochte, gälte pleötzlich als irre, verrückt, mit dieser Person kann man nichts anfangen, usw. Schon käme hierzulande in diesen Zeiten die Psychaterinzwi-Schar und würde Zwangsmaßnahmen fordern, Gefahr- deren eigenen Wahn erlegen - vermuten, die Allgemeinheit bedroht wähnen, usw usf. Schreckliches Leid käme so über so jemanden, der einer Wahrheit gegenüber grundsätzlich offen geworden war ..(, der freier und weniger gefährlich war...), wohingegen die Anderen der Wahrheit grundlegend verschlossen blieben. Ojemine, wenn man eben selber nur Teilwissen hat, vieles bis unendlich vieles nicht wahrhaben will, so jemand sollte sich besser nicht zu einer herrschenden Person über Andere aufschwingen wollen bzw aufzuschwingen versuchen.

Egentlich ist das Thema Meditation, Erleuchtung doch ziemlich unschwer zu begreifen und auch die Wege sind nicht wirklich schwierig odgl. Aber weil damit eben Glaubensänderungen (wie beschrieben) einhergehen können, sich Weltbilder, Weltanschauungen (zum Positiven hin) verändern können besteht leider eine grundsätzliche Gefahr, verfolgt zu werden, weil man gewissen Unwahrheiten nicht mehr anhängt und im Sinne von Wahrheit nicht mehr anhängen kann, sich insofern "unbegreifbar" für die Meisten verändern könnte.  Solche Gefahren zu leugnen wäre uU fatal. In einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung sollte es zwar theoretisch keine Probleme geben dürfen; die Erfahrung zeigt jedoch, daß dem nicht so ist und die Situation des Verfolgtwerdens für die Opferinzwis dann um so unerträglicher erst mal erscheint und ist. Allerdings gibt es in unterschiedlichen Staaten unterschiedliche Situationen und bisweilen besteht jene Gefahr andersartig oder gar nicht: In Rußland gibt es zB anscheinend grundsätzlich keine zwangsweisen ärztlichen Beahndlungen; es gibt gewisse realitätenbezogene Gesetze, die zu beachten sind und deren konkrete Übertretung geahndet wird. (wie zB Alkoholismus am Steuer, usw). Dort muß jemand halt dann mit den Folgen solchen "nicht-mehr-Glaubenkönnens" selber zurecht kommen, die "Konsequenzen"  tragen; allerdings darf er eben auch damit selber klar kommen. Das berichtete mal die SZ in einem Abschlußsatz eines Artikels betreffs des genialen Mathematikers Perelmann....)



Im Zusammenhang mit "Unendlichkeit" ist allgemein nunmal darauf hinzuweisen, daß da gewisse Phänome auftauchen, die es so im Bereich des "Endlichen" nunmal nicht gibt, zB.: Die Menge aller Primzahlen ist so unendlich wie die Menge der natürlichen Zahlen selber. Täte man alle Primzahlen weg, bliebe die Menge der natürlichen Zahlen aber "voll". Ebenso ist die Menge aller geraden Zahlen ebenso unendlich wie die Menge aller natürlichen Zahlen selber; analoges gilt ua für alle Potenzen irgendwelcher beliebiger Primzahlen, also für die Menge der Glieder der zB Zahlenfolge "3, 3*3, 3*3*3, 3*3*3*3,...." und es gilt somit für abzählbar unendlich viele Teilmengen . Man sieht eine klare "Ähnlichkeit" zu jener Aussage über Brahman aus dem Bereich der klassischen indischen Philosophie: "Wenn man die Fülle wegnimmt, bleibt die Fülle voll". 

(Einen langbekannten Beweis für die Unendlichkeit der Menge der Primzahlen, 2,3,5,7,11,13,... findet man etwa bei Christian Blatter, Analysis I, Springer-Verlag.

Der etwa von Prof. Heinhold und seinen Mitarbeiterinzwis in "Höhere Mathematik", Bd. I,,CARL  Hanser Verlag angegebene "Beweis" ist leider fehlerhaft:

Man hat 1 Primzahl, nämlich 2; ok (Induktionsanfang). Wenn man die Primzahl 2,3,5,7,... bis zur "n'ten" Primzahl pn angenommerweise hätte (Induktionsannahme), so folgt daraus - entgegen des Beweises bei Heinhold -, daß die Zahl pk= 2*3*5*7*.....*pn +1 keinesfalls unbedingt wieder eine Primzahl sein muß; zwischen der n'ten Primzahl pn und obiger Zahl pk (= 2*3*5*7*.....*pn+1) könnten nämlich eventuell 2 (...oder auch mehrere..) andere Primzahlen liegen,  die beide bzw allesamt größer wären als pn - nennen wir sie mal zB pn2 und pn3 - und es wäre auf der Basis des bislang gewußten und der korrekt betrachteten bzw konstruierten  Zahlen sowie der Wahrheits-Annahme, dh der "Induktionsannahme" nicht auszuschließen, daß  gelten könnte, daß die Aussage pk=pn2*pn3 eine wahre Aussage wäre und somit pn selber keine Primzahl. Allerdings ist es zweifelsohne richtig, daß pk weder durch 2, noch durch 3, noch durch 5...noch durch pn und schlicht und einfach durch gar keine der Primzahlen zwischen 2 und pn teilbar sein kann, da bei der Divison duch eine dieser Primzahlen - wegen der "Konstruktion" von pk ) immer Rest 1 übrig bliebe. Somit müßte pk entweder selber eine weitere (trivialerweise größer als pk) Primzahl sein oder aber auch sie wäre zusammengesetzt aus Primzahlen, welche nicht zwischen 2 und pn lägen, woraus ebenfalls der logisch korrekte Schluß auf "es müßte dann jedenfalls 1 weitere Primzahl - größer als pn  -existieren" zu ziehen ist, dh aus der Annahme, daß es - eine zwar bislang nicht alle Elemente hinschreibbare - Menge von nur endlich vielen Primzahlen 2,3,5,7 bis pn gäbe, kann der Induktionsschluß korrekt gezogen werden, wonach es aber dann mindestens 1 weitere Primzahl geben müsse. Damit gilt: Es gibt jedenfalls 1 Element jener Primzahlmenge, dh eine erste Primzahl und es gilt, daß aus der Annahme, daß n Elemente in P wären, dh es gäbe eine größte n'te Primzahl logisch-korrekt folgt, daß es dann aber n+1 Primzahlen in P gäbe und somit pn doch nicht die größte Primzahl gewesen sein könnte, dh daß es auch eine (n+1)'te Primzahl gibt (...für diese n+1'te Primzahl, als "Größte" angenommen, würden diese Überlegungen aber wieder gelten, sodaß man zur Einsicht gelangt, daß es schlicht-und-einfach keine "größte Primzahl" geben kann und es somit - übriges "abzählbar-unendlich viele" - unendlich viele Primzahlen gibt.  Nach dem Gesetz der vollständige Induktion ist dann jedoch P gleichmächtig zu N, dh die Menge aller Primzahlen ist abzählbar unendlich wie die natürlichen Zahlen selber, dh zur Indizierung aller Primzahlen braucht man die gesamte abzählbar unendliche Menge der natürlichen Zahlen.

(Es sei darauf hingewiesen, daß zB die Menge der reellen Zahlen überabzählbar unendlich ist und die Menge aller Teilmenge des 3-dimensionalen euklidischen Raumes erst recht. In diesen Zusammenhängen  treten dann neuerliche, teils unerwartete, Effekte, Zusammenhänge, Gesetzmäßigkeit aber auch Unmöglichkeiten auf. So ist zB auf der Menge aller Teilmengen des 3-dimensionalen reellen Raumes nachgewiesenerweise grundsätzlich kein  "Wahrscheinlichkeitsmaß" - mehr - definierbar, wie ich bereits erwähnte. Dh gewisse Einschränkungen, Unmöglichkeiten können dann eben auch plötzlich auftauchen und sind, komischerweise, "Teil solcher Unendlichkeiten", jene "Unendlichkeiten" gibt's eben nicht ohne jene "Einschränkungen". Mindestens eine "Begriffsbildung" verlieren dort - nachgewiesenerweise - ihre Anwendbarkeit.)


Deva Premal und ihr Ehemann Miten schreiben bzgl ""Wenn man die Fülle wegnimmt, bleibt die Fülle voll"  in ihrem, vor wenigen Jahren auch auf Deutsch erschienen Buch. (Mantra - Mit Mantra-CD: Unsere Botschaft der Liebe, gebundenes Buch, 11.September 2017; sah ich damals erstmals bei Hugendubel/München-Marienplatz). Man findet es im Zusammenhang mit den Erläuterungen zu dem "Mantra" "Om Purnam". Man findet es dort auf der beiliegenden CD auch in gesanglich-künstlerischen Art&Weise vorgetragen.


Man findet jenen Text (dort wird's als "Mantra" bezeichnet, was in einem anderen Sinn  gebraucht wird als wie das was man im Zusammenhang mit "TM" als Mantren "benutzt"/bezeichnet. Es drückt eine zeitlose Wahrheit  aus und etwas was auch aus der Sicht der Mathematik heraus nunmal auch eine "wahre Aussage" ist. Dieses, was Deva Premal &Miten (zumindest auch) als "Mantra" bezeichneten und das nichts anders als der Ausdruck einer "wahren Aussage bzgl Unendlichkeit" ist, entspricht aber interessanterweise der üblichen Aussage der TM-Lehrerinzwis, wonach die TM-Mantren keine Götterinzwi-Namen odgl seien und es auch nichts mit Götterinzwi-Verehrung zu tun haben. "TM-Mantren" werden darüberhinausgehend nunmal als "bedeutungslos" bezeichnet, dh drücken eben jenes "Transzendente an sich", jene Unendlichkeit, wenn man will,  jenes was jenseits von Namen, Formen, allem Endlichen udgl ist, aus. Festzuhalten ist, daß es nunmal Klanggebilde gibt, die nicht "Götterinzwi-Namen" sind und für die dennoch die Bezeichnung "Mantra" benutzt wird. Wird bei der Weitergabe und dem Gebrauch vonb zB solchen mantren dann "Verschleierung hinduistischen Hintergrunds" betrieben, wie es von Seiten gewisser Sektenbeauftragten und dann leider auch noch von deutschen Gerichten behauptet wird? Gewiß nicht! Wo bliebe da die "Unschuldsvermutung" und "im Zweifelfalle für die Beschuldigten"?) in jenem Buch von Deva Premal &Miten.

Eine andere, ua, gesangliche Darbietung -  mit englischsprachigen "Untertiteln"- bietet etwa: https://www.youtube.com/results?search_query=Sanskrit+Prayer+%7C+P%C5%ABr%E1%B9%87amada%E1%B8%A5+P%C5%ABr%E1%B9%87amidam  von und mit Gaiea Sanskrit aus dem Jahre 2018 (Link war ok am 28.6.2019).


Auch Mr. Mahesh zitierte jenes "purnam adah purnam idam...." - allerdings leider ohne genauere Quellenangabe - des Öfteren. (ua in seinem Buch "die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens", soweit ich mich entsinne; gelegentlich suche ich die betreffende Textstelle dann mal dort noch heraus)

 

Eingeräumterweise gibt's dann etliche - teils poetische, teils subjektivitätsbezogene - Übersetzungen, die den "mathematischen Gehalt" evtl nicht mehr so isoliert, sachlich, unpersönlich, abstrakt, mathematisch darstellen bzw vortreten lassen). Den Orginaltext samt einer deutschen Übersetzung ins Deutsche  findet man etwa bei:(Link ok am 28.6.2019): "https://vedanta-yoga.de/o%E1%B9%81-pur%E1%B9%87am-ada%E1%B8%A5-purnamadah-purnam-shanti-mantra/":


                                

Es heißt dort weiter:

>>

Das Purnamadah Mantra lässt sich sehr verschieden übersetzen:

„Jenes ist Fülle, dieses ist Fülle, aus der Fülle kommt die Fülle hervor. Nimmt man von der Fülle die Fülle, bleibt die Fülle übrig.“

„Dort ist Ganzheit, ich bin Ganzheit. Aus der Ganzheit wird die Ganzheit. Trennt man Ganzheit von der Ganzheit verbleibt die Ganzheit.“

Wobei meine philosophische Übersetzung die tiefe Bedeutung womöglich etwas klarer macht:

„Dieses relative Universum als mein Erfahrungshorizont ist Perfekt/Ewig/Fülle. Jenes absolute, göttliche, allesumfassende Gewahrsein ist Perfekt/Ewig/Fülle. Das Eine bedingt das Andere. Beides ist nicht voneinander zutrennen, da beides Perfekt/Ewig/Fülle ist.“

Prabhupada übersetzt das Oṁ pūrṇam adaḥ sehr schön:

„Oṁ. Die Persönlichkeit Gottes ist perfekt und vollkommen. Da sie vollkommen perfekt ist, sind auch ihre sämtlichen Emanationen wie diese phänomenale Welt perfekt als Vollkommenes Ganzes geschaffen worden. Was immer vom Vollständigen Ganzen abgesondert wird ist in sich vollständig. Da die Persönlichkeit Gottes ein Vollständiges Ganzes ist, bleibt sie selbst nach Absonderung all dieser vollständigen Teile in perfektem Gleichgewicht.“

Die ursprüngliche Quelle des Oṁ pūrṇam adaḥ Mantra ist Śatapatha Brāhmaṇa 14.8.1.1 im Śukla Yajur Veda aber auch in der Brihadaranyaka Upanishade 5.1.1 wird dieser Vers benannt. Dieses Mantra wird als sogenanntes „Shanti Mantra“ den beiden Upanishaden Brihadaranyaka und Ishavasya vorgestellt und spielt auch daher eine wichtige Rolle in der indischen Philosophie.

<< (Ende des Zitats)


Damit ist  also eine ursprüngliche Quellen via zB: "https://vedanta-yoga.de/o%E1%B9%81-pur%E1%B9%87am-ada%E1%B8%A5-purnamadah-purnam-shanti-mantra/" soweit benannt, nämlich Śatapatha Brāhmaṇa 14.8.1.1 im Śukla Yajur Veda . Aber auch Brihadaranyaka Upanishade 5.1.1 wird als eine Literaturangabe erwähnt.



Im Zusammenhang mit jenem Zitat aus der Chandogya-Upanishade fällt auch die Ähnlichkeit der Ausgangssituation im Vergleich zu Dr. Faust (siehe "Faust I, II von Johann Wolfang von Goethe) rasch auf. Bei derselben Ausgangsituation, nämlich so alles studiert gehabt habend, was angeboten wurde, war Unzufriedenheit geblieben:

In Faust I von Johann Wolfang von Goethe heißt es da  (siehe: www.digbib.org/Johann_Wolfgang_von_Goethe_1749/Faust_I_.pdf):


Betreffs der Schlußfolgerungen und nachfolgenden Handlungen des Herrn Faust, siehe dann auch noch

Faust, Der Tragödie zweiter Teil - DigBib.Org

http://www.digbib.org/Johann_Wolfgang_von_Goethe_1749/Faust_II_.pdf.

 

 


Hr. Narada machte es aber unvergleichlich besser als Dr. Faust. Hr. Narada suchte einen zuverlässigen, seriösen Guru, um auf voll anständige Art und Weise das zu finden was Ihm fehlte.  Dabei ging er von einem gewissen Hörensagen aus, wonach es seriöse, wahrheitsliebende  Personen gäbe, die Ihm evtl helfen könnten.

Herr von Goethe wies eher auf die Gefahren jenes Zustandes der Unwissenheit hin und als Ausweg bot er ansatzweise sowas an, wie wenigstens pragmatischerweise halbwegs gute Werke zu tun und sich nicht hazadeurhaft, d'raufgängerisch auf komische, dubiose, lügnerische Angebote einzulassen. Dabei blieb Goethe leider hinter dem zurück, was man heutzutage über Umwelt, Ökologie usw weiß, weil "Sümpfetrockenlegen" nunmal nicht als gut-genug angesehen werden kann. Goethe's Rat macht durchaus - abstrahierend es betrachtend - strategisch eine gewissen Sinn; allerdings ist der Rat verfärbt von einem christlich-abendländischen "Menschheitsionalismus" der Art "Mensch, Mensch, Mensch über alles", jenem absurden "Herrchaftsanspruch über die Natur und alle Geschöpfe, die nicht Menschen seien bzw nicht als Menschen anerkannt werden (Die Aborignes von Australien wurden von der zuständigen Commonwealth-Behörde noch nach 1945, im Rahmen einer Volkszählung, in der Ruprik "Tiere" erfaßt. - Quelle: Zeitung  "Die Welt", die ich mal zufällig las -).

Desweiteren wirft Johann Wolfang  v o n  Goethe zwischen den Zeilen auch die Frage auf, ob angesichts der "Gefährlichkeit des Zustands der Unwissenheit bzw von Halbwissen" eine "starke Hand", dh eine "absolutistische Staatsform" einen Ausweg böte. Leider litten aber auch Könige, Grafen usw immer wieder an Halbwissen, Unwissenheit, udgl.

Dieselbe "Starke Hand"-Theorie findet man auch per radikalem Kastendenken, radikaler Herrschaft von Eltern über ihre Kinder, sodaß Kinder teils im Alter von ca 10 bereits zwangs-verheiratet oder aber auch "wegen Mädchenseins" als Babies ausgesetzt wurden/werden (....Manche dieser hilflosen Babies wurden dann von u.a. Wölfen erstaunlich erfolgreich aufgezogen. Man fand mal 2 Mädchen im Alter von 10 bzw 14, die mit Wölfen lebten und u.a  auf  Beinen und Armen liefen. Man brachte sie in ein Kloster, wo das 10-jährige Mädchen sehr bald starb - weil's jene Menschen eben nicht so gut konnten wie die Wölfe! Dem 14-jährigen Mädchen versuchte man unbedingt das "Vater-Unser" beizubringen und am Ende sprach sie bisweilen ein paar Worte. Man hätte auch das Wolfsrudel als Ganzes unter Schutz stellen können - ua so seine Dankbarkeit den Mitgliedern jenes Rudels gegenüber sich auszudrücken befleißigen können - und in diesem sicheren, gewohnten Rahmen jenen  2 Mädchen wohl besser und viel mehr helfen können. Dann hätten diese 2 Mädchen am Ende eben auch jenem Wolfsrudel geholfen haben können und, trotz der unerträglichen weitverbreiteten Arroganz einer all zu großer Anzahl der Menschen, auch dürfen.....) - oder auch wegen "Mädchenwerden" massenweise "abgetrieben" wurden und leider immer noch werden.

Auch gewisse Gurus, inkl. Mr. Mahesh, haben immer wieder solche "Anwandlungen" von "Starke-Hand-Gesinnung" an den Tag gelegt. Dabei wird das Problem des Halbwissens, des Zustands der Unwissenheit aber nur verschoben und nicht gelöst: Was wäre wenn jene, die da "Starke Hand spielen wollen", selber unwissend sind, selber nur Halbwissen haben, usw? (Hr. René Descartes hatte dieses Problem klar erkannt und wies explizit auf das Problem hin, daß die anerkannten Koryphäen sich ja auch gerirt haben könnten und deshalb schloß er blinden Glauben an sowie fanatisches, blind-wütiges Vertrauen in deren Werke bei seiner Suche nach zweifelsfreiem Wissen aus.) Man hat es, mathematisch betrachtet, mit einer "was wäre wenn"-Aufgabe zu tun und dafür ist das Teilgebiet der Entscheidungstheorie inkl. "Spieltheorie", "Vektoroptimierung" nunmal zuständig. Auch in der TM-Scene findet man die "Problematik des Findens eines zuverlässugen Gurus" thematisiert und zwar in Form der Berichte, die Mr. Mahesh mündlich bzgl seines "Gurus" und dessen Suche nach einem akzeptablen Guru - als er wegen Zwangsverheiratungsabsichten seiner Eltern im Alter von ca 10 kurzerhand davonlief - den TMlehrerinzwis im Rahmen derer Ausbildungskurse (zumindest im Rahmen des Kurses von Playa La Antilla, 1973, März bis Mai  und zumindest einigen TM-Lehererinzwi-Fortbildungskurse zwischen 1973 und 1976) gab. (Der Nachrichten-Radiosender "BR5 aktuell" berichtete ca Ende Juni 2019 darüber, daß "Kinderehe" tatsächlich auch 2019 noch ein Problem ist und zwar eben nicht nur im Zusammenhang mit Mädchens sondern auch im Zusammenhang mit Buben. Siehe zB auch: >> Kinderehen: 115 Millionen Jungen werden vor dem 18 ... https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-06/kinderehen-zwangsheirat-un-kinderrechtskonventionen-unicef. Unicef zufolge sind weltweit vor allem Mädchen von Kinderehen betroffen. Aber auch zahlreiche Jungen werden frühverheiratet, wie eine erstmalige Schätzung zeigt <<)

(Absurde Sexualvorstellungen, die bei gewissen "Gurus" - wie zB Sant Thakar Singh - bis zu Vergewaltigung reichten sind die Folgen und erinneren dann schon sehr an die Untaten von Dr. Faust gemäß Goeth's literarischem Werk. Aber auch bei Jemandem, der sich als "Swami Hariharananda Giri" und "Bruderschüler" von Paramahansa Yogananda - dh Schüler von Swami Shri Yukteswar Gir -, ausgab, fand man abartige Grabschereien, als jener bereits ca 80 Jahre "alt" war. Diese finden eine Entsprechung in jener mittelalterlichen  Absurdität des 'Rechts auf die erste Nacht', dh die Vergewaltigung einer Frischvermählten durch den "zuständigen" herrschenden "Adeligen".)

Insofern ergänzen sich die Überlegungen Goethes und die Chandogya-Upanishade im Zusammenhang mit der Belehrung Naradas durchaus in interessanter Art und Weise.

Was soll jemand, der an Halbwissen leidet, der unerleuchtet ist (siehe auch "Bhavani-Ashtakam", das ich in dieser Abhandlung auch ins Deutsche übersetzte) mit dem Alltag umgehen? Na klar einerseits pragmatisch "gut-möglich" leben (Siehe Menüpunkt "Gut-Möglich") und insofern Goethe's Rat befolgen, wonach man es deshalb doch nicht so zu tun habe, wie Dr. Faust im "Faust I" und man es doch im Sinne von "so gut als es einem als Mensch nunmal auch möglich ist" - in gewisser Weise die Lehre im "Faust II"; auch wenn ua "Sümpfetrockenlegen" nun wirklich nicht mehr als "gut-möglich"  zu bezeichnen ist - ja schließlich auch tun könne und man dann auf gnadenvolle Erlösung durch Gott hoffen dürfe und könne.

Anderseits bietet aber die Chandogya Upanishade den Rat, daß man doch trotzdem - und im Rahmen von "gut-möglicher" Lebensführung selbstverständlich (...da das Ganze ja im Umfeld von "Yoga" und damit den "yogischen Lebensprinzipien"stattfindet...) - auch etwas gegen die "grundlegende Unwissenheit" tun könne und tun sollte. Es ist jenes Verhaftetsein an die Worte und Gegenstände, jene "Isoliertheit" vom Rest der Welt (...samt der daraus entspringen könnenen Idiotie, daß man selber mehr sei als andere, mehr Lebensrecht&co habe als andere Lebewesen...), das die Ursache jenes radikalen, dummen, radikal-blöden, zerstörerischen und sogar auf Zerstörung bedachten Umgangs mit der Natur, anderen Menschen, anderen Lebewesen - inklusive evtl ja nunmal doch existenten Göttinzwis, Engel usw (per gewaltätigem Staatsatheismus) - ist. Jene grundlegende Unwissenheit ist jenes, einerseits, nicht wahrheitsgemäße Wissen über Atman und Brahman vonseiten jener, die nur davon gehört haben und es aber eben nicht wirklich wissen, nicht kennen und andererseits auch jenes Nichtwissen über Atman und Brahman im Sinne von gar nicht davon gehört haben und es auch nicht - evtl ja auch per anderer Worte, Begriffe - wahrheitsgemäß wirklich wissen bzw nachdem sie davon gehört haben, sich damit begnügen, daß sie es doch nun "wüßten" und es aber in Wirklichkeit doch nicht wissen, nicht kennen. Die Beleherung Narada's gemäß der Chandogya-Upanishade zeigt, wo die Lösung für das grundlegende Probleme der Unwissenheit in Harmonie mit der Schöpfung und den Geschöpfen zu suchen sei.


Es ist wohl äußerst blamabel für die bay. Staatsregierung, daß mein damaliger "Deutschlehrer", der schließlich auch Geografielehrer gewesen war, offenbar nicht einmal die Upanishaden gelesen gehabt hatte und in seinen Ausführungen zu Goethe's Faust einerseits nichts über Narada's Problem noch über die Lehre, die Narada dann half, erzählte. Parallel dazu ließ er sich im Geografieunterricht über Indien aus, versuchte etwas über die "heiligen Kühe " zu erzählen, usw; nunja aber über vegetarische Ernährung verbunden mit Yoga samt yogischer Lebensführungsgrundsätze gemäß Patanjali, Hinduismus &co in Indien und dazu gehörige Prozensätze der Bevölkerung wußte er auch nichts zu berichten. Es war damals mein Chemie- und Biologoielehrer, der ein wenig (leider zu wenig) von den Problemen erfahren hatte, die jener Deutschlehrer mir verursacht hatte, mich dann mal besuchte und mir sagte - genauer sozusagen noch "nachrief", nachdem es längst zu spät gewesen war - : "Weißt, wenn Du dich mit diesen Themen befassen willst"/ ("mußtest" war die Wahrheit gewesen) , sollte man unbedingt/muß man einfach mal die Bhagavad Gita, das Mahabharata, das Ramayana, die Upanishaden, die Puranas udgl gelesen haben, dh Du müßtest das halt alles mal lesen. (Im Unterricht nahm er übrigens mal "Nährwerttabellen" durch und legte so die Grundlage für einen geordneten, sicheren Umstieg auf eine vegetarische bis vegane Ernährungsweise. Sein Rat ad "Befassen" mit "Meditation", & co ist heutzutage ziemlich leicht umzusetzen, da es vieles davon bei www.puspak.de direkt zum Lesen in deutscher Übersetzung gibt; aber auch bei www.forgottenbooks.com findet man bei Prof. Paul Deussen, Dr. Richard Garbe, Dr. Franz Lorinser, Dr Franz Hartmann und anderen nützliche Übersetzungen ins Deutsche zu einem geringen Preis. Besser also man befolgt seinen Rat, als daß man es wie der Prinz Rama tat und sich einfach mir nichts dir nichts auf den Weg macht.). Dieser Rat jenes Gymnasialprofessors war Informiertheit entspringend, freundlich, gut und hilfreich; das war seriös, das entprach "Allgemein-Bildung" und zeigt, daß es auch ein Leben jenseits von Geldansammel-Maximierung per "Fachidotentum" gibt; aber von einem Geografielehrer, der auch Deutsch und Sport unterrichtete sowie darüberhinaus der "Vertrauenslehrer der Schule" gewesen war und, gemäß der kultusministeriellen Vorgabe, Goethe's Faust als "Pflichtthema" in jenem Abschluß-Schuljahr seinen Schülerinzwis im Rahmen des Deutschunterrichts vor die Nase knallte, müßte man schon erwarten können, daß er von diesen Dingen eine Ahnung gehabt hätte und nicht nur was von den "Rohstofflagern" in Form von Mineralien aber - häßlicher und böserweise - auch "in Form" von "Pflanzen ", "Tieren", "Gewässern", "Bergen" und "Menschen alà Aborigenes im Sinne jener absurden Volkszählung vonseiten UK nach 1945" "weiß" und daß man jene doch noch ausbeuten könne und dann noch kurzerhand, zur Vertuschung der Unwissenheit, Bösheit & co, ein bischen "Heilige Kuh"-Glauben" kurz mal erwähnt, - anscheinend - nur um zu versuchen die "Kultur", die einer radikalen Ausbeutung entgegenstehen könnte, irgendwie ins Unpraktische, "Freie Fahrt für frei Bürger"-Hinderliche zu ziehen. Ehrlicherweise lehrte er auch, daß die USA ihre Rohstofflager sich aufheben für die Zeit wenn die Rohstofflager im Rest der Welt erschöpft sein werden; woher er das so genau gewußt haben will, weiß ich nicht und er erwähnte es auch nicht. Mich hatte er ua in jenes "Wissenchaft vom Sein und Kunst des Lebens"-Thema anhand des Buches jenes "Mr. Mahesh" systematisch hinein-ver-beratschlagt und in die TM-Ausübungserlernung anhand des Vortrags glücksritterlich-dumm hineintyrannisiert; genauso, so lehren Ramayana samt Yogavasishta und Mahabharata samt Bhagavad Gita sollte, dürfe man es eben nicht machen. Das bay. Kultusministerium hatte jene Themen aber auch nicht im Griff, da man einerseits im Mathematikunterricht das Gesetz der vollständigen Induktion lehrte, die Unendlichkeit der Menge der natürlichen Zahlen und erst recht der rellen Zahlen sowie durchgebnommene linerare, rellen Vektorräume nunmal mathematische "Tatsachen" bzw "Gegebenheiten" waren ud andererseits jene geschichte von Narada aus der Chandogya-Upanishade nicht routinemäßig "Goethe's Faust" beigesellte; man hätte damit von Anfang an solche "Thematiken" versachlicht haben können und unternahm dann, leider, ab 1976 eher das krasse Gegenteil. Dazu paßt dann noch die verlogene, hinterhältige "deutsche Psychiatrie-'Kunst'", die mittlerweile, selber "Yoga" "lehren" zu können, vorgibt..   (Siehe Max Planck Institut für Psychiatrie in München, Klinkberichte in >> Erfahrungen mit Klinik Max-Planck Institut für Psychiatrie ...https://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-max-planck-institut-fuer-psychiatrie-muenchen Klinik-Bewertungen für Klinik Max-Planck Institut für Psychiatrie, Kraepelinstraße 10, 80804 München. Patienten berichten ihre Erfahrungen und bewerten die Klinik.<<; aber Achtung in jenem sog. "Bewertungsportal werden alle wirklich negativen Berichte systematisch weggelassen - werden von vorneherein nicht zugelassen - also zB wenn dort kriminelle Handlungen vonseiten der Klinik bzw einzelner Ärztinzwis begangen werden bzw wurde. Allerdings würen solche Fälle schwerer Verfehlungen sowie Mißstände nunmal für die Bewertung einer Klinik durchaus von entscheidender Bedeutung. Man hilft insofern beim Vertuschen der krassesten Fehler mit und arbeitet am positiven Image von Kliniken aktiv mit und die Justiz tut noch das Ihrige, um solche - realen! , seltener oder auch öfters als man meint - Vorkommnisse in der deutschen Psychiatrie zu vertuschen. Kriminelle Psychiaterinzwis können reihenweise Lügen über irgendwelche Menschen in die Welt setzen und das so, daß die Richterinzwis, Staatsanwälte & co Fakten-Auflistungen für "Hirngespinste" und "die Anklagen für Ausdruck von Erkranktheit" halten. Schulterklopfen und damit mit weiterer Zwangspsychiatrie, dh Folter, drohen und ansonsten nichts tun, dh ihre Arbeit - wofür sie im Übrigen bezahlt werden - verweigern, ist dann  alles was die deutsche Nachkriegsjustiz zusammen zu bringen sich - in mindestens 1 solchen Fall - erdreistet hat. Dabei leugne ich gar nicht mal, daß es zB TM-Ausübende gab, die schwerste Probleme hatten. Ich hatte es mal mit einem Fall zu tun, wo ein Münchner Arzt, der auch TM-Lehrer - ...und seinerzeit eine "große Nummer" im Münchner TM-Center war .... - , Dr. med .."sowieso", ca 1970 jemand "initiierte", der an "Schizophrenie-Anfällen" litt; alle ca 2 Jahre hatte jener "seinen" "Anfall", wie sich später herausstellte. Jener Arzt sagte es aber seinen "TM-Meditationslehrer-Kolleginzwis" nicht, sodaß jener dann Weihnachten 1973 oder auch 1974 im Rahmen eines "Weihnachtskurses" einen Anfall hatte, erst den Wirt in Grund-und-Boden "soff" und anschließend noch seine Frau mit einem Messer bedrohte, was dann nicht mehr tolerierbar war. Auch gemäß des Rates der, telephonisch konsultierten, "Ober"-TM-Lehrerin Frau Eickhof nahm sich ein TM-Lehrer dann dessen an, fuhr mit Ihm von Klinik zu Klinik. Die meisten Kliniken lehnten ihn ab, ua auch das Max Planck Institut für Psychiatrie in München und so landete er schließlich in der berüchtigten Staatsklinik in Haar, wo er angeblich erstmal die Telephonanlage demolierte, nachdem der nicht mit seiner Frau hatte telephonieren dürfen. (Seine Frau bat mich später dann mal mit TM aufhören zu dürfen. Ich antwortete ihr, daß wir in einem freien Land leben, sie dazu keine Erlaubnis brauche und es ihre freie Entscheidung sei und das auch zu bleiben habe.). Andererseits gibt es jene ehemaligen Drogenabhängigen, die mit TM - aber zB auch mal per Hare Kirshna, wie ich erfuhr - ihre Drogenprobleme überwinden konnten und aber durchaus während ihrer und durch ihre Drogen-Vergangenheit gewisse Schädigungen an ihrem Nervensystem erlitten und seither halt damit zurecht kommen müssen. Aber wenn man "erwachte Kundalini" & co für Krankheit (wie die deutsche Psychiatrie es tut, lt. Dr. Cording-Tömmel im Gespräch mit mir mal) hält und versucht mit Giftspritzen &co dagegen gewaltsam vorzugehen, dann fehlt es soweit, daß jene vom ganzen Thema die Finger lassen sollten und wenn's es nicht lassen können, sollte man ihnen eben die Arztzulassung nehmen. Es besteht da eben ein  Interessenskonflikt aufgrund der Lehren der "westlichen Medizin", die zB von "moralischer Impflicht" & co redet und an der Überbevölkerung in der Erden-Welt und den katastrophalen Folgen sich aber für "nicht schuldig" hält.) und für den Fall, daß sie damit "Kundalini" & co erweckt haben sollten "Giftspritze" parat hält, weil sie in Wirklichkeit vom gesamten Thema keinerlei Ahnung haben und daher von "yogischer Lebensführung" defacto sowieo nichts halten. Achja, aufdaß die Giftspritzenandrohung niemandem auffallen solle - schließlich will man ja Geld machen -, sagt man vorher etwas alà "Bei Menschen mit gewisser psychischer Labilität könne Yoga Psychosen&co verursachen". Wenn dann deren "Yoga-SchülerInzwis" plötzlich  gewisse Anwandlungen zeigen, die jene ÄrztInnen selber für weltfremd halten - dann sagen sie, daß man jene "psychische Labilität vorher nicht habe sehen können und aber alles voll im Griff habe per der Giftspritzen, der Gewaltpsychiatrie, der geschlosesen Abteilungen und damit Freiheitsfeindlichkeit, per Folter & co. Vor solchen falschen Gurus kann an dieser Stelle nur gewarnt werden! Ein bischen  "Blutdrucksenken" für gutheißen, dann d'rauflosexperimentieren, den gesamten "Yoga-Bereich" sich gleich gierig einverleiben zu wollen, weil man doch als die einzigen  qualifiziert&kompetent Seienden sich hält und für die Opfer die Gitspritzen, vorsätzliche Verarmung und totale Ausgrenzung parat halten, das hat mit Yoga 0,0 zu tun; es hat nur noch was mit "Unwissenheit", "Yoga-Verfolgung" & co zu tun. Brahman, Atman & co kann man nunmal nicht in Stücke hacken und Unendliches wird nicht endlich, indem man es zu halbieren versucht. (Wirkliche Realisierung von Atman, Unendlichkeit, Brahman alleine liefert korrektes, zuverlässiges "Wissen" darüber. Solange also sog, "Gutachterinzwis", Richterinzwis" selber nicht Erleuchtung erlangt haben, könne sie auch gar nicht gewisse Aspekte der Suche dorthin korrekt einordnen bzw begreifen. Auch Suchenderinzwis unterliegen nunmal den Landesgesetzen, der Situation in deren Land. Allerdings ist der Anspruch auf "Begutachtung" von Selbst, Atman, Brahman und gewissen Lehren dazu begreifbarerweise nichts was jemand leisten können kann, der jene Unendlichkeit, Atman, Brahman nicht wahrheitsgemäß realisiert hat. Wenn man dann nicht einmal zwischen den Folgen eines "irren" Lehrers, der den Rahmen seiner Befugnisse weit verlassen hat, wofür es genügend Schülerinzwis als ZeugInzwis gegeben haben würde und den Folgen von morgens&abends ca 30 Minuten "TM-Ausübung" unterscheiden kann, gebricht es grundlegend an "unterscheidendem Denkvermögen" (s. Yogavasishta), an Fairness, an normalem Sinn für Objektivität und Unparteilichkeit des Bemühens.   Wenn dann die "Ober-Politikerinzwis" von "Kaltem Krieg" ständig daherreden/daherredeten und solche angebliche "Gutachterinzwis" nichteinmal mehr die Folgen dessen "wegdividieren" können, was derselbe "irre" Lehrerinzwis verursachte, indem er Schülerinzwis zwischen die Fronten des "kalten Krieges" brachte, dann fehlt es noch weiter.  Wenn dann solche "Gutachterinzwis", auf deren Aussagen sich dann Richterinzwis aus Faulheit, Primitivität, Unqualifiziertheit, Borniertheit, Rücksichtslosigkeit, Weltfremdheit, Unfairness, Ungerechtigkeit, Korruptheit, Brutalitä, Naivität, mangelnder Sorgfaltspflicht oder was auch immer wiederum beriefen, auch noch jede Menge Lügen bzgl. Fakten auftischten - und ungestraft konnten! -, dann kann man nicht mehr von "Da fehlt(e) es weit" reden, nein, da war jemand über seine Kompetenzen - rücksichtslos, grundrechtwidrig, so absurd, daß Vorsatz in Betracht zu ziehen ist/war/wäre - willkürlich hinausgegangen. Solche "Disziplinlosigkeiten" haben aber mit jener "Realisierung von Unendlichkeit", in der in der Chandogya-Upanishad  etwas gesagt wird, wahrlich nichts zu tun. Das ist jene absolut primitive, verfassungsfeindliche Haltung, eines sich dumm und dümmer Stellens, Worte absichtlich mißverstehen und mißbrauchen. Es ist hier kein geeigneter Platz, um darzulegen, wie solcher Mißbrauch von Worten einerseits leicht möglich ist und andererseits zu welch katastrophalen Folgen sowas führen kann.). Man könnte darüber nachdenken, daß yogakundige ÄrztInzwis - ohne Bezüge zu und Abhängigkeit von den Tieropfern,etc der westlichen Medizin -, die aber in allem getrennt von der Gewaltpsychiatrie&co, Tieropfermedizin &co "ärztliche Kunst" praktizieren,  ja durchaus auch Yoga zur Verbesserung von Gesundheit lehren sollten dürfen und ja auch könnten. Aber Gewaltmedizin, Gewaltpsychiatrie, gewaltsame Karriere-aus-Verpassung, ärztliche angezetteltes Intrigenunwesen der Gerichte & co, Rufmord per Gerichtsentscheide & co, Arztsein sei wichtiger als "Erleuchtung erlangt haben" und va doch "meßbar"/"wißbar" udgl und "Yoga" passen einfach nicht zusammen. Es geht bei Yoga nunmal um "Erleuchtung", um Unendlichkeit und auch um ein Wissen (- das ÄrztInnen per deren Ausbildung nunmal nicht vermittelt werden kann und auch nichtvermittelt wird -) & co und die allermeisten ÄrztInzwis wissen eher nicht einmal, daß man auf der Potenzmenge des 3-dimensionalen reellen Raums grundsätzlich kein Wahrscheinlichkeitsmaß definieren können kann  (...obgleich sie eine Grundausbildung in Statistik nunmal erhalten und absolvieren können müssen, um den "doppelten Blindversuch" verstehen und durchführen zu können....); so wenig Ahnung haben jene von Unendlichkeit und "gewissen Einschränkungen, die daraus entspringen"; wie sollten sie also Yoga lehren können? Wie sollten sie Auswirkungen von "Unendlichkeit" richtig begreifen und einordnen können? Ja nicht mal rein intellektuell könnten sie es. Es gibt ein Beispiel einer deutschen Ärztin, die beides so sehr getrennt hält, daß sie auf ihren "Mantra-CDs" sich nicht als "Dr. med" bezeichnet, sondern in jenem Zusammenhang jenen Titel, der eine Berufsbezeichnung gleich mit enthält, wegläßt. Wem sie damit helfen kann, dem hilft sie als Mensch, der sich offenbar für jenes Thema auch sehr interessiert und das so gut sie kann; wer zu ihr in die Praxis kommt, sitzt dann aber einer Ärztin gegenüber, die in einem gewissen Rahmen zu bleiben hat, wenn sie diesen Beruf weiter ausüben will.

Ein  Beispiel aus meinem Leben sei dazu noch erwähnt: ich wurde bei der Bundeswehreinstellungsuntersuchung wegen "schlechten Augenlichts" entlassen; diese Diagnosse paßte zur letzten Brillenverordnung bevor ich dann, ausschließlich  w e g e n jenes Deutschlehrers, TM erlernen und ausüben hatte müssen. Als ich dann im Frühjahr1976 mich von der TM-Scene loslöste, um mich voll meinem Mathematik-Studium zu widmen, ließ ich mir erst - für Hörsaalbesuche - eine neue Brille verordnen. Diese Brillenverordnung besagte nun plötzlich "-5,5 in beiden Augen und 1/4 Zylinder in einem Auge". Ich dachte, "Wou,  über 2,5 Dioptrien besser und was hatte sich schon geändert? Achja, Vegetarische Ernährung, das bischen TM morgens und Abends, ein paar längere Meditationskurse (wo man öfters am Tag meditiert) und mehr selber denken und weniger lesen, was bei einem Mathematikstudium nunmal nicht ausbleiben kann.", ja auch Kundalini, die mich aber nie störte oder auch belastete odgl. Super, ich sprach die Ärztin d'rauf an und sie sagte "Ja, das kann vom Yoga schon kommen". Nunja, da gab es, nach alldem Blödsinn, den mir jener Lehrer per TM aufgebürdet gehabt hatte/hat, fast sowas wie etwas Anlaß zur Freude. Da ich es nicht glauben konnte bzw wollte, testete ich jenen verordnet bekommen gehabt habene Brille - aus der hintersten Bankreihe mit schlechtestem Lesewinkel - im größten Hörsaal , den ich kannte (Hörsaal S0314 im alten TU-München-Südgelände, das wegen Asbestverseuchtheit zwischenzeitlich abgerissen wurde). Super, es war insofern ok. Es stimmte tatsächlich. Wou, super, nicht zu leugnen, Faktum. Aber was bieten gewisse ÄrztInwis seit Jahren auch an? Augenlinse per Laser passend zurechtschleifen. Aber was wäre, wenn dann so jemand hinterher "TM" anfinge und ähnliche positive Auswirkungen zu verzeichnen hätte wie ich dereinst? Achso, dann gehörte jene Art von Gesundung plötzlich zu "negativen Folgen". So kann hier  -leider - eine allgemeine Warnung vor der westlichen "Medizinkunst" nicht unterbleiben, zumal es auch zu weit schrecklicheren Ereignissen bis hin zu Freiheitsberaubung, Folter & co wegen der Unwissenheit und Mangelhaftigkeit gewisser Ärztinzwis sowie gewisser Gerichte und mehreren derer Richterinzwis und unbegreiflichem - vergleichbar mit Inquisition im Namen von Häresie & co - Intrigenunwesen aus Kreisen der großen beiden christlichen Kirchen auch kam. Hinzukam bei obigem Erleben, daß jene Augenärztin bzgl. eines Auges - spitzfindigerweise - 1/4 "Zylinderschliff" verordente und es - leider - versäumte mich darauf hinzuweisen, daß das nichts wie "Entspiegelung" ist und auch keine besondere Art der Schleiftechnik - etwa unter Zuhilfenahme  irgendwelcher Zylinder - Namensgeber wäre, sondern - geometrisch ausgedrückt - eine "Formenverzerrung" bewirkt, welche über Schulniveau" hinausgeht, da an den Schulen zwar "Ähnlichkeitsabbildungen" durchgenommen wurden und werden, aber nunmal nicht jene "Nicht-Ähnlichkeitsabbildungen". Als es dann zu "Optischen Täuschungen" aus dem Bereich "Daumenkinoeffekt" kam - was sehr wohl zu erwarten und vorab zu verstehen gewesen sein würde -, verirrten sich Psychologe, Ärztinzwis reihenweise und das Einzige was dabei herauskam: "Das müssen negative, hochgefährliche Auswirkungen von TM" sein und zu Gewaltmaßnahmen riefen/griffen, Terror praktizierten.  ich würde halt mit jener wenig päßlichen Brille mich iregndwann arrangiert haben, aber der psycholgisch-psychiatrische Machbarkeitswahn  trieb Ärztinzwis reihenweis in die Irre, sodaß sie mit psychiatrischen Gewaltmitteln jenes Nichtwissen um jene "Formenverzerrung" in mich im Namen von "Wahrheit" und "Realitätssinn", mit chemischen Keulen hineinzuqäulen und hineinzuprügeln versuchten. Wenn's nach Solchigen ginge, würde man längst Schule ersettzt haben durch pschiatrische Zwangsmaßnahmen-Institutionen und das Nichtwissen über Ähnlichkeitsabbildung iregdnwelcher kleinen Kinder wäre eine sehr schwerwiegende "psychische Erkranktheit". Von Mathematikunterricht, normaler Schule haben jene anscheinedn noch nie was gehört oder auch sowas nie selber elrebt. Nun, die simple Wahrheit in jenem Falle war, daß jene - von mir damals zufällig nach einfacher Wegeerreichbarkeit ausgewählte - Ärztin vergessen hatte, mir zu erklären, was "Zylinderschliff" ist, was es bedeutet und was mögliche Folgen davon sein können. Daß man jenes "1/4"  ebenso einfach weglassen hätte können, liegt auf der Hand. Aber damals waren jene "lasergestützte 'Ausmeßgeräte" - welche heutzutage so nahezu jeder Optikerinzwi in seinem Geschäft stehen hat -  auf den Markt gekommen und nun war die "Theorie" der Ärzteschaft zur Wahrheit erhoben gewesen und dös "PatientInzwis" sollten das gefälligst als "unumstößliche, ewige Wahrheiten" akzeptieren. Früher bemühte man sich mit unterscheidlichen Gläsern den Patientinzwis eine möglichst hilfreiche Brille - nach deren Urteil, Entscheidung, Sehenkönnen, Erkennkönnen - zu geben. Jetzt verordnete eine Maschine mittels "Theorien" . (...Achja, ein gewisser Jesus von Nazareth soll, mal gesagt haben: "Gibt Dir ein Auge Anlaß zur Sünde, so reiß es aus; besser mit einem Auge in den Himmel kommen als mit Zweien in die Hölle". Mit Verlaub, ich habe mich jener "Medizin"-Vorstellung jenes Jesus nie angeschlossen und werde es auch nicht....) Umso bedenklicher, daß Ärzte und Richterinzwis sich der gewaltätigen Auffassung, die in jenem Zitat auch zum Ausdruck kommt anzuschließen sich erdeisteten gemäß: Dann sorgen wir eben per Gewalt dafür, daß ihr Auge und Verstand sich der Theorie, welche jener Maschine zugrundliegt anschließen und das wiederum taten sie blindwütig. Daß sie es ebenso blindwütig taten mit jenen schlimmen schulmiserischen Ereignissen, sei erwähnt. Es war dann ein - nicht ungefährlich gewesener - Arbeitsunfall im zivilen Bundeswehr-Bereich, der jene Brille zerstörte und meine Entscheidung mir einfach mal genau jene Brille verordnen zu lassen, die ich in der Schule gehabt hatte und siehe da, plötzlich waren alle hjene "Irritatitionen" einfach sowie preisgünstig wie "eine Brille abnehmen und eine Andere aufsetzen" weg. Nunja, dann ging ich zu einem Augenoptiker (also einem Handwerker statt zu einem jener Idioten von Ärzten) und ließ mir erklären, was "Zylinderschliff" eigentlich sei. Jener Optikergeselle konnte das auch leisten und im Vergleich zu all jenen Ärztinzwis, die fette Rechnungen an die Krankenkasse schickten, koste das 0,0. Leider waren aber die Richterinzwis bislang nicht umzustimmen. Ständig fielen jene neue Ausreden ein für's Nichtstunmüssen, was sei dann als ein "Nichtstunkönnen" bezeichnen.

Einst berichtete ich dem Bay. Innenministerium mal, daß sie im Zuge ihrer "Handelswaren" besser gewisse chemische Substanzen getrennt halten sollten. Man schrieb mir zurück, daß es da doch keinerlei Probleme geben könne und da alles darüber bekannt wäre und jene Gefahr, die ich erwähnte, gar nicht bestünde. Nunja, der bay. Sprengstoffexperte machte dann mal einen gewissen Versuch, berief sich auf seine "Theorien" und benutzte jene Komponente (..., die getrennt und passend zu sammeln/lagern/auf dem freien Markt zu zulassen ich dringlich empfohlen hatte...), weil damit eine gewisse chemische Reaktion, ein Standardvorlesungsversuch (.. gemäß seiner anzunehmenderweise formal korrekten Schlußfolgerungen aus den allgemein anerkannten Theorien..)  "weniger heftig" und schonender für seine als auch die Ohren seiner Zuhörerschaft ausfallen sollte. Leider und schmerzlicherweise war das Gegenteil der Fall gewesen und es betraf nicht nur die Ohren, sondern auch noch die Hand der Laborantin.(Das deutet auch auf jene unseelige Kette von "Steinwerfen -> Keule, -> Lanzen -> Pfeil&Bogen -> Langbogen -> Gewehr -> Kanone -> Panzer -> Chemiewaffen -> Bombenflugzeug -> Raketen -> Atombomben, lasergestützte Waffen, "Drohnen mit künstlicher Intelligenz", B-Waffen &co" hin, die genauso Unwissenheit enstpricht und nicht nach Belieben fortführbar ist, weil ein absurdes "Unendlichkeitsstreben" dahinter steckt. Schon König Ludwig II von Bayern hatte vor jenem Wettrüsten gewarnt und Wetteifern zugunsten von "schöner Städchens aus lauter Schlössern" als Ausweg angedacht, angeboten.). Daß es wegen der "Unwissenheit" in Bezug auf etwas, was aber schon mal von früheren Fachleuten gewußt worden war, dann auch mal noch Dutzende von Toten gab, zeigt die - bisweilen nunal höchst reale bis fatale -Reichweite von "Theorie-Aberglaubens". Das auch an dieser Stelle noch zum Thema "Theorie" und "Wirklichkeit" und gewisse Grundsätzlichkeiten überhaupt über etwas wie Urteilesprechenkönnen, die Begutachtungsmöglichkeit bzgl Atman, Brahman & co sowie diversen Auswirkungensamt Folgen im Zusammenhang mit einem ernsthaften Bemühen um jenes Wissen. Atman ist eben Atman und Unendlichkeit ist Unendlichkeit; Herumgetheorieisiere entspricht jenem "Du kennst nur Namen" (siehe obig zitierte Chandogya-Upanishade) und nicht der, dem Herrn Narada, empfohlenen Realisation von Unendlichkeit.



Betreffs Mr. Mahesh und seinem Verständnis von "Unendlichkeit" sei folgendes vorab angemerkt:

Bei >>https://www.azquotes.com/author/16068-Maharishi_Mahesh_Yogi/tag/consciousness<< findet man zB folgende, leider nicht näher belegte Zitate, die Mr. Mahesh zugesprochen werden. Aus meiner Kenntnis seiner Lehre treffen diese Zitate sinngemäß durchaus zu:

Quotes:

Zitate:

 All speech, action and behavior are fluctuations of consciousness. All life emerges from, and is sustained in, consciousness. The whole universe is the expression of consciousness. The reality of the universe is one unbounded ocean of consciousness in motion.

Jegliche Sprache, Handlung und alles Verhalten/Benehmen, jegliches Sprechen, Tun und Benehmen sind Bewußtseinsschwankungen, Bewußtseins"-Wellen". Alles Leben kommt von Bewußtsein und wird davon erhalten. Das gesamte Universum ist ein Ausdruck von Bewußtsein,  ein sich ausdrückendes Bewußtsein. Die Wirklichkeit des, die Wahrheit über das Universum ist, daß es ein einziger unbegrenzter, unbeschränkter Ozean von in Bwegung seiendem Bewußtsein ist.
Maharishi Mahesh Yogi

 Consciousness is the basis of all life and the field of all possibilities. Its nature is to expand and unfold its full potential. The impulse to evolve is thus inherent in the very nature of life.

Bewußtsein ist die Grundlage allen Lebens und das Feld aller Möglichkeiten. Seine Natur ist  es sich auszudehnen, sich zu entspannen,  sich zu entwickelnund sein volles Potential, all seine Möglichkeiten  zu entfalten.
Maharishi Mahesh Yogi

(Übersetzung von mir vom 6.7.2019)

"Unbegrenztes Bewußtsein" wird dabei mit "Feld aller Möglichkeiten" gleich gesetzt. Das wird zumindest sehr leicht mißverstanden. Na klar ist all das was geworden ist, was ist ein Ausdruck irgendeiner Möglichkeiten, da es sonst ja gar nicht, in jenem Sinne als es existent wurde, "werden" hätte können.

Aber angesichts der erworbenen und mathematisch erwerbbaren Verständnisse bzgl. der (zB) "Möglichkeit der Existenz eines Wahrscheinlichkeitsmaßes auf der Potenzmenge (= der Menge aller Teilmengen) des 3-dimensionalen reellen Raum", heißt "unendlich", "unbegrenzt" nunmal keinesfalls "alles ist möglich", "alles ist machbar", "alles kann werden", "wo ein Wille da stets ein Weg", usw. Es heißt eben auch, daß geweisse Dinge uU grundsätzlich unmöglich sind, die in einem "endlichen" Bereich sehr wohl möglich sind und waren. Außeeem ist "unendlich" nicht gleich "unendlich", da "abzählbar unendlich" serh verschieden ist von der überabzählbaren Unendlichkeit der Menge aller Teilmengen des 3-dimenesionalen reellen Raumes.



Es sei darauf hingewiesen, daß sowohl Herr Narada auch dessen Lehrmeister Sanatkumara in Shankara's "Narmada Ashtakam" Erwähnung fanden/finden; siehe unter "10) Swami Brahmanda Saraswati:" und dessen gesangliche Darbietung des Narmada Ashtakam sowie meine, dort zu fiindende, Übersetzung ins Deutsche:

"So wie Honigbienen um die Blumen kreisen, den Wohlgeruch der Blüten aufnehmend, um den Nektar aufzusaugen,
hielten sich große Weise wie Sanatkumara, Nachiketa, Kashapya, Atri und Narada entspannt und sich entspannend bei Dir auf;  sie besänftigten, beruhigten, erholten sich, indem sie sich bei Dir aufhielten.
Du spendest Glück für das Glücklichsein, Du trägst Glück bei zum Glücklichsein von Lord Sonne, dem Mond, Rantideva und Lord Indra.
Oh du großartiger Fluß Narmada ich verneige mich vor deinen Lotus-Füßen!"


Narada war der Lehrer von Vyasa; im Srimad Bhagavatam, zB dem ersten Buch, wird Hr. Narada jenbezüglich ausführlich erwähnt, siehe etwa BdI, 5.Kapitel  "Narada unterweist Vyasadeva" (Srimad Bhagavatam, Swami Prabhupada, ISBN0-89213-069-5); auf Seite 217, Vers 19 beginnt Narada jenen Teil seiner Unterweisung zB mit "Mein lieber Vyasa...."





6) Vyasa:

 

 

 

 






Vyasa verfaßte va auch die Vedanta-Sutren und die Brahmasutras, wozu es jeweils mindestens eine Übersetzung in die deutsche Sprache gibt. In den Brahmasutras geht es um die Möglichkeit "Brahman" überhaupt erkennen zu können. Vedanta ist eines der 6 Systeme klassischer indischer Philosophie. Zu diesen beiden Werken gibt es Übersetzungen ins  Deutsche. Er wird im Mahabharata als Urenkel von Rishi Vasishta dargestellt, dh er stellt sich selber als das vor.

Seine Qualifiziertheit zur Verfassung des großen Epos Mahabharata ergibt sich ua daraus, daß er einen Kommentar zu Samkya und auch zu Patanjali's Yoga Sutren verfaßte:


ISBN 978-0-282-45556-9
ISBN (In Leinen gebunden?) 978-0-331-48441-0





 Die Bhagavad Gita ist das Kernstück des  Mahabharata (....das auszugsweise ca 2016 bis 2017 Jahr im Volkstheater München auf der kleinen Bühne zur Aufführung kam...) und wurde vielfach auch ins Deutsche, sowie in zahlreiche andere Sprachen übersetzt. In der Bhagavad Gita geht es sowohl um Samkya als auch um Yoga; Krishna, der Arjuna belehrt, erklärt Ihm seinen Lehre aus der Sichtweise des Samkya und dann auch vom Standpunkt des Yoga. Samkya und Yoga sind weitere Systeme der 6 Systeme klassischer indischer Philosophie:

Dr Franz Hartmann übersetzte es im Nicht-Gedicht-Stil ca 1905 und  in poetischer Form übertrug Er es nach Edwin Arnolds Sanskrit-Übersetzung ins Deutsche, siehe etwa vierte Auflage 1924, Theosophisches Verlagshaus Leipzig.

Die Übersetzung von Richard Garbe, erstmals 1905 bei Haessel in Leipzig erschienen, Nachdruck folgend der 2.Auflage von 1921, Anaconda-Verlag GmbH Köln,ISBN 978-3-7306-0416-8 wäre da auch noch zu erwähnen.

Aber auch von Shri Aurobindo gibt es eine Übersetzung und auch eine Übersetzung dazu ins Deutsche. 

Ebenso verfaßten viele andere Autoren Übersetzungen und Kommentare dazu.

Von  Mr. Mahesh Prasad Varma - alias Maharishi Mahesh Yogi - gibt es eine - nunmal -unvollständige Übersetzung mit ausführlichem (eigenwilligen und teils, wie ich meine, irreführenden) Kommentar, wobei die Übersetzung zu nahezu 100% aus wortgetreuen Übernahmen aus anderen Übersetzungen, lt. Mr. Mahesh's eigener Schilderungen, besteht; nur in Ausnahmefällen fertigte Vernon Kaatz eine Übersetzung an, welche Mr. Mahesh - besser - zu passen schien; Mr. Mahesh's Sanksrit-Kenntnisse hätten dafür - so schilderte Er es mal - nie&nimmer ausgereicht. (Näheres siehe zB meine Rezension bei amazon.de)

Die Bhagavad Gita - und damit auch ein gewisser Zeitbereich für die Lebensdaten des Herrn Vyasa - wird von Herrn Russel Re Manning (...) auf ca 250 v. Chr. datiert. Siehe S. 35 in "Religion in 30 Sekunden, Russel Re Manning, Librero-Verlag, erschienen im englischen Irginal 2011, ISBN 978-90-8998-822-5. Herr Manning doziert an der Thelogischen Fakultät der University of Cambridge und ist Mitglied des dortigen St. Edmund's College.

Prof. John Bowker datiert in seinem Buch "Religionen der Welt" (..Coventgarden, ISBN 978-3-8310-9057-0, englische Orginalausgabe erschien erstmals 1997...) auf Seite 32 das Epos "Mahabharata" und damit die "Bhagvad Gita", welche ein Teil desselben ist, auf zwischen 300 v. Chr. und 400 n. Chr.

Es gibt auch eine deutschsprachigen Ausgabe der Bhagavad Gita von Richard Garbe (er übersetzte es aus dem Sanskrit), Ausgabe von 1921, nachgedruckt bei Anaconda 2016, ISBN 978-3-7306-0416-8. Richard Garbe schrieb 1894 auch einen Text zur Samkya-Philosophie:

 


 

ISBN

978-1-391-58838-4

ISBN (in Leinen gebunden?)

978-1-396-60230-6




In Herrn Garbe's Ausgabe zur Bhagavad-Gita wird die Entstehung der Bhagavad Gita in mehrere Perioden eingeteilt, wobei die erste Periode - zu der eine Art Ur-Bhagavad-Gita gehört, welche nur ca die Hälfte Anzahl an Versen umfaßt habe - von einer unbestimmten Zeit bis 300 v. Chr. gerechnet wird:

Seite 29: " Wenn man auch nicht durchaus nötig hat, die >>Gottesliebe<< schon der ursprünglichen Bhagavata-Religion zuzuschreiben, so war doch der Glaube der Vasudeva-Verehrer jedenfalls von diesem Gefühl schon erfüllt, lange bevor die Bhagavad-Gita gedichtet worden ist; denn eine neue Idee wird anders verkündigt als die bhakti in der Bhagavad Gita, wo diese Empfindung auf Schritt und Tritt wie etwas Selbstverständliches gefordert wird." ...

Seite 29: "In diese erste Periode, die ich von dem unbestimmte Anfang bis gegen 300 v. Chr. rechnen möchte, fallen wahrscheinlich alle bisher in diesem Kapitel behandelten religionsgeschichtlichen Vorgänge, d.h. kurz zusammengefaßt: Die Begründung des populären Monotheismus durch Krishna-Vasudeva, die philosophische Verbrämung mit Samkya-Yoga, die Vergöttlichung des Stifters und, wie ich glaube, auch schon die Vertiefung des religiösen Gefühls durch die Forderung der bhakti.

Seite 29: Die zweite Periode wird charakterisiert durch die Brahmanisierung der Bhagavata Religion und die Identifizierung Krishnas mit Vishnu. Schon die große Volkstümlichkeit der Sagen und Legenden, von denen die Gestalt Krishnas umwoben war, muß die Aufmerksamkeit der Brahmanen erregt haben;"....

Seite 31: "Ich glaube, die zweite Periode der Bhagavata-Religion von 300 v. Chr. bis etwa zum Anfang unserer Zeitrechnung ansetzen zu dürfen. Jedenfalls gehört die ursprüngliche Bhagavadgita - ohne mit dieser Bemerkung zunächst etwas über ihre Datierung aussagen zu wollen in diese Periode deshalb hinein, weil in ihr Krishna noch nicht mit dem Brahman identifiziert, aber mehrfach als Vishnu bezeichnet wird (von den 3 Stellen       X. 21, XI. 24, 30 gehören die beiden letzten schon dem alten Gedicht an) und weil       IV.  6-8 eine Anspielung auf die Avtar-Theorie enthält.

Seite 31: Die dritte Periode der Bhagvata-Religion, für die ich die Zeit vom Beginn unserer Zeitrechnung bis zur Mitte des 11.Jahrhunderts annehmen möchte, ist gekennzeichnet durch die Identifizierung Krishna-Vishnus mit dem Brahman; es bleiben aber trotz der Vedantisierung des Krishnaismus die alten Samkya-Yoga-Elemente bestehen. In der Frühzeit dieser Periode ist die Umarbeitung der Bhagavadgita vorgenommen worden."

Seite 34: "Fassen wir nun die ursprüngliche, noch nicht vedantisierte Gita ins Auge, wie ich sie aus der überlieferten Gestalt herauszuschälen versucht habe, so bedarf es zunächst kaum eines Hinweises darauf, daß sie den allgemein-indischen Glauben an die Seelenwanderung, an die nachwirkende Kraft des Werkes und an die Möglichkeit der Erlösung aus dem qualvollen Kreislauf des Lebens teilt."


Wenn nun aber Richard Garbe in seiner Einleitung eine Vedantisierung dieser "urprünglichen Bhagvadgita" erst in der dritte Periode sieht und für jenes philosophische System"Vedanta" aber Herrn Vyasa als Urheber gilt, lebte Herr Vyasa demzufolge am Anfang jener dritten Periode, also in etwa nach Beginn unserer Zeitrechnung und innerhalb der ersten paar Jahrhunderten danach.


Mr. Mahesh verlegt die historischen Ereignisse, welche der Bhagavad Gita zugrunde liegen in die Zeit um 3000 v. Chr. und das Auftreten sowie die Lehren der Bhagvad Gita in jene Zeit und setzt es mindestens 2000 bis 2500 Jahre vor Budhas an. Nachdem Shankara einen Kommentar zur Bhagavad Gita schrieb, muß die Bhagavad Gita daher vorher geschrieben worden sein. Nachdem die Lebensdaten von Shankara als bekannt gelten, muß Herr Vyasa gelebt haben bevor Shankara seinen Kommentar zur Bhagavad Gita verfaßte. Auch muß Vyasa nach Patanjali gelebt haben, da er ja zu dessen Yogasutren einen Kommentar verfaßte.

Interessant im Zusammenhang mit den Bemühungen einer zeitlichen Einordnung sind folgenden Erläuterungen des emeritierten Professors Dietmard Rothermund, der Professor em. für die Geschichte Südasiens am Südasien-Institut der Universität Heidelberg ist und es vier Jahre leitete.  Man findet dazu sehr Bedeutsames in seinem Buch "Gandhi, der gewaltlose Revolutionär", erschienen bei C.H.Beck.

Die Leseprobe, die auf der Seite des C.H.Beck Verlags zu finden ist, genügt dabei für meine Zwecke zunächst mal; dennoch besorgte ich mir jedenfalls das ganze Buch.

https://beckassets.blob.core.windows.net/product/readingsample/28457630/28457630_leseprobe_gandhi.pdf

https://www.schweitzer-online.de/buch/Rothermund/Gandhi/9783406624605/B437636/

Auf den Seiten 7 und 8 findet man da etwas zum Tema "Die Wahrheit transzendiert die Geschichte". Hoch Interessant ist es auch, daß Herr Gandhi das Mahabharata "gemieden hatte, weil er es für eine Hymne auf Krieg und Gewalt hielt". 1922 widemte er 4 Monate  dem Mahabharata und sah sich dann einem tieferen Verständnis desselben ausgesetzt/gegenüber:

U.a ist in dieser Leseprobe folgendes zu finden:


  • WEBig__Gandi___die_Wahrheit_transzendiert_die_Geschichte_1
  • WEBig__Gandi___die_Wahrheit_transzendiert_die_Geschichte_2


Auf Seite 33 findet man noch eine Erklärung, was unter Ashram im allgemeinen verstand und was Gandhi im besonderen damit meinte bzw nicht meinte.

Eine künstlerische Präsentation der Bhagavad Gita findet man zB bei Mohani Heitel; In ihrem E-Book singt sie 72 ausgewählte Verse und liest sie dann auch in deutscher Übersetzung (alles mit sanfter Gitarrenbegeleitung), Hörprobe siehe zB: https://www.audible.de/pd/Bhagavat-Gita-Hoerbuch/B01CRAGBIK (Link vom 2.10.2019).

es gibt aber auch eine rein-gesangliche Darbietung auf Sanskrit von ihr.

siehe zB.: 

Bhagavat Gita - Microsoft Store

 https://www.microsoft.com/en-us/p/bhagavad-gita/9wzdncrfj1h7?activetab=pivot:overviewtab  (Link vom Juli 2019)



Amazon.com: Kapitel 3: Bhagavat Gita: Dr. Mohani Heitel ...

https://www.amazon.com/Kapitel-3-Bhagavat-Gita/dp/B01C7FXJJO
Buy Kapitel 3: Bhagavat Gita: Read Digital Music Reviews - Amazon.com

Hörprobe: https://www.amazon.de/Bhagavat-Gita/dp/B01CRA65RC/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1513166413&sr=8-3&keywords=mohani+heitel

(Links vom 13.12.2017)

Eine andere gesanglich-künstlerische Darbietung findet man bei Frau Gaiea Sanskrit, ua. unter https://www.youtube.com/watch?v=0XYUOYffGhw.  Die Englischsprachigen Untertitel kann man in gewisser Weise durch Deutschsprachige ersetzen, indem man sich eine deutsche Übersetzung der Bhagvad Gita, etwa in Gedichtsform von zB Dr. Lorinser daneben legt und Kapitel 2, Verse 54 bis 72 aufschlägt. (Link vom Juli 2019)

Aber auch Kapitel 6, Verse 10 -47 werden von Gaiea Sanskrit in rezitativ-musikalischer Form via YouTube der Öffentlichkeit angeboten: https://www.youtube.com/watch?v=MIxB93VfcOo(Link vom Juli 2019)

Aber auch unter https://www.youtube.com/watch?v=et-7-v1nZgM  findet man gesanglich, ebenfalls von Gaiea Sanskrit, vorgetragene Verse aus der Bhagavad Gita. Die Aufzeichnung dieser Verse war von 'Sanskrit at St James' in Auftrag gegeben worden. Man sehe dazu  zB http://www.sanskritexams.org.uk. (Link vom Juli 2019)

Einen kleinen Einblick ins St James Institut erhält man bei: https://www.youtube.com/watch?v=d-y1pR5RZLo, wobei die rezitierten Sanskrit-Verse dann auch nochmals in englischer Sprache gesungen werden. (Link vom Juli 2019)


Eine vollständige Rezitation - in Sankrit - aller Verse im klassischen indischen Stil findet man zB bei: https://www.youtube.com/watch?v=BhW6QvNYTd8



deutschsprachige Literatur im Zusammenhang mit Vyasa, der auch Badarayana genannt wird:

"Bhagavad Gita", Nachdruck der Ausgabe von 1907, ISBN 3-8262-0812-9, Dr. Franz Hartmann

 



"Bhagavad Gita, Das Lied von der Göttlichkeit oder die Lehre vom göttlichen Sein", von Dr. Franz Hartmann, dritte und vierte Auflage, Leipzig, Max Altmann, 1919

"Die Bhagavad Gita", in poetischer Form nach Edwin Arnolds Sanskrit-Übersetzung ins Deutsche übertragen von Franz Hartmann M.D., vierte Auflage, 1924, theosophisches Verlagshaus Leipzig

"Bhagavad Gita", 2.Auflage von 1921, Anaconda-Verlag GmbH Köln, ISBN 978-3-7306-0416-8

 


Bhagavad Gita, übersetzt von von Dr. Franz Lorinser in "Gedichtform",1869,

ISBN 978-0-366-11388-0
ISBN (in Leinen gebunden?) 978-0-366-15077-9

(Das Buch erschien übrigens ca 1 Jahr nach Dostojewski's Buch "der Spieler".)

Dr.Lorinser meint, daß christliche Einflüsse die Bhagavad Gita wesentlich geprägt hätten. Dr. Paul Deußen widerspricht dem, sich auch unmittelbar auf Dr. Lorinser beziehend, zB in seiner Vorrede zu seiner Übersetzung des Vedanta. Dennoch ist die Übersetzung von Dr. Lorinser in Gedichtform durchaus sehr gut zu lesen und wenn man zB jenen "Schlüsselvers" aus der Sicht von Hr. Mahesh Prasad Varma aus Kapitel II mal heranzieht, so ist die Übersetzung von Dr. Lorinser kaum verschieden von jener des Hrn. Mahesh Prasad Varma:

Bhagavad Gita, der vollständige Text ,mit dem Kommentar  Shankaras , Knaur Esoterik,, München 1989, ISBN 3-426-26447-1.




Eine Übersetzung von Professor Paul Deussen (in Zusammenarbeit mit Dr. Strauss) aus dem Jahre 1906:

ISBN 978-0-666-30236-6;  ISBN (Cloth) 978-0-364-58963-2 , auf deutsch, 1031 Seiten

(siehe: https://www.forgottenbooks.com/en/books/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406 )





Hier erst noch ein kleiner Vergleich der Übersetzungen anhand einer der "Zentralstellen" gemäß Mr. Mahesh

 Dr. Lorinser verfaßte:

 

Von Dr. Franz Hartmann, Ausgabe 1919, wurde das wie folgt übersetzt:


Bei Dr. Richard Garbe, Reprint der Ausgabe von 1921, heißt es dazu:


Prof. Deussen und Dr. Strauss übersetzten wie folgt:


 

 

 

 




Bei Mr. Mahesh (genauer deutsche Übersetzung von 1971  seiner Übersetzung jener Verse) heißt es dazu so:


Übersetzung gemäß "Knaur Esoterik":





 "Brahmasutra", Badarayana, Übersetzung aus dem Sanskrit und Kommentar von Raphael, 1. Auflage 2008, ISBN 978-3-89901-141-8, Übersetzung Beate Schlepp, J.- Kamphausen-Verlag.  Titel der Orginalausgabe: Brahmasutra, 2005, Asram Vidya, Rom, ISBN 88-85405-54-1

Badarayana, 766 Seiten, Leipzig, F.A. Brockhaus 1887, "Sutras des Vedanta oder die Cariraka-Mimansa des Badarayana", zB Lesesaal der Stadt Bibliothek München am Gasteig.

"System des Vedanta nach den Brahma Sutras des Badarayana und dem Kommentare des Cankara über dieselbe", 1906, F.A. Brockhaus, Paul Deussen, 540 Seiten


"System des Vedanta nach den Brahma Sutras des Badarayana und dem Kommentare des Cankara über dieselbe", 1906, F.A. Brockhaus, Paul Deussen, 540 Seiten, CLASSIC REPRINT SERIES, Forgotten books, ISBN 978-1-332-35463-4, FP&c Lttd, Dalton House, 60 Windsor Avenue, London, SW 19 2RR.

Das Bemühen um korrektes Verstehen/Verstehenwollen, kommt auf Seite 235/236 zB zum Ausdruck:

 

 


Über die Begreifbarkeit der Vedantasutras heißt es bei Deußen, daß sowohl Vyasa ( wird auch Badarayana genannt)= als auch Shankara es so darstellten, daß es per Reflexion nicht wirkliich begreifbar sei. zwar wird der Reflexion andererseits ein Rolle zuerkannt (wenn alles Brahman ist, so auich die Reflexion und das Reflektieren und insofern steht Reflexion nicht im Widerspruch zu Brahman und der Lehre des Brahman; aber auf der Ebene des Reflektieren selbst bleibend geht es eben nicht; es erfordert jenes "Transzendieren", wie es Mr. Mahesh auszudrücken pflegte. Aber an dieser Stelle möchte ich Prof, Dr. Deußen in seinen Ausführungen zu Vedanta zu Wort kommen lassen; erst ein Auszug von Seite 103; Ausführlichers, dh Seite 95 bis Seite 103 dann in der Bildergalerie zum Durchblättern und lesen:

 

 

 

 



 

 

 

 

Das System des Vedanta, S 95..






Die Sutras des Vedanta oder die Cariraka-Mimansa des Badarayana nebst dem vollständigen Commentare des Cankara. Aus dem Sanskrit übersetzt. Leipzig, F.A. Brockhaus, 1887, derzeit (dh 12.August 2018) erhältlich als Reprint bei CLASSIC REPRINT SERIES, Forgotten books, FP&c Lttd, Dalton House,, 60 Windsor Avenue, London, SW 19 2RR, Die Lieferzeit beträgt derzeit allerdings ca 2 Monate.

ISBN 978-1-390-98573-3
ISBN (in Leinen gebundene Ausgabe?) 978-1-396-37603-0


 

 

 

 





Es sei nicht versäumt in diesem Zusammenhang ergänzen darauf hin zu weisen, daß diese Übersetzung des Vedanta inklusive des Kommentars von Shankara von Prof. Paul Deußen in Form der 1.Ausgabe, gemäß der Vorrede, bereits im Jahre  1887 erfolgte und daß es gemäß Seite X der Vorrede die erste vollständige Übertragung der Vedanta-Sutren inklusive des kompletten Kommentars von Shankara in eine europäische Sprache war.

- Man gewinnt da gleichzeitig einen interssanten Einblick in jene Zeit; erstaunlich, daß es damals bereits verfügbar war, wie es dann nach dem 2. Weltkrieg plötzlich im Zusammenhang mit Shri Yukteswar (die Hl. Wissenschaft, O.W. Barth Verlag) Paramahansa Yogananda (Autobiographie eines Yogi - aber auch Übersetzung der Bhagavad Gita u.a.), Shri Aurobindo, Maharishi Mahesh Yogi, Osho - der anscheinend nunmal ursprünglich wirklich Philosophieprofessor in Indien gewesen und, zumindest intellektueller, Kenner der gesamten Materie war - und Anderen zu einem  Thema für Viele wurde, nicht mehr unter den Tisch gekehrt werden konnte, aber dennoch systematisch gemäß "Bewußtem Nicht-Verstehen-Wollen" udgl diffamiert und verfolgt wurde bis die "Verfolger" schließlich stolz so in etwa verkündeten "es ist eigentlich heutzutage kein Thema mehr". Nun wurden die Grundlagen der "indischen Geisteswelt" abermals wiederentdeckt und in Form höchstseriöser Herangehensweise und Bemühungen betreffs "Gerechtwerdung" bei "forgottenbooks.com" - insbesondere auch als PDF-Dateien und somit papierlos - verfügbar gemacht. -

Dabei hatte Prof Deußen die Absicht dazu beizutragen, daß allen - deutschsprachigen - Philosophiestudenten die wichtigsten Werke der indischen Geisteswelt in zuverlässiger Form in Detsch vorliegen sollten, aufdaß sie nicht extra auch noch Sanskrit zu erlernen haben sollten. Was seiner Ansicht nach dabei vorrangig und unverzichtbar ins Deutsche übersetzt werden sollten, listete er auf Seite IX seiner Vorrede freundlicherweise auf; diese Seite erlaube ich mir hier zu zitieren:



Anhand dieses Zitats kann man ersehen, welche große Bedeutung Prof. Deußen den Vedanta-Sutren aber auch Shankara's Kommentar dazu beimaß/beimißt.

Erfreulicherweise gibt es Etliche, der von Prof. Deußen für wesentlich erachteten Übersetzungen ins Deutsche, tatsächlich.


Srimad Bhagavatam:

Auch dieses Werk wurde, zB gemäß https://wiki.yoga-vidya.de/Bhagavata_Purana, von Vyasa verfaßt. Eine Übersetzung ins Deutsche gibt es zB insbesondere durch das, offenbar große, Interesse des "Hare Kirshna"-Ordens an diesem Werk. Bei obiger Quelle findet man zB folgende Hinweise, die ich rein informationshalber erwähne:

Zitat aus: https://wiki.yoga-vidya.de/Bhagavata_Purana



Von den 12 Bänden des Bhagavatam sind auf "https://www.ananda-dham.com/publikationen/weitere-b%C3%BCcher-zum-download/srimad-bhagavatam-deutsch/" werden  derzeit (Mai 2019) ca 10 Bände frei als PDF-Dateien angeboten. (Teil 2 des 10'ten Bandes, Band 11 und Band 12 sind auf Deutsch dort derzeit nicht zum Download angeboten - Mai 2019 -) .Wie jener "Ashram" mit der Hare-Krishna-Organisation zusammenhängt, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Angabe dieses Links erfolgt selbstverständlich ohne jegliche Gewähr; es ist mir leider nicht mal klar, ob da Rechte der Herausgeber verletzt werden. Wären solche Rechte verletzt, würde ehrlicher Erwerb selbstverständlich vorzuziehen sein. Die Bücher können dort auch käuflich erworben werden; selbstverständluch auch via amazon, im allg. Buchhandel usw. Der Band 1 ist mir in Buchform derzeit verfügbar; darin finden auch Narada, Vyasa, Shukadeva wiederholt Erwähnung und deren Beziehungen finden sich dargestellt.

insgesamt handelt es sich um 12 Bände



Mahabharata: 

Deutsche Komplettübersetzung des Mahabharata in 9 Bänden.

von Vyasa (Autor), Undine und Jens (Übersetzer), siehe auch www.pushpak.de.

(zufällig gefunden bei amazon)


Hier Angabe zu Band 1 von 9 , Taschenbuch – 13. September 2018

Taschenbuch: 575 Seiten
Verlag: Independently published (13. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1720280533
ISBN-13: 978-1720280538

Band 2:

Taschenbuch: 583 Seiten
Verlag: Independently published (13. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1720281653
ISBN-13: 978-1720281658

Band 3:

Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Independently published (13. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1720283095
ISBN-13: 978-1720283096


Band 4:

Taschenbuch: 675 Seiten
Verlag: Independently published (15. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723727687
ISBN-13: 978-1723727689


Band 5:

Taschenbuch: 476 Seiten
Verlag: Independently published (15. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 172372792X
ISBN-13: 978-1723727924


Band 6:

Taschenbuch: 370 Seiten
Verlag: Independently published (16. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723746371
ISBN-13: 978-1723746376


Band 7:

Taschenbuch: 456 Seiten
Verlag: Independently published (16. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723746614
ISBN-13: 978-172374661


Band 8:

Taschenbuch: 485 Seiten
Verlag: Independently published (16. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723746770
ISBN-13: 978-1723746772


Band 9:

Taschenbuch: 251 Seiten
Verlag: Independently published (16. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723747041
ISBN-13: 978-1723747045



Harivamsha Purana

von Vyasa (Autor), Undine und Jens (Übersetzer);  siehe auch www.pushpak.de

Taschenbuch (723 Seiten) – 19. September 2018

Verlag: Independently published (19. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723832235
ISBN-13: 978-1723832239


Vishnu Purana Taschenbuch
von Vyasa (Autor), Undine und Jens, siehe auch www.pushpak.de

20. September 2018

Taschenbuch: 297 Seiten
Verlag: Independently published (20. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723859958
ISBN-13: 978-1723859953




7) Yajnavalkya:

Er unterwies König Janaka, siehe Brihad-Aranyaka-Upanishad, etwa Diderichs Gelbe Reihe, ISBN: 3-89631-426-2





8) Janaka:

Gemäß des Srimad Bhagavatam, Band 1, war König Janaka der Schüler von Parashar, von Shakti's Sohn und Rishi Vasishta's Enkel.

Er war - nach seinem Vater Vyasa - der Lehrer von Shukadeva. Man sehe etwa Yogavasishta, Kapitel II, der Anfang der Unterweisung, [Die Geschichte von Suka], Seite 19-20; (,Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN3-7157-0112-9).

In Wikipedia findet man:

Janaka – Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Janaka
König Janaka war kinderlos und opferte deshalb für Nachkommenschaft. Beim rituellen Pflügen entsprang der Erde ein Mädchen, das er als seine Tochter annahm und Sita »Furche« nannte. Als Sita ins heiratsfähige Alter kam, veranstaltet Janaka einen Wettkampf. Die Aufgabe war, den Bogen, des Gottes Shiva zu spannen. Rama gelang dies als einzigem und dabei brach sogar der Bogen. Darauf heirateten Rama und Sita.


Zeitlich könnte das so zusammenpassen: Angenommen Rishi Vasishta war 25 als er Shakti zeugte, 50 als Parashar zur Welt kam und 75 als sowohl Vyasa geboren wurde als auch Parashar den König Janaka unterrichtete; insofern ca 90 bis 95 als Rama - der spätere Gemahl von König Janaka's Tochter Sita - in  Verzweiflung von seiner Pilgerreise zurückkam und er zum Lehrer für Prinz Rama bestellt worden war (siehe "Yogavasistha, die Lehren des Weisen Vasishta", Ansata-Verlag, ISBN 3-7157-0112-9).

Selbstverständlich könnte man den Anfangszeitpunkt auch weiter in die Vergangenheit rücken, aber eine lückenlose Kette, der in der "Guru-Puja" erwähnten Gurus, dh bis Shankara und der ersten 4 Shankaracharyas erreicht man nur wenn man für Vyasa ca 300 bis 400 n. Chr. annimmt; also genau jenen Zeitraum indem die "Vedantaisierung der Bhgavad Gita", lt. Garbe stattgefunden habe.


Vyasa kannte wohl Herrn Parashar und auch König Janaka und so verwundert es wenig, wenn festzustellen ist:

König Janaka wird auch erwähnt in der Bhagavad Gita erwähnt und zwar in Kapitel III/Vers 20.


9) Shukadeva:

Shukadeva war der Sohn von von Vyasa; siehe auch Yogavasishta, Kapitel II, der Anfang der Unterweisung, [Die Geschichte von Suka], Seite 19-20; (,Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN3-7157-0112-9).


Bei Yogawiki, >> https://wiki.yoga-vidya.de/Shukadeva << (Link vom 3.7.2017) heißt es dazu ua:

>> Shukadeva war der Sohn des Weisen Vyasa (dem man die Zusammenstellung der Veden und Puranas zuschreibt) und der wichtigste Erzähler der Bhagavata Purana. Der größte Teil der Bhagavata Purana besteht darin, dass Shukadeva die Geschichte des sterbenden Königs Parikshit erzählt. Shukadeva wird als Sannyasin dargestellt, der der Welt entsagt hat, um Moksha (Befreiung) zu erreichen. Die meisten Erzählungen zeigen, dass er es erreicht hat. Er ist das fünfte und letzte Mitglied der Rishi Parampara des Advaita Gurus Parampara.<< ...

>>Das Mahabharata erzählt auch, wie Shukadeva von Vyasa zu König Janaka in die Lehre geschickt wurde. König Janaka galt als Jivanmukta, als lebendig Befreiter. Shukadeva fragte Janaka nach dem Weg zur Befreiung. <<.. 

(ad der Unterweisung von König Janaka durch Yajnavalkya gibt es eine Upanishade, den Brihad-Aranyaka-Upanishad, etwa Diderichs Gelbe Reihe, "Upanishaden",ISBN 3-89631-426-2)


Shukadeva wird auch vielfach erwähnt im Bhagavatam, das nunmal das Mahabharata ergänzt; siehe www.pushpak.de. Auf Seite 817 bis 821 findet man da zB, daß  Maharaja Pariksit ein Schüler von Vyasa's Sohn, Shukadeva, wurde. Jener König Pariksit war wiederum der Nachfolger von Yuddhisthira (S. 736/737), der nun ja einer der Akteure im Mahabhrata ist und auch in der Bhagavad Gita erwähnt wird, Siehe auch die Seiten 871 bis 907; Shukadeva war damals 16 Jahre jung und Parikshit am Ende seines Lebens angelangt. (Siehe Srimad Bhagvatam, Erster Canto, Bhaktivedanata Swami Prabhupada, ISBN 0-89213-069-5, The Bhaktivedanta Book Trust reg.)



10) Gaudapada:

Gaudapada hinterließ einen Kommentar zum Madukya Upanishad; Gaudapada war der Lehrer von Yogi Govinda, welcher wiederum der Lehrer von Shankara war. Jener Kommentar zum Mandukya Upanishad wird in englischer Sprache im Internet vielfach angeboten, ua:

Mandukya Upanishad With Gaudapada's Karika and Shankara's ...
www.amazon.in/Mandukya-Upanishad-Gaudapadas...Commenta..
.

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Advaita Ashrama; Auflage: Sixth edition, 11th reprint (1. Januar 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 8175050225
  • ISBN-13: 978-8175050228


Mandukya Upanishad: with Gaudapada’s Commentary

zB: https://books.google.de/books?id=9vXFcUYWgxsC&pg=PA5&dq=Mandukya+Upanishad:+with+Gaudapada+Commentary&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi6lZbg5dnWAhWpKcAKHcc_CzgQ6AEIJjAA#v=onepage&q=Mandukya%20Upanishad%3A%20with%20Gaudapada%20Commentary&f=false Link geprüft am 5.10.2017

ISBN 978-81-88157-43-3


https://books.google.de/books?isbn=1537055712 - Diese Seite übersetzen
Charles Johnston - 2016 - ‎Religion
with Gaudapada's Commentary Charles Johnston. 17. ... See Sankaracharya's Bhashya (commentary) on the Mandukya Upanishad, which includes commentary on the Mandukya-Karika.


The Mandukya Upanishad with Gaudapada's Karika and Shankara's ...

https://www.wisdomlib.org/.../mandukya-upanishad-karika-bhas...


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15.02.2016 - The Mandukya Karika by Gaudapada is a commentary on the Mandukya Upanishad. The school of philosophy this book attempts to expose is



Folgendes Buch war für mich im Oneness-World- Laden in der Kreuzstraße in München zu finden; das Buch kann dort wohl auch bezogen werden:

Im Lüchow-Verlag erschien eine Übersetzung aus dem Italienischen: "Gaudapa, Mandukyakarika, Jenseits von Shivas Tanz, mit einem Kommentar von Raphael", ISBN 3-932761-05-7, 1.Auflage 2001, Aus dem Italienischen von Gruppo Kevala.;

Dasselbe - anscheinend selbe - Buch gibt es, auch als E-Book bei http://ww1.churchplantingkyumc.org/78195/Mandukyakarika%2C%20Jenseits%20von%20Sivas%20Tanz.pdf.



Bei "Yoga Kosmos" erschien eine Übersetzung ins Deutsche von Egbert Richter-Ushanas: Mandukya-Upanisad mit Gaudapadas Karika von Egbert Richter ...

https://yogakosmos.de/produkt/mandukya-upanisad-mit-gaudapadas-karika-von-egbert-richter-ushanas/
vollständiger Titel: Das Stillhalten der Fackel – Mandukya-Upanisad mit Gaudapadas Karika. Aus dem Sanskrit übersetzt und erläutert von Egbert Richter-Ushanas, aus dem Jahre 2011, ISBN: 9783883091501, 71 Seite


Eine deutsche Übersetzung der Mandukya-Upanishade und des Kommentars von Herrn Gaudapa findet man auch in:  „Upanishaden, Die Geheimlehre des Veda in der Übersetzung von Paul Deussen“, marix-Verlag, ISBN-10:3-86539-090-0, ISBN -13:978-386539-090-5 auf den Seiten 695 bis 718, in der gewohnt schönen, von Verständnis duchdrungenen, Bemühen und Können unaufdringlich lebendig-werden-lassenden Sprache.

  • WEBig__Deussen_Vorwort__betreffs__Madukya_s_Bedeutung
  • WEBig__Deussen_Vorwort__betreffs__Person-des_Gaudapada




Quellenangabe für meine Übersetzung; ich übersetze die Upanishade mit, um den Kommentar von Gaudapa - um den es hier im Eigentlichen geht - in Beziehung zur Upanishade - zu welcher er als Kommentar von Gudapada verfaßt wurde - darzustellen:


Mandukya Upanishad with Gaudapada's Karika - Swami J
http://swamij.com/upanishad-mandukya-karika.htm

The Mandukya Upanishad is 12 verses on AUM Mantra. Gaudapada's Karika is commentary relating to those 12 verses. (Die Madukya-Upanishade besteht aus 12 Versen betreffs AUM. Gaudapad's Karika ist ein Kommentar in Beziehung zu,unter Bezugnahme auf,bezüglich  jener 12  Verse.) Shankara's Kommentar übersetze ich von Swami Nikhilananda's Übersetzung der Madukya-Upanishad samt den Kommentaren von Gaudapada als auch Shankara von 1932

(Siehe zB auch: https://archive.org/stream/MandukyaUpanishadKarikaWithShankaraBhashya-SwamiNikhilananda/MandukyaUpanishadKarikaWithBhashya-SwamiNikhilananda_djvu.tx  bzw

https://archive.org/details/MandukyaUpanishadKarikaWithShankaraBhashya-SwamiNikhilananda/page/n18, oder auch

https://archive.org/details/MandukyaUpanishadKarikaWithShankaraBhashya-SwamiNikhilananda/page/n18 ; dort wird es als "Public domain" bezeichnet.

Shankara Bhashya - Swami Nikhilananda

                             by The Free Indological Collection                            
                              

         Usage Public Domain Mark 1.0               

        Topics mandukya, mandookya, karika, gaudapada, upanishad, vedanta, advaita,      madhavananda, sankara, shankara, bhashya        

Collection freeindological

         Mandukya Upanishad & Karika with Shankara Bhashya - Swami Nikhilananda

                       Identifier MandukyaUpanishadKarikaWithShankaraBhashya-SwamiNikhilananda                       

Identifier-ark ark:/13960/t4zh1n86g )








Mandukya Upanishade mit
Gaudapada's Karika

übersetzt ins Englische von Swami Nikhilananda
(Upanishaden)

Der Mandukya Upanishad besteht aus 12 Versen über das Mantra AUM. Gaudapada's Karika ist ein Kommentar der zu diesen 12 Versen in Beziehung steht.



Mandukya Upanishade - Verses I - VI


I:  Hari Aum! AUM, das Wort, ist all dies, es ist das ganze Universum. Eine deutliche Erklärung dessen ist Folgendes: Alles was Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist, ist in Wirklichkeit, AUM. Und was auch immer es sonst noch jenseits der 3-fachen Teilung der Zeit gibt - jenes ist in Wahrheit AUM.

Shankara's Kommentar: AUM, das Wort ist all dies. So wie all die unterschiedlichen Objekte, die wir um uns herum sehen in gewisser Weise, wie deren Namen, Bezeichnungen ausdrücken, nicht von den (ihnen entsprechenden) Objekten verschieden sind und weil darüberhinaus die verschiedenen Namen nicht verschieden sind von AUM, ist tatsächlich all dies AUM. So wie ein Ding mittels seines Namens, seiner Bezeichnung gewußt wird, so wird das höchste Brahman allein schon durch AUM gewußt/wißbar. Insofern ist das höchste Brahman tatsächlich AUM. Diese Abhandlung ist/gibt die Erklärung von jenem, Tasya, welches ist, welches von AUM ist, dem Wort ist, welches von seiner Natur her sowohl wie das Höhere Brahman als auch das Niedrigere Brahman ist. Upavyakhyanam bedeutet klare Erklärung, weil Aum - aufgrund dessen, daß es die größte Nähe zum Brahman hat - das Mittel zum Wissen des Brahman ist. Das Wort „Prastutam“, welches „beginnen, anfangen“ (es bedeutet, lt. Langescheidt auch „promovieren“, einen akademischen Grad erwerben) bedeutet, sollte Anwendung finden, um den Satz abzuschließen (da der Satz ansonsten unvollständig wäre/bliebe). Jenes, was bedingt wird durch die dreifältige Zeit ( das dreifältige Konzept bzgl der Zeit) gemäß Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist, gemäß bereits gegebener Begründungen - auch wirklich AUM. All Jenes - welches Avyakrta, unmanifest usw - genannt wird ist jenseits der 3 Teilaspekte der Zeit, u.a. von der Zeit nicht bedingt, nicht abhängig; dennoch wird es aus den Auswirkungen heraus gewußt, ist es von den Auswirkungen her wißbar und Jenes ist auch schlicht und einfach AUM. 

(Anmerkungen von mir:

1) Nunja, wenn man in einen Laden geht und ein Buch von zB Professor Deussen kaufen möchte und man nennt den Titel, bekommt man jenes Buch und kein Anderes. Denkt man an Ferien, kommen einem Ferienscenarien in den Sinn; denkt man an Schule kommen einen Schulescenarien in den Sinn. Da gibt es nunmal so eine enge Beziehung von Wort und dem was es bezeichnet. Darauf weist Shankara im Zusammenhang mit AUM und Brahman anscheinend hin.

Meditiert man, etwa an die Ausführungen von Swami Shantanand betreffs Meditation denkend, kehrt man nunmal zum Mantra und den Meditaionsprozeß zurück, wenn man nicht mehr mit der Meditation befaßt ist, sondern bei Gedanken ankam. Man weist die Gedanken zurück so alà "mit euch werde ich mich nachher befassen, dies ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür". Ist man wieder beim Mantra bzw dem Transzendierungsprozeß angelangt, ist man wieder beim "Thema". Das ist ganz natürlich und normal. Nun könnte man eben annehmen, daß Mantren, die Atman, Brahman udgl letztlich als Bedeutung haben eben dann auch dorthin führen werden, da man sich ja mit jenem Thema befaßt und immer wieder auf jenes Thema zurückkehrt. Bezeichnet  ein Mantra jedoch eine Gottheit, so wird man immer wieder zu jenem Thema zurückkehren und man ist insofern dann auf dem Bhakti-Weg der Hingabe an jene Gottheit, wodruch die Hindernisse auf dem Weg, gemäß Patanjali, durchaus auch beseitigt würden/werden.

Auch von daher zeigt es sich bzw zeichnet es sich ab, daß es auch jenen Weg/jene Wege gibt, der/die nicht Hingabe an Gott an den Anfang stellt/stellen.

Zu behaupten "TM-Mantren" seien Götterinzwi-Bezeichnungen verkennt die Situation vollkommen.

Shankaracharya Shantananda, der ja erst als Familienvater mit weltlichem Beruf lebte, vermochte das offenbar zu verstehen und  unterstützte die Bemühungen des TM-Lehrens und TM-Wissen-Erhaltens des Mr. Mahesh wiederholt.

2) Zumindest Stichprobenartig, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt dann mal auch vollständig - werde ich Sanskritwörter, die Shankara benutzt, anhand der mir verfügbaren Sanskrit-Wörterbücher überprüfen.

 

3) Betreffs „Upavyakhyanam“; dieses Wort kommt am Anfang der Madukya-Upanishade vor (mit "fett" hervorgehoben):

Siehe: Sri Anirvan Mandukya Upanishad | Ātman (Hinduism) | Brahman

https://www.scribd.com/document/237651849/Sri-Anirvan-Mandukya-Upanishad

UPANISHAD Om iti etad aksaram idam sarvam, tasya Upavyakhyanam, bhutam bhavad bhavisyad iti sarvam omkara eva. Yat ca anyat trikala-atitam tad api omkara eva(1) (1) All this (that exists) is the syllable OM. This is its exposition. The Past, the present and the Future, everything is OM. [Übersetzung der angegeben Übersetzung ins Englische:  All dies (das existiert) ist die Silbe AUM. Dies ist dessen genaue Darlegung. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, alles ist AUM.]

 

Professor Deussen übersetzt in seinem Werk „sechzig Upanishads des Veda“ (in der „Forgottenbooks.com“-Ausgabe auf Seite 577; https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#600; und in dem „Neu-Druck“ , inklusive neuer Schrift-Fonts,- marrix- Verlag, "Upanishaden, Die Geheimlehre des Veda", ISBN-10: 3-86539-090-0; ISBN-13: 978-386539-090-5 auf Seite 701) das Wort „Upavyakhyanam“ mit „Erläuterung“.

 

In den Lexika von Prof. Mylius und Pro. Mittwede konnte ich das Sanskrit-Wort direkt nicht verzeichnet finden. Aber anhand Prof. Mylius’s Wörterbuch-Teil II „Übersetzung vom Deutschen ins Sanskrit“ findet man auf Seite 92: Erklärung f 1, Erläuterung vyakhya f, vyakhyana n, vivarana n und es heißt bei bei erklären erläutern vyakya.

 

Für die Vorsilbe bzw das Wort upa findet sich auf Seite 83: úpa I Adv. (meist ~/-) 1. her; 2. ferner, dazu; 3. bei, nahe; 4. (mit Nomen) Neben-, Unter-; II Präp 1. (mit Akk od Lok) zu, nach, hin, bei, neben; 2. (mit Instr.) mit, gemäß.

 

Insofern ergibt sich durchaus die Übersetzung, welche Shankara benutzt, wobei mir noch folgendes bemerkenswert erscheint:

Schülerinzwis, die zB Mathematiknachhilfe haben möchten oder auch benötigen sagen oftmals: „Mein Lehrer/meine Lehrerin kann mir das nicht richtig erklären, da verstehe ich nichts; aber mein Nachhilfelehrer/meine Nachhilfelehrerin kann es mir so erklären, daß ich es verstehe. Insofern kann das Wort „erklären“ Unterschiedliches bedeuten. Man kann es jemandem „nahe bringen“, so erklären, daß er es versteht oder aber man schreibt einfach irgendwelche auswendig gelernten logische Gedankenketten an die Tafel, die man zu jenem Zeitpunkt uU selber nicht versteht. Einem meiner Mathematikdozenten, der um äußerste Kurzheit in den angebenen Beweisen bemüht war, widerfuhr Folgendes mehrfach: Er schrieb einen Beweis an die Tafel, trat dann einen Schritt zurück, überlegte kurz und stellte dann fest „Das kapier ich jetzt selber nicht, ich sehe das nicht, lassen wir es für heute, ich werde jetzt eh nicht schnell d’raufkommen“ und dann war bisweilen die Vorlesung statt nach 90 Minuten nach 20 Minuten zuende. Nunja, jener Dozent war ehrlich.

 

Als ich mir mal die Mathematikbücher, zugelassen für den Unterricht an Bayern’s staatlichen Schulen ab der 1. Klasse Grundschule bis hinauf zum Abiturjahr (13.Klasse als es noch G9-Gymnasium war und dann auch 12.Klasse als dann G8 von der Bay. Staatsregierung „eingeführt“ worden war.) besorgte und durcharbeitete, da stellte ich zu meinem großen Erstaunen fest, daß man den Kindern in der Grundschule im Rahmen deren Mathematikunterrichts echte Mathematik beibringt, mit denen richtig Mathematik macht und es nicht um irgendeine „Baby-Mathematik“ geht. Nun, es sind ausgewählte Kapitel, na klar und es heißt evtl „Vertauschungsgesetz“ und nicht „Kommutativ-Gesetz“ wie dann an der Hochschule.

Ok, also wenn man das verstanden hat, weil man mal selber Mathematik auf Hochschulebene angemessen studiert hat und in die Schulbücher mal angemessen hineingesehen hat, dann gibt es offenbar keinen vernünftigen Grund, wieso man seine Schülerinzwis mit etwas anderem behelligen sollte als wie mit dem was in deren Schulbüchern d’rinsteht. Dann kann man auch deren Sprache sprechen und die Schülerinzwis können es zuhause nachlesen und es entsteht kein persönliches Abhängigkeitsverhältnis zum Lehrer.

Die grundlegenden Aspekte von Entscheidungstheorie, Strategie sind in der Schule durch das Prinzip unangemeldeter Extemporalen, Kurzarbeiten allgegenwärtig, da die einzige Lösung für jenes „Problem“ darin betseht, sich auf jede Unterrichtstunde angemessen vorzubereiten, dh von einem „Worstcase-Scenario“ auszugehen, also das MAXMIN-Prinzip im Sinne der Spieltheorie anzuwenden. Im G8-Mathematikbuch von Lambacher-Schweizer fanden sich dann noch 2 Seiten mit „Lern-Strategien“ und auch in einem G5 sowie G6-Realschulbuch für Englischunterricht fanden sich Hinweise auf „Lernstrategie“ und damit Erläuterungen jener Begriffe anhand praxisnaher Beispiele.

Kurzum auch das Lehren in der gegebenen Begriffswelt ist ein „nahebringen“ und etwas mehr als nur „erklären“.

 

Was ist dann von meinem deutschen Deutschlehrer anno 1968 bis 1971 zu halten, der imemr wieder, es verbindend mit Pflicht und Notendruck, den Rahmen der Schulordnung, Schulbücher und seiner Fächer verließ?

Nunja, ich verstehe ja, daß man mit Goethe's Bearbeitung jenes Themas der Unzufriedenheit mit dem Wissenstand, nachdem jemand alles verfügbare studiert hatte, wie Goethe es in Faust I im Zusammenhang mit jener Person „Faust“ an den Anfang stellt, nicht zufrieden sein kann. Wie merhfach erwähnt, war Herr Narada - angeblich real - in derselben bzw sehr ähnlichen Situation gewesen wie jene fiktive oder auch fiktivisierte Person „Faust“ und dennoch gibt es, gemäß der Chadogya-Upanishad, im Zusammenhang mit jenem Dilemma nunmal, auch eine konstruktive Vorgehensweise, die einem die Belästigung mit all den Übeltaten des Herrn Faust zumindest zunächst mal erspart. Ok in der Bhagavad Gita sagt „Krishna“, daß außer richtigem Handeln auch falsches Handeln verstanden werden solle und insofern ergänzt Goethe’s Faust I und II dann der Chadogya-Upanishade’s Abschnitt „die Beleherung des Narada“; auch im Sinne des MAXMIN-Prinzips bei der Suche nach einer vernünftigen Strategie begegnet man dieser umfassenderen Sichtweise. Aber sowas auf dem Rücken von Schülerinzwis mit vernichtenden Ergebissen auszutragen bzw ausgetragen zu haben und beim Bayerischen Ministerium für Unterricht und Kultus mit Beschwerde über jenen Lehrer nur auf Unverständnis gestoßen zu sein, zeugt von einem grundsätzlichen Verständnismangel jener Staatsregierung der ca 50-Jahre-Dauer-Regierungs-Partei Christliche...Union.

Es ist voll verständlich, daß jemand, der den Weg der „Hingabe an Gott“ geht, bzgl. sich selber keinerlei Veranlaßung sieht, sich mit anderen Wegen zu befassen. Aber Herr Patanjali vermochte eben über jene beschränkte Sicht hinauszublicken und zu erkennen, daß es auch andere Wege gibt und man jenen Weg der Hingabe an Gott - nochdazu dann an nur genau einen Gott, nämlich jenen der „Christen“ - nunmal nicht verabsolutieren und allgemeinverbindlich machen dürfe und vernünftigerweise auch gar nicht könne. Krishna hat das, gemäß Vyasa, in derselben Weise zum Ausdruck gebracht, wie ich mehrfach anhand der Zitate darlegte.

Aber was ist von einem deutschen Kultusministerium zu halten, das tatenlos zusah -oder auch es sogar befeuerte - wie Lehrerinzwis  irgendwelche Schülerinzwis, die jene umfassendere Sichtweise bevorzugen/bevorzugten bzw anstrebten oder auch sich derer befleissigten, in die Wüste zu schicken auf daß sie darin umkommen sollen/sollten? Was ist von einem deutschen Bundesstaat zu halten, der sich als völlig uneinsichtig gegenüber dieser Situation seit 1970 bis heute wieder und wieder erwies?

Anzunehmenderweise wird Professor Deussen den Standpunkt verteten haben, daß unverständliche Erklärungen sowieso keine Erklärungen sind und etwas das den Namen Erklärung verdiene, auch begreifbar zu sein habe.

  

In Anlehnung an diese Tatsachen erscheint es so, daß das Wort Upavyakhyanam dann eben nicht nur sowas wie „exakte Erklärung“ bedeutet, sondern wie das Sanskritwörterbuch von Prof Mylius betreffs „upa“ nahelegt, sowas wie „nahebringend erklären“ bedeutet, dh das was mehr oder auch weniger Schülerinzwis beim ua Mathematikunterricht mehr oder weniger oft vermissen. (Auch Sprache kann man so und so erklären: Jene Englischlehrerin "meines" Cambridge-C1-Kurses aus dem Iran, die ua an der TU-München einen MA machte, ein ojektives Englisch spricht, in einer intellektuellen, klaren Geistigkeit die Grammatik und jene Sprache beherrscht und schätzt, konnte sehr gut erklären, das brachte mir die englische Sprache im Besonderen und Grammatik usw im Allgemeinen „nahe“; es war sowohl wahr als auch verständlich und nicht nur wahr was sie sagte.

 

Nun, das noch in Beziehung setzend zu den Ausführungen des ua Mr. Mahesh zu „höheren Bewußtseinszuständen“, insbesondere jenem „Einheitsbewußtsein“ (siehe auch Tat Wale Baba, Shankara’s „Nirvanashtakam“, usw) - dh jenem Zustand, in dem die Wahrheit der Existenz jenes absoluten, reinen Bewußtsein jenseits von Wachen; Träumen und Schlafen, jenes Turiya eine tagtägliche lebendige Realität ist und nicht nur eine abstrakte Konzeption, zu jenem Leben aus „Ich bin das, Du bist Das“ heraus - bedeutet Upavyakhyanam dann eben „erklären auf der Basis dieses "Ìch bin das, Du bist das“, dh ein erklären aus der Wahrheit über das eigene Selbst und des wahren Selbst des Gegenübers heraus. Allerdings ist hier wiederum darauf hinzuweisen, daß jene Erklärungen bzgl. des Selbst, ähnlich wie AUM tatsächlich Brahman ist, das zu Erklärende sind.

 


Bei http://anirvan.ning.com/forum/topics/mandukya-upanishad-based-on-talks-by-sri-anirvan-translated-by findet man:

UPANISHAD

 

Om iti etad aksaram idam sarvam, tasya

Upavyakhyanam, bhutam bhavad bhavisyad iti sarvam omkara eva.

Yat ca anyat trikala-atitam tad api omkara eva(1)

 

(1) All this (that exists) is the syllable OM. This is its exposition. The Past, the present and the Future, everything is OM. Whatever else that exists beyond these three divisions of time is also OM.’’

 

„Upavyakhyanam“ wird mit "exposition" übersetzt, was lt. MACMILLAN-Wörterbuch „eine detaillierte, genaue Erklärung von etwas, wie zB einer Idee oder auch einem Vorgang“ bedeutet. Es kann auch die Handlung des Gebens solch einer Erklärung bedeuten.".  - Lt. MACMILLAN  hat man also eine gewisse Einheit von Erklärung und geben einer Erklärung. Dasselbe Wort bezeichnet beides und kann beiderlei Bedeutung annehmen bzw hat beiderlei Bedeutung. Also ganz was Ähnliches wie das was Shankara in seinem Kommentar ausdrückt, die Einheit von AUM und Brahman. -  Auch gemäß Langenscheidt’s Online-Wörterbuch ist „Erklärung, Darlegung, Ausführung“ eine angemessene Übersetzung.

  


Bei Prof. Mylius findet man auf Seite 315 zwar nicht das Wort „Prastutam“; aber für Prasthana findet man Abreise, Aufbruch.


Bei https://www.wisdomlib.org/index.php ist "Prastutam"  auch nicht direkt verzeichnet, aber   es heißt:

Prastu
  First definition: Prastu (प्रस्तु).—2 U.1) To praise.2) To begin, commence; प्रापयन् मनसस्तुल्या यत्र तत् प्रस्तुतं रणम् (prāpayan manasastulyā yatra tat prastutaṃ raṇam) Rām.7.22.8; प्रस्तूयतां विवादवस्तु (prastūyatāṃ vivādavastu) M.1.3) To cause, produce; यत्रालोकपथावतारिणि रतिं प्रस्तौति नेत्रोत्सवः (yatrālokapath...  

Man findet also genau die Übersetzung, wie bei Shankara: prastu = to begin, commence, also beginnen, anfangen.

  

Shankara schrieb: „Das Wort Prastutam“, welches „beginnen“, „anfangen“ bedeutet, sollte Anwendung finden, um den Satz abzuschließen (da er sonst unvollständig wäre).

   


Betreffs „Avyakrta:“  ; dieses Wort kommt im Kommentar von Shankara auch vor:

Avyakta - Wikipedia

https://en.wikipedia.org/wiki/Avyakta

Avyakta, meaning "not manifest", "devoid of form" etc., is the word ordinarily used to denote Prakrti on account of subtleness of its nature and is also used to denote Brahman, which is the subtlest of all and who by virtue of that subtlety is the ultimate support of Prakrti. Avyakta as a category along with Mahat (Cosmic Intelligence) and ...

  

Avyakta

(https://de.wikipedia.org/wiki/Avyakta)

Avyakta, Sanskrit, n., अव्यक्त avyakta [a-vyakta], unsichtbares, nicht aufdeckbares, unmerkliches; nicht manifestiertes — m. phil. [sāṃkhya] die primordiale Natur [mūlaprakṛti] in ihrer nicht-manifestierten oder indeterminierten Form, subtiler Geist, dem alle Phänomene der materiellen Welt der Manifestationen entspringen. Avyakta ist ein Begriff aus dem Hinduismus. Avyakta ist das Gegenteil von Vyakta.

Der Begriff Avyakta findet vor allem Anwendung in der Samkhya-Philosophie für die noch nicht-manifestierte Urmaterie (Prakriti). Er kommt jedoch auch schon in älteren Beschreibungen von Weltenschöpfungen vor, wenn Brahma erwacht und die Welt aus sich hervorgehen lässt.

In der Philosophie Nisargadatta Maharajs ist Avyakta (unmanifestiert) das Unpersönliche, das Absolute "Ich" jenseits aller Sinneswahrnehmungen oder Erfahrungen und sich seiner selbst nicht gewahr. Das äußere Selbst (Vyakti) ist eine Projektion des Körpers und der Gedanken auf das innere Selbst (Vyakta), das wiederum eine Manifestation des absoluten Selbst (Avyakta) ist.

  

Avyakrita – Yogawiki

https://wiki.yoga-vidya.de/Avyakrita

Verschiedene Schreibweisen für Avyakrita. Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift.

 

Avyakrita (Sanskrit: अव्याकृत a-vyākṛta adj. u. n.) ungesondert, ungeteilt; unentwickelt, unausgesprochen, nicht offenbar; das Unmanifeste (Avyakta), die Ursubstanz, aus der die Schöpfung hervorgegangen ist, vgl. Prakriti.

   

http://spokensanskrit.org/index.php?mode=3&script=hk&tran_input=Avyakrita&direct=se&anz=100 besagt:

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

die nachfolgenden Übersetzungen ins Deutsche in der rechten Spalte stammen von mir.

अव्याकृत

adj.

avyAkRta

undeveloped

  unentwickelt

अव्याकृत

adj.

avyAkRta

unexpounded

  das Wort gibt's nicht, es soll wohl "unerklärt" bedeuteten

अव्याकृत

n.

avyAkRta

considered as one with the substance of brahma

  es wird als einseiend mit Brahman betrachtet

अव्याकृत

n.

avyAkRta

elementary substance from which all things were created

ursprüngliche, grundlegende, elementare Substanz aus der heraus alle Wesen geschaffen wurden/entstanden sind

   



II

Einführenden Bemerkungen, Anmerkungen von Shankara

 Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: begonnen: 11.10.2019; Fortsetzung folgt)

II. All dies ist in Wirklichkeit, Brahman. Dieser Atman ist Brahman. Dieser sölbige Atman hat 4 Viertel.

III. Das erste Viertel wird Vaisvanara genannt; dessen Handlungsbereich ist der Wachzustand, der äußerer Objekte bewußt ist; der 7 Gliedmaßen hat, neunzehn Münder und welcher der Erfahrende der groben Objekte ist.

IV. Das zweite Viertel ist Taijasa, dessen Auswirkungsbereich der Traumzustand ist, welcher der inneren Objekte bewußt ist, der mit 7 Gliedern, desweiteren neunzehn Mündern ausgestattet ist und welcher der Erfahrende der subtilen Objekte ist.

V. Jenes ist der Zustand des Tiefschlafes, worin - schlafend seiend - man weder ihr Objekt begehrt noch irgendwelche Träume sieht, in dem alle Erfahrungen zusammenkommen,verschmelzen,münden; der wahrlich eine Masse Bewußtsein ist, das voll ist von Glückseeligkeit und eine Glückserfahrung hat; er ist die Tür, die zum Wissen über Träumen und Wachen führt.

VI. Er ist der Regent,der Herr von allen/allem. Er ist der Wissende von allem. Er ist die innere Kontrollinstanz. Er ist die Quelle von allen, da aus Ihm alle Wesen entspringen und in Ihm schließlich verschwinden.



Gaudapa's Karika (Kommentar von Gaudapa):


1) Viseva ist alldurchdringend, der Erfahrende äußerer Objekte. Taijasa ist der Erkennende innerer Objekte. Prajna ist eine Masse von Bewußtsein. So ist es ein Einziges das durch diese 3, mittels dieser 3 Zustände, gewußt wird.

2) Visva ist der, welcher durch das rechte Auge erkennt; Taijasa ist der, welcher  durch den Geist im Inneren erkennt; Prajna ist der Raum im Herzen. Deshalb wird der eine Atman im selben Körper als 3-fach,3-geteilt erfahren.

3-4) Visva erfährt das Grobe; Taijasa erfährt das Subtile und Prajna erfährt das Glückseelige. Verstehe, daß diese die 3-Fachheit der Erfahrung ausmachen. Die groben Objekte befriedigen Visva; die subtilen Objekte stellen Taijasa zufrieden und das Glückseelige läßt Prajna zufrieden sein. Kenne diese als die 3-Fachheit der Zufriedenheit und der Befriedigung, Befriedetheit.

5) Beschrieben wurden der Erfahrende und die Objekte der Erfahrung in Beziehung zu den 3 Zuständen. Jener/Jene/Jenzwi,  der/die/zwi diese zwei weiß/wissen, geraten nicht in einen Zustand des Verhaftetseins in die Objekte, wenn sie sich derer erfreuen.

6) Zweifelsohne muß ein Zur-Existenzkommen sich ins Tätigsein aller positiven Wesen, welche existieren, einfügen. Prana manifestiert alle nicht lebewesen-seienden Objekte. Der Purusha manifestiert alle bewußten Wesen in deren vielfältigen Formen.

7) Einige derjenigen, die über den Vorgang der Schöpfung nachdenken/kontemplieren, betrachten ihn als die Manifestation der Mächte von Gott/den Götterinzwis; andere stellen sich die Schöpfung als etwas wie Träume und Illusionen vor.

8) Jene, die von der Wirklichkeit der manifestierten Objekte überzeugt sind, schreiben die Manifestation ausschließlich dem Willen Gottes zu; dahingegen betrachten jene, die betreffs der Zeit mutmaßen, die Zeit als den Schöpfer/die Schöpferin/dös Schöpfzwi der Dinge.

9) Einige sagen, daß das Manifestieren sowie die Manifestation die Absicht Gottes oder auch dessen Vergnügen ist; andere hingegen ordnen sie seiner/ihrer/ihrzwi Vielheit bzw derer Aufgeteiltheit zu. Aber es ist die eigentliche Natur des Glanzes,des Strahlens,der Herrlichkeit des Seins. Welcher Wunsch, welche Begierde, welche Art des Wünschens, welche Art des Begehrens ist/sind für jemand möglich, der/die/zwi das Erfülltsein aller Wünsche und Begierden ist?


Mandukya Upanishade Verse VII:

VII: Turiya ist nicht das was der inneren (subjektiven) Welt bewußt ist, noch ist es das was der äußeren (objektiven) Welt bewußt ist, noch ist es das was beider bewußt ist, noch ist es eine Masse Bewußtsein. Es ist nicht einfach Bewußtsein noch ist es Nichtbewußtsein. Es ist unwahrgenommen, nicht in Bezug zu etwas seiend, nicht umfassbar, nicht erreichbar im Bereich der Schlußfolgerung/des Schlußfolgerns, undenkbar und unbeschreibbar. Es ist die Essenz des Bewußtseins, die sich als das Selbst in den 3 Zuständen manifestiert, es ist das Aufhören aller Phänomene; es ist voll und ganz Friede, voll und ganz Glückseeligkeit und nicht-dual. Dies ist es was als das Vierte (Turiya) bekannt ist. Es ist Atman und dies hat verwirklicht  zu werden.


Gaudapa's Karika (Kommentar von Gaudapa):

10 Turiya, der unveränderliche Regent, Regler ist fähig alle Qualen, alles Elend, allen Jammer, alle Not zu beseitigen. Indem alle anderen Wesen, eigenständigen Seinsheiten,Einheiten unwirklich sind, wird der nicht-duale Turiya alleine als strahlend, voller Ganz und all-durchdringend gewußt.

11 Visva und Taijasa werden, von Ursache und Wirkung bedingt, eingeschränkt. Prajna ist ausschließlich von Ursache abhängig.

12 Prajna weiß überhaupt nichts von Selbst oder auch Nicht-Selbst, von Wahrheit oder auch Unwahrheit. Aber Turiya ist stets existent und nimmt alles wahr.

13 Das Nicht-Erkennen, Wahrnehmen von Dualität haben Prajna und Turiya gemeinsam.  Aber Prajna ist assoziiert,verbunden,verknüpft mit dem Tiefschlaf in der Form von Ursache und dieser Schlaf existiert in Turiya nicht.

14 Die ersten Beiden, Visva und Taijasa, hängen mit Träumen bzw Schlaf zusammen; Prajna dabei mit Schlaf, welcher der Träume beraubt ist. Wissende von Brahman, Brahman-Kenner sind in Turiya frei, jenseits von Schlaf und Träumen.

15 Träumen ist die falsche Erkenntnis und Schlaf ist das Nicht-Erkennen von  Realität. Wenn das irrige, irrtümliche, falsche, unstete Wissen in diesen beiden "zerstört"/überwunden wurde, wird/ist Turiya verwirklicht.

16 Wenn der/die/dös Jiva, (wie) schlafend unter dem Einfluß von anfangloser Maya, erwacht ist/erweckt wurde erkennt/verwirklicht er/sie/zwi sodann geburtlose, schlaffreie und nicht traumverhaftete/traumfreie Nicht-Dualität.

17 Wäre die phänomenale Welt wahr,wirklich,real, dann würde sie gewißlich verschwinden. Das Universum der Dualität, das wahrgenommen,erkannt wird ist pure Illusion (Maya); Nicht-Dualität alleine ist die Höchste Wirklichkeit/Realität.

18 Wenn sich irgendwer illusionäre Gedanken vorstellt wie zB  Lehrerinzwi, das Gelehrte und die Schriften, dann werden diese sich auflösen,verschwinden. (Anmerkung des Übersetzers: "sich auflösen, verschwinden" heißt nunmal auch: "es gibt und gab kein Anhaften daran".) Diese  Ideen sind zum Zwecke der Unterweisung. Dualität endet wenn die Realität gewußt wird.


Mandukya Upanishade - Verse VIII bis XI:

VIII Derselbe Atman der vorhin als ausgestattet mit 4 Vierteln erklärt/dargestellt wurde, wird aus dem Blickwinkel der Silbe AUM beschrieben. AUM, das ebenfalls in Teile zerteilt ist, wird vom Standpunkt der Buchstaben aus betrachtet. Die Viertel des Atman sind dieselben wie die Buchstaben von AUM und die Buchstaben sind dieselben wie die Viertel. Die Buchstaben lauten A, U und M.

IX: Vaisvanara Atman, dessen Sphäre die Aktivität, dessen Einflußbereich, Aktivitätsspäre der Wachzustand ist, ist A, der erste Buchstabe von AUM und zwar aufgrund seiner Alldurchdringendheit oder auch aufgrund dessen, daß er der Erste ist. Jemand, der das weiß, erlangt die Erfüllung aller Wünsche und wird der Erste unter den Großartigen, wird großartig.

X: Taijasa Atman, dessen Bereich der Akitvität der Traumzustand ist, ist U, der zweite Buchstabe von AUM und dies aufgrund seiner Überlegenheit oder auch seines Dazwischenseins. Jemand der das weiß, erlangt überlegenes Wissen, erlangt Gleichbehandeltwerden durch alle und findet in seiner Familie niemanden, der unwissend bzw ungebildet in Bezug auf Brahman wäre.

XI: Prajna Atman, dessen Spähre der Tiefschlaf ist, ist M, der dritte Buchstabe von AUM und das weil beide den richtigen Rahmen haben, im richtigen Verhältnis sind, dasselbe Versmaß haben und desweiteren weil in ihnen alle Eins werden. Wer das weiß ist fähig alles zu messen/einzuordnen und umfaßt/begreift alles in sich selber.


Gaudapa's Karika (Kommentar von Gaudapa):


19 Wenn es erwünscht ist, die Identität von Visva und des Buchstabens A zu beschreiben, ist die grundlegende Basis dafür per der Tatsache gegeben, daß jeder in seiner jeweiligen Sphäre der Erste ist. Ein anderer Grund für diese Identität ist der alldurchdringende Charakter all dieser.

20 Die klare Grundlage für das Realisieren von Taijasa als seiend von derselben Natur wie der Buchstabe A ist das gemeinsame Merkmal/Charakteristikum von Überlegenheit/Übergeordnetheit. Ein anderer, simpler Grund für diese Art von Identität liegt darin, in der Mitte zu sein.

21 Der unbestreitbare Grund für die Identität von Prajna und M  ist die charakteristische Gemeinsamkeit, daß beide das Maß, der Maßsstab sind. Der andere Grund für die solchige Identität ist ein anderes gemeimsames Charakteristikum, nämlich daß beide den Zustand  des Zusammenführens, der Verschmelzung repräsentieren, symbolisieren, darstellen.

22 Jemand, der mit Gewißheit die Gleichartigkeit der drei Zustände und der Buchstaben von AUM auf der Basis derer gemeimsamer Charakteristika weiß, wird von allen Wesen geehrt und bewundert und ist außerdem ein großartiger Weiser.

23 Durch Meditation in Bezug auf A erlangt ön SucherinzwiVisva; durch Meditation bezüglich U wird Taijasa erlangt; und Meditation betreffs M führt zu Prajna. Meditation über das "Tonlose" führt zu keiner Errungenschaft.


Mandukya Upanishade - Verse XII:

XII: Das Vierte (Turiya) ist ungeteilt, ohne Einzelteile und beziehungslos,ohne Beziehungen,ohne Bezüge; Es ist das Aufhören der Phänomene; Es ist einfach nur gut und nicht-dual. Dieses AUM ist in aller Wahrheit wirklich Atman. Jemand der das weiß vereinigt sein Selbst mit Atman - jawohl, jemand der dieses weiß.


Hier endet die  Madukya Upanishade.



Gaudapa's Karika (Kommentar von Gaudapa):


24 AUM sollte Viertel für Viertel gewußt werden. Es gibt keinen Zweifel darüber, daß die Viertel dasselbe sind wie die Buchstaben. Hat man AUM Viertel um Viertel verstanden, sollte man nicht an irgendwas anderes denken.

25 Die geistigen Aktivitäten sollten/der Geist sollte auf AUM hin gesammelt werden. AUM ist das angstfreie Brahman. Jemand, der für immer in AUM aufgegangen ist/für immer seinen Platz in AUM gefunden hat, kennt keine Angst welcher Art auch immer.

26 AUM ist wahrlich das untere,geringere Brahman. Es wird aber auch behauptet, daß es das höhere Brahman sei. AUM ist ohne Anfang und einzigartig. Es gibt nichts außerhalb davon. Es ist nicht verbunden mit irgendeinem Effekt und ist unwandelbar, unvergänglich, unabänderlich.

27 AUM ist tatsächlich der Anfang, die Mitte und das Ende von Allem. Jemand, der AUM als unwandelbar, unabänderlich, unveränderlich verwirklicht/erkannt hat, ist zur höchsten, letztendlichen Wirklichkeit gelangt.

28 Man sollte wissen, daß AUM der/die/dös Ishwara ist, der/die/zwi jederzeit in den Herzen aller ist. Die ruhige, stille Seele, die über AUM als all-durchdringend kontempliert,sich aufrichtig,unvoreingenommen und wahrheitsorientiert damit befaßt, ist deswegen jedenfalls nicht bekümmert oder auch depressiv, ist keinesfalls bekümmert und auch nicht depressiv.

29 Jemand der AUM - welches tonlos und mit unendlicher Tonfülle, mit unendlich vielen Tönen ausgestattet ist, welches nur gut ist und die Negation von Dualität - weiß, ist wirklich eine/ein/ön Weise/er/~zwi und niemand sonst ist weise.


Kapitel II von Gaudapa's Karika - Vaitathya Prakarana                                          (Das Kapitel über Illusion,Täuschung)

1. Harih Aum. Jemand der weise ist spricht von Unwirklichkeit all der Wesen, der Seinsheiten die in Träumen wahrgenommen werden, weil sie im Körper lokalisiert sind und der Raum darin beengt ist.

2. Der Träumer/die Träumerin/dös Träumzwi kann, aufgrund der Kürze der damit verbundenen Zeit, nicht aus dem Körper hinausgelangen und die Objekte der Träume damit nicht sehen. Außerdem findet er/sie/zwi, nach dem Aufwachen, die Plätze, welche er/sie/zwi in den Träumen sah, nicht.

3. Das Schrifttum besagt, auf der Basis von Rationalität, daß die Streitwägen usw, die in den Träumen wahrgenommen werden, der Nicht-Existenz zu zuordnen seien.

4. Die unterschiedlichen Objekte, die im beengten Raum der Träume gesehen,wahrgenommen worden sind bzw gesehen, wahrgenommen werden, sind unwirklich da sie empfunden werden. Aus demselben Grund - dh weil sie gesehen, wahrgenommen werden - sind Objekte, die im Wachzustand gesehen werden, ebenfalls unwirklich. Dieselbe Bedingung des  blosen Empfindens, dh die Tatsache des Wahrgenommen-werdens, existiert sowohl im Wachzustand als auch beim Träumen. Der einzige Unterschied liegt in der Begrenzung des Raums, der mit Traumobjekten verbunden ist.

5. Geistvolle Menschen sprechen von der Gleichartigkeit der Wach-und Traumzustände aufgrund der Ähnlichkeit bzw Parallelität der Objekte, die in beiden Zuständen, auf der bereits erwähnten Grundlage, empfunden werden.

6. Falls eine Sache sowohl bei seinem Beginnen/anfänglich als auch seinem Enden/ schlußendlich nicht-existent ist, kann sie in der Gegenwart nicht existent sein, sie kann in der Gegenwart dann auch nichts anderes als nicht-existent sein. Die Objekte, die wir sehen sind wirklich wie Illusionen; dennoch werden sie für real gehalten.

7. Die Nützlichkeit von Objekten der Wach-Erfahrungen finden in Traumzuständen ihren Widerspruch; deshalb sind sie gewiß unwirklich. Insofern sind beide Erfahrungen, obgleich sie einen Anfang und ein Ende haben unwirklich.

8. Die Objekte, die von Träumenden wahrgenommen werden und im Wachzustand üblicherweise nicht vorkommen,nicht gesehen werden schulden/verdanken ihre Existenz den sonderbaren Umständen der Wahrnehmenden, dh dem Funktionieren des Geistes, dem Funktionieren der gedanklichen Aktivitäten während der Zeit in welcher die gedanklichen Aktivitäten sind als wäre er/sie/zwi wie eines jener Wesen, die in einem Himmel wohnen. Träumende, die den Traumbedingungen verhaftet sind, nehmen jene Objekte wahr. Das ist so wie wenn jemand, der hier/irgendwo genau Bescheid weiß, sich von einem Platz an einen anderen begibt und die besonderen, mitunter merkwürdigen,eigentümlichen Objekte sieht, die zu jenen Plätzen gehören.

9-10 Das, was im  Rahmen der geistigen Prozesse des Träumens, innerhalb des Geistes vorgestellt wird, gilt als illusionär und das was vom Geist außerhalb wahrgenommen wird gilt als wirklich, real. Aber wahrheitsgemäß sind beide als unwirklich erkennbar,wißbar und als solches bekannt. Insofern gilt analog für den Wachzustand, daß das was innerhalb der geistigen Aktivitäten vorgestellt wird, illusionär ist und daß das, was vom Geist als außerhalb wahrgenommen wird, als wirklich gilt; aber beide sollten, auf der Basis rationaler Grundlegung,Überlegungen, für unwirklich gehalten werden.

11 Falls sowohl die Objekte die im Wachzustand als auch die Objekte die im Traumzustand wahrgenommen werden, illusionär sind, so stellt sich die Frage, wer denn alle diese Objekte wahrnimmt und wer sie sich wiederum vorstellt.

12 Es ist der selbst-leuchtende Atman, der, aufgrund der Macht seiner eigenen Maya, in sich selber all diese Objekte, welche das Subjekt innerhalb und außerhalb erfährt, durch sich selber vorstellt. Atman allein ist der Wahrnehmende und Erkennende von Objekten. Dies ist die Entscheidung zu der Vedanta gelangt, dies ist des Vedanta Entscheidung.

13 Der Lord (Atman) stellt sich, mit nach außen gerichteten geistigen Aktivitäten unterschiedliche Objekte in verschiedenen Formen, seien sie dauerhaft (wie zB die Erde) oder aber auch vergänglich (wie zB ein Blitz), vor und zwar Objekte, die bereits in seinem Geist in der Form von vasanas oder auch Wünschen vorhanden sind. Wiederum wendet Er auch seinen Geist nach innen und stellt sich so verschiedene Ideen vor, es kommen ihm/ihr/zwi so verschiedene Ideen.

14 Sowohl jene, die intern solange wahrgenommen werden als der Gedanke daran währt als auch jene, die außerhalb wahrgenommen werden und in Beziehung stehen zu zwei Zeitpunkten, sind allesamt nichts anderes als Objekte der Vorstellung, der Fantasie. Es gibt keinen Grund, keine Notwendigkeit zwischen beiden zu unterscheiden.

15 Sowohl jene, die innerhalb der geistigen, gedanklichen Aktivitäten als subjektive Ideen existieren und als unmanifest bekannt sind als auch jene, die als außerhalb in manifester Form existierend wahrgenommen werden, sind nichts anderes als Objekte von Vorstellungskraft, von Fantasie. Ihr Unterschied liegt lediglich im Unterschied der Organe mit deren Hilfe sie wahrgenommen werden.

16 Vor allem, insbesondere, vorderst wird der Jiva wahrgenommen, das verkörperte Individum und dann werden die unterschiedlichen Einheiten - sowohl Äußere so wie Töne, Formen als auch Innere so wie die Pranas, Sinnesorgane, usw - , die gesehen oder auch erkannt werden, wahrgenommen. So wie jemanden's Wissen ist, so ist auch jemanden's Gedächtnis.

17 So wie ein in Dunkelheit herumliegendes Seil, über dessen Natur man im Unklaren gelassen wird, als Schlange oder auch als Linie in Wasser vorgestellt wird, so wird Atman auf unterschiedliche Art und Weise wahrgenommen.

18 Sobald die wahre Natur des Seils klargelegt ist, verschwinden alle Missverstände in bezug darauf und es erwächst die Überzeugtheit, daß es sich um nichts anderes als ein Seil handelt.  Ebenso wird die wahre Natur von Atman bestimmt; ebenso ist die Wahrheit über Atman bestimm-, ermittel- und entscheidbar.

19 Atman wird vorgestellt, angesehen als Prana und andere zahllose Ideen. All dies ist aufgrund von MAYA - welche zum glänzenden, strahlenden, leuchtenden Atman gehört -  wodurch es dann so zu sein scheint, als machte man sich selber was vor.

20 Jene, die mit Prana vertraut sind, beschreiben Atman als Prana; jene, die mit den Elementen vertraut sind, beschreiben Atman als die Elemente; jene, die mit den gunas vertraut sind, beschreiben Atman als die gunas; jene, die mit den tattvas vertraut sind, beschreiben Atman als tattvas.

21 Jene, die mit den padas vertraut sind, bezeichnen Atman als padas; jene die mit den Objekten vertraut sind, bezeichnen Atman als Objekte; jene, die mit den lokas vertraut sind, bezeichnen Atman als lokas; jene, die mit den Göttern/Göttinnen/Göttzwis/Gott vertraut sind, bezeichnen Atman als Götter/Göttinnen/Göttzwis/Gott.

22 Jene, die mit den Veden vertraut sind, beschreiben Atman als die Veden; jene, die mit den Opfern vertraut sind, beschreiben Atman als Opfer; jene, die mit dem/der/zwi Erfreuenden vertraut sind, beschreiben Atman als dem/der/zwi Erfreuenden; und jene, die mit den Objekten der Freude vertraut sind, bezeichnen Atman als die Objekte der Freude.

23 Wissende des Subtilen, nennen Atman das Subtile und Wissende des Groben, nennen Atman das Grobe. Jene, die mit der persönlichen Gottheit vertraut sind, bezeichnen Atman als persönliche Gottheit und jene, die mit der Leere vertraut sind, nennen Atman schlichtweg Leere.

24 Jene, die Zeit kennen, bezeichnen Atman als Zeit und jene, die Raum kennen, bezeichnen Atman als Raum. Jene, die versiert sind in der Kunst des engagierten Diskutierens bezeichnen Atman als das Streitthema oder auch Diskussionsthema und jene, die die Welten kennen, bezeichnen Atman als die Welten.

25 Diejenigen, die den Geist/die geistigen Vorgänge kennen, nennen Atman den Geist; die Wissenden von buddhi, bezeichnen Atman als buddhi. Die Kenner von chitta bezeichnen Atman als chitta; die Wissenden um Rechtschaffenheit und Unrecht bezeichnen Atman als den Bereich von Rechtschaffenheit und Unrecht.

26 Einige sagen, Atman bestehe aus 25 kosmischen Prinzipien; andere reden von 26 Prinzipien; wieder andere behaupten es wären 31 Prinzipien; dann gibt es noch die ganz die Anderen, die ihn als etwas beschreiben/darstellen, was aus unendlich vielen Prinzipien bestehe.

27 Jene, die sich darauf verstehen andere zufrieden zu stellen, nennen Atman das Zufriedenstellen; andere die mit den Ashrams vertraut sind, bezeichnen Atman als Ashrams. Die Grammatiker nennen den Atman maskulines, feminines und neutrales Geschlecht; und noch Andere, bezeichnen ihn als Höheres Brahman und als Niederes Brahman.

28 Die Kenner der Schöpfung bezeichnen Atman als Schöpfung; die Wissenden um die Auflösung bezeichnen Atman als Auflösung; die Wissenden um das Erhalten, bezeichnen Atman als das Erhalten. Wahr ist, daß alle diese Ideen stets im Atman sich vorgestellt werden.

29 AnhängerInnen/SchülerInnen erfassen/begreifen nur jene Idee, die Ihm/ihr/zwi von seinem/seiner/seinz Lehrperson präsentiert wird. Atman nimmt die Form dessen an, was gelehrt wird und schützt so die Anhängenden/Lernenden. Vertieft seiend in jene Idee, wird von den Lernenden/Anhängenden Atman verwirklicht/erkannt.

30 Atman, der zwar von all diesen Ideen nicht losgetrennt ist, erscheint so als wäre Er losgetrennt. Jemand, der dies der Wahrheit entsprechend wirklich weiß, kann ohne irgendwelche Furcht die Bedeutuung der Veden wiedergeben, darlegen.

31 So wie Träume, Illusionen und Luftschlösser gesehen und betrachtet werden, so wird das faß-,greif-,fühl-,spürbare, reale Universum von den Weisen gesehen und betrachtet, die Vedanta richtig,gut,im Sinne des Verfassers verstanden haben.

32 Es gibt weder Auflösung noch Erschaffung, niemanden in Gebundenheit und niemanden, der sich in Disziplinen übt. Es gibt niemanden der nach Erlösung strebt und niemand, der befreit wäre. Dies ist die volle Wahrheit.

33 Atman stellt man sich als die unwirklichen Objekte, die als nicht existierend wahrgenommen werden, vor und/aber auch ebenso gut als nicht-dualen Atman. Deshalb ist Nicht-Dualität Glückseligkeit.

34 Die Verschiedenheit im Universum existiert nicht als eine mit Atman identische Einheit,Existenz; sie existiert auch nicht durch sich selber. Weder ist sie getrennt von Brahman noch ist sie nicht-separat. Dies ist die Festellung eines Weisen.

35 Weise sind frei von Voreingenommenheit, Angst und Zorn; sie sind gut bewandert  in den Veden, haben Atman realisiert als frei von allen Phantastereien, frei von der Illusion der Verschiedenheit und als nicht-dual.

36 Folglich gilt: Atman als solches kennend, richte man seine Aufmerksamkeit auf Nicht-Dualität. Nachdem man die Nicht-Dualität verwirklicht/wahrheitsgemäß erkannt hat, benehme man sich in der Welt wie neutral, frei-bleibend - und insofern träge - wie ein Edelgas.

37 Der erleuchtete Sannyasin rühmt nicht irgendwelche Gottheiten, braucht nicht irgendwelche "Überlegenen" zu grüßen und hat es ebensowenig nötig Riten auszuführen, um irgendwelche Ahnen zu besänftigen. Sowohl den Körper als auch Atman betrachtet so jemand als seine Wohnung, sein Zuhause; er bleibt mit dem zufrieden, was sich Ihm nunmal als/an Möglichkeiten, Gelegenheiten bietet. (Anmerkung: wörtlicher übersetzt steht da: "was auf ihn nunmal zukommt", "was zufällig auf ihn zukommt".)

38 Indem Er die Wahrheit bezüglich sowohl dessen erlangte was Innen exisiert als auch dem was außen existiert, wird so jemand eins mit der Wirklichkeit, er frohlockt, jubelt über die Wirklichkeit und weicht niemals von der Wirklichkeit ab, entfernt sich niemals von ihr.



Kapitel III von Gaudapa's Karika -Advaita Prakarana                                              (Das Kapitel über die Nicht-Dualität)


1  Der/die/zwi Jiva, der/die/zwi sich in hingebungsvolle Verehrungen begeben hat, in hingebungsvoller Verehrungen seine Zuflucht genommen hat, dauert im manifesten Brahman fort, verharrt, verweilt, lebt, wohnt in ihm. Er/sie/zwi denkt, daß bevor die Schöpfung war alles dieselbe Natur geburtloser (Anm.: Das englische Wort "birthless" bezeichnet eigentlich "fruchtlos", "von niedriger Geburt", also sowas wie"von unbedeutender Herkunft, dh nicht aus sonderlich bedeutendem Hause stammend", lt. Langenscheidt Online Wörterbuch; aber auch bei Merriam Webster findet man "fruchtlos" und sowas wie "gescheitert". Im Zusammenhang mit dem Kommentar von Shankara erscheint es jedoch als "ungeboren", aus sich selbst heraus, zeitlos existent, als  schon immer gewesen und für immer seiend, als etwas das zu seiner Existenz keiner Geburt bedurft hat und auch nicht bedarf) Realität hatte. Deshalb sagt man, daß er/sie/zwi einen beschränkten Intellekt hat.

2 Deshalb werde ich nun das Brahman, welches ungeboren, stets dasselbe und frei von Engheit/Begrenztheit ist, beschreiben. Davon ausgehend, kann man verstehen, daß Brahman in Wirklichkeit sich nicht in Geburt begibt und zwar auch nicht im geringsten Maße und dies obgleich es es den Anschein hat, daß es überall manfest sei.

3 Atman, der wie Akasa (unendlicher Raum) ist, sei in Form der Jivas manifest geworden, heißt es; dies mag in Analogie zu den Räumen gesehen werden, die in Töpfen, Behältern eingeschlossen sind. Die Körper, so heißt es, seien auch aus dem Atman heraus manifestiert worden, seien auch Manifestationen des Atman und zwar so als wie Töpfe und dergleichen aus Akasa geschaffen sind. Betreffs der Manifestation von Atman ist dies eine Illustration.

4 So wie bei der Zerstörung eines Topfes udgl der Raum, der darin eingeschlossen war, mit dem großen, großartigen Akasa verschmilzt, sich wieder vereint, so vereinen sich die Jivas mit Atman.

5 So wie derselbe Schmutz, Rauch , usw, der den eingeschlossenen Akasa eines speziellen Topfes verschmutzt, nicht die anderen Räume, die in anderen Töpfen eingeschlossen sind, verschmutzt, so beeinflussen das Glück, Elend etc des einen Jivas nicht andere Jivas.

6  Obgleich die Vielfalt an Formen, Funktionen und Namen der Akasas, die mit verschiedenen Sammelbehältern verbunden ist, eingestanden wird, folgt daraus keinesfalls irgendeine wirkliche Differenzierung, Aufteilung des Akasa selbst. Die Schlußfolgerung bzgl der Jivas ist analog.

7 So wie der Raum, der in einem Topf eingeschlossen ist, weder eine Auswirkung noch ein Teil des wirklichen Akasas ist, so ist Jiva weder eine Folge noch ein Teil von Atman.

8 Kinder betrachten Akasa als etwas, das aus so was wie erdenem Schmutz besteht/gemacht wurde und evtl beschmutzt ist ; analog betrachten unwissende Menschen den Atman als ähnlich gemacht aus irdischem, erdenem Körper und mehr oder auch weniger verschmutzt, von Krankheitserregern, die wiederum aus Erde letztendlich gemacht seien, befallen sind, usw.

9 Atman verhält sich, was seine Geburt und seinen Tod,  sein Gehen und Kommen - dh Wiedergeburt - und seinem Leben,Wohnen in unterschiedlichen Körpern anbelangt, nicht anders als wie Akasa.

10 Alle Ansammlungen werden von Atman's Maya, als wie bei einem Traum, hervorgebracht. Man kann kein rationales Argument als Begründung derer Realität  finden,angeben - weder bei Gleichartigen noch bei solchen wo irgendwelche Einen irgendwelchen Anderen übergeordnet sind.

11 Das höchste, letztendliche, absolute SELBST ist das Selbst der 5 Hüllen, sowie das Physikalische und das Vitale, welche im Taittiriya Upanishad beschrieben sind. Dass das Absolute, Höchste, Letztendliche wie Akasa ist, wurde bereits dargestellt, erklärt.

12 Derselbe Akasa wohnt,lebt sowohl in der Erde als auch im Magen; analog wohnt,lebt dasselbe Brahman in den Paaren, welche in der Madhu-Brahmana beschrieben sind.

13 Die Identität von Jiva und Atman wird angemessen löblich dargelegt indem man auf deren Nicht-Dualität hinweist, diese aufzeigt. Deshalb ist ausschließlich Nicht-Dualität frei von Irrtum, frei von Fehlern.

14 Die Getrenntheit von Jiva und Atman, die in den früheren Abschnitten der Upanishaden, die sich mit der Schöpfung befassen, erklärt,dargelegt wird, ist bildlich, symbolisch, metaphorisch, weil diese Teile lediglich das aussagen, nur das darlegen was in der Zukunft passieren werde. Diese Getrenntheit kann nicht die wirkliche Bedeutung jener Text-Passagen sein.

15 Die Aussagen der Schriften betreffs der Schöpfung, welche die Beispiele von Erde, Eisen und Funken gebrauchen, haben den Zweck die Klarheit des Geistes zu fördern. Vielfältigkeit und Vieldeutigkeit existieren in Wirklichkeit auf keinerlei Art und Weise .

16 Es gibt die 3 Stufen des Lebens, die mit dem 3-fach-geteilten Verständnis der Menschen in Zusammenhang stehen: Untergeordnet,Unterlegen, minderwertig; mittelmäßig, zweitklassig; überlegen, höhergestellt, erlesen, vorgesetzt. Gewisse Schriften, haben solches sich Einfügen, entsprechende Vorschriften, Regeln zum Zwecke des Vorteils für die Unerleuchteten, aus Mitleid gelehrt.

17 Die Dualisten, die sich fest an ihre Schlußfolgerungen klammern, binden, widersprechen einander. Die Nicht-Dualisten finden keine Konfliktpunkte in Bezug auf jene.

18 Ab dann, wenn bzw sobald Nicht-Dualität  letztendliche, absolute, höchste Realität ist, wird Dualität als deren Auswirkung, Folge bezeichnet, erkannt. Dualisten sehen Dualität sowohl im Absoluten als auch im Relativen. Aus diesem Grund verursacht die Position des Nicht-Dualismus keinen Konfilkt bzgl der Position des Dualismus.

19 Der ungeborene Atman wird mannigfaltig durch Maya und auf keine andere Art und Weise. Denn wenn die Vielfältigkeit real wäre, würden die Unsterblichen sterblich werden.

20 Die RechthaberInnen,StreiterInnen bestehen, darauf dass das ungeborene Wesen, das ungeborene, eigenständige Etwas geboren werde. Aber kann man denn allen Ernstes erwarten, daß ein eigenständiges Etwas, das geburtlos und unsterblich ist sterblich geworden sein sollte?

21 Das Unsterbliche kann ebenso wenig sterblich werden als das Sterbliche unsterblich werden kann. Das liegt daran, das es für nichts in der Welt möglich ist, seine eigene Natur zu verändern.

22 Wie kann denn jemand, der glaubt, daß ein eigenständiges, individuelles Wesen - das aufgrund seiner Natur unsterblich ist - sterblich wird,   aufrechterhalten, dass solches Unsterbliche, nachdem es Wandel unterlegen gewesen wäre, wieder seine Unveränderlichkeit zurückerlangen würde?

23 Aus einem Korn - der einen oder anderen Art - heraus geboren zu werden, mag real oder auch illusionär sein; beide Standpunkt finden sich gleichermaßen in Schriften. Aber ausschließlich jene Ansicht, die von Schriften Unterstützung findet und auch durch den Verstand bestätigt wird, kann akzeptiert werden und nunmal keine Andere.

24 Aus solcherlei schriftlichen Textpassagen wie "In Atman läßt sich keinerlei Vielfältigkeit ausmachen,entdecken" , oder auch " Indra (der höchstmöglich-denkbare Chef, der höchste, absolute, überlegene  Herr), nimmt durch Maya unterschiedliche Formen an", kennt man Atman, der - obwohl grundsätzlich ungeboren seiend und bleibend - so erscheint als wäre er vielfach geworden und das durch Maya.

25 Des Weiteren gilt, daß die Negierung der Schöpfung die Negierung von Geborenwerden zur Folge hat/impliziert. Die Kausalität von Brahman wird durch Feststellungen, Aussagen wie "Wer kann schon verursachen, daß es geboren wird?"  zurückgewiesen.

26 Aufgrund der Natur Atmans unfaßbar, unbegreifbar zu sein, weist die Schriftenstelle "Nicht dies, nicht dies" alle dualistischen Ideen bezüglich Atman zurück. Deshalb existiert nichts als der geburtslose Atman.

27 Bezüglich allem was jemals existiert gilt, daß dessen zur Geburt-Gelangen von Maya veranlaßt zu sein scheint; vom Standpunkt der wahren Wirklichkeit aus ist es aber nicht so. Wer aber denkt, daß dieses zur Geburt-Gelangen real sei besteht tatsächlich auch darauf, daß das was geboren wird auch abermals geboren werden wird.

28 Das Unwirkliche kann nicht geboren werden, weder wirklich noch durch Maya. Das ist so wie, daß der Sohn einer unfruchtbaren Frau weder wirklich noch durch Maya geboren werden kann.

29 So wie in Träumen der Geist, die geistigen Aktivitäten mittels Maya tätig ist/sind, dabei das Erscheinen, den "Auftritt" von Dualität präsentiert, so handelt der Geist auch im Wachzustand durch Maya, die Erscheinungsweisen von Maya präsentierend.

30 Zweifelsohne erscheint der Geist, der in Wirklichkeit nicht-dual ist, in Träumen so als wäre Er dual; analog kann kein Zweifel darüber bestehen, daß  im Wachzustand das was nicht-dual ist, d.h. Atman, als dual erscheint.

31 All die Vielfalt der Objekte, die das Bewegliche und Unbewegliche umfaßt, werden nur durch den Geist wahrgenommen, existieren in Wirklickeit nur im Geiste. Schließlich wird niemals Dualität wahrgenommen, wenn der Geist seine Aktivitäten einstellt.

32 Wenn der Geist, nachdem man das Wissen, wonach Atman und nur Atman wirklich ist, verwirklicht hat, die geistigen Aktivitäten infolge dessen frei von Einbildungen,Täuschung sind und der Geist daher frei von Verlangen nach Objekten ist, die er erkannte, hört er auf Geist zu sein.

33 Wissen (Jnana), welches ungeboren und nicht Fantasien gleicht, nicht Fantasien gleichenden Vorstellungen entspringt, wird von den Weisen als stets untrennbar vom Wißbaren beschrieben. Das unveränderliche, unwandelbare und geburtlose Brahman ist das Ziel des Wissenhabenwollens, des Wissensdurstes, des Wissens. Das Geburtlose wird vom Geburtlosen gewußt. (Anmerkung des Übersetzers: Über diese Thematik wird - anhand der Madkuya-Upanishad und Gauadapas's Kommentar vorgetragen; erst werden einige Verse aus der Madkuya-Upanisahd "rezitiert" und dann näher beleuchtet in einem YouTube-Video " Birthless Deathless by Swami Sarvapriyananda";  https://www.youtube.com/watch?v=fWX3EN5Z0Ck; gelegentlich, so geplant, werde ich diese Rede noch ins Deutsche übersetzen. Der englische Begriff, das englische Wort "birthless" wird dabei vom Übersetzer ins Englische, Swami Nikhilananda, offenbar falsch benutzt. Vom Redner Swami Sarvapriyananda wird "birthless" dann wiederum stillschweigend - sozusagen den sprachlichen Übersetzungs-Fehler nun rückgängig machend duch einen neuerlichen sprachlichen Fehler und damit jedoch den Inhalt wieder korrekt wiedergebend - als "ohne Geburt seiend, niemals geboren seiend noch je geboren werdend" übersetzt. Von der Englischen Sprache her ist es aber zweifeslohne so, daß das Wort "birthless" sehr wohl existiert; es hat allerdings eine sehr andere Bedeutung. Ein  Blick in mehrere Lexika mit Rang und Namen zeigt: Macmillam, Longman, Cambridge, Oxford und Collins kennen das Wort nicht. Auch Pons verzeichnet es nicht. Langescheidt's Online-Lexikon hingegen besagt:                    "birthless [ˈbəː(r)θlis] adj obs
Overview of all translations/ Überblick über alle Übersetzungsmöglichkeiten
fruchtlos      von niedriger Geurt"   ; genau diese Übersetzung bietet, in englischer
Umschreibung. Merriam Webster:  birthless,  adjective birth·​less, Definition of birthless:  1) abortive, fruitless  2): having unknown or unimportant parents or ancestors  . In der Merriam-Webster- Ausgabe von 1828 - Siehe http://webstersdictionary1828.com/Dictionary/birthless -, war das Wort "birthless" noch nicht vorhanden.)

Professor Dr. Paul Deussen, der den Text 1905 vom Sanskrit ins Deutsche übersetzt hat, übersetzt diesen Vers so:

  • WEBig__birthless__0
  • WEBig__birthless


>>   33. Als ewig wandelos Wissen,

             Vom Gewußten verschieden nicht,

              Das Brahman wird gewußt allzeit,

            Vom Ew'gen Ew'ges wird gewußt.   <<

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#613

Meine Übersetzung ist: Das Geburtlose wird vom Geburtlosen gewußt.

Professor Deussen's Übersetzung: >> Vom Ew'gen Ew'ges wird gewußt. <<

Was steht im Kommentar von Shankara da geschrieben?

(Übersetzung aus dem Englischen anhand Swami Nikhilanda's Übersetzung vom Juni 1932, ISBN 81-7505-022-5)

>> Wenn all diese Dualität illusionär ist, wie kann dann das Wissen des Selbst verwirklicht werden? Es wird wie folgt beantwortet: Die Wissen von brahman beschreiben Wissen, d.h. die blose, eigentliche Essenz von Gedanken, welche ungbeoren ist und frei von allen Vorstellungen eines Verschiedenenseins von Brahman, die letzte Wirklichkeit, welche auch das Objekt des Wissens ist. Dies wird von Schrift-Passagen alà "Wie die Hitze vom Feuers", ist Wissen (jñānam) - das wird auch in http://sanskritdictionary.org/jnanam so übersetzt)  niemals abwesend vom Wissenen (Ātman)","Brahman ist Wissen und Glückseligkeit", "Brahman ist Wirklichkeit, Wissen und Unendlichkeit", usw. Das Wissen wovon Brahman der Gegenstand ist, das Wissen, das Brahman als Gegenstand hat, ist ebenso nicht verschieden vom (wißbaren) Brahman, wie die Hitze vom Feuer. Das Wesen, die Essenz des Selbst, welches das Wissensobjekt ist, weiß wahrlich, weiß in der Tat sich selber mittels ungeborenem, nicht entstandenem Wissen, welches die eigntliche Natur von Ātman ist. Brahman, welches von der Natur her eine einzige homogene Masse ewigen Bewußtseins ist, hängt von keinem anderen Instrument des Wissens ab (für seine eigene Erhellung, seinen Glanz, sein Strahlen, seine Erleuchtung, seine Aufkärung); es ist wie bei der Sonne, welche von der Natur her dauerhaftes Licht, Hellsein  ist (und nicht irgendeines Instruments zu seiner eigenen Erhellung, Beleuchtung bedarf). <<

"Birthless" also im Gesamtzusammenhang von Gaudapada, Shankara und abweichend von Merriam Webster mit "geburtslos, nie geboren worden" übersetzt zu haben war also durchaus ok. Das gilt umso mehr als Herr Gaudapada an späterer Stelle in seiner Karika darauf hinweist, daß Ewiges nicht plötzlich sterblich und dann wieder Ewig werden könne, weil "ewig" nunmal "ewig" heißt; ebenso könnte "Sterbliches" nicht plötzlich "ewig" werden, weil jenes angeblich entstandene und insofern geborene Ewige dann ja gar nicht ewig gewesen wäre und diese Bezeichnung zu Unrecht trüge. Eine ähnliche Argumentation gebrauchte ich im Zusammenhang mit Narada und der modernen, von Physikerinzwis und Psychiaterinzwis gleichermaßen Theorie behaupteten, wenig geistvoll geglaubten Theorie, wonach die Welt aus Zufall entstanden wäre. Schließlich würde etwas das aus Zufall entstand und irgendwann mal begann immer wieder nur zu einem zufälligen Geschehen führen können und Vorstellungen, die sich auf mathematische Räume und Mengensysteme beziehen, in welchen ein Wahrscheinlichkeitsmaß gar nicht existieren kann, könnten dann gar nicht entstanden sein, was jedoch der Realität der Mathematik widerspricht. Es zeigt  auch, daß Swami Nikihilanda das Wort "birthless" zwar wohl als "ohne Geburt" gemeint haben wird, aber diese "Wortbedeutung-Verleihung" leider nicht komform ist mit der "offfiziellen" englischen Sprache.

34 Man sollte das Verhalten des Geistes wissen,kennen - das Verhalten des Geistes, das unter  Kontrolle ist, da ausgestattet ist mit Unterscheidungsvermögen, Urteilskraft  und weil frei von Illusionen, nicht Täuschungen erliegend; man sollte die Art und Weise beherrschter geistiger Aktivität kennen, die auf klarem Unterscheidungsvermögen und Freiheit von Täuschung beruht. Der Zustand des Geistes im Tiefschlaf ist nicht solcherart sondern andersartig.

35 Der Geist ist im Tiefschlaf zurückgezogen wohingegen das nicht so ist, wenn der Geist unter Kontrolle ist. Der kontrollierte, beherrschte Geist ist in Wahrheit das furchtlose Brahman, dessen Licht der Allwissenheit alles durchdringt, alldurchdringend ist.

36 Brahman ist geburtlos, schlaflos, traumlos, namenlos, formlos. Es ist immer strahlend, glänzend und allwissend. Keine Pflicht, welcher Art auch immer, kann damit  in Zusammenhang gebracht werden, es ist nicht in Zugzwang odgl zu bringen, es kann nicht erzwungen werden.

37 Atman ist jenseits von allem das mit Worten ausdrückbar ist und ist jenseits aller Handlungen des Geistes, jenseits aller geistiger Aktivitäten. Atman ist großartiger Friede, ewiges Strahlen/unvergänglicher Glanz und Samadhi; Atman ist regungslos und furchtlos.

38 Brahman ist frei von geistiger Aktivität und daher auch frei von allen Ideen des Akzeptierens oder auch Verzichtens, Aufgebens. Wenn Wissen im Atman gegründet, verankert ist, erlangt das Wissen Geburtlosigkeit und Dauerhaftigkeit, bleibt es gleicherweise, dh wird unveränderlich, dauerhaft.

39 Dieser Yoga, der nicht in Berührung zu irgendetwas steht, jenseits der Berührbarkeit ist, ist für Yogis im Allgemeinen schwer zu erlangen. Sie fürchten sich davor, weil sie Angst in dem sehen was in Wirklichkeit Furchtlosigkeit ist.

40 Yogis, die Nicht-Dualität nicht wissen, verlassen sich auf  Kontrollieren, Kontrolle, Beherrschung um Furchtlosigkeit, die Zerstörung des Elends/die Zerstörung der Elendigkeit zu erlangen, um SELBST-Erkenntnis, wahrheitsgemäßes, unveränderbares Wissen über das SELBST und um unvergänglichen, unzerstörbaren, dauerhaften Frieden  zu erreichen, zu realisieren.

41 Der Geist muß in kontrollierte Verhältnisse, zum Kontrolliertsein, Beherrschtsein gebracht werden und dies mittels nicht bedrückendem, nicht Niedergeschlagenheit mit sich bringendem, nicht Depression verursachendem Bemühen; es ist wie ein Tropfen-für-Tropfen Ent-leeren des Ozeans mittels eines Halms von Kusa-Gras.

42 Der Geist, der von Wünschen, Lust und Vergnügen verwirrt, zerstreut und besorgt ist, sollten mit geeigneten Mitteln unter Kontrolle gebracht werden; dasselbe gilt für den Geist, der den Vergnüglichkeiten des Nichtstuns, der Faulheit (laya) verhaftet ist. Der Zustand des Nichtstuns, der Faulheit ist ebenso schädlich wie der Zustand der Wünsche-,Lustverhaftetheit.

43 Man ziehe den Geist - sich daran erinnernd, daß sie nur Elend, Trübsal, Nöte hervorbringen, mit sich bringt -  zurück von der Lust  am Wünschen. Man betrachte (Anmerkung: Man verwickle, verhafte sich nicht in all die geschaffenen, hervorgebrachten Gegenstände) all die geschaffenen, hervorgebrachten Gegenstände dadurch nicht, indem man sich daran erinnert, daß all dies der ungeborene Atman ist.

44 Falls der Geist in Untätigkeit versinkt, erwecke man ihn von Laya; falls verwirrt,zerstreut,besorgt bringe man ihn zur Ruhe. Man verstehe die Natur des Geistes, wenn er den Samen von Sympathie,Parteiergreifung in sich trägt,hegt. Wenn der Geist jene Gleichförmigkeit, vollkommene Ausgeglichenheit, seine Identität erlangt hat, störe man ihn nicht erneut.

45 Der Yogi muß das Glück, das aus samadhi entspringt, nicht schmecken, probieren, auskosten; er sollte sich, durch die Übung des Unterscheidens, mittels unterscheidendem Denken, per kritischer Urteilskraft davon zurückziehen, davon ablösen. Falls sein Geist, nachdem Er Festigkeit erlangt hat, abermals äußere Objekte sucht, sollte Er dessen Einseins mit Atman ohne großartige Anstrengung erlangen.

46 Wenn der Geist nicht in Inaktivität, Faulheit versinkt und auch nicht durch Wünsche  in Verwirrung, Zerstreutheit, Besorgtheit gerät, wenn Er sozusagen unerschütterlich bleibt und auch nicht irgendwelche Erscheinungen, Gespenster hervorbringt, wird er wahrhaft Brahman.

47 Die allerhöchste Glückseligkeit weilt,liegt im SELBST. Sie ist Friede; sie ist Befreiung,Befreitheit; sie ist geburtslos/ungeboren und kann mit Worten nicht beschrieben werden. Sie wird, aufgrund dessen daß das sie eins ist mit dem geburtslosen SELBST, das allwissende Brahman genannt, das wahre Ziel des Wissens.

48 Kein Jiva erlangt jemals Existenz. Es gibt keine Ursache, welche ihn hervorbingen könnte. Die höchste, erhabendste, entscheidende Wahrheit ist, daß niemals irgendetwas geboren wurde.


Kapitel IV  von Gaudapa's Karika - Alatasanti Prakarana                                         (Das Kapitel über das Zur-Ruhebringen des Unruheverursachenden)


1 Ich anerkenne die Besten unter den Menschen, welche mittels Wissen - welches wie Akasa ist und nicht-verschieden ist vom Ziel des Wissens -  die Natur der Jivas (Dharmas), die ebenfalls wie Akasa sind,  erkannt haben.

2 Ich anerkenne den Yoga, der als asparsa bekannt ist - in den Schriften lehrreich dargestellt wird  - ,welcher für das Glück und Wohlergehen aller Lebewesen eintritt und frei ist von Kampf, Wettstreit und Widersprüchen.

3 Einige Gesprächsgegner vertreten die These wonach nur eine existente Wesenheit erneut existierend werden könne, wohingegen andere der TeilnehmerInnen an der Debatte, die stolz auf ihren Intellekt sind,  postulieren, daß nur eine nicht-existierende Wesenheit Existenz erlangen könne. Auf solche Weise,dementsprechend streiten sie miteinander.

4 Eine  existierende Wesenheit kann nicht erneut existent werden (Geburt); auch kann eine nicht-existente Wesenheit Existenz erlangen.  Indem sie so untereinander debatieren kommen sie zur nicht-dualistischen Sichtweise von Ajati (Nicht-Schöpfung).

5 Wir heißen Ajati (Nicht-Schöpfung), das so von ihnen als Ergebnis gefunden wurde, gut. Wir liegen nicht in Streit mit ihnen. Laßt uns nun unser Wissen - welches frei von allem Debatieren, diskutieren, jenseits aller Streitgespräche ist - über die elementare, entscheidende Realität hören.

6-8 Die Debatierenden behaupten, versichern, daß die ungeborene Wesenheit (Atman) geboren werde. Wie kann man erwarten, annehmen, daß eine geburtlose und unsterbliche Wesenheit sterblich geworden wäre? Das Unsterbliche kann nunmal nicht sterblich werden; ebensowenig kann das Sterbliche unsterblich werden. Schließlich ist es grundsätzlich unmöglich, daß ein Ding seine eigene Natur verändern könnte. Wie kann jemand, der glaubt, daß eine Wesenheit, die von Natur aus unsterblich ist, sterblich wird, den Standpunkt,die Ansicht aufrechterhalten, daß das Unsterbliche, nachdem es sich gewandelt gehabt hätte und Veränderlichkeit unterlegen gewesen wäre, seine unveränderliche, unwandelbare Natur beibehalten habe?

9 Auf der Basis von Prakriti, oder auch - anders ausgedrückt - der Natur eines Dinges, versteht man, wenn es diese erst mal angenommen hat, das was der wesentliche, entscheidende Bestandteil des Dings ist, sein charakterisches Merkmal,seine - seit der Entstehung - unveräußerliche, nicht übertragbare Natur/Eigenheit, das was nicht dazu gehört, aber auch das was niemals aufhören wird es selber zu sein/von seiner Entstehung an sein wird und ist.

10 All die Jivas sind, aufgrund ihrer ureigenen Natur, frei von Greisenhaftigkeit und Tod. Aber sie sehen es so, daß sie sowohl Senilität, Alterschwäche als auch Tod unterworfen wären und, daß sie, aufgrund der blosen Macht der Gedankenwelt, so erscheinen als würden sie von ihrer wahren, ureigensten Natur abweichen.

11 Die Streitgesprächeteilnehmenden, welche den Standpunkt vertreten, daß die Ursache selbst die Wirkung sei, müssen auch verteidigen, daß die Ursache als die Wirkung entstehe, die Ursache zur Wirkung werde. Wenn es jedoch entstand, geboren wurde, einen Anfang hatte wie kann man es dann als geburtslos, ohne Anfang bezeichnen? Wenn es  Veränderungen unterworfen ist, wie kann es dann als ewig bezeichnet werden?

12 Falls es, wie man sagt, so wäre, daß die Auswirkung ununterschieden von der Ursache wäre, dann müßte auch die Auswirkung entstehungslos, ungeboren, anfangslos sein. Wie könnte, darüberhinaus, die Ursache ewig sein, wenn sie ununterschieden war/wäre von der Auswirkung, Wirkung, welche entstand, geboren wurde, folgte?

13 Es gibt keine Erklärung zur Untermauerung der Betrachtungsweise, wonach die Wirkung einer anfangslosen, geburtlosen Ursache entstamme. Nochmals, wenn man annimmt, daß die Wirkung, die Folge einer Ursache oder auch einer Geburt sei, die ihrerseits eine Ursache bzw eine Geburt habe, so führte das zu einem unendlichen, nicht endenden weiter Zurückgehenkönnen.

14 Wie können jene, die behaupten, daß die Wirkung  die Folge/die Ursache der Ursache sei und auch behaupten, daß die Ursache die Ursache der Wirkung sei, die Anfangslosigkeit von sowohl Ursache als auch Wirkung aufrechterhalten?

15 Jene, die sagen, daß die Wirkung die Ursache der Ursache und die Ursache die Ursache der Wirkung sei vertreten in der Tat den Standpunkt, wonach Schöpfung stattfände gemäß "Die Geburt des Vaters rührt vom Sohn her", "der Vater stamme vom Sohn ab".

16 Wenn Kausalität behauptet wird, dann muß auch eine Aussage zur Reihenfolge, in welcher Ursache und Wirkung aufeinander folgen, gemacht werden. Falls gesagt wird, daß sie gleichzeitig stattfänden, dann können sie - vergleichbar den zwei Hörnern eines  Tieres mit 2 Hörnern - nicht wechselseitig als Ursache und Wirkung in Beziehung stehen. (Anmerkung des Übersetzers: Nunja, "Gleichzeitigkeit" ist so eine Sache und dazu findet man "moderne" Vorstellunge bei Albert Einstein; befindet man sich in einer raum-zeitlichen Vorstellung in der es keine "größer-kleiner-Beziehung mehr geben kann, etwa in sowas wie dem Körper - mathematischer Begriff "Körper"! - der komplexen Zahlen, hat/hätte man - verständlicherweise -  Probleme mit "vorher" und "nachher".Wieso sollte "Zeit" auf eine lineare Vorstellung begrenzt sein und nicht auch seine eigene Ebenheit oder auch gar Räumlichkeit besitzen? Siehe auch Kalikarpurada-Stotra. Aber selbstverständlich ist es ok, wenn Herr Gaudapada, Überlegungen gemäß "was wäre wenn" anstellt bzw angenommen der Standpunkt A wäre richtig und jenen Standpunkt verwirft, wenn er einen Widerspruch aus der Annahme, daß der Standpunkt A richtig wäre, herleiten konnte. Das gilt nunmal im Bereich der "normalen" "Entweder ja oder aber nein"-Logik und jene Argumentation wird im Bereich der Mathematik an vielen Stellen auch benutzt.)

17 Die Ursache, die man darlegt, kann nicht zur Ursache gemacht, erklärt, ernannt werden, wenn sie von der Wirkung herrühre. Wie kann die Ursache, die ihrerseits nicht begründet ist, unerklärt blieb, Quelle/ Geburtsstätte der Wirkung sein?

18 Wenn denn die Ursache von der Wirkung hervorgerufen werden täte und andererseits die Wirkung wiederum der Ursache entspränge, so frägt man sich doch, welcher von den Beiden denn zuerst gewesen wäre und auf welchen der Beiden das Entspringen, die Geburt des Anderen beruhe.

19 Die Unfähigkeit, auf die oben aufgeworfene Frage eine Antwort geben zu können, die Unwissenheit inbezug auf diese Angelegenheit und die Unmöglichkeit die Reihenfolge der Abfolge festlegen zu können, wenn man denn eine kausale Beziehungskette zuläßt/annimmt oder auch sich zu ihr bekennt, führt Weise klarerweise zur Doktrin von Ajati - oder auch Nicht-Schöpfung (... Samsara...) - und läßt sie das unter allen Umständen auch aufrechterhalten, beibehalten. (Anmerkung des Übersetzters: Eine grundsätzliche Unmöglichkeit eine Reihenfolge oder auch Abfolge angeben zu können, findet man in vielen Bereichen der Mathematik; bereits in der einfachen analythischen Geometrie - die mit der euklidischen Geometrie identisch ist -, die auf René Descartes - zurückgeht hat man das problem, daß man zwischne Vektoren keine größer-kleiner-Beziehung formulieren kann. Welcher Vektor  sollte denn größer bzw kleiner sein, wenn man zB (0,0,1) und (1,0,0) - als nunmal 2 korrekt formulierte und insofern existente Vektoren - miteinander zu vergleichen hätte?)

20 Die Veranschaulichung per Same und Sprößling ist etwas, was noch des Beweises bedarf. Die Veranschaulichung, Darstellung, dh der mittlere Ausdruck, der seinerseits noch unbewiesen ist, kann nicht dafür benutzt werden, um die Bewiesenheit einer Behauptung, eines Theorems zu begründen.

21 Die Unwissenheit bezüglich Vorrangigkeit und Abfolge von Ursache und Wirkung beweist klar das Nichtsein von Schöpfung (Ajati). Falls der Jiva (Dharma) wirklich geboren worden wäre, wieso kann man dann seine vorherige Ursache nicht klarmachen?

22 Nichts, wasauchimmer, wird - weder aus sich selber heraus noch von einer anderen Wesenheit - geboren. Nichts wird jemals geschaffen, weder Seiendes noch Nicht-Seiendes noch sowohl Seines als auch Nicht-Seiendes.

23 Die Ursache kann nicht von einer anfangslosen Wirkung her kommen; auch kann die Wirkung nicht vom einer anfanglosen Ursache herkommen. Das was ohne Anfang ist, ist notwendigerweise ungeboren/frei von Geburt.

24 Subjektives Wissen muß ein Objekt als dessen Ursache haben; ansonsten wird Vielfalt nicht-existent. Außerdem gilt, daß aus der Erfahrung von Schmerz, die Existenz äußerer Objekte, die von den dualistischen Schriften anerkannt wird, zugegeben werden muß.

25 Die Dualisten bestehen - aus der Kraft der Vernunft heraus -  darauf, daß es eine Ursache für subjektives Wissen geben müsse. Aber vom Standpunkt der wahren Natur der Dinge aus kommen wir zur Aussage, wonach die sogenannte Ursache schließlich doch keine Ursache ist.

26 Der Geist steht nicht in Beziehung zu äußeren Objekten oder auch zu den Ideen, geistigen Gebilden, die als solche Objekte erscheinen. Dies liegt daran, daß Objekte nicht-existent sind und daß die Ideen/geistigen Gebilde, die als äußere Objekte erscheinen, nichts anderes als geistige Aktivitäten, nicht-verschieden von Geist sind.

27 Der Geist tritt während keiner der drei Zeitperioden in die Kausalitäts-Beziehung ein. Wie kann er jemals einer Täuschung erliegen wo es für so eine Täuschung keine Ursache gibt?

28 Deshalb sind weder der Geist noch die Objekte, die vom Geist wahrgenommen werden jemals entstanden, geboren worden. Weil Brahman niemals was anderes ist als ungeboren, deshalb ist es Brahman auch nicht möglich etwas anderes zu sein als was es nunmal ist.

29 Die Ursache, nämlich Brahman, aufgrund derer der geburtslose Geist behauptet wird - und der gemäß der DualistInnen/~zwis davon geboren worden sei - ist selber ungeboren.

30 Wenn denn , was DualistInnen/~zwis bestreiten, die Welt ohne Anfang wäre, dann könnte sie nicht nicht-ewig sein. Moksha (Befreitheit) kann nicht ewig sein und zugleich einen Anfang haben. 

31-32 Falls eine Sache zum Anfang und am Ende nicht-existent  ist, ist es notwendigerweise auch in der Gegenwart nicht-existent. Die Objekte die wir sehen, sind wirklich wie Trugbilder, Illusionen, Fata-Morganas; trotzdem werden sie als wirklich betrachtet. Der Nützlichkeit der Objekte der Erfahrung im Wachzustand wird in den Träumen widersprochen; daher sind sie sicherlich unwirklich. Beide Erfahrungen haben einen Anfang und ein Ende.

33 Alle Wesenheiten, die in Träumen gesehen werden sind unwirklich, weil sie innerhalb des Körpers wahrgenommen werden. Wie ist es möglich, daß Dinge, Phänomene, die als existent wahrgenommen werden,  in Brahman - welches unteilbar und gleichartig ist - wirklich existent sind?

34 Es ist nicht vernünftig, den Standpunkt einzunehmen, daß ein träumendes Wesen  verrückt werden täte, aufgrund der Objekte, die von Ihm/ihr/zwi in den Träumen wahrgenommen werden, zu sehen wären; dies liegt an dem zeitlichen Zwiespalt, der zeitlichen Diskrepanz, die mit solch einer Reise verbunden ist. Außerdem findet er/sie/zwi sich, nach dem Aufwachen, nicht an den Plätzen wieder,  die er/sie/zwi in den Träumen sah.

35 Der/die/zwi Träumende erkennt, nach dem Aufwachen, die Illusionärheit der zB Konversationen, die er/sie/zwi mit FreundInnen, während des Träumens führte. Außerdem besitzt man/er/sie/zwi im Wachzustand nichts von alldem, das Er/was man während des Träumens erwarb.

36 Der Traum-Körper ist nicht-stofflich, weil der andere, dh der physikalische Körper - der davon verschieden ist - wahrgenommen wird. Analog zum Traumkörper sind alle Dinge, die vom Geist wahrgenommen werden, substanzlos/nicht-stofflich.

37 Wie wir inzwischen feststellen konnten ist die Erfahrung von Objekten in Träumen ähnlich der Erfahrung von Objekten im Wachzustand, wobei der Wachzustand als Ursache für die Traumerfahrung angesehen wird. Es liegt nur an jenen selber - welche Erfahrungen aus dem Wachzustand als die Ursache für die Erfahrungen des Traumzustands gelten lassen - , daß Erfahrungen im Wachzustand für wirklich gehalten werden können.

38 Von allen Wesenheiten wird gesagt, daß sie ungeboren seien, nachdem wir inzwischen zum Ergebnis kamnen, daß Geburt nicht als Tatsache eingeordnet werden kann. Es ist für das Unwirkliche/Nicht-Seiende vollkommen unmöglich vom Wirklichen/Seienden geboren zu werden, herzukommen.

39 Jemand der mit den Eindrücken nicht realer Objekte im Rahmen des Wachzustands angefüllt/ "überhäuft" wurde, sieht jene füllsamen Dinge auch in den Träumen. Aber im Wachzustand werden von jemand nicht die unwirklichen Objekte gesehen, die in Träumen gesehen wurden.

40 Das Nicht-Wirkliche, Nicht-Seiende kann nicht etwas anderes Nicht-Wirkliches, Nicht-Seiendes als seine Ursache haben; ebensowenig kann das Wirkliche/Seiende als seine Ursache das Nicht-Wirkliche/Nicht-Seiende haben. Wie völlig unmöglich ist es erst, daß das Wirkliche/Seiende die Ursache für das Nicht-Wirkliche/Nicht-Seiende sein könnte.

41 So wie eine Person, aufgrund von falschem Wissen,  im Wachzustand Objekte, deren Natur unerforschlich ist, handzuhaben scheint als wären sie wirklich, so nimmt so jemand auch im Traumzustand, aufgrund falschen Wissens, Objekte wahr, deren Existentsein nur im Traumzustand gegeben ist.

42 Weise Leute lehren Kausalität ausschließlich um deret willen, die in Angst vor Nicht-Schöpfung/Nicht-Erschaffenheit, - in Angst vor Schöpfung ist nur  "Samsara", in Angst/Sorge vor Schöpfung ist "nur" das Werk von Maya  - auf der Realität äußerer Objekte bestehen, weil sie solche Objekte wahrnehmen/wahrnähmen und außerdem weil sie sich an verschiedenerlei sozialer und religiöser Pflichten klammern.

43 Jene, welche Ajati (Nicht-Erschaffenheit, Nicht-Schöpfung) - weil sie Angst haben vor absoluter Nicht-Schöpfung/Nicht-Erschaffenheit und aufgrund ihrer Wahrnehmung äußerer Objekte - leugnen, werden nicht bewegt von dem Bösen, Schlimmen, das aus dem Glauben an die Schöpfung folgt. Dieses Böse, Schlimme, falls es irgendsowas gibt/geben sollte, ist nicht auschlaggebend, ohne Bedeutung.

44 So wie ein Elephant, der durch Zauberkunst (von einem/einer/einzwi ZauberkünstlerIn), hervorgezaubert/erfunden wird, für wahr gehalten wird, weil er als existent wahrgenommen wird und weil er dem Verhalten wirklicher Elephanten entspricht, so werden auch externe Objekte für wahr gehalten, weil sie als existent wahrgenommen werden und weil man darauf reagieren kann.

45 Es ist ausschließlich Bewußtsein, Vijnana, das erscheint als sei es geboren/geschaffen, als bewege es sich oder auch als würde es zu  Materie bzw als nähme es materielle Formen an. Aber dieses Bewußtsein ist wirklich stets ungeboren/ohne Anfang und Ende/nicht Zeitlichkeit unterworfen, unveränderlich und frei von den Charakteristikas von Materiellheit; es ist ganz und gar, durch und durch, stets und für immer Friede und nicht-dual.

46 Insofern ist Geist niemals  abhängig von Geborenwordensein, von Geburt. Alle Wesen sind ebenfalls frei, unabhängig von Geburt, Gebordenwordensein. Jene, die dies wissen, verfallen nicht falschem Wissen, falschen Anschauungen.

47 So wie eine Linie, die von einem brennenden Holzscheit, das bewegt wird, (....So wie die Aufruhrlinie von umherziehenden UnruhestifterInnen...)  gerade, gekrümmt odgl zu sein scheint, so erscheint Bewußtsein, wenn es in "Bewegung"  kam, wenn es in Regung geriet, als wahrnehmende Person, das Wahrgenommene und dererlei.

48 So wie das brennende Holzscheit, wenn es nicht bewegt wird, nicht in Bewegung ist, frei von allen Scheinbarkeiten ist und unverändert bleibt, so ist es auch mit Bewußtsein, das - wenn es nicht in Regung ist - frei von allen Erscheinungsweisen ist und nicht Veränderlichkeit unterworfen bleibt, das frei von allen Erscheinungen unbeweglich, unveränderlich, stets dasselbe ist.

49 Wenn das Holzscheit bewegt wird, werden die Erscheinungen, Erscheinungsweisen, die davon herrühren, als von nichts anderem als dem brennenden Holzscheit kommend, als von/aus nichts anderem kommend wahrgenommen. Wenn es ruht, ist es nicht so, daß jene  Erscheinungen das brennende Feuerscheit irgendwie verlassen haben und wo anders hingegangen wären und sie ziehen/treten auch nicht in das brennende Feuerscheit ein.

50 Die Erscheinungen entspringen nicht dem brennenden Feuerscheit, weil deren Natur nicht von der Art einer Substanz ist. Das überträgt sich entsprechend auf Bewußtsein  und zwar wegen der Ähnlichkeit der Erscheinungsweisen.

51 - 52  Wenn Bewußtsein mit der Idee von Aktivität in Verbindung gebracht wird, so wie das in den Wach- und Traumzuständen der Fall ist, so ist es so, daß die Erscheinungen die aufzukommen, zu resultieren scheinen von nichts anderem her rühren. Wenn Bewußtsein inaktiv, nicht-aktiv ist, so wie im Tiefschlaf, dann verlassen die Erscheinungen weder das nicht-aktive Bewußtsein und gehen woanders hin, noch verschmelzen sie damit. Die Erscheinungen entspringen nicht Bewußtsein, sie entstehen nicht daraus, da deren Natur nicht jene einer Substanz ist. Sie sind unbegreifbar, unverständlich, da sie nicht der Beziehung von Ursache und Wirkung unterliegen

54 So werden also äußere Erscheinungen (Objekte) weder vom Geist verursacht noch wird der Geist davon verursacht. Von daher, auch ab dem Erlangthaben dieser Einsicht halten nachdenkliche, aufmerksame  Leute am Prinzip der absoluten Nicht-Erschaffenheit, Nicht-Schöpfung fest.

55 Solange jemand sich an den Glauben an Kausalität klammert, wird so jemand Ursachen und davon  hervorgerufene Folgen entdecken. Aber wenn diese Vorliebe für, dieses Verhaftetsein in Kausalität sich abnutzt, indem Maße wie sie allmählich vergeht, wird Ursache und Wirkung nicht-existent.

56 Solange jemand sich an den Glauben an Kausalität klammert, wird sich Samasara weiterhin vor Ihm ausdehnen, entwickeln, ausbreiten. Aber wenn diese Vorliebe für, dieses Verhaftetsein in Kausalität allmählich vergeht, indem Maße wie sie sich abnutzt, wird Samsara zu etwas (aus) Nicht-Existentem.

57 Das gesamte Universum ist erschaffen durch falsches Wissen; deshalb ist nichts in ihm ewig, von Dauer. Alles, einsseiend mit der grundlegenden, letztendlichen sowie uranfänglichen Realität ist wiederum ungeboren, unerschaffen; insofern gibt es sowas wie Zerstörung, Auflösung nicht.

58 Den Jivas wird Geburt zugeschrieben, zugestanden; aber so eine Geburt ist vom Standpunkt der Realität aus nicht möglich. Deren Geburt ist wie das Entstehen, die Erschaffung eines illusionären, nur aus Täuschung heraus existierenden Objekts. Jene Illusion, Täuschung samt dem einer Täuschung-Erlegensein hat keine eigene Existenz aus sich heraus, ist insofern nicht existent.

59 Ein illusionärer Sproß entsteht aus einem illusionärem Samen. Dieser illusionäre Sproß besteht weder für immer noch ist er zerstörbar. Das ist auch anwendbar auf die Jivas, es gilt analog auch für Jivas.

60 Die Begriffsbildungen wie "von Dauer", "unbeständig" können nicht auf die nicht-entstandenen, ungeborenen Jivas angewendet werden. Was mit Worten nicht beschrieben werden kann, kann nicht nach ewig, "von Dauer", unbeständig, nicht von Dauer unterschieden, eingeordnet werden.

61-62 So wie in Träumen der Geist mittels Maya tätig ist, die Tätigkeiten des Geistes vollständig in und durch Maya stattfindet und die Erscheinung von Dualität sich einstellt, so ist der Geist auch im Wachzustand aufgrund von Maya tätig und die Erscheinung von Dualität stellt sich ein. Zweifelsohne ist es so, daß der Geist, der in Wirklichkeit nicht-dual ist, in Träumen dual zu sein erscheint.  Analog gilt zweifelsohne, daß das was nicht-dual ist, dh Atman, im Wachzustand erscheint, als wäre es dual.

63 Der/die/zwi Träumende, der/die/zwi in seinen/ihren/aero Träumen in alle 10 Richtungen unherwandert, sieht die gesamte Vielfalt an Jivas, die aus Eiern, aus Feuchtigkeit udgl geboren werden, zur Welt kommen.

64 Diese Wesenheiten, welche Objekte des Geistes des/der/ero Träumenden sind, existieren nicht losgelöst, unabhängig, getrennt von dessen/deren/dero Geist.  Analog ist der Geist des/der/aero Träumenden nichts anders als ein Wahrnehmungsobjekt des/der/aero Träumendem/~n/~o.

65-66 Ein Mensch im Wachzustand, /der/die/aero in seinem/ihrem/aero Wachzustand in alle 10 Richtungen umherwandert, sieht die gesamte Vielfalt an Jivas, die aus Eiern, aus Feuchtigkeit udgl geboren werden, zur Welt kommen. Sie sind die Objekte des Geistes des Menschen im Wachzustand und existieren nicht losgelöst, unabhängig, getrennt davon. Analog ist der Geist eines Menschen im Wachzustand nichts anders als dessen Wahrnehmungsobjekt.

67 Sowohl der Geist als auch die Jivas sind jeweils Objekte der Wahrnehmung des jeweils Anderen, sind Objekte der wechselseitigen Wahrnehmung. Kann der Eine ohne dem Anderen existieren? Die Antwort weiser Menschen liegt in der Verneinung. Es gibt keine Evidenz, keine offenbare Wahrheit der Existenz des Einen ohne dem Anderen; sie werden nur wechselseitig durch den jeweils Anderen wahrgenommen.

68-70 So wie der Traum-Jiva erscheint und verschwindet, so erscheinen und veschwinden auch diese Jivas, die im Wachzustand wahrgenommen werden. So wie der Jiva, der von einem Magier hervorgezaubert wird, "existent" wird und verschwindet, so erscheinen und verschwinden die Jivas, die im Wachzustand wahrgenommen werden, wieder. So wie ein künstlicher Jiva "existent" wird und wieder verschwindet, so erscheinen und verschwinden auch die Jivas, die im Wachzustand wahrgenommen werden, wieder.

71 Kein Jiva wird jemals existent.  Es gibt keine Ursache die ihn hervorbringen, zur Folge haben könnte. Die höchste, letztendliche Wahrheit ist, daß nichts jemals geboren wird.

72 Die Welt der Dualität, die als existent wahrgenommen und durch eine Subjekt-Objekt-Beziehung charakterisiert, dargestellt wird, ist wahrlich eine Bewegtheit des Geistes. Nochmals, der Geist hat, vom Standpunkt der Wirklichkeit aus betrachtet, keinen Kontakt mit irgendeinem Objekt. Daher wird einem versichert, daß er ewig und ungebunden, frei ist.

73 Das was aufgrund der Macht, Stärke falschen Wissens, auf der Basis von Einbildung, Täuschung, Getäuschtheit "existiert", existiert in Wirklichkeit nicht. Nochmals, das, dem nachgesagt wird, daß es existiere, weil es mittels der Stärke, Angesehenheit anderer Lehrinstitutionen, Gedankenkonstrukte, Lehrmeinungen gepflegt, propagiert, zum Modernen erhoben oder auch vorgeschoben wird, existiert in Wirklichkeit nicht.

74 Atman wird, vom Standpunkt falschen Wissens aus, das auf Einbildung, Täuschung, Getäuschtheit beruht , geburtslos (aja) genannt; In Wirklichkeit ist Atman nicht einmal geburtslos, ungeboren, anfangslos. Der ungeborene Atman wird, gemäß der Sichtweise falschen Wissens, das von anderen Lehrinstitutionen, Lehren gepflegt und gefördert wird, als geboren, entstanden bezeichnet.

75 Leute klammern sich fest an die Idee der Unwirklichkeit, dh Dualität. Aber so eine Dualität gibt es nicht. Jemand, der die Abwesenheit von Dualität verwirklicht hat, wird nicht wieder geboren, nicht wiedergeboren, ensteht nicht mehr, hat keinen Anfang mehr, weil dann kein Anlaß, keine Ursache für seine Geburt  bleibt.

76 Wenn der Geist keine übergeordnete, untergeordnete oder auch nebengeordnete           Ursache findet, wird er frei von Geburt. Wie kann es eine Wirkung ohne Ursache geben?

77 Die Geburtslosigkeit, Anfangslosigkeit des Geistes, welche frei ist von Manifestation und kausler Wechselbeziehung, ist absolut und dauerhaft, beständig, unerschütterlich. Dualität - dh der wahrnehmende Geist und dessen Objekte - ist nämlich lediglich eine Objektivierung, Vergenständlichung des Geistes.

78 Das Verwirklichen der Abwesenheit, des Nichtseins von Kausalität ist grundlegende, elementare Wahrheit und keine weitere Begründung für Geburt findend, erreicht man jene Verfassung, jene Seinsweise welche frei ist von Sorgen, Verlangen und Angst.

79 Aufgrund von Verknüpftheit mit bzw Gebundenheit an unwirkliche Objekte befaßt sich der Geist fortgesetzt mit solchen Objekten, verfolgt der Geist solche Objekte. Aber er kehrt zu seinem reinen bzw in seinen reinen Zustand zurück, sobald er Nicht-Verknüpftheit, Ungebundenheit, Nicht-Verhaftetsein, Nicht-Vorliebe - damit befaßt seiend deren Unwirklichkeit zu realisieren - erlangt.

80 Der Geist, der von aller Verknüpftheit, Gebundenheit, allem Verhaftetsein bzgl. sämtlicher äußerer Objekte befreit ist und von neuerlichen Objekten nicht zerstreut, gestört, abgelenkt wird, erlangt die Seinsweise der Unwandelbarkeit. Weise erkennen so einen Geist als eins mit Brahman, als Brahman seiend. Er ist nicht verfeinert, er ist geburtslos und nicht-dual.

81 Die geburtslose, traumlose und schlaflose Realität zeigt sich selber durch sich selber; dieses Dharma (Atman) ist nämlich, aufgrund seiner eigenen, bloßen Natur selbstleuchtend.

82 Der/die/zwi/das Lord (Atman) wird duch Verknüpfung, Verbindung mit bzw Verhaftung an bzw Sympathie, Unterstützung für die einzelnen Objekte leicht verborgen und es erfordert nicht selbstverständliche, großartige Bemühungen, Befleissigungen - dh da sind große, ver-flixte Schwiergkeiten (Anm: ua Täuschungen, Irrtümer, falsche Vorstellungen, Unmögliches für Möglich halten), die dem entgegenstehen -, ihn zum Vorschein zu bringen.

83 Die Unwissenden mit ihrem kindischen Geist verdecken, verschleiern in Wirklichkeit Atman indem sie bzgl. Atman Eigenschaften wie "Existenz", "Nicht-Existenz", sowohl "Existenz als auch Nicht-Existenz"  und "totale Nicht-Existenz"  behaupten und diese Charakterisierungen aus Vorstellungen von Veränderung, Unbeweglichkeit, einer Kombination aus Veränderung und Unbeweglichkeit, oder auch absoluter Negation herleiten und diese in Zusammenhang bringen mit Atman.

84 Dies sind die vier Theorien betreffs Atman, die, wenn man jenen verhaftet ist/sich an sie bindet, Atman der eigenen Sicht für immer verborgen sein lassen. Wer den/die/zwi/das Lord als stets von jenen unberührt bleibend weiß, weiß tatsächlich alles.

85 Was bleibt für jemand noch zu wünschen übrig, der den Zustand eines Brahmin - einen Zustand völlig umfassenden Wissens und Nicht-Dualität, der ohne Anfang, Mitte und Ende ist - erlangt hat?

86 Die Bescheidenheit (vinaya) der Brahmins ist natürlich. Deren Ruhe, Gelassenheit (sama) ist ebenfalls natürlich. Desweiteren stellt sich die Kontrolliertheit, Beherrschtheit der Sinne (dama) auf natürliche Weise bei ihnen ein. Jemand, der Brahman verwirklicht hat, erlangt Frieden.

87 Vedanta erkennt klar den gewöhnlichen Wachzustand in welchem Dualität, bestehend aus Objekten und der Idee damit in Kontakt zu gelangen, eingeräumt wird. Es erkennt auch klar einen noch gewöhnlicheren Zustand, den Traumzustand, in welchem die Dualität - bestehend aus Objekten und der Idee, damit in Kontakt zu gelangen - erfahren wird, obwohl dererlei Objekte nicht existieren.

88 Weise Personen erkennen einen weiteren Zustand in welchem weder Objekte noch Ideen bezüglich derselben existieren. Dieser Zustand ist jenseits aller empirischer Erfahrungen. Sie beschreiben die drei wie folgt: Wissen, die Objekte des Wissens - dh die drei Zustände - und das absolut Wissbare, dh die elementare, grundlegende Realität.

89 Wissen und das 3-fach Wißende - eines nach dem Anderen -  verstanden habend, gelangt der Wissende mit Unterstüzung durch erhabenen, kritischen Intellekt selbst schon in diesem Leben und überall (Anm.: bzgl überall) den Zustand umfassenden Wissens.

90  Man sollte schon von Anfang an mit vier Dingen vertraut sein; dies sind die Folgenden: Die Dinge, die zu vermeiden sind; das Ziel, das es zu erreichen gilt; die Diszipliertheiten, die zu kultivieren sind, die man sich zuzulegen hat und des Weiteren die Vorlieben, die man aufzugeben  hat, die Neigungen deren Anziehungskraft man zu überwinden hat,  gewisse Absichten, die man aufzugeben hat, Tendenzen, die man wirkungslos zu machen hat, denen man den Nährboden zu entziehen hat, Hinwendungen, die man zurückzuweisen hat.

91 Alle Atmans (Dharmas) muß man durch ihre eigentliche, wahre Natur als anfangslos und unverhaftet, unverknüpft wie Akasha wissen . Da gibt es nicht  - auch nicht auf die geringste Art und Weise und ebensowenig  irgendwann-wann-auch-immer  - den geringsten Spielraum.

92 Alle Jivas sind, aufgrund ihrer eigentlichen, wahren Natur,  von Anfang an erleuchtet, aufgeklärt. Es kann niemals irgendeinen Zweifel an ihrer Natur geben. Nur jemand,  der  - aufgrund dieses Wissens, der diesen Wissen erlangt hat - ruht ohne nach weiterem Wissen zu verlangen, zu suchen, ist in der Lage Unsterblichkeit zu bekommen, zu gewinnen, zu erreichen.(Anm: Da gibt es in der Bhagavad Gita eine  Stelle - so ähnlich wie -: "Wer diesen Zustand erlangt hat und nur für diesen gilt Ruhe ist der Weg"; auch im Yogavasishta kommt im Zusammenhang mit König Janaka eine ähnliche Lehre, Erwähnung vor: "Jene, die das Gemüt durch das Selbst zur Ruhe gebracht haben, finden das Glück im Verweilen")

93 Die Jivas sind, unmittelbar von Anfang an und aufgrund ihrer wahren, eigentlichen Natur, nichts als Friede, ungeboren und völlig frei. Sie sind charakterisiert von Gleichheit und Nicht-Zerteiltheit. Der ungeborene Atman ist stets gefestigt in, ruht in Gleichheit und Reinheit.

94 Jene, die stets im Bereich von Getrennheit, Zergliedertheit unterwegs sind,  können die Reinheit von Atman - Atman so wie und was Atman nunmal ist - nicht erreichen, sich dessen nicht bewußt werden, nicht begreifen. Ihre Geister sind dem Zerteilen, Unterschied machen und Auseinanderentwicklen zugeneigt und sie machen die Zergliedertheit des Atmans geltend. Deshalb werden sie als eng-stirnig und kleingeistig bezeichnet.

95 Nur jene dieser Welt werden höchste Weisheit gewinnen, die fest stehen in ihrem Überzeugtsein, ihrer inneren Gewißheit  von Gleichheit und Geburtslosigkeit (Anm.: sowie Fruchtlosigkeit) des Atman. Gewöhnliche Menschen begreifen deren Weg sowie Art und Weise nicht.

96 Wissentheit, welche die eigentliche Essenz der ungeborenen Jivas ist, wird selbst als ungeboren und  unverknüpft, beziehungslos bezeichnet. Dieses Wissen wird als unverknüpft, unverhaftet, nicht angefügt dargestellt, nachdem es mit keinem anderen Objekt verbunden oder auch verwandt ist.

97 Jenen unwissenden Menschen geht dessen ewiger unverknüpfter, unabhängiger Charakter verloren, die glauben, daß Atman von seiner eigentlichen Natur auch nur im Mindesten abweichen, sich abtrennen, abirren könnte. In jenem Falle ist die Zerstörung des Schleiers, der Maske kein Thema.

98 Alle Jivas sind stets frei von Gebundenheit und aufgrund ihrer eigene Natur rein. Sie sind schon vom Anfang an erleuchtet, aufgeklärt. Dennoch sagen die Weisen über die Jivas, daß sie fähig sind/seien die entscheidende, elementare Wahrheit zu wissen, zu kennen.

99 Das Wissen der weisen Wesen, welches völlig licht ist, ist niemals an irgendein Objekt gebunden. Sowohl  alle Jivas als auch alles Wissen sind stets nicht an Objekte gebunden. Dies ist nicht der Blickwinkel Buddhas.

100 Wenn wir das  - allerdings nicht unaufwendig, nicht gerade mir-nichts-dir-nichts  aber gründlich-umfassende, geburtslose, immer gleich bleibende, völlig lichte und von Vielheit freie  -  zu erlangende Wissen der grundlegenden, elementaren Wirklichkeit erworben, wahrheitsgemäß begriffen haben, heißen wir es so gut wir können willkomen, ziehen wir vor Ihm so gut wir können unseren Hut.

Aum. Friede! Friede! Friede!



Abschließende Grußworte vom Shankaracharya [in der Mandukya Upanishade]

Ich grüße Brahman, ich heiße Brahman willkommen, mir ist Brahman willkommen,    Brahman, das die Angst derer überwindet, auflöst, die bei Ihm Zuflucht suchen, bei         Brahman - das, aufgrund seiner magischen, täuschenden Kraft -  obwohl ungeboren seiend erscheint als wäre es mit Geburt verknüpft; Brahman, welches, obwohl unbeweglich erscheint als unterläge es Veränderlichkeit, sich zu bewegen scheint; und welches, obgleich nicht-dual, scheinbar viele Formen angenommen hat für jene, deren Sichtweise und Anschauung getäuscht wird durch die Wahrnehmung einer Vielzahl an Objekten und Eigenschaften.

Ich grüße Brahman, ich heiße Brahman willkommen, mir ist Brahman willkommen.      Ich drücke zu Füßen des Lehreres meines Lehrers  meine Ehrerbietung, Bewunderung und Verehrung für den Bewundernswertesten unter den Bewundernswerten aus, der   - aus reinem Mitleid für die Wesen heraus in den tiefen Ozean dieser Welt tauchte, in diese Welt, die von den schrecklichen, sozusagen, Haien unaufhörlicher Geburten und Todesfälle heimgesucht wird und der - , zum Nutzen, Vorteil für alle Wesen, diesen Nektar rettete, diesen Nektar, an den sogar von den Unsterblichen nur schwer heranzukommen ist, den er von den verborgensten, geheimsten Tiefen des Ozeans des Vedas aus rettete, sicherte, in dem er sie mit seiner Meßlatte des erleuchteten Weisheitszustandes durcharbeitete.

Ich drücke meine, aus meinem ganzen Wesen kommende, Bewunderung für diese der Tugendhaftigkeit dienenden Füße, für die Tugendhaftigkeit  -  welche die Ketten der Geburten und Wiedergeburten lösten -  meines eigenen großartigen Lehrers aus, der durch das Licht seiner erleuchteten Weisheit die Täuschung beseitigte/überwand, die meinen Geist umfing, einhüllte, vernebelte; für diese der Tugendhaftigkeit dienenden Füße, für die Tugendhaftigkeit meines eigenen großartigen Lehrers, der für immer meinem Erscheinen und Verschwinden in diesem schrecklichen Ozean unzähliger Geburten und unzähligem Sterben ein Ende bereitete; meinem großartigen Lehrer, der auch alle Anderen befähigt, zu seinen Füßen Zuflucht zu nehmen und allzeitwahres, niemals und unter keinen Umständen falsch-werdendes Wissen über die Schriften, den Frieden sowie den Zustand vollkommener Nicht-Zerstreutheit, Nicht-Abgespaltenheit, Nicht-Verlorenheit in Vielfältigkeiten aller Arten zu erwerben, zu erlangen.

(überarbeitet vom ca 25.6.2019 bis ca 4.7.2019; abermals am 4.10.2019)

Anmerkung des Übersetztes zu Hrn. Gaudapada's Vers 9 zu Mandukya-Upanishade I-VI:

Herr Echnaton, damals Pharao von Ägypten, der Begründer/"Erfinder" des Ein-Gott-Glaubens, nannte das Strahlen, den Glanz der Sonne "Aton"; darin sah Er das Göttliche; nicht in der Sonne sah Er Gott, sondern im Strahlen, im Glanz des Seins der Sonne erblickte Er Gott. (Siehe 50 Klassiker, Religionen, Peter Köhler, Gerstenberg-Verlag, ISBN 978-3-8369-2617-1, Seite 18: "Gewiß ist Jahwe nicht Aton, aber dass Echnaton die sichtbare Sonnenscheibe als Erscheinung einer in Wahrheit unsichtbaren Kraft verehrte,die als >>innere Glut des Atons<<, als ewige lebensspendende Kraft, der eigentliche Adrressat des Gebets war, deutet auf eine spirituelle Tradaitionslinie, die zum unsichtbaren Gott der Israeliten führt." bzw auf Seite 14/15 ..."- er nahm die Sonnenscheibe als das eine sichtbare Zeichen der nur scheinbar verschiedenen Sonnengottheiten und erhob Aton zum obersten und schließlich zum einzigen Gott" und auf Seite 15:"Ganz unvorbereitet kam das nicht. Schon Echnaton Vaters Amenhotep III hatte einen Sonnentempel errichtet und den Beinamen >>leuchtende Sonnenscheibe<< geführt. Auf Seite 19 schließlich noch, in der Ruprik 'Auf den Punkt gebracht': "Der einzige Gott soll fortan Aton sein, die Sonne, oder genauer: die von ihr ausgehende unsichtbare Kraft."


Anmerkung des Übersetzters zu Gaudapada's Kaurika Kapitel II, Vers 5:                   Siehe René Descartes, "Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie", ISBN 987-3-86820-327-1, NIKOL-Verlag:                                                                              

Seite 30: "Alles nämlich,was ich bis heute für das Allerwahrste hingenommen habe, empfing ich unmittelbar oder mittelbar von den Sinnen; diese aber habe ich bisweilen auf Täuschungen ertappt, und es ist eine Klugheitsregel, niemals denen volles Vertrauen zu schenken, die uns auch nur ein einziges mal getäuscht haben".....                                 

Auf Seite 31 findet man: "Bin ich nicht ein Mensch, der nachts zu schlafen pflegt und dann alles das und oft noch viel Unglaublicheres im Traum erlebt, wie jene im Wachen? Wie oft aber erst glaube ich nachts im Traum ganz Gewöhnliches zu erleben; ich glaube hier zu sein, den Rock anzuhaben und am Ofen zu sitzen - und dabei liege ich entkleidet im Bett!   Jetzt aber schaue ich sicherlich mit ganz wachen Augen auf dieses Papier. Dieses Haupt, das ich bewege, ist nicht vom Schlaf befangen. Mit Überlegung und Bewußtsein strecke ich diese Hand aus und habe Empfindungen dabei. So deutlich würde ich nichts im Schlafe erleben!   Ja, aber erinnere ich mich denn nicht, daß ich auch schon von ähnlichen Gedanken in Träumen getäuscht worden bin? Während ich aufmerksamer hierüber nachdenke, wird mir ganz klar, daß ich nie durch sichere Merkmale den Schlaf  vom Wachen unterscheiden kann, und dies macht mich so stutzig, daß ich gerade dadurch fast in der Meinung bestärkt werde, daß ich schlafe....


Anmerkungen des Übersetzers zu "Kapitel IV  von Gaudapa's Karika - Alatasanti Prakarana (Das Kapitel über das Zur-Ruhebringen des Unruheverursachenden)":

Vers 30:

Man vergleiche dazu zB die Ausführungen in Kapitel III, Verse 18, 19 und 20.

Vers 33:

Die "Weiße Frau" - siehe religiöser Taoismus - gilt als eine der 8 Unsterblichen im religiösen Taoismus und würde hier evtl. widersprechen, wenn es sie denn geben sollte; sie war, so heißt es - zB im Buch von John Bowker, ISBN:978-3-8310-9057-0, "Religionen der Welt" -  Asketin und kam nicht so recht voran; da erschien Ihr im Traum ein heiliges, vollkommenes Geistwesen und führte sie fortan und schließlich/allmählich habe sie die Unsterblichkeit "erlangt" und erstaunliche Fähigkeiten obendrein; auch "prophetische Träume", welche - zB sowohl vom Alten als auch Neuen Testament - als wirklich vorkommende Phänomene anerkannt werden, scheinen dem zu widersprechen, was Herr Gaudapada hier als Argument vorbringt. Insofern sollte man hier schreiben    :... Alle Wesenheiten, die in Träumen gesehen werden sind zweifelsohne unwirklich, sofern nicht jemand eine Existenz außerhalb seines Körpers, körperunabhängig  hat, auf der Basis wovon Er von "irgendwelchen höher gestellten, erleuchteten, guten Wesen" belehrbar ist/wäre. Die Dualisten, wie zB in den Vesen 17-20 des Kapitels III des Kommentars dargestellt wird, gehen nunmal davon aus, daß das anfangs-und endlose Brahman  zu dem Jiva - mit Anfang und Ende - werde und dieser Jiva ein im Körper Wohnender wäre - vgl Karika Kapitel II, Vers 1, Kapitel III, Vers 9 und Kapitel III Vers 12 -....) Im Brandhorst Museum in München war einmal eine Darstellung des Themas der "Weißen Frau" zu sehen und zwar mit Mitteln der Film-Kunst auf vielen Bildschirmen mit künstlerischer Zeitversetzung, sodaß es am anderen Bildschirm in räumlicher Entfernung weiterging, was auf dem einen Bildschirm gerade endete, wohingegen es auf dem ersteren Bildschirm mit etwas anderem wieder anfing. Wiederholt ging es um Ertrinkende, die von der "weißen Frau" auf wunderbare Weise gerettet wurden.

Vers 34:

Auch Tiere träumen; so gibt es Dokus, wonach zB Hunde während eines seitlich liegenden Schlafens, plötzlich anfingen mit den Beinen zu rennen und gleichzeitig immer wieder nach etwas zu schnappen, was für die Beobachtenden aus der "realen" Welt des "Wachens", gar nicht existent war...

Vers 61-62:

(Anm. des Übersetzers: Auch René Descartes wies in seinen Überlegungen explizit daraufhin, daß der Geist unteilbar sei. - Siehe René Descartes, Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie, NIKOL, ISBN 978-3-86820-327-1. Auf  Seite 24 heißt es: "..Dieser Schluß wird in der sechsten Betrachtung gezogen und wird daselbst noch dadurch bestätigt, daß wir alle Körper als teilbar, den Geist dagegen oder die menschliche Seele nur als unteilbar auffassen. In der Tat können wir ja von keinem Geist eine Mitte vorstellen, wie wir es bei jedem noch so kleinen Körper können"......)

Anmerkung des Übersetzters zu "Abschließende Grußworte vom Shankaracharya [in der Mandukya Upanishade]":  Mit Shankaracharya kann hier eigentlich nur Shankara, der bisweilen auch als der "1. Shankaracharya" bezeichnet wird, selber gemeint sein. Es war schließlich Yogi Govinda der Lehrer von Shankara und der Lehrer von Yogi Govinda war wiederum Gaudapada. Außerdem schrieb er einen Kommentar zu Gaudapad's Kommentar zur Madukya-Upanishade. (Siehe etwa, das, notabane, bereits eingangs erwähnte Buch:

 


Mandukya Upanishad With Gaudapada's Karika and Shankara's Commentary (Englisch) Taschenbuch – 1. Januar 2006
von Swami Nikhilananda (Autor), 320 Seiten, 6.Auflage, auf Englisch, ISBN-10: 8175050225   

Zu erwähnen ist an dieser Stelle der Anmerkungen auch was Prof Deussen betreffs des "Yoga von Gaudapada" zu sagen weiß:

  • WEBig__Gaudapada_s_Yoga__Tl1
  • WEBig__Gaudapada_s_Yoga__Tl2_1
  • WEBig__Gaudapada_s_Yoga__Tl3


                                                                                                              

Anm. des Übersetzers:

0)

Fortsetzung folgt

1) Professor Eknath Easwaran erwähnt in seiner Ausgabe der Upanishaden               (ISBN-Nummer jenes Buches: ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927; die zitierte Stelle findet sich auf Seite 105, in seinen Anmerkungen zur Kena-Upanishade) jene Theorie, wonach "vedische Mantren" keine Bedeutung haben ("anartha mantra"). Die sachlich-abstrakte Mandukya-Upanishade und die entsprechend sachlich, intellektuell-abstrakte, pur wahrheitsorientierte Sprache von Gaudapada, wie sie sich in seinem Kommentar "Karika" zeigt, widersprechen der Möglichkeit, sich jenem Wissen in nicht-religiöser Weise nähern und es "erwerben","realisieren" zu können, kaum.

Prof. Easwaran schreibt zu "AUM" im Glossar auf Seite 422: "OM  Der >> nicht angeschlagene Ton<<, der in tiefer Meditation vernommen werden kann; das heilige Wort, das Brahman bezeichnet." Wenn jemand "mantra-singend" "AUM" rezitiert, so ist das vergleichbar mit Fr. Deva Premal's "Chitananda", wo sie "Shankara's Lehre in 6 Versen" singt; es geht bei AUM-Rezitieren also offenbar um "Brahman".

John Bowker schreibt in seinem Buch "Religionen der Welt" (ISBN 978-3-8310-9057-0) auf Seite 21 "Om oder Aum ist der Urlaut der Schöpfung und aller Meditationsformeln. >>3<< ist die Dreifaltigkeit der Götter der Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung; >>O<< bezeichnet die Stille beim Erreichen von Brahman".

Die übliche Lehre, wonach wennimmer etwas entsteht/entstünde, der vorherige Zustand sich auflösen müßte, eine neuer Zustand entstünde und das was dafür sorgte, daß der vorherige Zustand nicht fortdauerte, die Auflösung und das Neuentstehen zulassen müßte, kann sehr wohl auch nicht-religiös formuliert und gedacht werden.

Indem auch Herr Bowker die Schreibweise von "Aum" als "Om" (2 Buchstaben dann ja "nur"!) zuläßt, zeigt sich, daß die nicht-religiöse Herangehensweise kein "Verschleiern" eines hinduistischen Hintergrunds darstellen kann; die Schreibweise "Om" würde ja jene "3-Heit", wie sie Herr Bowker selber darstellte, "verschleiern" und Herr Bowker fände das anscheinend "tolerierbar" bis ok.

In Gaudapada's Kommentar finden sich nunmal keinerlei religiöse Ausführungen; es ist jene andere Herangehensweise, die aus der Sichtweise der Realisation von Atman, Brahman gut-genug ist. Er geht mit jener 3-Heit von "Aum" sehr sachlich um.

Nachdem es in der Mandukya-Upanishad und im Kommentar von Gaudapada wesentlich auch um AUM geht, sei nicht verschwiegen, daß es im Zusammenhang mit "Aum" allerlei zu finden gibt und schönes Rezitieren hat zweifelsohne etwas Angenehmens, wenn's jemand nunmal mag. Aber was Andere zu "Aum" zu sagen haben, ist nunmal deren Angelegenheit. Auch über Jesus Christus gibt es allerlei unterschiedliche Auffassungen und Darstellungen; die eigene Auffassung zu vertreten, heißt nicht, daß man verschleiert, daß es auch andere Auffassungen gibt; zu Jesus Christus gibt es bekanntlich auch sehr nicht-religiöse Auffassungen und Darstellungen.

2) Ein sehr schön gesungenes "AUM" konnte man früher beim Anklicken der Begrüßungsseite von Badrinath Temple Commitee hören. In "gallery" findet man dort auch eine Ruprik "Audio", aber sie ist erst noch in Bearbeitung; evtl wird's dann dort dann ja mal wieder hörbar sein.

3) "Hari Aum" in musikalisch-künstlerischer Version findet man ua bei Mohani Heitel ("Healing Power of Mantras"), Deva Premal (auf der CD "Embrace"; hier allerdings kombiniert mit einem "Shiva AUM", was leider nicht ganz zum sachlich-nichtreligiösen Madukya-Upanishad und Gaudapa's ebenso sachlich-unpersönlich-"wissenschaftlich-nüchternen" Kommentar paßt bzw zu passen scheint; nunja "künstlerische Freiheit" oder auch anderer Blickwinkel, anderer "Ansatz", anderer "Zugang"). Ein sehr schön, langgezogen gesungenes "AUM" findet sich am Ende von "Devi Prayer", gesungen von Anuradha Paudwal, was aber als Hörprobe bei amazon, da ja am Ende des "Songs", nicht verfügbar ist.

a) Mohani Heitel singt in diesem Song  ausschließlich "Hari AUM" :

https://www.amazon.de/Healing-Sounds-Mantras-Music-Book/dp/B01B094NYI/ref=sr_1_6?keywords=mohani+heitel&qid=1570195509&sr=8-6

...."mohani heitel" Die heilenden Klänge der Mantras 1. Juli 2015 ... Dhiyo Yo Nah Prachodayat/Hari Om] ...

.....Mohani Heitel | Mantra Mohini - The healing powers of ...


b)

Hari Om Shiva Om - Deva Premal: Amazon.de: Digitale Musik ...

https://www.amazon.de/Hari-Om-Shiva/dp/B001SWKE78

Deva Premal- Hari Om Shiva Om - Hindu Mantra - YouTube

Hörprobe: https://www.amazon.de/Hari-Om-Shiva/dp/B001SWKE78


c) Das folgende  Rezitieren des Sama-Veda beginnt ebenfalls mit "AUM"; das betreffs "Aussprache":

https://www.youtube.com/watch?v=emKzULWBjr0

d) "AUM" am Ende von "Devi-Prayer" von Anuradha Paudwal; es gilt analog dasselbe wie bei Deva Premal; dieser Link wurde hier betreffs der Aussprache vom "AUM" eingefügt; ansonsten geht es in diesem Song um die 108 Namen von "Devi":

https://www.amazon.de/Devi-Prayer/dp/B002HUAVH8

Hörprobe: https://www.amazon.de/Devi-Prayer/dp/B002HUAVH8


(Links vom 13.12.2017)

Anmerkung zu diesen Linkangaben:

Diese Linkangaben heißen nicht, daß ich empfehle, damit zu meditieren, herumzuexperimentieren usw; sie sind zur Information gedacht und sie sind nunmal leicht findbar und allgemein verfügbar. 


deutschsprachige Literatur im Zusammenhang mit Gaudapada:

Im Lüchow-Verlag erschien eine Übersetzung aus dem Italienischen: "Gaudapa, Mandukyakarika, Jenseits von Shivas Tanz, mit einem Kommentar von Raphael", ISBN 3-932761-05-7, 1.Auflage 2001, Aus dem Italienischen von Gruppo Kevala.

Bei "Yoga Kosmos" erschien eine Übersetzung ins Deutsche von Egbert Richter-Ushanas: Mandukya-Upanisad mit Gaudapadas Karika von Egbert Richter ...https://yogakosmos.de/produkt/mandukya-upanisad-mit-gaudapadas-karika-von-egbert-richter-ushanas/
vollständiger Titel: Das Stillhalten der Fackel – Mandukya-Upanisad mit Gaudapadas Karika. Aus dem Sanskrit übersetzt und erläutert von Egbert Richter-Ushanas, aus dem Jahre 2011, ISBN: 9783883091501, 71 Seite





11) Govinda:

Yogi Govinda war der Schüler von Gaudapada und Lehrer von Shankara. Shankara überlieferte seine Lehre im "Kleinod der Unterscheidung", wo Yogi Govinda explizit erwähnt wird. Es gibt auch einen kleineren, interessanten, informativen Gesang betreffs Yogi Govinda's Lehren mit - englisch-sprachigen - Untertiteln und zwar gesungen von Swami Brahmanda Saraswati (...allerdings ist dabei offen, ob Er mit jener Tonaufzeichnung jemals einverstanden war...):

'Shri Charpata Panjarika Stotram' ('Bhaja Govindam') sung by Guru ...

www.youtube.com/watch?v=sbEDqdJSxoo
9 Jul 2009 ... Guru Dev Swami Brahmanand Saraswati Shankaracharya of ... sings this alternate version of the famous 'Bhaja Govindam' stotram attributed t.

Eine, von mir angefertigte, Übersetzung des Textes ins Deutsche findet man dann unter "Swami Brahmanda Saraswati"



12) Shankara:

Shankara lebte ca 788-820 (nach Christus) oder aber auch 688-720: "Traditionell wird 788 als Shankaras Geburtsjahr angegeben; die heutige Forschung geht jedoch davon aus, dass er etwa 100 Jahre vorher geboren wurde." und "Nach tradioneller Überlieferung stirbt er 820 in Kedarnath (heute in Uttarakhand", heißt es bei Peter Köhler, 50 Klassiker Religionen, Gerstenberg-Verlag, ISBN 978-3-8369-2617-1, Seite 130 und Seite 133. Imselben Buch wird auf Seite 133 ua "Shankara: die Katha-Upanishad. Von der Unsterblichkeit des Selbst" Frankfurt/M 2006" unter der Ruprik "Lesenswert:" angegeben. Als "Hörenswert" wird imselben Buch ebenfalls auf Seite 133 genannt: Philip Glass, Satyagraha, Oper 1980 (Text nach der Bhgavad Gita, gesungen auf Sanskrit)

Shankara war  Schüler von Yogi Govinda.


Die Höhle bei Joshimath in der er angeblich meditiert - und anscheinend auch Erleuchtung gefunden  - haben soll (Quellenangabe zum Foto:  https://vedanta-yoga.de/maharishi-mahesh-yogi/. Es heißt dort ua "Alle Inhalte meiner Seite stehen dir kostenfrei zur Verfügung und sie dürfen unter Angabe der Quelle gerne weiter verwendet werden!"  :

 

 

 

Im dtv-Lexikon , Band  16 von 20 Bänden aus dem Jahr 1995 (erarbeitet nach den lexikalischen Unterlagen dvon F.A. Brockhaus,  ISBN-3-423-05998-2) kann man auf Seite 325 lesen:
"Shankara , auch Shankaracharja [ind.  >der Lehrer  S.<], ind. Philosoph der 1. Hälfte des 8. Jh. n. Chr. aus einer südind. Brahmanenfamilie; Kommentare zu den Brahmasutren des Badarajana, zu den wichtigsten Upanishaden und zur Bhagavadgita; Vertreter des Advaita- Vedanta."

Shankara gebrauchte auch jenen  Vergleich von" Seil und Schlange"; man findet das im "Kleinod der Unterscheidung", das es in mehreren Ausgaben von unterscheidlichen Übersetzterinzwis auch in deutscher Sprache gibt.

Diese  Bedenken und Inbetrachtziehen von "Illusion" ist dem abendländische Denken ebenso wenig fremd wie der deutschen  Literatur im Speziellen. Die "Zueignung" in Johann Wolfgang von Goethe's "Faust I" zeigt dies:




Shankara hinterließ zahlreiche schriftliche Werke, ua - wie es auch im dtv-Lexikon heißt - einen bedeutenden Kommentar zur Bhgavad Gita, einen Kommentar zu den Brahmasutras von Vyasa, einen Kommentar zu Vedanta und auch einen Kommentar zur Karika von Gaudapada, darüberhinaus das Bhaja Govdindam, diverse Stotras, aber auch das Kleinod der Unterscheidung; außerdem hinterließ Er jene 4 "Lehrstühle"/Lehrzentren, die als erste seine 4 Hauptschüler Vartikakara, Hastamalaka, Padmapada und Trotaka (-> Jothirmath/Nordindien; Badrinath-Tempel) dann inne hatten. Angeblich faßte Er auch mal seine Lehre in gerade mal 6 Versen zusammen, welche Frau Deva Premal gesanglich darbietet in ihrem Album  "Love is Space" als "Chidananda":

Deva Premal - Song of Shiva - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=Ayxmdd35tqk

www.youtube.com/watch?v=r5Ca-VIzQH0

15 Sep 2012 ... Adi Shankara, of the eighth century, summarized the entirety of Advaita Vedanta in six stanzas. ... (Chidananda Rupa Shivoham Shivoham)

(Der Song kann ua bei amazon.de preisgünstig heruntergeladen werden. In der CD-Ausgabe ist vermutlich der Text mit dabei: Love is space, Chidananda, https://www.amazon.de/Chidananda/dp/B001SWMFIO/ref=sr_1_4?s=dmusic&ie=UTF8&qid=1518513346&sr=1-4&keywords=Love+is+space%2C+Deva+Premal; Link vom 13.12.2018

Nachem ich auch keine Reklame für die Firma "Amazon" machen möchte, sei extra darauf hingewiesen, daß man diese CD auch bei                        http://devapremalmiten.com/love-is-space/  - der Link ist vom 13.2.2018 - probehören und erwerben kann.

Selbstverständlich gibt es diese CD auch in Ladengeschäften, zB "Oneness World", München, im Zentrum, Damenstiftstraße - am 13.8.2018 gab es jenes Ladengeschäft jedenfalls - zB zum Erwerb, was aber wiederum nicht heißt, daß ich für den Erwerb derselben etc Reklame machen möchte; es ist eben in aller Sachlichkeit und Objektivität und so. )

Es gibt "Nirvana Shatakam" (das ist derselbe Text) auch gesungen von Uma Mohan: https://www.youtube.com/watch?v=MqMFz_0VOxY


( Probehören und preisgünstig sowie fair gegenüber der Sängerin herunterladbar auch bei amazon unter: Uma Mohan,Divine Chants of Shiva ,Nirvana Shatkam,https://www.amazon.de/dp/B00BEE5TV6/ref=dm_ws_tlw_trk9; Link vom 13.2.2018 )



(Den Text kann man an verschiedenen Stellen im Internet in Sanskrit und Englisch finden; etwa bei:

https://onecommunityranch.org/divine-music-project-chidananda-by-deva-premal-video-and-lyrics/
“Chidananda” by Deva Premal Video

oder auch als PDF-Datei bei:

Lyrics of Nirvana shatakam with translation - Vedic Yagya Center
vedicyagyacenter.com/.../NirvanaShatakamLyrics-withtranslation...

Chidananda Rupah Shivoham! Shivoham!! I am not mind, intellect, ego and ... Aham Nirvikalpo Nirakaara Roopah. Vibhur Vyapya Sarvatra Sarvendriyanaam.).

Gesangliche Darbietungen zum "Shivoham" gibt es zahlreiche, beispielsweise auch unter https://www.youtube.com/watch?v=eYZuD-Nwre0 oder auch "Nirvana Sthakam von Adi Shankara" unter https://www.youtube.com/watch?v=br29S_GBBjQ; wobei Letzters auch eine Einblendung einer Übersetzung ins Englische umfaßt., oder auch bei https://www.youtube.com/watch?v=yq9WPkuLdbc, https://www.youtube.com/watch?v=yq9WPkuLdbc oder auch https://www.youtube.com/watch?v=7FZFvFWztOA (bei den Letzteren beiden läßt sich eine Übersetzung ins Englische per "mehr" einblenden bzw wird eh eingeblendet), usw.


Vor Kurzem (Ende 2018) fand ich eine Übersetzung ins Deutsche bei: https://www.ananda-dham.com/videos/ ; Der Text heißt dort - "Nirvanasatakam", Nirvanastakam deutsch.doc
Microsoft Word Dokument 26.5 KB.    Dort findet sich auch eine künstlerische (gesangliche) Darbietung im Stile von "bhakti".


Hier noch ein Link zu einer Aufführung und Produktion des Nirvanashdakam an der John Scottus School in Dublin/Irland (Das ist eine Grundschule):                                        https://www.youtube.com/watch?v=yxNAmMhIhLE



Eine deutsche Übersetzung dieser 2 Texte wurde von mir, auf der Basis von 8 Jahren Schulenglisch (Gymnasium) angefertigt:


https://onecommunityranch.org/divine-music-project-chidananda-by-deva-premal-video-and-lyrics/

“Chidananda” by Deva Premal:

Erst der Text auf Sanskrit
dann  Translation Englisch
dann  Übersetzung ins Deutsche:


Chidananda roopah shivoham shivoham     
– I am eternal bliss, I am shiva                                                                               
- Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Chidananda roopah shivoham shivoham     
–  I am eternal bliss, I am shiva                    
                                                          -   Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Manobuddhi ahamkara chita ni naham
– I am not the mind, intellect, ego nor consciousness

- Ich bin nicht der Geist/Verstand, nicht der Intellekt, nicht das Ego, noch bin ich das Bewußtsein

Nachashotre jiv-hey nachaghrana netre     
– I am not the ears, tongue, nose or eyes

- Ich bin nicht die Ohren, Zunge, Nase oder auch  Augen

Nacha vioma bhoomir na tejoe na vayu     
- I am not space, earth, fire or wind

- Ich bin nicht Raum, Erde, Feuer noch bin ich Wind




Chidananda roopah shivoham shivoham     
– I am eternal bliss, I am shiva 
                                                                              - Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.
Chidananda roopah shivoham shivoham     
–  I am eternal bliss, I am shiva
                                                                               -   Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Nachaprana saugno na vã puncha vayu     
– I am not breathing power,

-  Ich bin nicht die Kraft des Atmens,

Navah sapto dhatoo navaa puncha koshah  
–  the seven metals, nor the five covering

-   die sieben grundlegenden Gewebe ("sapto dhatoo"), noch die fünf Hüllen (puncha kosha)

Na waak pani paadam nachapasta paayu  
– I am not speech, hands, feet nor the rectum

-  Ich bin nicht Sprache, Hände, Füsse noch der Mastdarm





Chidananda roopah shivoham shivoham     
– I am eternal bliss, I am shiva
                                                                                - Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Chidananda roopah shivoham shivoham     
–  I am eternal bliss, I am shiva
                                                                               -  Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Na me dvãsha rago na me lobha mo-hoe  
–  I am not envy, anger, nor craving nor attraction

-  Ich bin nicht Neid, Ärger, heftiges Verlangen noch Anziehungskraft

Mado naiva me naiva matsarya bhava     
-  I am not arrogance nor pride nor religion,
-  Ich bin nicht Arroganz, noch Stolz, auch nicht Religion,

Na dharmo na chartoe na kaamo na moksha  
–  wealth, lust nor liberation
-  nicht Wohlstand, Lust noch Befreiung





Chidananda roopah shivoham shivoham     
– I am eternal bliss, I am shiva                                                                                - Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Chidananda roopah shivoham shivoham     
–  I am eternal bliss, I am shiva                                                                               -   Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Na punyam na paapam na saukyum na dhukham  
–  I am not virtue, sin, joy nor sorrow
-  Ich bin nicht Tugend, Sünde, Freude noch Kummer

Na mantro na tirtham name daa na yug na ha     
– I am not mantra, pilgrimage, offering, nor ritual fire
-  Ich bin nicht Mantra, Pilgerfahrt, Spende/Opfergabe noch rituelles Feuer

Aham bhoja namnaiva bhojyam na bhokta  
-  I am not food, the eating, nor the one who eats
-  Ich bin nicht Nahrung, der Vorgang des Essens noch derjenige, der ißt.





Chidananda roopah shivoham shivoham     
– I am eternal bliss, I am shiva                                                                                -  Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Chidananda roopah shivoham shivoham     
–  I am eternal bliss, I am shiva                                                                               -   Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Na mrootyur na shanka na me jaati bheda
–  I am not death, doubt, nor discrimination of cast
-   Ich bin nicht Tod, Zweifel noch Rassendiskriminierung

Pita naiva me naiva maata na janma
–  I am not father, mother or birth
-   Ich bin nicht Vater, Mutter, auch nicht Geburt


Na bandhur na mitram gurunaiva shishya  
-  I am not brother, nor friend, nor guru, nor aspirant
-  Ich bin weder Bruder, Freund,  Guru noch Bewerber/Anwärter







Chidananda roopah shivoham shivoham     
– I am eternal bliss, I am shiva                                                                               -  Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Chidananda roopah shivoham shivoham     
–  I am eternal bliss, I am shiva                                                                             -   Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Aham nirvekalpo nirakaara roopo  
–  I am beyond concept, beyond form
-  Ich bin jenseits von Vorstellung/Idee, jenseits von Form

Vibureviapya sarvatra sarvendriyani  
–  I am all-pervading in all the senses
-  Ich bin alldurchdringend in allen Sinnen

Sadame samatvah na muktir na bandha  
–  I see equality in all things, I am neither liberated nor in bondage
-  Ich sehe Gleichheit in allen Dingen, ich bin weder frei noch Sklave von                   Jemandem





Chidananda roopah shivoham shivoham     
– I am eternal bliss, I am shiva                                                                               - Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

Chidananda roopah shivoham shivoham     
–  I am eternal bliss, I am shiva                                                                            -   Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.






Chidananda:

Die Übersetzung  bei  "Lyrics of Nirvana shatakam with translation" , Vedic Yagya Center, ist etwas anders und, wie mir scheint, etwas mehr orientiert an den traditionellen Vorstellungen. Sie läßt sich als "Sankrit - Englisch" -Version im Internet als "PDF-Datei" finden.
siehe: PDF]Lyrics of Nirvana shatakam with translation - Vedic Yagya Center
vedicyagyacenter.com/.../NirvanaShatakamLyrics-withtranslation...


1.Ich bin nicht Geist/Verstand, Intellekt, Ego und auch nicht die Erinnerung.
 Ich bin nicht die Handlungsorgane (Ohren, Zunge, Nase, Augen und Haut)
 Ich bin nicht die 5 Elemente (Himmel oder auch Äther, Erde, Licht oder auch Feuer, der  Wind,   das Wasser)
Ich bin höchste Glückseligkeit und reines Bewußtsein, Ich bin Shiva, ich bin völliges Glück.

2. Ich bin nicht Lebensenergie, noch die 5 vitalen Atem, noch die 7 grundlegenden Gewebearten, noch die 5 Hüllen des Körpers
Ich bin nicht das Sprachorgan, weder Hände noch Füsse, auch nicht die Fortpflanzungsorgane und auch nicht die Organe der Ausscheidung.
Ich bin höchste Glückseligkeit und reines Bewußtsein, Ich bin Shiva, ich bin völliges Glück.

3.
Ich haben keinen Hass noch Abneigung, weder Gier noch Vorliebe, auch nicht Täuschung
Ich habe keinen Stolz, keine Überheblichkeit, auch keine Eifersucht.
Ich habe keine Pflichten zu erfüllen (dharma), noch begehre ich nach irgendwelchem Reichtum oder irgendwelchen Vergnügungen (kama), ich habe auch keine Befreiung (moksha).
Ich bin höchste Glückseligkeit und reines Bewußtsein, Ich bin Shiva, ich bin völliges Glück.

4. Ich habe weder Tugend, noch Laster, weder Vergnügen noch Schmerz.
Ich brauche keine Mantras (heilige Gesänge), noch Pilgerreisen, noch Schriften (Vedas), Rituale und auch keine Opfer (Yagyas).
Ich bin weder der Erfreute, noch der sich Erfreuende, noch die Erfreuung.
Ich habe das höchste Glück, das eine Form aus reinem Glückseligkeitsbewußtsein einem bieten kann (chidananda Rupah); ich bin eins mit Glück.
Ich bin höchste Glückseligkeit und reines Bewußtsein, Ich bin Shiva, ich bin völliges Glück.

5. Ich habe keine Angst vor dem Tod, noch bin ich sterblich. Ich habe keine Zweifel über meine Existenz, noch hänge ich Kastenunterschieden an. Ich habe weder Vater noch Mutter, ich habe keine Geburt.
Ich habe keine Verwandten, keinen Freund, keinen Guru und auch keinen Schüler.
Ich bin höchste Glückseligkeit und reines Bewußtsein, Ich bin Shiva, ich bin völliges Glück.

6. Ich bin formlos und ohne all die Dualitäten.
Ich existiere überall und durchdringe alle Sinne.
Stets bin ich derselbe.
Ich bin weder frei noch gebunden.
Ich bin höchste Glückseligkeit und reines Bewußtsein, Ich bin Shiva, ich bin völliges Glück.


Nachdem der Text anscheinend, je nach Browser oder auch Bildschirm, immer wieder zu verrutschen scheint, hier noch eine verrutschungsinvariante Form:



Chidananda von Shankara, ins Deutsche übersetzt von Franz Rickinger, München 1/2018

(Anmerkung des Übersetzers: Bei dieser Version scheint es einen Widerspruch zu geben: Shankara hatte bekanntlich Yogi Govinda als seinen Lehrer und widmete Ihm voller Lob, Anerkennung und Bewunderung das "Bhaja Govindam". Also was soll "ich habe ...keinen Guru und auch keinen Schüler"? Was soll das, nochdazu wo er ja doch bekanntlich jedem seiner vier "Hauptschüler"  - Padma Pada, Vartikakara, Totaka und Hastamalaka - sogar oder auch immerhin auch noch je einen "Lehrstuhl" hinterließ? Nunja, das hat eben mit seiner Erkenntnis zu tun, wonach er reines, absolutes Bewußtsein ist, weder die Erkenntnis desselben, noch die Anwendung/~en der Erkenntnis - na klar, wo er ja doch schon die Erkenntnis nicht ist wie er - gemäß der Übersetzungen - zum Ausdruck brachte - . Er ist Guru und ist es nicht, er hat Schüler und hat sie nicht, er ist nicht "verhaftet". Wäre sein/der Körper gestorben und merkt, daß er/man - tatsächlich doch Unsterblichkeit erlangt gehabt habend zu Lebzeiten als körperliches Wesen - noch als "Körperloses Wesen" aber weiterlebt, wahrnimmt, weiß, usw, was würde er/man dann sagen, daß er/man ist? Das Sehen, das Wissen oder "die Unsterblichkeit", das "Unsterbliche"? Letzters wohl. Hätte er/man immer noch Zweifel und eines Tages ginge die gesamte Schöpfung am Ende eines Äons in jene Art Auflösungszustand bzw die unsterblichen Wesen in jenen "Schlafzustand"  - siehe Yogavashishta, "Die Lehren des Wiesen Vasishta"; Ansata-Verlag, ISBN 3-7157-0112-9 , Seite 24, "III Über die Weltentstehung"- und zusamen mit einer neuen Schöpfung entstünde er wieder wie die Krähe Busundu samt "ihrem" Berg und "ihrem" Baum darauf, als was müßte er/man sich dann wohl bezeichnen? Als das denkende, wahrnehmende, mitfühlende, könnende Wesen oder als unsterbliches Wesen und so ein unsterbliches Leben ist eben so wie es ist, Veränderliches und Unveränderliches umfassend und in sich vereinend. Wäre er/man die Unsterblichkeit an sich wirklich? Wäre man die Unsterblichkeit der Götterinzwis, die doch vor einem unsterblich waren? Nunja, das würde ja keinen Sinn ergeben - und man sieht daran, daß es sich um ein "geistiges Problem" zumindest ja auch handelt, dh es etwas mit "Zweifel" zu tun hat; siehe insofern/also "Vedanta" -  und also wäre er/man schlicht&einfach unsterblich und hätte halt Anteil an Unsterblichkeit. Angenommen,  Jemand ist gestorben, ließ sich zu Asche verbrennen und rein zufällig könnte also etwas jener "Aschebestandteile" später wiederum - via "Nahrungskette" Teil des Körpers von jemandem Anderem, der lebt, geworden sein. Würde so jemand dann sagen: "Ich bin der Andere, jener Verstorbene"? Würde jener Andere ein berühmter, großartiger Philosophie-und Sankrit-Professor gewesen sein, würde jener Lebende dann sagen "ich bin Professor"? Gewiß nicht und tunlichst unterließe es so jemand dann ein "Prof. Dr." vor seinen Namen setzen. Insofern ist es offensichtlich, daß man dieser Körper ist und doch nicht ist, daß man sein Leben ist und - wegen der Sterblichkeit und eigenen  Unwissenheit, solange sie eben nicht verschwunden ist, überwunden wurde - doch nicht ist bzw zu sein scheint. Diese Befindlichkeit ist also völlig normal, es ist offensichtlich, trivialerweise nicht krankhaft das einzusehen, anzuerkennen und zu leben, was insofern zu allermindest integraler Bestandteil des Lebens nunmal ist. Zweifel beinhaltet eben auch die "Wahrheit", den "wahren Standpunkt", die "Wahrheit", da sonst der "Zweifel" nunmal noch nicht Zweifel genug gewesen wäre.)



Anmerkungen von mir:

"Shivo 'ham", also  Ich bin Shiva" und "Ich bin shiva" stehen sich hier gegenüber; einmal ist "Shiva" als Subjektiv in Gebrauch und das andere mal als "Adjektiv". Was ist richtig?

Nun, man kann ja mal versuchen aus so einem Text sich einen "passenden Reim" zu machen; was hätte ein Text einen Sinn oder auch gar tieferen Sinn , der in sich widersprüchlich, chaotoisch odgl wäre? Es ist richtig, daß es bisweilen an einem selber liegt, wenn man einen Text nicht versteht, als widersprüchlich ansieht oder auch als chaotisch.

Wenn nun jemand sich von "Ich bin Das, Du bist Das, all dies ist Das" - jenem berühmten Satz aus der indischen Geisteswelt - an obiges "scheinbare oder ja auch echte Dilemma"  zu näheren versucht, so stellt man fest, daß eigene brauchbare Meditation - TM ist hier nicht auszuschließen -  einen zu einem gewissen Vertrautwerden mit "absolutem, reinem Bewußtsein" führen kann und insofern zu einem "Ich bin Das"; im Zuge weiterer Meditationsausübung kommt es dazu, daß dieses "Vertrautwerden" auch im Bereich der Sinneswelt stattfindet und zu einem "Ich bin das", Du bist das" führen kann.

Aber was dann? "Ich bin der Andere auch? - so ein Blödsinn!" ist das selbstverständliche Resultat auf dem Hintergrund "absoluten, reinen Bewußtseins".

Also war man es weder so ganz wirklich selber, noch ist es der Andere so ganz selber - nein es gibt eben ein absolutes, reines Bewußtsein, das ein eigenständiges, unabhängiges, gänzlich freies und stets frei bleibendes Etwas nunmal offenbar ist. Es ist jenseits und in allem, es ist alles und doch ist man man selber und der Andere ist und bleibt der Andere selber; man wurde - wenn man sich das frägt allenfalls -  "mehr man selber", da man nun ja eine größere Fülle der Wahrheit über einen selber und die Welt kennen und wertschätzen gelernt hat. Im Übrigen ist  man es nicht geworden, sondern schon stets gewesen und hatte sich nur nicht darum gekümmert .(Vgl. Tat Wale Baba's zitierte und übersetzte Ausführungen).

Wenn man dann mit jenem aus sich selbst heraus, unabhängig existenten absoluten, reinen Bewußtsein näher vertraut wird - durch fortgesetzte Meditation ( TM ist hier nunmal nicht ausgeschlossen) -, könnte man sich ja vorstellen, daß es Wesen gibt, die damit und mit seiner Fülle, seinen Eigenschaften, seinen Möglichkeiten viel vertrauter sind als man selber es bis dato wurde. Gott/Götter/GöttInnen würden evtl dann eben leben, daß sie Jenes  in seiner Fülle, brahman sind und aber doch auch wieder nicht auch; gerade so als wie man jenes "Absolute, reines Bewußtsein" als "Eigenes, absolutes, reines Bewußtsein" erst "miss- oder auch teilverstand" und dann erst erkannte, daß es aus sich selber heraus existiert, unabhängig von einem, usw, gerade so wie man erkannte daß man es ist und doch auch wieder nicht auch, weil es aus sich selber heraus existiert und ein/eine Andere(r) per Meditation (zB TM, siehe auch "Swami Shantanand Saraswati sprach") damit vertraut Gewordene(r) es analog ist und doch wieder auch nicht auch, weil es sonst widersprüchlich wäre, gar keine eigene wirkliche Existenz haben könnte, man selber auch nicht und diese Welt der Vielfältigkeiten gar nicht sein könnte, usw usf. Insofern wären dann eben "Gott/Götter/GöttInnen" jenes absolute, reine Bewußtsein in dessen Fülle, jenes brahman, aber eben auch nicht wieder auch, weil ein anderer Gott, eine andere GöttIn es eben auch ist und das so in aller Wahrheitsgemäßheit realisieren konnte und lebt. (....Sie wären brahman und brahman wäre in Ihnen und jenseits von Ihnen und stets es selber, wäre die "formal-logische" Analogie dazu...).

"Ich bin Shiva" und "ich bin shiva" erscheinen so dann beide schlüssig verstehbar. Auch für  Shiva gälte, daß jenes absolute, reine Bewußtsein in Ihm ist, jenseits von Ihm und dass es in Ihm und jeneseits von Ihm in dessen Fülle ist und macht durchaus einen grundsätzlichen Unterschied zu einem menschlichen "Ich bin das, Du bist das", aber Shiva und so ein Mensch haben etwas Gemeinsames, etwas was sie beide kennen und was für beide in Ihnen und jenseits von Ihnen ist/wäre.

Da das absolute, reine Bewußtsein stets es selber in seiner Fülle ist, so wäre jenes absolute, reine Bewußtsein nur aufgrund mangelnden Wissens der nach Wahrheit über jene Thematik Strebenden, halt einfach "nur" absolutes, reines Bewußtsein und als das wahrheitsgemäß erkannt, aber eben nicht in der Fülle. Mag sein, daß Herr Shankara irgendwann merkte, daß Er jenes absolute, reine Bewußtsein in weniger und mehr Fülle zu realsieren  vermochte und so zum Ergebnis kam, daß es evtl sowas wie die "Fülle des Brahman" in sich und jenseits von sich auch zu realisieren gäbe, ohne daß Er sich damit selbst zu Gott machte, in aller Bescheidenheit, Wahrhaftigkeit und ohne  Größenwahnsinn, Allmachtswahn etc und da verstand Er dann eben evtl, daß insofern Shiva nun in Ihm war und jenseits von Ihm und insofern war Er mit "Ihm voll einig", "eins" und das weil jenes absolute, reine Bewußtsein nunmal überall in seiner Fülle ist und bleibt. (... Bei Herrn Patanjali findet man in seinem Yogasutren die Aussage, wonach der "Keim der Allwissenheit und Allmacht - der in allen Lebewesen ist - in Gott seinen Höhepunkt gefunden hat"...)

Insofern könnte Shankara frohgemut gesagt haben: "Ich bin Shiva" oder auch "ich bin shiva"; je nach Betrachtungsweise ergibt beides Sinn und das ohne Widerspruch: "Ich bin absolutes, reines Bewußtsein" versus "Absolutes, reines Bewußtseins, das aus sich selbst heraus existiert durchdrängt mich und ist in mir sowohl auch jenseits von mir; es ist im Anderen und auch jenseits des/der Anderen" ist beides wahr. ("Wow, jetzt bin ich ein Donavan, eine Tina Turner" könnte einE jungEr Solo-MusikerIn zB sagen, wenn Sie/Er ihren/seinen ersten Schallplattenvertrag-Vertrag bekommen hätte; es ist salopp gesagt und meint doch nur "Ich bin nun/vorerst wenigstens schon mal Musik-Profi so wie Donavan, Tina Turner Musik-Profis sind"; regt sich da schon jemand groß über die sprachliche Ausdrucksweise auf? - Nein. Wieso also sollte man sich über "ich bin Shiva" versus "ich bin shiva" groß aufregen? Vielleicht war jene "Sprechweise", solche "Ausdrucksweise"  damals ultra-modern, "in". Vielleicht schrieb Herr Shankara das in einem Moment überquellender Freude, vielleicht verstehen es Übersetzer nicht so ganz oder können es - mangels eigener Realisation jenes absoluten, reinen Bewußtseins, etc - nicht realitätsbezogen verstehen, da jenes absolute, reine Bewußtsein für sie zwar evtl eine als "möglich" "begreifbare Realität" ist, aber keine "Wirklichkeit".

Kali, wird beispielsweise auch als "Göttin der Zeit" bezeichnet und ist selbstverständlich selber "unsterblich", also "zeitlos"; insofern ist Kali "Zeitlosigkeit". Wenn zB Buddha das "Nirvana" erlangte, jenseits von Geburt und Wiedergeburt, aber nicht endgültigem Tod, sondern Unsterblichkeit - durch seine Erkentnis - fand, so hätte er sagen können:      "Ich bin kali" im Sinne von und nur in diesem Sinne: "Ich bin zeitlos". Er hätte aber auch sagen können: "Ich habe Kali" im Sinne von und nur in diesem Sinne: "Ich habe Zeitlosigkeit". Er hätte - weil Er ja nicht der Alleinbesitzer, der Monopolist von "Zeitlosigkeit" ist bzw sich als das nicht bezeichnen kann oder auch möchte oder auch wollte und das Wörtchen "haben" da irgendwie dann ja, aufgrund seiner Vieldeutigkeit, höchst deplaciert erscheint - aber auch sagen können, weil jene Zeitlosigkeit nunmal ihn höchstpersönlich selber betrifft: "Ich bin Kali" dh, "ich bin Zeitlosigkeit" - und das geradeso wie andere sagen "Ich bin ein Wesen aus Fleisch und Blut" und evtl noch  kürzer sagen "Ich bin Fleisch und Blut" - und insofern wäre offenbar Zeitlosigkeit in Ihm, ein entscheidendes oder auch das entscheindende Merkmal seines Daseins  - schon immer gewesen, nur nicht erkannt gehabt - und insofern wäre Kali in Ihm und Er in gewissem Sinne in Kali oder auch mit Kali, wie man es eben bezeichnen will. Als "Zeitlosigkeit erlangt habend" könnte Er sagen  "Ich bin Kali" und als "in oder auch mit Kali seiend" könnte er sagen "ich bin kali-ig" und in jenem Sinne auch "ich bin kali".

Mit Shiva ist es ähnlich; wie Gaudapada in Karika darlegte sind Zerstörung, Auflösung & co "Folge von Täuschung" und insofern zerstört Shiva nicht, löst nicht auf. (...Man könnte sich Shiva als liebenden Vater vorstellen, der das Spielzeug wie für eigene Kinder verantwortungsvoll - damit/aufdaß niemand später aus Unachtsamkeit darüber stolpere - wegräumt bzw freundlicherweise wegräumt, damit, aufdaß es wieder gefunden werden kann von jenen wenig achtsamen, vorausschauenden Kindern....)

Entscheidend ist doch, daß man sich wahrheitsgemäß mit jenen Thematiken befaßt, sich nicht in Irrtümer verrennt, nicht Täuschungen erliegt, nichts für nicht-existent erklärt, was doch existiert, nichts zur Täuschung erklärt, was aber wahr war/ist, usw.



Im Vorwort zu "René Descartes, Meditationen, Abhandlung über die Methode, marixverlag, ISBN 978-3-86539-066-0, 2. Auflage 2011, heißt es im Umschlag vorne ua:

" Als erstes Philosoph in der abendländischen Geschichte erhebt René Descartes den Zweifel zum methodischen Prinzip der Wahrheitsfindung. Absolute Gewissheit hat das Individuum allein von der eigenen Existenz, da der Denkakt ein denkendes Subjekt vorraussetzt, wovon jene berühmte Formel >> ich denke, also bin ich<< zeugt. Auf der Basis diesen Wissens kann der Mensch mithilfe seiner Vernunft zu metaphysisch, physikalisch und moralisch wahren Aussagen über die Wirklichkeit gelangen." (Descartes machte leider noch den Fehler, Tieren und Pflanzen Bewußtsein abzusprechen.....)



Zu "Shivo 'ham" heißt es im  "Spirituellen Wörternbuch Sanskrit Deutsch," von Dr. phil. Martin Mittwede, verzeichnet in der deutschen Nationalbibliografie. (hhtp://dnb.ddb.de; Link vom 9.3.2018) ISBN 978-3-932957-81-9 :

>> wörtl.: "Shiva (bin) ich"; dieser Mantra bezeichnet die identifikation des relativen, begrenzten Bewußtseins mit dem absoluten, reinen Bewußtsein. <<

Zu "shiva" heißt es u.a.
>> adj. und m gütig, freundlich; gnädig, segensreich; der Gütige, der Freundliche; der Gnadenvolle, Gnädige; Shiva wird in den Shaiva-Traditionen als der Höchste Herr verehrt; <<


In "Verzeichnis der Sanskrit-Ausdrücke im Werk Sri Aurobindos"(, Verlag Hinder+Deelmann, ISBN 3-87348-129-4, 4. unveränderte Auflage, 2004) findet man auf Seite 35 bzgl. jenes Begriffs "Sat-Chit-Anananda":

>> saccidānanda Sein-Bewußtsein-Seligkeit; Kraft und Sein eins geworden in Seligkeit; die Höchste Wirklichkeit als das im Selbst existierende Sein, das Bewußtsein und die Seligkeit; das dreieinige Prinzip von Sein, Bewußtsein und Schöpferischer Freude, das die ewige Natur der erhabenen Wirklichkeit ist; für unser Bewußtsein der höchste positive Ausdruck der Wirklichkeit. Sein totales Bewußtsein ist die integrale, supramentale Konzentration. Das Spirituelle Sein, sein Bewußtsein und seine Seligkeit.

Eine Trinität von transzendentem Sein, Bewußtheit des Selbst und Seligkeit des Selbst. Es ist die metaphysische Beschreibung des erhabenen ātman; die Selbst-Formulierung für unser erwachtes Wissen des Un-Wißbaren, ob man es als die reine Apersonalität oder als Kosmische Personalität auffaßt, die das Universum manifestiert. Ein unendliches Sein, ein unendliches Bewußtsein und eine im Selbst gegründete Macht des bewußten Seins, eine unendliche Seligkeit in ihrer gesamten Existenz.<<


Betreffs "Illusion" und "Illusisonsverhaftetheit" - was auch bereits bei Rishi Vasishta ein wichtiges Thema war - nochmals, vorab, zur Erinnerung bzw als Vorgriff:

Johann Wolfgang von Goethe:

siehe: Johann Wolfgang von Goethe Faust, Der Tragödie erster Teil http://www.digbib.org/Johann_Wolfgang_von_Goethe_1749/Faust_I_.pdf



Besonders deutlich auch wird das Thema Illusion, Täuschung, aber auch Traum und Wirklichkeit bei René Descartes angesprochen:

René Descartes: 

......"Alles nämlich,was ich bis heute für das Allerwahrste hingenommen habe, empfing ich unmittelbar oder mittelbar von den Sinnen; diese aber habe ich bisweilen auf Täuschungen ertappt, und es ist eine Klugheitsregel, niemals denen volles Vertrauen zu schenken, die uns auch nur ein einziges mal getäuscht haben"... (Seite 30)

.... "Bin ich nicht ein Mensch, der nachts zu schlafen pflegt und dann alles das und oft noch viel Unglaublicheres im Traum erlebt, wie jene im Wachen? Wie oft aber erst glaube ich nachts im Traum ganz Gewöhnliches zu erleben; ich glaube hier zu sein, den Rock anzuhaben und am Ofen zu sitzen - und dabei liege ich entkleidet im Bett!   Jetzt aber schaue ich sicherlich mit ganz wachen Augen auf dieses Papier. Dieses Haupt, das ich bewege, ist nicht vom Schlaf befangen. Mit Überlegung und Bewußtsein strecke ich diese Hand aus und habe Empfindungen dabei. So deutlich würde ich nichts im Schlafe erleben!   Ja, aber erinnere ich mich denn nicht, daß ich auch schon von ähnlichen Gedanken in Träumen getäuscht worden bin? Während ich aufmerksamer hierüber nachdenke, wird mir ganz klar, daß ich nie durch sichere Merkmale den Schlaf  vom Wachen unterscheiden kann, und dies macht mich so stutzig, daß ich gerade dadurch fast in der Meinung bestärkt werde, daß ich schlafe.".... (Seite 31)

"Aber ich habe mir ja eingeredet, es sei gar nichts in der Welt, kein Himmel, keine Erde, kein Geist, kein Körper. Also bin doch auch ich nicht da? Nein, ganz gewiß war ich da, wenn ich mir dergleichen eingeredet! Aber gibt es nicht irgendeinen sehr mächtigen, sehr schlauen Betrüger, der mit Absicht mich immer täuscht -? Ganz zweifelslos bin aber eben darum auch ich, wenn er mich täuscht; mag er mich nun täuschen, soviel er kann, das wird er doch nie bewirken können, daß ich nicht sei, während ich denke, ich sei etwas! Und nachdem ich so alles wieder und immer wieder erwogen habe, muß ich schließlich konstatieren, daß der Satz >> Ich bin, ich existiere<< unbedingt wahr ist, so oft ich ihn ausspreche oder denke." (Seite 38)

Die Seitenangaben beziehen sich dabei auf: René Descartes "Betrachtungen über die Grundlage der Philosophie",NIKOL-Verlag, ISBN 978-3-86820-327-1.


Shankara:

Im Kleinod der Unterscheidung von Shankara ( zB Bernd Helge Fritsch, ISBN 9783842363786, 2011, Verlag "Books on Demand GmbH") heißt es zB 

Auf Seite 67 heißt es ua: >> 55. Maya wird auch die große Illusion genannt. Sie hat keinen Anfang und wirkt jenseits aller Wahrnehmungen ....<<,

Auf Seite 67 heißt es dann, schon sehr an "TM-Lehre-Aspekte" erinnernd:  >>57. Durch die Erfahrung des Brahman, des Einen ohne ein Zweites, kann man das Spiel der Maya durchschauen",

auf Seite 98 findet man ua: "Die Illusion endet durch klare Unterscheidung von dem was wirklich das Selbst ist und was nicht. Das geschieht, wenn die  Identität der eigenen Seele mit Brahman erfahren wird. Dann endet die Täuschung wie ein Traum beim Erwachen" (..also die Welt als Art "Traum"....),

auf Seite 106:  >>147. Brahman kann weder verlassen noch erreicht werden. Es ist jenseits von Gedanken und Worten, unermeßlich, allumfassend, ohne Anfang und Ende. Er ist höchste Herrrlichkeit <<,

auf  Seite 127  findet man >> 197. Das ganze Universum welches der Mind wahrnimmt, ist nichts als Brahman; Es gibt nichts außerhalb von Brahman, so wie Krüge und Gefäße aller Art aus Ton bestehen. Nur Täuschung verursacht die Unterscheidung von "Du" und "Ich"<< (also ganz Ähnlich wie im Yogavasishta).

Auf Seite 136 findet man, davor warnend Mr. Mahesh's "Physik-Parallelen"  rein pyhsikalisch zu nehmen: . >> "Materie" und "Zeit" sind irrige Vorstellungen der Menschen. Sie teilen damit das Unteilbare und erkennen nicht das zeitlose Selbst<<



Bhavani Ashtakam:

Von Shankaracharya.org
http://www.shankaracharya.org/bhavani_ashtakam.php


Bhavani Ashtakam

By Sri Adi Sankaracharya, Translated by P. R. Ramachander

Vorwort von P.R. Ramachander (Anm.von mir) :

This great Sthothra by Adhi Sankara would move any one who reads it to tears. If a great soul like Him, had to describe himself, thus, Imagine the state of an ignoramus like any one of us.

Vorwort von P.R. Ramachander:

Dieses großartige Stotra von Adhi Shankaracharya kann Lesernzwis zu Tränen rühren. Wenn eine große Seele, ein großartiges Wesen wie Er, sich selbst solcherart zu beschreiben hatte, so möge man sich vorstellen, wie es erst der Zustand, die Verfassung eines Dummkopf-Wesen wie unsereins aussieht, aussehen mag.


Bhavani Ashtakam


Na thatho, na matha, na bandur na datha,
Na puthro, na puthri , na bruthyo , na bartha,
Na jayaa na Vidhya, na Vruthir mamaiva,
Gathisthwam, Gathisthwam Thwam ekaa Bhavani.

Neither the mother nor the father,                              
Neither the relation nor the friend,                             
Neither the son nor the daughter,                                
Neither the servant nor the husband,                           
Neither the wife nor the knowledge,                           
And neither my sole occupation,                
          
Are my refuges that I can depend, Oh, Bhavani,         
So you are my refuge and my only refuge, Bhavani. 
  

Weder auf Mutter noch Vater,                                                                                                 Weder auf die Beziehung noch den Freund,                                                                            Weder auf den Sohn noch die Tochter,                                                                                    Weder auf DienerInnen noch Ehemann,                                                                                  Weder auf die Frau noch das Wissen,                                                                                      Und auch nicht meine Arbeit, mein Beruf; auch nicht Ledigbleiben                                      sind meine Zuflucht, auf die ich mich verlassen kann, oh, Bhavani                                       Du also bist meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani.                      


Bhavabdhava pare , Maha dhukha Bheeru,
Papaatha prakami , pralobhi pramatha,
Kam samsara pasa prabadha sadaham,
Gathisthwam, Gathisthwam thwam ekaa Bhavani.

I am in this ocean of birth and death,
I am a coward, who dare not face sorrow,
I am filled with lust and sin,
I am filled with greed and desire,
And tied I am, by the this useless life that I lead,
So you are my refuge and my only refuge, Bhavani.

Ich bin in diesem Ozean von Geburt und Tod,                                                                      Ich bin ein Feigling, der sich Sorgen nicht zu stellen wagt,                                                  Ich bin voller Lust und Sünde,                                                                                               Ich bin voll Gier und Wünschen,                                                                                         Und ich bin gebunden durch das nutzlose Leben das ich lebe,                                             Du also bist meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani.                       


Na Janaami Dhanam, Na cha dhyana yogam,
Na janami thathram, na cha sthothra manthram,
Na janami poojam, na cha nyasa yogam,
Gathisthwam, Gathisthwam thwam ekaa Bhavani

Neither do I know how to give,
Nor do I know how to meditate,
Neither do I know Thanthra*,
Nor do I know stanzas of prayer,
Neither do I know how to worship,
Nor do I know the art of yoga,
So you are my refuge and my only refuge, Bhavani

Weder weiß ich, wie man gibt,                                                                                       
noch weiß ich wie man meditiert.                                                                              
Weder kenne ich Thanthra *,                                                                           
noch weiß ich Gebetsverse.                                                                            
Weder weiß ich wie man verehrt, ehrt, Lob und Anerkennung ausspricht,                    noch weiß ich die Kunst des Yoga.                                                                           
Du also bist meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani.                                    


Na janami Punyam, Na janami theertham,                                                                          Na janami mukthim, layam vaa kadachit,
Na janami bhakthim, vrutham vaapi maatha,
Gathisthwam, Gathisthwam, thwam ekaa Bhavani.

Know I not how to be righteous,
Know I not the way to the places sacred,
Know I not methods of salvation,
Know I not how to merge my mind with God,
Know I not the art of devotion,
Know I not how to practice austerities, Oh, mother,
So you are my refuge and my only refuge, Bhavani

Nicht wissend wie ich rechtschaffend sein kann,                                                                  Nicht wissend  den Weg zu den heiligen Plätzen,                                                                 Nicht wissend Methoden der Befreiung, Erlösung,                                                              Nicht wissend wie ich meinen Geist in Einklang, Hamonie mit dem Geist Gottes bringen                                                   kann, mit dem Geist Gottes vereinen kann,                         Nicht wissend die Kunst der Hingabe,                                                                                  Nicht wissend, wie man Askese praktiziert, sich in Disziplin übt, Oh Mutter,                    Du bist also meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani.                      


Kukarmi, kusangi, kubudhi, kudhasa,
Kulachara heena, kadhachara leena,
Kudrushti, kuvakya prabandha, sadaham,
Gathisthwam, Gathisthwam, thwam ekaa Bhavani.

Perform I bad actions,
Keep I company of bad ones,
Think I bad and sinful thoughts,
Serve I Bad masters,
Belong I to a bad family,
Immersed I am in sinful acts,
See I with bad intentions,
Write I collection of bad words,
Always and always,
So you are my refuge and my only refuge, Bhavani
                                              

Vollbringe ich schlechte Taten,                                                                                  Verkehre ich bei Schlechten,                                                                                                Denke ich schlechte und sündhafte Gedanken,                                                                    Diene ich schlechten Herren,                                                                                                Gehöre ich zu einer schlechten Familie,                                                                                Mich in sündhafte Handlungen vertiefend,verstrickend,                                                       Sehe ich aus falschen Absichten heraus,                                                                               Schreibe ich Ansammlungen schlechter Worte, Hasskommentare,                                      Immer und immer wieder,                                                                                                     Du bist also meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani. 


Prajesam, Ramesam, Mahesam, Suresam,
Dhinesam, Nisidheswaram vaa kadachit,
Na janami chanyath sadaham saranye,
Gathisthwam, Gathisthwam thwam ekaa Bhavani

Neither Do I know the creator,
Nor the Lord of Lakshmi,
Neither do I know the lord of all,
Nor do I know the lord of devas,
Neither do I know the God who makes the day,
Nor the God who rules at night,
Neither do I know any other Gods,
Oh, Goddess to whom I bow always,
So you are my refuge and my only refuge, Bhavani

Weder weiß ich den Schöpfer,                                                                                             noch den Gott von Lakshmi.                                                                                               Weder weiß ich den Gott aller,                                                                                            noch weiß ich den Gott von Devas.                                                                                    Weder weiß ich den Gott der den Tag schafft,                                                                    noch den Gott der die Nacht regiert.                                                                                   Weder weiß ich irgendwelche anderen GöttInnen,                                                              Oh Göttin, die ich stets anerkenne, vor der ich mich fortwährend verneige.                      Du bist also meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani.                                        

 
Vivadhe, Vishadhe, pramadhe, pravase,
Jale cha anale parvathe shatru madhye,
Aranye, saranye sada maam prapahi,
Gathisthwam, Gathisthwam, thwam ekaa Bhavani.

While I am in a heated argument,
While I am immersed in sorrow,
While I am suffering an accident,
While I am traveling far off,
While I am in water or fire,
While I am on the top of a mountain,
While I am surrounded by enemies,
And while I am in a deep forest,
Oh Goddess, I always bow before thee,
So you are my refuge and my only refuge, Bhavani

Während ich in einer hitzigem Debatte bin,                                                                       während ich versunken bin in Sorgen,                                                                               während ich ein Unglück erleide,                                                                                       während ich weit weg fahre,                                                                                               während ich in Wasser bin oder auch  umgeben von Feuer,                                               während ich auf dem Gipfel eines Berges bin,                                                                    während ich umgeben bin von Feinden                                                                               und während ich in einem tiefen Wald bin,                                                                         Oh Göttin, Dich anerkenne ich stetst, vor Dir verneige ich mich fortwährend                   Du bist also meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani.                                        


Anadho, dharidro, jara roga yuktho,
Maha Ksheena dheena, sada jaadya vakthra,
Vipathou pravishta, pranshata sadhaham,
Gathisthwam, Gathisthwam, thwam ekaa Bhavani.

While being an orphan,
While being extremely poor,
While affected by disease of old age,
While I am terribly tired,
While I am in a pitiable state,
While I am being swallowed by problems,
And While I suffer serious dangers,
I always bow before thee,
So you are my refuge and only refuge, Bhavani

Obschon ich Waise bin,                                                                                                     obschon  ich äußert arm bin,                                                                                              obschon ich betroffen bin von Krankheiten infolge des hohen Alters,                          obschon ich schecklich müde bin,                                                                                 obschon ich in einem mitleidserregendem, bedauernswerten Zustand bin,                      obschon ich von Problemen überwältigt werde                                                                 und obschon ich das Ausgeliefertsein an ernsthafte Gefahren erleide,                               ich anerkenne Dich stets, ich verneige mich stets vor Dir,                                                  Du bist also meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani.



Nachdem der Text anscheinend, je nach Browser oder auch Bildschirm, immer wieder zu verrutschen scheint, hier noch eine verrutschungsinvariante Form:

 

 

 

Bhavani Ashtakam,.... ins Deutsche übersetzt von Franz Rickinger




Anmerkung von mir:  


1) Wenn denn da jemand all das (noch) nicht weiß und kann, was hier aufgezählt wurde, so frägt man sich woher so jemand denn dann wissen könnte, daß da eine sog. Bhavani sicherlich  helfen würde können, zweifelsohne verfauenswürdig sein würde - und nicht (mehr oder auch weniger) darauf aus ist, die Not anderer zu missbrauchen - und als Zuflucht geeignet wäre und eben nicht ein "vom Regen in die Traufe" die Folge so einer Zuflucht sein würde? Angesichts dieses Nicht-Wissens bietet sich nunmal sog. "strategisches Denken" an, womit man sich in der Mathematik jedenfalls in den Fachgebieten "Entscheidungstheorie", "Spieltheorie" und "Vektoroptimierung" befaßt. "Bhavani" ist eben ein als existent gemutmaßtes reines, unsterbliches, umfassend wissendes Wesen und mit so einer mutmaßlichen Existenz vernünftig umzugehen hieße - ua -, in einem pragmatisch-vernünftigen Rahmen zu bleiben und nicht in Fantatismen der einen oder auch anderen Sorte zu verfallen. (Siehe dazu auch den Menüpunkt "Das Gut-mögliche" .)   


2a) eine gesangliche Darbietung, mit englischen Unteriteln,  findet man etwa                             von Mohani Heitel, Smirti Verlag:                                                                    https://www.youtube.com/watch?v=2qlI3e4URDE  (Link vom 8.1.2018)                   

  b)  mit französischen Untertiteln findet man sowas zB bei:                                                https://www.youtube.com/watch?v=06onUUREGBU (Link vom 8.1.2018)            

   c) eine gesangliche Darbietung von Uma Mohan findet man zB bei:                                          https://www.amazon.de/Divine-Chants-Shakti-Uma-Mohan/dp/B0050M9JAK/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1520606207&sr=8-6&keywords=Uma+Mohan%2C+Shakti            (Link vom 8.3.2018; mit der Möglichkeit zum  Herunterladen dieses Songs zu einem              "Üblichen", moderaten "Herrunterlad-Preis") oder auch bei:  https://gaana.com/song/bhavani-ashtakam


3) Der Verfasser stellt u.a ein umfassendes Nicht-Wissen dar; aber woher dann die              Gewißheit, daß es jene "Bhavani" wirklich geben sollte? Kommt der Refrain einfach        nur aufs Geratewohl daher, basierend auf Hörensagen, oder kann so ein Refrain aus          normaler, allgemeinanerkannter Vernünftigkeit, ähnlich wie jene der nicht gerade           gedankenleeren und insofern nicht ohnmächtigen, bewußtlosen Einsicht in die               missliche Lage entspringen? Ist der widersinnig erscheinende Refrain gar nicht                widersinnig?

* Alles was einem in der Welt des Wachzustandes begegnen kann, könnte einem auch  in der Welt des Träumens begegnen. Insofern könnte diese Welt des Wachzustandes ja     eventuell auch nichts anderes als eine Traumwelt sein, sagt einem also die eigene             Erfahrung - ohne daß es dazu hochkomplizierter Philosophie odgl bedürfte.

Dagegen ließe sich einwenden, daß es doch absurd wäre, ein ganzen zB 80-Jahre-Leben in einer Nacht träumen zu können. Nunja, aber Prof. Dr. Albert Einstein erklärte, daß "Zeit" ebenfalls relativ wäre und die Zeit für ein Objekt, daß sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegt sehr viel langsamer vergehe. Das wurde haben auch Untersuchungen an Teilchen mit sehr geringer Lebensdauer ergeben. Wieso kamen die vom Weltall aus überhaupt auf der Erdoberfläche in jener Menge noch an? Weil sie sich sehr schnell bewegten und daher deren "Eigenzeit" viel langsamer ablief als wie die "Erdenzeit", wird als Erklärung allgemein akzeptiert. Man errechnete auch, daß die Astronauten, die erfolgreich um Mond flogen, aufgrund deren Reise-Tempos am Ende ihres Erdenlebens ca 1/2 - 2 sec "älter" geworden sind, als sie ansonsten wären. Auch bei den sog. GPS-Satelitten wird die "spezielle Relativitätstheorie" beachtet  und das "Funktionieren" derselben können jene, die es benutzen/nutzen kaum leugnen. So weit so schön, wer also im Traum sich eben relativ schnell bewegen täte, weil er/sie/zwi an Bord eines geeignet schnell fliegenden Planeten irgendwo im Weltall wäre, für den verginge analog gerade mal 1 Traumperiode einer einzigen Nacht, obwohl nach "Erdzeit" zB 80 Jahre vergangen wären. Es kann daher in der Tat so sein, daß, daß diese, sog. "allgemein bekannte", Welt hier nur eine Art Traum wäre.



* Nachdem diese Welt also aus dem gemacht sein könnte, aus dem Träume gemacht         sind, könnte diese Welt aus reinem, absolutem Bewußtsein gemacht sein,

* Nachdem ein göttliches Wesen, falls es sowas denn überhaupt geben sollte, sozusagen   per Definition, der Natur des Begriffes wüßte, woraus diese Welt gemacht ist, wüßten     es  göttliche Wesen, Gott folglich, wenn sie denn "nur" eine Art Traumwelt sein sollte.

*  Wäre diese Welt denn nun aber eine Art Traumwelt, so wären selbst Leiden, Krankheit,usw nur scheinbar, wären letztlich nicht in Wirklichkeit existent, sondern "nur so existent als wie irgendwelche Dinge oder auch Personen in Albträumen.

*  Nach dem Aufwachen wird/würde unschwer und wirklich,wahrheitsgemäß die             Traumhaftigkeit und Nicht-Wirklichkeit selbst eines "Erlittenen","Durchlebten" erkannt   und man würde unschwer anerkennen, daß es keinerlei realen, wirklichen, absolut      notwendigen Grund gegeben hätte/hatte, dem Albtraum ein Ende zu bereiten oder           auch etwa den Albtraum in einen super erfreulichen Super-Traum zu verwandeln.

* Na klar, könnte es dann eben auch "Tod und Wiedergeburt" geben, weil der Tod in zB   einer Albtraum-Welt nichts - häufig oder auch nur bisweilen - als das Aufwachen in der   wirklichen Welt, einer für wirklich gehaltenen Welt zur Folge hat. Von dort wird man     sich wieder in Traumwelten begeben - beim nächsten Schlafen - und insofern gäbe es       dann halt auch Geburt- und Wiedergeburt, wenn denn die wirkliche Welt doch auch nur   eine Art Traumwelt  gewesen sein sollte, was man nicht auszuschließen                             vermochte/vermag.

* Ebenso könnte es auch so sein, daß Taten in der "wirklichen Welt" zu Träumen während des Schlafens führen, bis hin zu Albträumen. Insofern kann eben auch ein "Gesetz des   Karma" nicht ausgeschlossen werden und dessen Möglichkeit ist vernünftigerweise anzuerkennen.

*  Nachdem deshalb nicht einmal aus dem Vorkommen von Leiden in dieser Welt auf die  Nicht-Existenz göttlicher Wesen, Gottes geschlossen werden kann, kann                     vernünftigerweise und unschwererweise grundsätzlich nie&nimmer auf eine                     grundsätzliche Nicht-Existenz göttlicher Wesen/Gottes geschlossen werden. Göttliche     Wesen, Gott könnte es also geben. 

* Die Wahrheit über die Natur dieser Welt könnte offenbar nur jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen   und insofern per "transzendentalem Bewußtsein", "Turiya", absolutem Bewußtsein, Samadhi per richtiger Meditation, jenseits des zB Mantras und insofern per einem "Transzendieren" gefunden werden. Es ist aber nicht auszuschließen, daß es jenen "Ausweg",sowas wie "Erleuchtung", sowas wie jenes "Erwachen" und damit auch jene "Erlösung", "Befreiung" von Leid und Tod geben könnte.



Insofern ist der Refrain "Du bist also meine Zuflucht, meine einzige Zuflucht, Bhavani"   vernünftig und so realistisch, wie das Andere auch alles.


Wenn man, aus puren Vernunftgründen also die Möglichkeit der Existenz göttlicher, unsterblicher, erleuchteter Wesen, Gottes einräumt, so sieht man sich in  der Situation, daß man es mit "etwas" zu tun hat, worüber man nichts genaues weiß, aber wovon man anzunehmen hat, daß es das geben könnte, dh man hat es mit einer Situation eines "Spiels gegen einer unbekannten Gegenspieler/Mitspieler" zu tun und aus dem Bereich der Mathematik gibt es dazu - abstrakt, logisch höchst präzise erarbeitete - Konzepte, um damit vernünftig, erfolgreich umgehen zu können.                                                                      

Professor Dr. Behringer brachte folgendes Einführungsbeispiel zur „Spieltheorie“ in seiner Vorlesung über die „Spieltheorie“(an der TU München):                                                Jemand darf einen Verkaufsstand machen, muß 4 Wochen vorher jedoch sagen was Er verkauft, also zB Eiscreme und Regenschirme. Er weiß aber das Wetter nicht im Vorhinein. Jedoch weiß Er zB, daß Er bei einer Entscheidung für Eiscreme an Sonnentagen ca 80.-€ verdienen werde und an Regentagen noch ca 20.-€. Er weiß aber auch, daß wenn er sich für Regenschirme entschiede, er an Regentagen 100.-€ Verdienst mit nachhause nehmen könnte; allerdings weiß er ebenso, daß er an Sonnentagen keinen einzigen Regenschirm verkaufen könnte, also lediglich 0.-€ Gewinn erzielen könnte. Wie soll man sich entscheiden? Nunja, wenn man als Prinzip das sog. "MINMAX"-Prinzip anwendet und sich so entscheidet, daß man im „ungünstigsten“ Fall den maximalen Gewinn erzeilt, so fiele die Entscheidung zweifelsohne zugunsten Eiscreme aus, da das Minimum nunmal 20.-€ beträgt, wohingegen das Minimum bei der Entscheidung pro Regenschirm der kleinere Wert, nämlich 0.-€ wäre. Die Entscheidung pro „Eiscreme“ nennt man dann die „optimale Entscheidung“, die „beste Strategie“; solche Arten von Entscheidungen nennt man „Strategien“. Hat man es mit endlich vielen möglichen eigenen Entscheidungen zu tun und mit endlich vielen möglichen Entscheidungen  des "Gegenspielers" (also dem Wetter im vorherigen Beispiel), so hat man es mit reinen Strategien zu tun. Im allgemeineren Fall, betrachtet man soundsoviel Prozent "Eiscreme" und die restlichen Prozent (maximal nunmal 100%) "Regenschirme": Jede solche spieltheoretische Aufgabenstellung läßt sich auf eine sog. "lineare Optimierung" zurückführen.

Nun hat man es in Sachen Leben, also Gott, Alltag & co nunmal aber mit mehreren Zielen gleichzeitig zu tun, die zu optimieren wären/sind: Dazu gibt es dann -leider kompliziertere – Modelle, die sich aber beim Vorliegen geeigneter Vorraussetzungen auf eine Abfolge solcher „spieltheoretischer Problemstellungen“ (daher Aufgabenstellungen  der  "linearen Optimierung") zurückführen, dh im ersten Schritt wird am Ende aus einem Problem mit, sagen wir mal, 3 zu berücksichtigenden Zielsetzungen, ein Problem  mit nur noch 2 Zielsetzungen errechnet; im nächsten Schritt erhält man dann eine spieltheoretische Problemstellung mit nur noch genau 1 Zielsetzung und die wird dann, wie gewohnt per „Linearer Optimierung“ gelöst. In jedem Fall erfüllen dann, im Falle „Vektoroptimierung“ und Wahl des Lexmaxmin-Prinzips die optimalen Stragegien gleichzeitig 3 Optimalitätskriterien; solche LEXMAXMIN-optimalen Strategien sind optimal im Sinne von MAXMIN-Prinzip (s. "Spieltheorie" = "2-Personen-Nullsummen-Spiel"), Pareto-Optimierungsprinzip („Vektormaximum“) und auch im Sinne des X-Kriteriums von Prof. Dr. Behringer. Allerdings genügen umgekehrt „optimal“ im Sinne MAXMIN-Prinzip und auch Pareto-Optimalität nur in Sonderfällen als Hinreichend für „LEXMAXMIN“-Optimal. Selbst aus "X-optimal" folgt in der Allgemeinheit noch nicht LEXMAXMIN-optimal.

Salopp gesagt, wird man aber zum Ergebnis gelangen, daß man keinesfalls ein Narr sein will, wenn es Gott und auch das/ein "Gesetz des Karma", "Wiedergeburt" und auch einen praktikablen Ausweg aus dem Leiden geben sollte. Sollte es denn anders sein, will man aber auch kein Narr sein. Man weiß ja nur, daß es Gott geben könnte, Wiedergeburt geben könnte, einen Ausweg aus dem Leiden geben könnte, ein Gesetz des Karma geben könnte.

Man mag ja vielleicht nicht wissen, ob die Welt ein Traum ist - wozu man evtl bei Shanakra, Rishi Vasishta, uä was las -, ob es Erleuchtung gibt, ob es Geburt und Wiedergeburt gibt oder aber doch nach diesem Leben alles vorbei ist, aber eines weiß man dabei sicher, nämlich daß man nicht der Depp sein will, wenn das eine oder auch andere oder auch mehrere derselben wahr sein sollten. Na klar will man nicht am Ende als Narr dastehen, indem man alles auf eine Karte setzte und sich ständig einzureden versuchte, sich selber vormachte, etwas zu wissen, was man aber ehrlicherweise nunmal gar nicht wußte und wovon man selber sehr genau wußte, daß man es gar nicht weiß.

Daß man "es könnte Wiedergeburt geben, die Welt könnte eine Art Traum sein, usw"  im Sinne von „gut-möglich“  bis zu einem gewissen Grade sehr wohl strategisch bewältigen kann, ist nunmal so. Außerdem werden seriöse, vernünftige Staaten dafür sorgen, daß so ein Lebensweg gangbar ist und niemand deshalb diskiriminiert werden darf; weiteres dazu unter „gut-möglich“. (….Interessanterweise hatte Herr Pythagoras das Prinzip Harmonie an den Anfang gestellt, war über die physikalischen Gesetze der Musikinstrumente bei „harmonischen Klängen“ zur Mathematik, den Zahlen, Zahlenverhältnissen gekommen; er zog in Betracht, daß es Wiedergeburt geben könnte und seine AnhängerInnen lebten vegetarisch. Am Ende verkündete Er, daß alles Leben Zahl sei und seltsamerweise findet man heutzutage die Informatik, welche zumindest Farben, Töne, Größen, usw allesamt als Zahlen „verwalten“ kann und stolz verkündet, daß all das „letztlich“ eine Angelegenheit  für/von „Zahlen“ sei....; siehe dazu zB das Buch "50 Klassiker, Religionen" von Peter Köhler, Gerstenberg-Verlag, ISBN 978-3-8369-2617-1, Seiten 38 - 41.

Zweifelsohne geht es im vorliegenden Lied /Text  "Bhavani Asktakam" auch um das Phänomen "Erleuchtung", "Turyia", "Yoga" und jenes  Phänomen wird damit auch zum Gegenstand einer strategischen Betrachtungsweise, welche auch in jenem Zusammenhange Fantasismus, Extremismus udgl ausschließt. Das zeigt aber auch den Wert der Überlieferung bezüglich jenes Phänomens. Würde Buddha je danach "gestrebt" haben, wenn Ihm niemand - aus Überlieferungen heraus - davon berichtet gehabt hätte? Es mag ja sein, daß jene, die es Ihm überlieferten, selber Erleuchtung nicht erlangt hatten, nicht suchten, nicht wußten, wie sie das anfangen sollten, usw und Buddha deshalb von jenen zunächst mal sehr enttäuscht war. Andererseits werden einem jene Menschen auch nicht geschadet haben, die sowas wie ein uralte Landkarte mit irgendwelchen komischen Symbolen darauf aus einer gewissen Kunstsinnigkeit oä überlieferten, und zwar schon gleich gar nicht wenn man die Symbole richtig zu verstehen verstand und einen damit  exakt bezeichneten "Schatz" finden konnte? Wäre es einem denn dann nicht gut genug gewesen, daß die Verwandeten die Karte einfach nur ganz "dekorativ" fanden und wenigstens aufbewahrten und an die nachfolgenden Generationen weitergaben? So ähnlich ist es halt auch mit den Veden udgl, die man ja auch einfach "gesanglich" betrachten und schätzen kann, ohne sie näher zu begreifen.

Dürfte man jenen, welche die Karte einst anfertigten sowie denen, die sie einfach halt nur so zuverlässig aufbewahrten weitergaben, gegenüber einfach nur elementar menschlich einfach nur ein wenig dankbar sein und das auch ausdrücken?

Sind jene, die sich daran erfreuen können und sie sozusagen als "Zierde" an die Wand ihres Zimmers hängen, nichts oder auch wenig davon begreifen deshalb "Idioten", "g'spinnerte Esoteriker", "Verrückte"? - Gewiß nicht. Aber es wäre offenbar  eine absurde Strategie, solche Menschen als "Idioten", "g'spinnerte Esoteriker", "Verrückte" zu bezeichnen und sie entsprechend zu misshandeln? Dürfte man jenne danken, die einem jenen schönen Wandschmuck überlieferten dankbar sein und das auch zum Ausdruck bringen selbst dann, wenn man die Karte auch nicht zu lesen vermochte oder aber auch mit dem "Lesen" noch nicht so ganz fertig geworden ist? Darf man analog dem Verfasser des Bhavani Ashtakam und jenen, die es überlieferten, Hochachtung entgegen bringen, sie nett oder auch toll finden und das als "Dankbarkeit" bezeichnen? Ist man deshalb ein unverbesserlicher "Spinner"? Ist man ein Idiot, nur weil man sich mit der Frage befaßt, ob es eine  "Schatzkarte" sein könnte und dieses "Hobby" mit dem Alltagsleben auf die Reihe zu bringen sich bemüht und auf "Workalkoholiker-Werdung", fanatischem "WissenschaftlerInnen-Dasein", fanatischem Christenleben udgl. zugunsten dieses seines Hobbies verzichtet und einem Lebensplan folgen gemäß "ein paar Überstunden ab und zu, nun gut; aber wenn der Chef schon von Anfang an sagt, daß man jede Woche 6-8 unbezahlte Überstunden zu machen habe und außerdem das ganze Wochenende nur noch an seinen Betrieb denken dürfe und daran, was man noch mehr dafür tun können - Nein danke!"

Solche entscheidungstheoretische Konzepte auf der obigen Basis dann auf die Möglichkeit der Existenz göttlicher Wesen, Gottes und obiger Überlegungen anwendend, hat man sich doch keiner Sekte odgl angeschlossen und auch keine Religion, Sekte usw gegründet, wenn man seine eigenen "Rechen-Ergebnisse" weitersagt etc. Und so wie es keine Sekte, Religion ergibt, wenn sich jemand an Naturgesetze hält, um nicht - aus purstem Leichtsinn - unter einer Lawine begraben zu werden, in eine Mure zu geraten, sich zu verkälten, sich tödliche Krankheiten wie "AIDS" einzufangen, usw usf, so ergibt und ergab es auch keine Sekte  und auch keine Religion, wenn man obige Überlegungen anstellt und Ergebnisse dazu kommuniziert und korrekte Ergebnisse beachtet/"befolgt".

Außerdem hat man auch die Aufgabenstellung, daß man die Möglichkeit von Geburt und Wiedergeburt sowie die Nicht-Ausschließbarkeit eines/des "Karmagesetzes"  dann also sinnvollerweise, strategischerweise ebenfalls zu berücksichtigen hat. Damit ist es dann ausgeschlossen, daß jemand aus der Aussage, wonach diese Welt eine "Art Traum" sein könnte, zu Schlußfolgerungen gelangt, die zurecht als Verbrechen bezeichnet werden und die zu ahnden man sich bemüht. (Mord, Raub, Vergewaltigung, Umweltfrevel, usw)

Selbstverständlich kann sich die Frage nach der Natur Gottes/göttlicher Wesen, seiner/derer Unsterblichkeit anschließen.


Wenn man so, die Möglichkeit göttlicher Wesen aus Gründen der Vernunft alleine       einräumt und Gott einlädt, einem behilflich zu sein in der eigenen Misere, misslichen       Lage, so ist das sehr wohl verschieden vom Ansatz der Religionen, die die Existenz eines oder auch mehrer göttlicher Wesen, GöttInnen, Göttzwi und die Verehrung, Anbetung  dieses Gottes oder auch die Unterwerfung an den Anfang stellen und dabei dann  bisweilen sogar historische Gestalten, Menschen als Gott verehren und die Worte jenes  Menschen zur unumstößlichen Wahrheit verklären/erklären und daraus allerlei  Handlungsvorschriften ableiten.  Na klar, könnte jemand Gott wahrheitsgemäß                 "gefunden" und "gesprochen" haben  und jemand könnte das ebenso wahrheitsgemäß       und korrekt  weitersagen. Wäre es denn wahrheitsgemäß gewesen, wäre man ja blöd es nicht zu beachten, zu befolgen. Allerdings bleibt da jene Unsicherheit, jenes Nicht-         Wissen bzgl der Wahrheitsliebe dessen, der da behauptet, daß es Gott Ihm/Ihr/Zwi           gesagt habe und Er/sie/zwi es korrekt weitergebe. Genaugenommen haben auch               jene es mit einer Situation zu tun, wo sie etwas nicht wissen, das sie jedoch für möglich   halten.              

Jedenfalls kann es keinen vernünftigen, anerkennbaren, wirklichen Grund für religiöse   Gruppierungen - auch nicht für Staaten - geben in  "Bhavani Ashtakam" udgl einen Angriff auf sich, eine Feindseligkeit, eine grundsätzliche Schädlichkeit oder auch Gefährlichkeit  zu sehen.



deutschsprachige Literatur im Zusammenhang mit Shankara (bisweilen auch "Cankara" geschrieben):

"System des Vedanta nach den Brahma Sutras des Badarayana und dem Kommentar des Cankara über dieselbe", 1906, F.A. Brockhaus, Paul Deussen, 540 Seiten

Bhagavad Gita, der vollständige Text ,mit dem Kommentar  Shankaras , Knaur Esoterik,, München 1989, ISBN 3-426-26447-1.

Kleinod der Unterscheidung von Shankara,Bernd Helge Fritsch, ISBN 9783842363786, 2011, Verlag "Books on Demand GmbH"

Das Kleinod der Unterscheidung von Shankara (viveka-chudamani) findet man auch auf den Seiten 37 bis 141 in dem Büchlein "Die Erkenntnis der Wahrheit", ECON, ISBN  3-612-23058-1 vom Oktober 1990.

Das Kleinod der Unterscheidung, Weisheitsbücher der Menschheit, O.W.Barth.-Verlag GmbH, 1957; die Orginalausgabe erschien 1947 bei Vedanta Press, Hollywood, Cal./USA; die autorisierte Übersetzung besorgte Ursula von Mangoldt. (damals war Mr. Mahesh noch Sekretär bei Swami Brahmanda Saraswati, lehtre nicht, sodaß diese Übersetzung wohl als unabhängig von Mr. Mahesh betrachtet werden darf)

Shankara, "Das Kleinod der Unterscheidung" (Viveka-cudamanai"), Ein Juwel indischer Weisheitsliteratur, im O.W. Barth-Programm bei Scherz, Bern; München, Wien, Scherz [1987], 159 Seiten, ISBN 3-502-33004-2, zB auch in der Stadt Bibliothek München, am Gasteig, Ebene 2.

 

 

Sieben Kleinode geistiger Erkenntnis, Heinrich Schwab Verlag, ISBN 3-7964-0175-9, 1.Auflage

1) Ein Blütenkranz von Versen über die Erkenntnis des Absoluten    (brahma-jnana-avali-mala)
2) Über die heilige Geringschätzung des Nicht-Selbst      (Anatma-sri-vigarhana-prakaranam)
3) Von Gedankenstille und vom vedischen Axiom "Ich bin Brahman, das Absolute"   (Laghu-vakya-vrittih)
4) Erklärung des vedischen Schlüsselwortes "Das bist Du"      (Vakya-vrittih)
5) Von Selbsterkenntnis     (Atma bodha)
6) Von Gotterfahrung     (Aporoksa-anubhutih)
7) Lobhymne auf die mystischen Silben der Göttlichen Mutter   (Mantra-matrka-puspa-mala-stavah)


Poesie des Vedanta, Heinrich Schwab Verlag, ISBN 978-3-7964-0198-5, 1.Auflage 2007, erstmals aus dem Sanskrit-Orginal ins Deutsche übersetzt und kommentiert von C.Rentsch

1) Zehn Strophen    (Dasa Sloki)
2) Die Erforschung der eigenen Natur    (Svarupanusandhana)
3) Acht Verse über die Gesegnten    (Dhanyastakam)
4) Die geistige Verehrung des Attributlosen    (Nirguna-mansa-puja)

Das Herz des Vedanta, Zusammenfassung der Kerngedanken sämlicher Upanishaden ( "Sarva-vedanta-siddhanta-sara-samgrahah),                             2.Auflage 2007, Heinrich Schwab Verlag, ISBN 978-3-7964-0178-7

Kapitel 1  - Die vier Erfordernisse
Kapitel 2 - Der wahre geistige Meister, der Guru
Kapitel 3 - Die Schöpfung
Kapitel 4 - Das Selbst und das Nicht-Selbst
Kapitel 5 - Das Absolute
Kapitel 6  - Meditative Versenkung
Kapitel 7 - Erleuchtung

Außerdem enthält obiges Buch:
*   " Nirvana-Satkam", was ebenfalls Shankara verfaßt hat oder auch habe.
     ("Die sechs Srophen über die Glückseligkeit im Absoluten")

Desweiteren finden sich dort 5 weitere Verse, die ebenfalls Shankara zugeschrieben werden:
*  "Maya-Pancakam "

 


Die Erkenntnis der Wahrheit, ECON, ISBN 3-612-23058-1, enthält nebst Anmerkungen, Erklräungen und Nachwort folgende ins Deutsche übersetzte"Orginal-Texte" von Shankara: 

1) "Das Kleinod der Unterscheidung" (Viveka-chudamani)

 2) "Die Erkenntnis der Wahrheit" (Tattva bodha)


Unterscheidung zwischen Selbst und Nicht-Selbst (Drigdrisyaviveka), Ansata, mit einem Kommentar von Raphael, deutsche Ausgabe 1992 Ansata-Verlag Interlaken/Schweiz, ISBN 3-7157-0156-0; die ins Deutsche übersetzte "Ausgabe erschien 1977 in italienischer Sprache.


"Die Sutras des Vedanta" oder die Cariraka-Mimansa des Badarayana nebst dem vollständigen Commentare des Cankara. Aus dem Sanskrit übersetzt. Lepizig, F.A: Brockhaus, 1887, Paul Deußen, Classic Reprint Series, Forgotten Books (siehe auch www.forgottenbooks.com)


Bhaja Govidam - Shankara, Text in deutsch, Sanskrit und Umschrift, 45 Seiten, broschiert, ISBN 3 - 922 477 - 03 - 8, MAngalam Verlag, 2005.

Siehe auch meine Übersetzung bei Swami Brahmanda Saraswati's gesanglicher Darbietung des Bhaja Goviddam


Einen kurzen Text titels "Shankara's Meditation über die Bhagavad Gita" (Seiten 118-127; mit Kommentar von Swami Prabhupada) findet man im deutschsprachigen Buch "Die Schönheit des Selbst", verfaßt von  Abhay Charan Bhaktivedanta Swami Prabhupada, ca 300 Seiten, ISBN-Nr.: 978-91-7149-502-0; überarbeitete Neuauflage 2007. Diese Stelle war für mich im Oneness-World- Laden in der Kreuzstraße in München zu finden; das Buch kann u.a. dort bezogen werden.


Literatur in anderen Sprachen:

"Hymnes a Shiva", Traduits et commentés par Jean Herbert,
Collection "LES DIEUX HINDOUS", Volume II, Editions Derain, Lyon, 1944,
(gelegentlich übersetze ich es dann aus dem Französischen)

The Upanishads and Sri Shankara's Commentary, bei forgottenbooks.com:
The translation of these Upanishads as well as of Sri Sankara Uhfiryfi's commentaries thereon is in the. Hands of Pandit Ganganatha Jha, u. A. S, of Dan bhanga whose scholarly attainments and reputation, a the translator of the Tattva Kaumudi and the Yogasara Sangraha are already too well-known to the public, to need any mention on my part.
ISBN    978-1-5276-2952-3; ISBN (Cloth) 978-0-484-89046-5, auf English, 215 Seiten

Dann gibt es auch noch einen Kommentar von Shankara zur Madukya-Upanishade und Gaudapa's Karika bei "forgottenbooks.com": "The Madukyopanishad with Gaudapada's Krika and the Bhshya of Shankara"

aber auch als:

Mandukya Upanishad With Gaudapada's Karika and Shankara's Commentary
www.amazon.in/Mandukya-Upanishad-Gaudapadas...Commenta...

    Taschenbuch: 320 Seiten
    Verlag: Advaita Ashrama; Auflage: Sixth edition, 11th reprint (1. Januar 2006)
    Sprache: Englisch
    ISBN-10: 8175050225
    ISBN-13: 978-8175050228


The Madukya Upanishad With Gaudapada's Karika and Sankara's Commentary, Transalted by Swami Nikhilanada (Das Vorwort stammt vom 24'ten Juni 1932, Vednata Society, Providence, Rhode Isla, U.S.A.)  12.Reprint, Mai 2018, ISBN 978-81-7505-022-8  - leider vorerst nur in englischer Sprache; nachdem das ursprüngliche Buch aber über 85 Jahre alt ist, könnte es ok sein einen Orginaltext ins Deutsche zu übersetzen und das gedenke ich dann alsbald zu beginnen.


Es gibt auch noch Kommentare Shankara's zu anderen Upanishaden, u.a. Mundaka-Upanishaden, zB.:

Mundaka Upanishad With Commentary of Shankara by Translated by Swami Gambhirananda (2000-01-01) , (Taschenbuch) , Advaita Ashrama; Auflage: 2nd (Januar 2000), 98 Seiten, ISBN-10: 8175050985, ISBN-13: 978-817505098, gefunden bei "amazon".


Zur Mundaka Upanishade gibt es, notabene, eine gesangliche Darbietung von Gaiea Sanskrit bei https://www.youtube.com/watch?v=lVCmCd-nElg (Link ok am 7.7.2019)


Eine kritische Anmerkung zu Shanakra's Kommentar findet man via:

bei https://wiki.yoga-vidya.de/Mundaka_Upanishad als Ergänzung zu jenem Artikel von Swami Sivananda zur Maduka-Upanishad (in deutscher Sprache):

>> Die Mundaka Upanishad des Atharvaveda - Erläuterungen nach Paul Deussen

Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 661 - 663.


Die Mundaka Upanishad (gelegentlich auch kurzweg Munda genannt, Muktikop. v. 29; Narayana zu Atharvasikha 1 p. 229,5, zu Garbha p. 60,6) gehört nicht einer bestimmten Veda-Schule an, sondern ist, wie der Name besagt, "die Upanishad der Kahlgeschorenen (Munda)", d. h. einer Genossenschaft von Asketen, welche, wie später die Buddhistenmönche, als Observanz die Kopfhaare abrasierten. Dem entsprechend wird am Schluß der Upanishad eingeschärft, dieselbe keinem mitzuteilen, der nicht vorschriftsmäßig das Kopfgelübde (Sirovratam) erfüllt hat. Daß unter diesem "Kopfgelübde" das Tragen von Feuer (etwa einem Becken mit Kohlen) auf dem Haupt zu verstehen sei, wie Shankara erklärt mit der Bemerkung, daß "dieses Gelübde im Atharvaveda vorkomme", scheint uns sehr zweifelhaft; denn zunächst wäre es dort nachzuweisen, was unseres Wissens noch nicht geschehen (ich will hoffen, daß man nicht dafür Atharvav. 10,2,26 anführen wird; vgl. über diese Stelle Gesch. d. Phil. I, 269), und dann bliebe noch die Frage, ob Shankara auf Grund einer Tradition oder (wie so oft) aus bloßer Mutmaßung redet, und ob wir nicht seiner abenteuerlichen Auffassung der Stelle die einfache Interpretation für Sirovratam vorziehen, welche in dem Worte Mundaka liegt.[1]

Die Mundaka Upanishad ist eine der beliebtesten; in keiner Upanishad-Sammlung pflegt sie zu fehlen; unter den zehn Upanishaden, welche Muktika und ähnliche Sammlungen als die wichtigsten voranstellen, nimmt sie nach Isa, Kena, Katha, Prasna die fünfte Stelle ein; Narayana zählt die Atharva-Upanishaden von ihr aus als erster; schon Badarayana widmet ihr drei von den achtundzwanzig Adhikaranas, in denen er die Brahmanlehre abhandelt (System des Vedanta, S. 130), und Shankara zitiert sie allein in dem Brahmasutra-Kommentar 129-mal (1. c. S. 32).

Diese Bevorzugung verdankt unsere Upanishad nicht sowohl der Originalität des Inhalts, denn, die meisten Gedanken sind nachweislich älteren Texten entlehnt, als vielmehr der Reinheit, mit welcher sie die alte Vedantalehre vorträgt, und der Schönheit der Verse, in denen sie dieselbe zum Ausdruck bringt. Sie setzt voraus zunächst und vor allem Chandogya, sehr wahrscheinlich auch Brihadaranyaka und Taittiriya, und so wohl auch Kathaka, mit der sie mehrere Stellen gemein hat, welche dort im Zusammenhang vorkommen, während sie in Mundaka mehr abgerissen stehen. Der Sprache und sonstigen Haltung nach dürfte sie am nächsten zu Brihannarayana und Svetasvatara zu stellen sein; mit letzterer Upanishad teilt sie den poetischen Schwung, den Mangel einer geordneten Gedankenfolge und die Zügellosigkeit des Metrums, ist aber weniger reich an originellen Gedanken und dafür hinwiederum freier von theistischen und häretischen Neigungen als dieselbe. Mehrere wichtige Stellen hat Mundaka mit Svetasvatara und anderseits mit Brihannarayana gemein; ein Vergleich derselben (siehe die Anmerkungen) macht es wahrscheinlich, daß Svetasvatara von Mundaka, und Mundaka wiederum von Brihannarayana benutzt worden ist. Im großen und ganzen aber gehören sie sicher alle drei demselben Zeitalter an.

Eine Disposition der Mundaka Upanishad läßt sich, ohne Gewalttätigkeiten, nicht wohl geben, und nur ganz im allgemeinen kann man sagen, daß von den drei Teilen, aus denen sie besteht (und deren jeder wieder in zwei Hälften zerfällt), der erste die Vorbereitungen der Brahmanerkenntnis, der zweite die Lehre von Brahman und der dritte den Weg zu Brahman behandelt. Wiederholt aber kommt das Thema des dritten Teiles schon im zweiten, das des zweiten wieder im dritten, und das aller beider schon im ersten zum Durchbruch.  <<


Anmerkungen von mir:

>> Daß unter diesem "Kopfgelübde" das Tragen von Feuer (etwa einem Becken mit Kohlen) auf dem Haupt zu verstehen sei, wie Shankara erklärt mit der Bemerkung, daß "dieses Gelübde im Atharvaveda vorkomme", scheint uns sehr zweifelhaft; <<, schreibt/schrieb Prof Deussen.

Es geht dabei wohl um jene Äußerungen am Ende jener Upanishade, die Eknath Easwaran (ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927, Seite 164) so übersetzte:>> Man bringe diese Weisheit nur denjenigen bei, die das Gesetz von der Einheit des Lebens achten. Man bringe jene Weisheit nur denjenigen bei, die ihr Leben dem Herrn der Liebe opfern". Nun was kann man von einem Lebewesen, das noch nicht Erleuchtung erlangt hat, jenes Wissen über brahman, atman noch nicht realsiert hat eigentlich überhaupt erwarten/verlangen? Nun, man könnte allenfalls erwarten, voraussetzen, daß so jemand bereit ist "strategisch vernünftig" mit der Möglichkeit, daß es solches Wissen geben könnte, umzugehen. Wenn selbst das nicht gegeben ist, nicht vorausgesetzt werden kann, jemand nicht mal bereit ist, das einzusehen, was kann man so jemandem überhaupt an Wissen geben? Wird sojemand nicht alles Wissen immer wieder zu mißbrauchen sich offengelassen haben wollen? Kann man es dann noch verantworten, Ihm ein Wissen zu geben? Würde man schon jemanden persönlich unterrichten wollen, der - aus lauter Arroganz und Dummheit - mit einem Kübel glühender Kohlen auf dem Kopf neben einem stünde? Außer "genau wissen "und "genau nachweisen können anhand von Literaturanagben", gibt es auch ein "strategisches Argumentatieren", das keinesfalls weniger "Wahrheitsgehalt", Bedeutung und Wert haben muß, also direktes "beweisen" und "begründen". Allerdings war zur Zeit von Professor Deussen das Wissen um "Strategien" in einer mathematisch-wissenschaftlichen Präzision, Unpersönlichkeit und Unvoreingenommenheit leider noch nicht verfügbar. Insofern verstehe ich dies hier auch nicht als Kritik sondern als Ergänzung. Wenn man die Bhagavad Gita liest, so geht es darin nunmal um "strategische Probleme"; es war "strategisch vorherberechenbarerweise" falsch an jenem "Würfelspiel" teilgenommen und jenen Krieg als Folge davon riskiert zu haben und ebenso vorherwißbar strategisch falsch war  es gewesen, jenes Würfelspiel veranstaltet  zu haben, da mit Krieg vonseiten der Unterlegenen zu rechnen gewesen wäre. Strategische "Wahrheiten" sind nunmal auch "Wahrheiten", die man tunlichst nicht mißachten sollte, da - je nachdem - mit mehr oder weniger unangenehmen, schlimmen bis tödlichen, ja kriegerischen Folgen zu rechnen wäre. Wenn Shankara also jenes "Feuerritual" des "glühende Kohlen in einem Becken auf dem Kopf Herumtragen" für eine "sinnvolle" Auslegung für "Kopfgelübde" hält, so ist es zumindest, von einem "strategischen" Ansatz her betrachtet, nicht absurd, da das schon ein besonders krasser Fall einer "falschen Disziplin" ist, da es bei "Versagen" zu fatalen Folgen auch für Andere kommen könnte. Andererseits ist es völlig richtig - eben auch von einem strategischen Gesichtspunkt aus betrachtet -, daß Prof Deussen jene Textstelle für sehr wichtig hielt/hält; schließlich war er ja d'rauf&d'ran dieses "Wissen" einer bereiter Öffentlichkeit (ua dem gesamten deutschsprachigen Raum) verfügbar zu machen; es ist Ausdruck des "Sich-seiner-Verantwortung-Stellens", daß er es sich in jenem Zusammenhang auch nicht zu leicht machen wollte. Sein Problem war es dem Anspruch an "Perfektion von Argumentation" und der "Verantwortlichkeit" gleichermaßen gerecht werden zu wollen und zu müssen. Shankara hat dasselbe Dilemma insofern geschickt und anerkennenswert gelöst, als er strategischerweise korrekt vom "ungünstigsten Fall" "ausging", dh seine Lehre nicht zu einer Katstrophe führen können sollte, wenn der "ungsünstigsten Fall" eines Schülerinzwis mal eintreten sollte. Gleichwohl konnte sich Shankara ebensowenig auf die "Mathematik zu Strategischen Problemstellungen" im Sinne "Westlicher Denk- und Darstellungsweisen" berufen als Prof. Paul Deussen. (Siehe Vorlesungen von Prof. Dr. F. Behringer an der TU-München über Spieltheorie, Vektoroptimierung und dazu die Vorlesungen über lienare und quadratische Optimierung von Prof Dr. Ritter und die Übungsstunden bei StDir. im Hochschuldienst Riedmüller  - aber auch nicht-linare Optimierung, ua von Dr. habil. Kredler und seine Methode mittles eines stochastischen Prozesses , sowie "kombinatorische Optimierung" von Prof. Tinhofer.)

In Helmut von Glasenapp's Übersetzung (Diderich's gelbe Reihe, ISBN 3-89631-426-2) heißt es in den Vorbemerkungen zu jener Upanishade: >> Die Upanishad der 'Kahlgeschorenen', die denen verkündet werden soll, die das 'Gelübde des Kopfes' erfüllen, war ein beliebter und darum mancherlei Zusätzen und Erweiterungen ausgesetzter Text. Wenn sich, wie in der Bhagavad Gita, widerspruchsvolle Ansichten finden, so werden wir das nicht einer Übergangsphilosophie oder wie man es sonst nennen mag, sondern dem stets zu Überarbeitungen geneigten indischen Geist zuzuschreiben haben <<.


Ohne Prof. Deussen widersprechen zu wollen, möchte ich insofern darauf hinweisen, daß es, vom Standpunkt der yogischen Übungen, der Meditation - insbesondere auch den Lehren im Zusammenhang mit der "transzendentalen Meditation - her um das Abbauen von Spannungen geht. Siehe etwa auch Patanajali Yogasutren: "leidvolle Spannunen" usw und das Leiden, Krankheit und Tod einerseits verursacht werden von Unwissenheit und andererseits jedoch Unwissenheit zu Spannungen, Verspannungen, Verspanntheiten usw führt bzw führen kann und sei es daß es durch unbedachte Worte geschieht. Siehe: zB Patanjali Yogasutren.  Kapitel II, Vers 2:

>> Der Zweck (dieses Yoga) ist die Meditation und die Versenkung, und er setzt die Spannungen herab. << (Seite 83, "Die Wurzeln des Yoga", O.W. Barth Verlag, limitierte Jubeläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4).

Auch auf Seite 89/90 Verse 3-9 und Seite 97/98 Verse 10-17 auch im Kapitel II, dh im Kapitel "Sadhana Pada, geht es um die "Leidvollen Spannungen" und deren Auswirkungen, dh um Sinn&Zweck derer Herabsetzung, Vermeidung bzw Auflösung.

Bei Eknath Easwaran's Übersetzung der Mundaka-Upanishade (ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927) heißt es auf Seite 162:

>>Das strahlende Selbst, Atman, der sich dem Denken entzieht leuchtet im Größten, leuchtet im Kleinsten, leuchtet im Fernsten, leuchtet im Nahesten, leuchtet in der geheimen Kammer des Herzens. Unerreichbar für die Sinne ist er, aber nicht unerreichbar für einen Geist, der durch die Ausübung tiefer Meditation zur Ruhe gebracht ist. <<

Wenn also jemand "ohne Haare auf dem Kopf" lebt, so frägt es sich vom Standpunkt des Yoga her nunmal auch ganz allgemein, ob eventuelle Spannungen, Folgen von Unwissenheit dafür verantwortlich sind und inwieweit solche Personen, bildlich gesprochen/per Metapher ausgedrückt, solange - unnatürlicher, schädlicherweise für sich und die Umwelt sowie die Wälder und, allgemein ausgedrückt, Umwelt gefährdender Art&Weise-   Kübel mit glühenden Kohlen auf ihren Köpfen mit sich herumgetragen haben, bis das Haupthaar jener "Hitzköpfe" schließlich Schaden nahm.

Weitverbreitet ist heutzutage das "Energieproblem"; fast nichts machen die Menschen in einer Vielzahl von Staaten ohne "Fremdenergie", dh abstrakt gesagt: Freizeit - E-Bike muß her; Arbeit - Auto,ÖPNV- usw müssen her; Urlaub -Flugzeug - was sonst; achja gerade noch Eisenbahn uU, aber dann mit Tenpo 300 und eher noch mehr?; extrem ist es bei "Pendlern", die sich davon auch noch - mehr oder weniger - "abhängig" gemacht haben. Arbeit selbst? Na klar jede Menge von Maschinen und am besten "voll-automatisiert" und alles  - per Fremdenergie - per Robotern & co machen lassen und selber "nur" noch "Geld scheffeln", so viel und solange, bis es zum Streß wird, "in Arbeit ausartet". Was ist die Folge? Jede Menge Spannungen in der Umgebung, "Treibhauseffekt" und "glühende Kohlen" insofern über sich und ständig mit sich herumtragen. Das eigentliche Problem: Unwissenheit, Mühsal, Leid, Krankheit, Tod, Abrackern & co wurden aber nicht gelöst; die Probleme wurden&werden nur verschoben, verschleiert, vertuscht.

Auf Seite 89 heißt es in den Patanjali Yogasutren: im Teil 2, Abschnitt B, Vers 4:

>> Das Nichtwissen ist der Nährboden der anderen (vier Spannungen), ob sie schlummern, verringert, gespalten oder in voller Aktivität sind. Nichtwissen (avidya) ist (die falsche Anschauung), die das Vergängliche für unvergänglich, das Reine für unrein, das Leidvolle für Freude und das Nicht-Selbst für das Selbst hält" ("Die Wurzeln des Yoga", O.W. Barth Verlag, limitierte Jubeläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4)


Für den jungen Swami Brahmanda Saraswati galt die "Überwindung" von Feuer und zwar auch im Sinne des Zornes als sehr wichtig und bedeutungsvoll.

In der Bhagavad Gita kommt jene Stelle vor wo es um den Zusammenhang von Feuer, Zorn, Gedächtnistrübung, Verlust des Intellekts und schließlich - ohne klarem Verstand - Gefahr für's Leben bis hin zu Verlust des Lebens erwachsen. (Kapitel II, Vers 63:

>> Aus Leidenschaft entsteht Verstandesverwirrung, aus dieser das Vergessen bereits geistig erkannter Wahrheiten; aus diesem Vergessen kommt Unvernunft, und der unvernünftige Mensch verdirbt << (Bhagavad Gita, Franz Hartmann, Reprint der Orginalausgabe von 1907, ISBN 3-8262-0812-9).

In der Übersetzung (deutsche Übersetzung von 1972, SRM-Publications, ohne ISBN-Nr) des Mr. Mahesh heiß es da:

>> Aus Zorn wächst Wahn, aus Wahn Gedächtnistrübung, Gedächtnistrübung  macht den Intellekt zunichte, und durch die Zerstörung dieses geht der Mensch zugrunde <<.

Bei Dr. Lorinser (aus dem Jahre 1867; siehe https://www.forgottenbooks.com/en/books/DieBhagavadGita_11218168) heißt es:

Forgottenbooks.com, Gastzugang, Bhagavad-Gita übersetzt und erläutert by Franz Lorinser, ISBN-Nr.:978-0-366-11388-0; ISBN-Nr.: (Cloth) 978-0-366-15077-9


Insofern hat so eine Praxis wie das Herumtragen eines Beckens mit Kohlen, sicherlich  viel mit Mißverstehen klassischer Texte, Überlieferungen, Überlieferungen aus dem Bereich des Veda zu tun. Siehe wiederum obig erwähnte Stellen aus den Yoga-Sutren des Patanjali. ("Unwissenheit" als Urgrund der "leidvollen Spannungen").

In der Bhagavad Gita heißt es an einer Stelle, daß sowohl richtiges als auch falsches Wissen verstanden werden sollten und insofern scheint es mir an jenen Text-Stellen um das Erkennen des Unsinns gehen, ständig "glühende Kohlen" auf dem Kopf mit sich herumzutragen. Es gibt eben sinnvolle, sinvollere, aber auch unsinnige Formen von "Selbstdisziplierung", "Askese".

In der Übersetzung von Eknath Easwaran (ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927), Seite 163 heißt es :

>> Nicht von den Schwachen, nicht von den Unernesten, nicht von jenen, die falsche Disziplinen ausüben, lässt sich das Selbst realisieren <<.

So etwas wie "glühende Kohlen" in einem Becken auf dem Kopf herumzutragen, billigend in Kauf zu nehmen, daß man Steppenbrände, Waldbrände udgl auslöst und das alles auf der Basis gemeingefährlich-arroganten "Vertrauens" in sich selber, ist sicherlich die Ausübung einer falschen Disziplin. Man findet das auch beim "Freiklettern". Jemand, der alleine, ungesichert klettert, riskiert nicht nur den eigenen Absturz, sondern gefährdet auch das Leben irgendwelcher Menschen, die am Fuße so einer Wand, weder die freikletternde Person selber sehen könnend noch von jener gesehen werden könnend, von einer herabstürzenden "Freikletter-Person" dann erschlagen werden könnten. Ist denn jene ganze "Region" solange deren Eigentum bis jene Person wieder "unten" ist? Oftmals bezeichnen Extrembergsteiger und -klettererInzwis ihren Sport als "meditative Praxis". Insofern ist das also immer noch ein hochaktuelles Thema.

Es ist auch wie mit "Übergewicht". Einem Freund, Hans ..., sagte ich mal: "Sieh Du trägst dauernd einen ca 80kg (oder noch mehr) Rucksack, aufgrund deines starken Übergewichts, mit Dir herum und das, ob Du schläfst, Dir etwas kochst, auf die Toilette gehst, Dich 'entspannst', geistig arbeitest usw. Vergleich doch mal mit Anderen; so Manche tragen auch bisweilen einen Rucksack mit sich herum, aber den können jene abnehmen, abstellen. Es ist doch offensichtlich, daß man sich mehr und tiefer entspannen kann, wenn man seinen Rucksack nicht immer auf behält.".

Wieso also sollte so ein simples Verstehen, das als vernünftig zu verstehen, wohl kaum schwer fallen sollte, nicht bisweilen gesagt werden "müssen", wenn man jemandem was "Freundliches" sagen will? Es gibt im Leben eben auch um die "falschen Praktiken" (wie zB auch  übermäßiges Essen), "Fehlerhaftigkeiten" und wenn es um Yoga, Erleuchtung & co gehen sollte, muß das schon - aus allgemeinen, trivialerweise wahr und vernünftig seienden Gründen - angesprochen werden dürfen. Man kann so zB Übergewichtigen etwa auch begreifbar machen, daß es doch offenbar eine "Entspannung" auch für sie geben sollte können und zwar eine Entspannung, die über das hinaus geht, was jene derzeit kennen und derzeit können; daß es ua ganz simpel, einfach und selbstverständlich und keinesfalls esoterisch-weltfremd-wahnsinnig-absurd eine Entspanntheit jenseits dessen geben kann/könnte was man bis dato kannte/kennt/für das Optimum hält.


Energie mag ja nen natürlicher Bestandteil der Natur, der Welt/Welten sein. Aber man darf das natürliche gefüge von Energie, Formen, Strukturen, Getrenntheiten, Zusammengehörigkeiten usw nicht gewaltsam stören, da das sonst selbstverständlich zu Ungleichgewichten und, damit verbunden, zu Spannungen führt, die beim Entladen und Vorhandensein mehr oder weniger große Gefahren mit sich bringen; umgeben von Gefahr/Gefahren bedeutet aber "Streß", dh reduzierte "Entspanntheit", usw usf. Man sieht am Beispiel der Kernenergienutzung, daß man das natürliche "sehr starke nicht Gehäuftsein und nicht Angereichertsein des Vorkommenes in der Natur tunlichst so belassen werden hätte sollen/müssen; Gefahren, Dauer-Spanungen bis hin zur "Entsorgungsproblematik" sind die Folge jener "glühenden Kohlen", die gewisse Menschen unbedingt tagelang mit sich herumtragen mußten, bis "Atomwaffen", "Kernreaktoren", "radioaktives Abfallproblem", grenzwertige Demos die dann wieder großen Polizeieinsatz erforderten, "Kriegs-Gerassel" herausgekommen waren oder auch anders ausgedrückt, bis jenen die "glühenden Kohlen" heruntergefallen waren und sie die Kontrolle darüber verloren hatten. Wieso sonst hätte Albert Einstein später dann gesagt, daß der Bau der Atombombe sein größter Fehler war? Offenbar konnte er das Geschehene nicht mehr beherrschen, hatte die Kontrolle darüber verloren, seine "glühenden Kohlen" waren ihm heruntergefallen, so wie sie der japanische Gesellschaft in Fukushima heruntergefallen  sind und der UDSSR/Ukraine in Tschernobyl zuvor bereits. Großbritanien kam das "Plutonium" auch aus, wie die Verseuchtheit der Böden  derer Wiederaufbereitungsanlage zeigt; in La Hague im Frankreich erwiesen sich die Weiden ringsherum als verseucht mit "Tritium". Noch allen fielen jene "glühenden Kohlen" irgendwann herunter - wenn nicht gar auf sich selber herab - , auch den USA in "Harrisburg" und ua inform der absurden Tests in der Wüste Nevada an lebenden Soldaten! Auch John von Neumann starb am Ende qualvoll daran, daß er bei jenen frühen Tests im "Schützengraben" zu nahe dabei gewesen war um genau hinsehen zu können.

Wenn man nun mal sieht, daß die Menschen, die jenes "Glühende-Kohlen-mit-sich -herumtragen" im vorherigen Sinnen praktizierten, für die besonders klugen, weit überdurchschnittlich intelligenten Menschen gehalten wurden&werden, überdurchschnittlich bezahlt wurden und werden, dann kann es wirklich nicht schwierig sein einzusehen, daß es ein "Intelligtsein" und eine "Intelligenz" geben sollte, die mindestens in so greifbarer Nähe sind wie das "Nicht-mehr-mit-sich-herumtragen" glühender Kohlen auf dem Kopf.

Warum sollte man aber dabei nicht vernünftig bleiben können? Wieso sollte das dann sofort, unverzüglich und selbstverständlich der Bereich von Religionen und Sekten sein? Dazu heißt es in der Übersetzung von Prof. Eknath. Easwaran (ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927) etwa auf Seite 163:

>> nicht durch diskursives Erörtern, nicht durch den Verstand, nicht einmal durch das Studium der heiligen Schriften lässt sich das Selbst realisieren. Das Selbst offebart sich demjenigen, der sich nach dem Selbst sehnt. Jene, die sich von ganzem Herzen nach dem Selbst sehnen, werden vom Selbst als ihm zugehörig erwählt <<.

Insofern ist es offensichtlich, ja trivialerweise so, daß es sich bei diesem Wissen und dem Wissen um "richtige Meditation" wahrlich nicht um Sekte zu handeln braucht und wer es eben "nicht-sektisch" lehren und ausüben möchte, der mag bisweilen hie&da fehlerhafterweise von der durchaus sinnvollen, brauchbaren Disziplin abweichen, aber Sekte ist's noch lange nicht und von "Verschleierung hinduistischen Hintergrunds" kann keine Rede sein; ganz im Gegenteil, jene die es als "sektisch"", "religiös" &co bezeichnen und nach "therapeutischer - notabene auf grausamen "Tierversuchen" aufbauender - Qualifiziertheit" rufen, betreiben da eher "Volksverdummung" und haben es -leider - selber (noch) nicht verstanden.

Es geht eben auch vernünftig-"wissenschaftlich", unpersönlich, fair, abstrakt und doch korrekt meditierend, natürlich und dennoch nicht natur-religiös. Aber wenn es nunmal Götterinzwis, unsterbliche sowie erleuchtete Siddhas, Engel & co geben sollte, wieso sollte es unwissenschftlich, sektisch, Verschleierung von irgendeiner Religion & co sein, wenn man solche Wahrheit/Wahrheiten wahr sein läßt/ließe? Es dann nicht wahr sein lassen zu wollen, wäre wiederum sowas wie das "Herumtragen glühender Kohlen in einem Gefäß auf dem Kopf", es hieße im Wissenbereich "Spannungen aufrechterhalten wollen", es wäre im Widerspruch zu "sich tiefstmöglich entspannen", zu "optimaler Entspanntheit". Wie fanatisch, spannungsgeladen, "Beladen mit glühenden Kohlen auf den Häuptern" muß eine Gesellschaft sein, wenn deren Gerichte bzw gar deren oberstes Gericht, das nicht mehr wahrhaben können? Dazu sei obiges Zitat nochmals wiederholt: Auf Seite 89 heißt es in den Patanjali Yogasutren: im Teil 2, Abschnitt B, Vers 4:

>> Das Nichtwissen ist der Nährboden der anderen (vier Spannungen), ob sie schlummern, verringert, gespalten oder in voller Aktivität sind. Nichtwissen (avidya) ist (die falsche Anschauung), die das Vergängliche für unvergänglich, das Reine für unrein, das Leidvolle für Freude und das Nicht-Selbst für das Selbst hält" ("Die Wurzeln des Yoga", O.W. Barth Verlag, limitierte Jubeläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4)

Summa sumarum hat diese "Problematik" außer mit Rigveda, Samaveda und Yajurveda auch mit "Atharva-Veda" (darin geht es, angeblich, um "gesellschaftliche Aspekte&Folgen von Wissen und Nicht-Wissen") etwas zu tun.


Außerdem sei angemerkt, daß man von Jemandem, insbesondere einem Minderjährigen, den man zwang , sich mit so einer Lehre zu befassen, allerdings nun wirklich keinerlei "Gelübde-Abgelegthaben" erwarten darf und kann.

 


Zur Isha-Upanishade findet man in englischer Sprache sowohl den Text als auch  Shankara's Kommentar bei:  http://shankara.redzambala.com/upanishad/isha-upanishad-shankaras-commentaries.html (Übersetzungen der Isha-Upanishade ins Deutsche gibt es zahlreich. Übersetzungen durch Shri Aurobindo, Prabhupada sah ich im "Oneess-World"-Laden, Kreuzstraße, München); sie ist auch in etlichen Sammel-Ausgaben von mehreren Upanishaden, etwa bei Easwaran, enthalten; aber auch in: "Upanishaden, Die Geheimlehre des Veda", in der Übersetzung von Paul Deussen,  marixverlag ISBN-10: 3-86539-090-0 und ISBN-13: 978-386539-090-5 - Seite 634 - 639 - bzw in "sechzig Upanishad’s Des Veda, aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen, Professor an der Universität Kiel", 3. Auflage, F.A. Brockhaus, 1921, https://www.forgottenbooks.com/en/readboo /SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#21; (Link vom 25.9.2019).



Shankara verfaßet auch das "Dakshinamurthy Stotram". Eine gesangliche  Darbietung mit eingeblendetem Text in Sanskrit und auch  Englischer Sprache findet man zB bei:

https://www.youtube.com/watch?v=fPoP7Kk7vgU (Link ok am 26.9.2019)

Englische Übersetzung von Ramesh Krishnakumar, Mai 2017  

Im Vorwort heißt es dazu:


>> Adi Sankaracharya has written very many great Stotras (prayers) but here is a unique prayer, which is not only a prayer but the summary of all the philosophy that he has taught. Even during his time, this stotra was difficult to comprehend and it became necessary for one of his disciples, Sureshwaracharya to write a commentary called Manasollasa to explain it.  <<


Ins Deutsche von mir übersetzt:

Adi Shankaracharya hat viele großartige Stotras (Gebete) verfaßt, aber hier ist ein einzigartiges Gebet, welches nicht nur ein Gebet ist, sondern die Zusammenfassung der gesamten Philosophie, welche er lehrte. Sogar während seiner Lebzeiten war dieses Stotra schwer zu verstehen und das erforderte, daß einer seiner Schüler/Anhänger/Jünger/Studenten, Sureshwaracharya, einen Kommentar dazu, Manasollasa genannt, zu verfassen. (Anmerkung des Übersetzers: Zu Sureshwacharya, siehe unter Vartikakara, der auch einer der vier Hauptschüler von Shanakra war und der erste Shankaracharya des Südens, Shankartacharya von Sringeri wurde/war.)



Dakshinamurthy Stotram


.. jene höchste Wahrheit bezüglich Brahman erschien in einer jugendlichen, stillen Form (Dakshinamoorthy)

..sitzt, umgeben von gebildeten, klugen, entscheiden könnenden, erfahrenen und bejahrten Weisen, deren Geist auf das Brahman gerichtet ist.

..jener großartige Lehrer, dessen Hände zum chin-mudra geformt sind und das chin-mudra zeigen hat eine glückseelige, wonnevolle Form..

..er offenbart in sich selbst ein fröhliches Wesen, eine erfreuliche Gemütsruhe, ein Freude bereitendes Benehmen; ich huldige diesem Dakshinamoorthy, ich spreche in den allerhöchsten Tönen von diesem Dakshinamoorthy...

..in der Nähe eines Banyan-Baumes auf dem Boden sitzend..

..alle Weisen und Wahrheitssuchenden sitzen bei jemandem, der Weisheit gibt..

..der Lehrer der drei Welten, Lord Dakshinamurthi..

Der/die/zwi Gebildete, Entscheidungsbefähigte, Gelehrte , der/die/dös die Qualen der Geburten und Wiedergeburten zu durchkreuzen, zu durchbrechen vermag, der dem Elend von Geburt und Wiedergeburt würdevoll ein Ende zu bereiten vermag.. ich verneige mich vor Ihm/Ihr/Dös...

.. der Anblick der bejahrten Schülerinzwis, Jüngerinzwis, Anhängerinzwis an den Wurzeln des Baumes zusammen mit dem jungen Guru ist wahrhaft malerisch, ist allerdings lebensvoll, anschaulich, bildhaft..

..Dös LehrerInzwis ruhige, stille Erklärungen beseitigten die Zweifel seiner Anhängerinzwis, Schülerinziws, Jüngerinzwis..

..die Schatzkammer, Fundgrube von Wissen, dieser gefunde Schatz, der/die/dös Heilenderinzwi von Krankheiten des Körpers, Geistes sowie Gemüts..

LehrerInzwi der ganzen Welt, ich verneige mich vor Lord Dakshinamurthi...


..Om, ich verneige mich vor der ursprünglichen, grundlegenden Bedeutung des Wortes, der reinen Form von Wissen, Wissensform...

..Ich verneige mich vor Lord Dakshinamurthi...

..reines Bewußtsein des/der/dös großartigen LordInzwis, der an den Wurzeln von allem lebt, verweilt, bleibt....

.. die Form von Existenz-Bewußtsein-Glückseeligkeit.. Ich verneige mich vor Lord Dakshinamurthi

...JenerInzwi, der/die/dös die Form ist, welcher/welche/welchös als Ishwar gesehen wird, der Guru und der Atma getrennt..

.. dessen freundliche, großzügige, mitfühlende, ausdehnungsfähige Form das gesamte Universum durchdringt.. Ich verneige mich vor Lord Dakshinamurthi...

..so wie der Anblick einer Stadt in einem Spiegel gesehen wird/werden kann, so werden die Bilder, Gesichter, der Welt in Ihm/Ihr/Iön gesehen...

.. Die Wesen der Welt, die Geschöpfe der Welt erscheinen infolge von Maya als würden sie außerhalb von Ihm schlafen..

.. aufwachend wird von einem die Dualität erkannt und gesehen..

.. Ich verneige mich vor jenem Bild des/der/dös Sri Guru im Inneren, Sree Dakshinamurthi..

...so wie der Sproß im Inneren eines Samens dessen Teil, Teil des Samens ist, so ist die gesamte Welt  ein Teil der gesamten Wirklichkeit bevor sie manifest wird...

..die großartige, herrliche, wunderbare, Glanz verbreitende Welt wird verursacht durch Illusion bezüglich Zeit und Raum..

..ähnlich des großen Auftritts eines/einer/einös ZauberkünstlerInzwis, macht es der/die/dös Mahayogi auch - allerdings weise, “like-wise”, "wie weise" -...

..Ich verneige mich vor jenem Bild des Sri Guru im Inneren, vor Sree Dakshinamurthi

...jemand , der die Ursache der pochenden Quelle der Welt ist, wird irrtümlicherweise als unwirkliche Existenz gesehen/angesehen/betrachtet, für unwirkliche Existenz gehalten...

...das Mahavakhya des Veda “Tat-twam-asi” (Du bist Jenes), erleuchtet jene, die es verwirklichen tatsächlich und wahrheitgemäß, vollständigst, exaktestens, richtig, genau..

.. diese direkte Ansicht, diese erkennende und Erkenntnis ermöglichende Wahrnehmung durchbricht den Zyklus von Geburt und Wiedergeburt..

..Ich verneige mich vor jenem Bild des/der/dös Sri Guru im Inneren, Sree Dakshinamurthi

...Wie das Licht sich ausbreitet, das von einer großartigen Lampe im Inneren eines Topfes mit zahlreichen Löchern kommt... verbreitet sich Licht in alle Richtungen..

..Ausgehende, sich verströmende Weisheit ist die Ursache von Erleuchtung.... durch die Sinnesorgane eines Wesens pochend ...

..wenn man verwirklicht “Ich weiß mich selbst”, wird man verwirklichen daß “ER/SIE/DÖS alleine alles in diesem Jagat bescheint, zum glänzen bringt, offenbart, erleuchtet” (Anmerkung des Übersetzers: Lt. Prof Dr. Dr. Mylius’s Sankrit-Lexikon auf Seite 162 gilt:  “jágat I. Adj 1. gehend; 2. beweglich, lebendig; II. 1. m Pl Menschen m Pl; 2. n a) Menschen m Pl und Tiere n Pl; b) Erde f, Welt f; 3. Name eines Metrums von 4 x 12 Silben).

..Ich verneige mich vor jenem Bild von Sri Guru im Inneren, Sree Dakshinamurthi

... einige Intellektuelle denken, meinen, daß Körper, Atem, Sinnesorgane, Erde, Geist samt Gemüt und Leere die Wahrheit seien/sind...

.. sind sie den/irgendwelchen blinden Frauen und Kindern unähnlich?... Unwissenheit kann nur von Dir beseitigt werden..

.. dieses großartige “Power Play”, diese großartige, machtvolle Aufführung deiner Maya....jene Verwirrung, Verwirrtheit, Illusionsverhaftetheit kann nur von Dir beseitigt, aufgelöst werden...

Ich verneige mich vor jenem Bild von Sri Guru im Inneren, jenem/jener/jenös Sree Dakshinamurthi.

.. ähnlich wie die Sonne erscheint, wenn sie von Rahu bedeckt wird, bist Du überschattet von deiner eigenen Maya. (Anmerkung des Übersetzers: In Wikipedia - siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Rahu - heißt es: Rahu (Sanskrit: राहु , daß Rahu ein Schattenwesen ist, welches Verdunklung verursachen kann - vgl. Sonnenfinsternis und Monfinsternis - sowie der König der Meteoriten ist.)

.. Jemand dessen Sinne im Schlafen beherrscht sind, zur Ruhe gekommen sind, merkt, erkennt

...wenn er aus seinem Traum erwacht, daß er/sie/zwi in einem Zustand des Schlafes gewesen war...

Ich verneige mich vor jenem Bild von Sri Guru im Inneren, vor Sree Dakshinamurthi

.. Während der wechselnden, veränderlichen Zustände des Körpers (Kindheit, Jugend, Senior) und jener des Geistes (Wachen, Träumen und Schlafen), bleibt man selber immer der~/die/dösselbe...

Du enthüllst das großartigste Wissen schlechthin, für immer lebendig bleibend und ewig scheinend,...

 ...jenen die Fortschritte machen in ihrer Verehrung, Hingabe, mehr oder weniger verzweifelten Suche, Du enthüllst, offenbarst deine bezaubernde, beseligende, glückstrahlende, äußerst friedfertige chin-mudra

Ich verneige mich vor jenem Bild von Sri Guru im Inneren, vor Sree Dakshinamurthi

..die Welt betrachtet und sieht alles gemäß Ursache und Wirkung, Unterschiedheit, Getrenntheit zwischen Dir und dem Lord (wird gesehen), Losgelöstheit von Dir, dem Lord wird gesehen..

...Student und Lehrer, Vater und Sohn.. Alle glauben an eine transzendente Unterschiedlichkeit, Getrenntheit

....zwischen dem Traum- und dem Wachzustand. Die Menschen sind durcheinander, verwirrt, in Illusion befangen durch die Macht der Maya...

Ich verneige mich vor jenem Bild von Sri Guru im Inneren, vor Sree Dakshinamurthi

.. vor Ihm/ihr/Iös , der/die/dös in acht Formen erscheint, achtfach erscheint als das sich bewegende und fortbestehende, unbewegte Universum, das auch Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther, Sonne, Mond und  individueller Seele besteht

.. Er/Sie/Zwi hat sich in seinen eigenen acht Erscheinsweisen manifestiert

Es gibt nichts wonach man suchen könnte als nach dem Lod, der/die/dös alles durchdringt.

Ich verneige mich vor jenem Bild von Sri Guru im Inneren, vor Sree Dakshinamurthi

..Hörend von der leuchtenden, strahlenden, scheinenden universellen Seele, welches alles in dieser Hymne vereint, zusammenhält, Sinn haben läßt.

...Über dessen Bedeutung nachdenkend, die Wahrheit hinter den Worten erfassen wollend, es laut als meditatives sankeertan chantend, achtungsvoll oder auch hingebungsvoll rezitierend...

(zu "Sankeertan" findet man im Internet: 1) bei https://www.yogapedia.com/definition/6632/sankirtan : Sankirtan ist eine Form von Gesang oder Chanten, wobei Gott gepriesen wird und das in einem öffentlichen Rahmen stattfindet. Der Begriff kommt von der Sanskrit-Wuzel "kirtan", welches "verehren, lobsingen, preisen","zelebrieren" oder "verherrlichen" bedeutet. "San" kommt von dem Wort "samyak", welches "vollständig, komplett" bedeutet.

Westliche Menschen sind mit "Sankirtan" konfrontiert worden, haben "Sankirtan" kennengelernt im Zusammenhang mit der Hare Kirsha Bewegung, deren Anhängerinzwis öffentlich die Lobgesänge auf  Lord Kirsha singen; dabei werden sie oft von Trommeln oder anderen Percusions-Instrumenten begleitet und Tanz begleitet. Wenn der Sankirtan auf die Straßen getragen wird, wird er nagara-sankirtan genannt.

2) Bei IKSON, Internationale Gesellschaft für Kirsha-Bewußtsein heißt es dazu:

>>Die vedischen Schriften sind  Bücher von unschätzbarem Wert, da sie uns alles Wissen geben, was wir brauchen, um unser Leben vollkommen zu machen. Srila Prabhupada hat unermüdlich daran gearbeitet, diese Schriften ins Englische zu übersetzen und zu erläutern, so dass sie nun auch allen Menschen im Westen zugänglich sind.
Es ist uns ein großes Anliegen, das vedische Wissen weiterzugeben, da wir selbst erfahren haben, wie sehr diese jahrtausendalten Weisheiten unser Leben positiv verändern können. Daher gehen wir oft auf die Straße und stellen den Menschen die Bücher persönlich vor. Das wird Sankirtana genannt. <<
 )

..wird man Sarvatmabhava erreichen,... das universelle, absolute Bewußtsein, den gößten Schatz, das Wichtigste, Wertvollste, Bedeutenste als Selbst-Verwirklichung

[zu “Sarvattmabhava” findet man etwas bei www.atmabodha.org “Diess sarvatmabhava und nur dieses ist kaivalya bzw mukti”. Bei https://dokument.tips > Category Documents vom 29.11.2015, “Dakshinamurthy Sloka’s Bedeutung auf Englisch - DOKUMEN.TIPS” heißt es: sarvatmabhava - Wertschätzung des selbst aller Wesen als ein Sein in der Einheit all-durchdringenden Lords.” „Sarvatmabhava = Die wahrheitsgemäße, nicht auf Einbildung beruhende Erkenntnis des allem zugrundeliegenden und alles durchdringenden Einsein“, würde ich da resumieren.

Bei Wiki.yoga-vidya.de heißt es: Sarvatmabhava (Sanskrit: सर्वात्मभावो sarvātmabhāva m.) der erfahrene Zustand (Bhava), die Seele (Atman) von allem (Sarva) zu sein, das Allseelesein, die Identität von einem selbst mit allem.]



...die acht siddhis ohne jegliche Widerstände, Hindernisse erwerbend, erhaltend (anima, mahima, laghima, grima, prapti, prakamayan, ishitwam und vashitwam) und eine günstige Ausgangssituation, Basis für Leben, zurecht Zuversicht erlangt habend...

(Anmerkung: Auf die Parallele zu “Kaivalya”, gemäß Patanjali’s Yogasutren, wurde nun noch besonders klar hingewiesen.)

Anmerkungen meinerseits zum Dakshinamurty  findet man als Anmerkungen zur Überetzung des Totakashtakam. Meine Auffassung wonach es sich die Dartsellung einer Idealvorstellung eines Gurus handelt wird auch getragen von Shankara's Aussage bzw seiner Beziehung zwischen Ihm und "Guru" im "Shivoham" (=Nirvanashtakam), wo es heißt: >> Na bandhur na mitram gurunaiva shishya  
-  I am not brother, nor friend, nor guru, nor aspirant
-  Ich bin weder Bruder, Freund,  Guru noch Bewerber/Anwärter
  <<. Er ist, so sagt er, jedenfalls nicht "Guru".)







12b) Thotaka:


Trotaka (so hieß es bei Mr. Mahesh; im Internet meist "Totaka") hieß auch Trotakachary oder auch Totakacharya. Er war einer der vier Haupt-Schüler von Shankara und wurde der erste Shankaracharya von Jothir Math, dh Shankaracharya des Nordens. Bevor er Erleuchtung erlangte hieß er Giri und wurde von den anderen 3 Hauptschülern zunächst eher gering geschätzt was dessen Verständnis-Befähigtheiten anbelangte.  Nachdem er Erleuchtung erlangte, so wurde es überliefert, habe er das Lied "Totakashtakam" zu Ehren seines Meisters, Shankara, gesungen.


Eine gesangliche Darbietung des Totakashatakm mit eingeblendeter Übersetzung ins Englische findet man zB per:
https://www.youtube.com/watch?v=G9dXWmqsbC4

Von dort stammt mein Hinweis für die nachfolgende Übersetzung:

TOTAKASHTAKAM WITH  LYRICS AND MEANING IN ENGLISH
Acknowledgements to; R.B.S.RELIGIOUS ASSOCIATION.
(Copyright Courtesy)


Totakashtakam:                


Oh, Wissender des gesamtem Milch-Ozeans an Schriften. Der Erklärer der Prinzipien der großartigen upanishadischen Fundgrube, der großartigen upanishadischen Schätze. Bezugnehmend auf deine fehlerfreien Füße, über das Geheimnis und die Realität deiner makellosen Gänge, Wanderungen und Ausflüge ins Reich des Wissens, meditiere ich in meinem Herzen.
Sei Du meine Zuflucht, oh Meister Shankara.


Oh Du Ozean des Mitgefühls, rette mich, dessen Herz geqäult wird vom Elend des Meeres der Geburten. Laß mich all die Wahrheiten der diversen philosophischen Schulen verstehen, richtig begreifen, erfassen.
Sei Du meine Zuflucht, oh Meister Shankara.

Von Dir wurden so viele, all die Vielen glücklich, Oh Du der Du einen edlen Intellekt hast, geschickt bist in der Erforschung des Wissens über die eigenen Gedanken, Gefühle, Fähigkeiten, über sich selber und die Selbsterkenntnis. Ermögliche mir die Weisheit betreffs Gott und der Seele zu verstehen.
Sei Du meine Zuflucht, oh Meister Shankara.

Wissend, daß Du wirklich voll kompetent bezüglich des Lebens und Wissens bist, daß Du der höchste Lord bist, ergreift eine überwältigende Glückseeligkeit mein Herz. beschütze mich vor dem weiten Ozean der Täuschung inklusive des Getäuschtwerdens.
Sei Du meine Zuflucht, oh Meister Shankara.


Die Lust, das Verlangen auf Einblick, Einsicht in die Einheit, Erkennen der Einheit wird von Dir nur dann inspiriert worden sein bzw werden, wird von Dir nur dann kommen, wenn im Überfluß und in unterschiedlichen Richtungen, bzgl. unterschiedlicher Belange tugendhafte Taten vollbracht werden. Beschütze diese äußerst hilflose Person.
Sei Du meine Zuflucht, oh Meister Shankara.


Oh Lehrer, um die Welt zu erretten nimmt das Großartige unterschiedliche Formen an und wandert verkleidet umher, treibt sich verkleidet umher, kommt verkleidet einher. Von diesen allen, scheinst Du (Anmerkung/Ergänzung des Übersetzers: hell und klar, wärmend und sehen lassend) wie die Sonne.

Sei Du meine Zuflucht, oh Meister Shankara.


Oh bester aller Lehrer, höchster Lord, der Du den Stier als dein Banner zeigst, hast. Niemand der Weisen gleicht Dir. Du, der die mitgefühlsvoll, einfühlsam mit jenen umgehst, die zu Dir ihre Zuflucht genommen haben. Du Schatzkammer, Fundgrube der Wahrheit.
Sei Du meine Zuflucht, oh Meister Shankara.


Nicht einmal ein einziges Wissensgebiet, nicht mal ein einziger Zweig des Wissens vermochte ich bislang richtig zu kapieren. Nicht einmal den geringsten Reichtum besitze, habe ich, Oh Lehrer. Laß mir rasch, alsbald deine natürliche Lehrbefähigtheit zuteil werden, laß mir rasch deine Begnadetheit zuteil werden.
Sei Du meine Zuflucht, oh Meister Shankara.


Anmerkung von mir: Interessant ist in diesem Zusammenhang >> Die Lust, das Verlangen auf Einblick, Einsicht in die Einheit, Erkennen der Einheit wird von Dir nur dann inspiriert worden sein bzw werden, wird von Dir nur dann kommen, wenn im Überfluß und in unterschiedlichen Richtungen, bzgl. unterschiedlicher Belange tugendhafte Taten vollbracht werden. Beschütze diese äußerst hilflose Person.<<

Aufgrund der weniger erfreulichen Erlebnisse und Ereignisse im Zusammenhang mit "TM" (...Wenn man einen Minderjährigen ohne dessen Wollen und ohne Ok der Erziehungsberechtigten, ja fast mit dem eingeholten Wissen, daß die Eltern es - auch - nicht wollen, aus einer Art Korruptheit mit einem - wiederholt - massiv fehlgeleistet habenden staatlichen Lehrer "zwangsinitiiert", dann gewisse Veränderungen an jenem Minderjährigen unweigerlich zu beobachten waren, so sitzt man da leicht einer Täuschung auf, verfällt der Illusion, daß "TM" die Ursache von "negativen Auswirkungen" gewesen sei. In Wirklichkeit handelt es sich um  ein nicht mehr Verstehen- und nicht mehr Unterscheiden-können des Warum&Wieso gewisser Entscheidungen und Veränderungen jenes Minderjährigen, die aufgrund des Nicht-Wissens und gewisser persönlicher Vorstellungen der Erziehungberechtigten und später derer "MitstreiterInzwis" hervorgerufen werden/werden können/worden sein könnten. Wenn ein Minderjähriger außer Studiumanfangen sonst nichts ändert an seinem Leben, so erscheint es klar, was da Auswirkungen des Studiums sind bzw auch sein könnten; wurde aber dümmlich, ungesollter- und unerlaubterweise noch TM hinzugefügt und üben nunmehr die Erziehungsberechtigten TM nicht selber aus, haben jene Erziehunsberechtigten dann auch noch bzgl. des Studienfachs so gewisse Bedenken, so sind da sodann Mißverständnisse nahezu vorprogrammiert worden. Wenn dann das gesamte Alltagsleben jenem Minderjährigen von einst völlig - und noch dazu auch brutal - verpfuscht wurde, so frägt es sich dann, was "Erleuchtung" da dann schon Großartiges dagegen setzen könnte, bieten sollte können. War's bzw wär's am Ende dann nicht der selbe alte Blödsinn des mutwillig, sich lediglich aus der Affaire ziehen wollenden Vertröstens auf die Vorteile in der Zukunft, auf die Vorteile in einer anderen Welt? Wenn die Welt eine Art Traum sein sollte, so braucht man doch schöne "Träume" nicht in Albträume zu verwandeln und schon gleich gar nicht wenn so ein "schöner Traum" alles beinhaltete, daß der Traum auch den yogischen Lebensidealen entsprochen haben würde können und dennoch schön-genug geblieben sein würde/geblieben sein würde können - Daß man soweit schöne "Träume" nicht erst in Albträume zu verwandeln habe/dürfte entspricht anscheinend ja auch den Lehren und dem Verständnis von Rishi Vasishta, Vyasa gemäß Bhagvad Gita usw, Totaka  und Anderen zu jenem Thema...) und/bzw der "TM-Scene", aber auch aufgrund  jener "nachgelieferten" Anmerkungen zu den Patanjali Yogasutren vonseiten des Mr. Mahesh, wonach es nicht 8 Stufen zur Erleuchtung wären, die Patanjali beschreibt, sondern 8 Glieder des Yoga und es demzufolge sich so verhielte, daß wenn man an einem Tischbein dieses Tisches mit 8 Beinen zieht, sodann der gesamte Tisch herbeikommte, inklusive Gewaltlosigkeit, Nicht-Töten, aber auch "Brahmcharya", usw. Meine Kritik war dabei die, daß ein  seriöser Guru den Schüler erst mal klar zu machen hat, was auf ihn zukommen wird in Bezug auf "Lebensweise", Respekt vor dem Leben der Pflanzen, Tiere, usw und daß er nicht meinen könne, daß er hier - per morgentlichem und abendlichem momentanen Samadhi per TM - auf Erden Erleuchtung erlangen werde, solange er keinen edlen Lebenswandel an den Tag legt bzw, alternativ, in innere Konflikte - je nach dem - geraten werde und könnte. Erfreulicherweise spricht Trotakacharya genau das in seinem Lied "Totakashtakam" an und es wundert schon sehr, daß das im Rahmen der TM-Lehrerausbildungskurse nicht einmal zitatweise den zukünftigen TM-Lehrerinzwis mit auf den Weg gegeben wurde. Mr. Mahesh verglich sich dabei, noch dazu, wiederholt mit Trotaka und dessen "Weg zur Erleuchtung". Es heißt im Totakashtakam >> wenn im Überfluß und in unterschiedlichen Richtungen, bzgl. unterschiedlicher Belange tugendhafte Taten vollbracht werden. << und dabei könnten mit den "unterschiedlichen Richtungen" sehr wohl eben genau jene 8 "Tischbeine" gemeint sein, dh Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dyana, Samadhi; dabei umfaßt Yama dann wiederum Wahrhaftigkeit (Satya), Gewaltlosigkeit (Ahimsa), Freiheit von Habgier (Asteya), "Ehelosigkeit" (Brahmacharya. Das ist eher nicht so ganz geschickt mit einem Wort zu übersetzen, da sonst Yoga für Verheiratete eh unerreichbar wäre; es heißt wohl zunächst mal "Nicht-Vergewaltigen", Nicht-Begehen von Verbrechen - gegenüber anderen Lebewesen und der Natur - vonseiten der 2 Eheleute, die dabei evtl durchaus dann ja gemeinsame Sache machen könnten, usw usf.), Nicht-Annehmen fremder Besitztümer (Aparigraha). Auch niyama umfaßt wiederum 5 Aspekte, die damit also dann auch daherkommen und dann irgendwann mal und am besten, bzw strategisch sinnvollerweise erst mal zuvor wohl verstanden sein wollen. (Betreffs Auflistung und weniger Erläuterungen siehe ua auch Mr. Mahesh's "Übersetzung" und Kommentar zur Bhagvad Gita, zB Ausgabe von 1971, SRM Publications, ohne ISBN-Nummer). Siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=nK8IR_2coUs, "Anrufung"/"Verehrung"/"Zitatangabe"/"Ausdruck von 'Lob und Ehre wem Lob und Ehre gebühren'" und ausgewählte Verse.

Im Übrigen sei darauf hingewiesen, daß auf Frau Gaiea Sanskrit in ihrem gesanglichen Vortrag zu den Patanjali Yogasutren (https://www.youtube.com/watch?v=nK8IR_2coUs) auch von "8 Gliedern  des Yoga" ("these are the 8 limbs" heißt es da in der letzten Textzeile bei Minute 7:00, im Vers 29 des 2.Kapitels; bei Minute 4:23 war das in der Sanskrit-Darstellung eingeblendet worden) spricht und nicht von 8 Stufen des Yoga. Mr. Mahesh kritisierte jene Darstellung von "8 Stufen des Yoga" bzw bemühte sich jenes, was seine Überzeugung nach ein klares Mißverständnis gewesen sei/sei, zu korrigieren. Bettina Bäumer spricht in ihrer Übersetzung der Patanjali Yogasutren - ISBN 3-502-67006-4; "Die Wurzeln des Yoga", O.W.Barth, limitierte Jubeläumsausgabe 1999, zum "75-Jahre O.W.Barth-Verlag"-Jubeläum - ins Deutsche auf Seite 119 (im Zusammenhang mit den Versen II/31 usw, welche auf Frau Gaiea Sanskrit auf Sanskrit vorträgt), zB von der "achtblättrigen Blüte des Yoga" im Allgemeinen und bei Vers II/29 von "sind die acht Aspekte des Yoga" im Besonderen.

Ferner verdient es erwähnt zu werden, daß Mr. Mahesh in "seiner"  Übersetzung der ersten 6 Kapitel der Bhagvad Gita (in Englischer Sprache doch immerhin bereits, lt. letzter Zeile in jenem Buch, ab 18.2.1966 und auf Deutsch defacto ab Herbst 1971 verfügbar gewesen samt seinem Kommentar dazu einen Anhang zu den 6 Systemen der Indischen Philosophie beisteuerte - evtl ja teils oder öfters wiederum  mehr oder weniger abgeschrieben und nicht zitiert -, der im Absatz über "Vedanta", Seite 475 der Ausgabe in deutscher Sprache von 1971, folgendes zum Ausdruck bringt:

>> Deshalb ist zum Erlangen der Erkenntnis des Vedanta Vorbedingung, das Bewußtsein auf eine höhere Stufe zu heben. Um Vedanta zu verstehen, muß das Leben auf der Ebene der folgenden vier Eigenschaften gelebt werden:

1. Viveka (Unterscheidung)

2. Vairagya (Nicht-Gebundensein)

3.Shatsampati (die sechs Schätze9

   i) Shama - Beherrschung des Geistes.

  ii) Dama - Beherrschung der Sinne

   iii) Uparati - Enthaltung

     iv) Titiksha - Geduld

      v) Shradda - Glaube

       vi) Samadhana - Gleichmut

   4.) Mumukshutva    (Verlangen nach Befreiung)

<<

Insofern hat Mr. Mahesh also so einen Zusammenhang zwischen einem gewissen "Anwachsen" gewisser vedantischer Lebensidealprinzipien und insofern - das steht da zumindest irgendwie zwischen den Zeilen dann drinnen - auch yogischer Lebensideale, durchaus bereits ziemlich früh offen dargelegt; dabei behauptete er dann eben, daß durch die Ausübung der Transzendentalen Meditation es zu einem Erlangen einer Lebensweise kommen würde, die jener "Vorbedingung" - worüber er in jenem Anhang zu Vedanta schieb/schreibt - genüge tun würde. In seinem Buch "die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" nannte Mr. Mahesh das anscheinend "Einfließen des Seins", was dann begrifflich allerdings sehr an "Kundalini" erinnert.


Man sieht, daß im Kommentar etwaige bzw gewisse Unvollkommenheiten respektive Ungereimtheiten eines "Gurus" zur Sprache kamen. Shankara verfaßte nunmal das "Dakshinamurthy Stotram"  (gesangliche Darbietung mit Übersetzung ins Englische, siehe etwa https://www.youtube.com/watch?v=fPoP7Kk7vgU Link vom 25.9.2019). Dieser Idealtyp eines Gurus - ob es ihn je gab oder gibt oder auch geben wird, sei dahingestellt - wird "Dakshinamoorty" genannt. Damit ist man in einer ähnlichen Situation wie beim Bhavani Ashtakam: Man weiß nicht wie man beten soll, wie man Yoga macht usw; man kennt nicht Gott und weiß insofern nicht ob es Gott gibt oder doch nicht gibt, man kann sich auf niemanden verlassen, weder auf Freunde, Eltern, Lehrer, usw und doch sucht man Zuflicht bei einer "Bhavani" - einfach für den Fall, daß es Bhavani geben sollte,.... - und beim "Dakshinamurthy Stotram" hat man es mit der Beschreibung eines idealen Gurus zu tun und beim Totakashtakam ging's dann auch darum Zuflucht zu nehmen bei Dakshinamoorty, wobei Totaka Shankara zweifeslohne für "gut-genug", "idealig-genug" hielt und man damit also im Bereich des "pragamtischerweise" Gut-möglichen angelangt wäre. Gleichwohl ist da das Idealbild, das man für alle Fälle mit dabei hat, aufdaß man sich in Individuellheiten des Gurus nicht verliere, verstricke, verfange und dann am Ende wieder der Täuschung erliegen wäre.


Das Idealbild eines Gurus war, lt. Mr. Mahesh Erzählungen, auch Swami Brahmanda Saraswati sehr wichtig gewesen, als er "seinen" Guru dereinst suchte: Der Guru sollte (i)die Wahrheit realisiert haben, er sollte (ii) frei von Zorn sein, er sollte (iii) zölibatären/mönchisch-nonnenlichen Lebenswandel gepflegt haben und er sollte (iv) in den Schriften umfänglich bewandert sein.

 

Aus dem Dakshinamurthy bzw Totakashtakam paßt dann

zu (iv): "die Schatzkammer, Fundgrube von Wissen, dieser gefunde Schatz, der/die/dös Heilenderinzwi von Krankheiten des Körpers, Geistes sowie Gemüts."(Dakshinamurthy)

.."Oh, Wissender des gesamtem Milch-Ozeans an Schriften. Der Erklärer der Prinzipien der großartigen upanishadischen Fundgrube, der großartigen upanishadischen Schätze..." (Totakashtakam)


zu (iii) fügt sich evtl ja:

".. jene höchste Wahrheit bezüglich Brahman erschien in einer jugendlichen, stillen Form (Dakshinamoorthy).." (Dakshinamurthy)


zu ii) fügen sich: "Du, der die mitgefühlsvoll, einfühlsam mit jenen umgehst, die zu Dir ihre Zuflucht genommen haben." (Totakashtakam)

.. dessen freundliche, großzügige, mitfühlende, ausdehnungsfähige Form das gesamte Universum durchdringt.. (Dakshinamurthy)


zu (i) paßt etwa:  "Oh Lehrer, um die Welt zu erretten nimmt das Großartige unterschiedliche Formen an und wandert verkleidet umher, treibt sich verkleidet umher, kommt verkleidet einher. Von diesen allen, scheinst Du wie die Sonne." (Totakashtakam)

reines Bewußtsein des/der/dös großartigen LordInzwis, der an den Wurzeln von allem lebt, verweilt, bleibt... (Dakshinamurthy)

Eine gesangliche Darbietungen (ebenfalls mit einer Übersetzung ins Englische):
Totakashtakam gibt es auch von Gaiea Sanskrit:
(Von ihrer gesanglichen Version wußte ich überhaupt erst von diesem Text "Totakashtakam"; Fr. Gaiea Sanskrit inspirierte mich also, das zu lesen und zu übersetzen)

https://www.youtube.com/watch?v=GIUbg4A_UsA


Gesangliche Darbietungen des Totakashtakam gibt es zahlreiche, zB auch https://www.youtube.com/watch?v=16FsBr7S748. Diese alle aufzulisten ist nicht Sinn&Zweck dieser Abhandlung.


12b) Vartikakara:

Herr Vartikakara wurde auch Sureshwacharya genannt.(siehe https://www.exoticindiaart.com/book/details/naishkarmya-siddhi-NZG104);

Bei https://athma-spiritualbliss.blogspot.com/2013/03/four-primary-disciples-of-shankaracharya.html heißt es dazu sinngemäß:

Er war der erste Shankaracharya von Sringeri Sharada Peetham im Süden Indiens oder auch ,kurz gesagt, der erste Shankaracharya des Südens. Dieser Lehrstuhl befaßt sich in besonderer Weise mit dem Studium des Yajur Veda und dem Maha Vakya "Aham Brahmasmi" wird besondere Beachtung entgegen gebracht.

Herr Varitkakara verfaßte einen Kommentar  zum Dakhsinamoorty (Manasollasa Vartika), ein Werk namens "Naishkarmya Siddhi" (ein analythisches Bild von Shankara's Lehren  ), einen Kommentar zur Smriti von Yajnavalkya ("Balakrida"),  Kommentare     (Vartikas) zu Shankara's Schriften bzgl. der Taittiriya und Brihadaranyaka Upanishade sowie einen Kommentar zu Shankara's "Panchikarana"  (siehe: "Four Primary Disciples of Shankaracharya", dh vier Hauptschüler von Shankara, vom Saturday, 16 March 2013, https://athma-spiritualbliss.blogspot.com/2013/03/four-primary-disciples-of-shankaracharya.html)


Interessant ist die präzise und dennoch knappe Darstellung auf
http://www.sringeri.co.in/Contact.php. Dort findet sich die als letzter Satz im Kapitel "Philosophie" die höchst bemerkenswerte Feststellung: "Sie treten nicht für religiöse Konvertierung ein, sie verfechten nicht religiöse Konvertierung; sie glauben, sie vertreten den Standpunkt daß die Einzelnen der Religion, der sie von Geburt an angehören, passend, würdevoll  und richtig befolgen.

Anmerkung von mir: Es ist exakt derselbe Standpunkt, den Mr. Mahesh stets vertrat. Es ist Ausdruck dessen, daß es eben nicht um diese/diesen/diesös oder auch jene/jenen/jenös Götterinzwi geht, sondern um jenes absolute, reine Bewußtsein, um Turiya, um Samadhi, um Aspekte des Lebens, die auch für die Götterinzwis eine Rolle spielen, die es auch im Leben der Götterinzwis gibt/gäbe. Es geht um Phänomene wie Hingabe, Entspannung usw. Dabei geht es nicht um Hingabe an diesen/diese/diesös oder jenen/jene/jenös Götterinzwi oder um Hingabe an sein Studium, seinen Beruf, sein Hobby usw, sondern um das Phänomen Hingabe selber. Es geht nicht um Inhalte von Träumen wie bei jenem Fantasten, Traumtänzer Sigmund Freud, sondern um das Phänomen "Träumen", es geht nicht um die Inhalte der Welt des Wachseins, sondern um das Phänomen des Wachseins, usw. Dabei geht es eben auch um das Phänomen "Samadhi", jenen Zustand "trasnzendentalen Bewußtseins" jenseits voN Wachen, Träumen und Schlafen; es geht um die Frage nach dessen Beziehung zu Wachen, Träumen und Schlafen und die Frage nach der Möglichkeit von Co-Existenz von Wachen und Transzendentalem Bewußtsein, Träumen und transzendentalem Bewußtseins, Schlafen und transzendentalem Bewußtsein. Dabei geht es nicht um halb-halb, sondern um "voll Traumzustand" und damit coexistierend voll "transzendentales Bewußtsein", was nunmal mit Rishi Vashishtas Erklärungen bzgl Ring und Material des Ringes begreifbar ist. Der Ring besteht aus zB Gold oder auch Bambus und ist nichts anderes als Gold bzw Bambus. Die Form hat aber irgendwie ihr "Eigendasein"; aber sie besteht durch und durch  aus dem Material des Ringes. Analog durchdringt absolutes Bewußtsein sowieso alles und also auch das Wachen, Träumen und Schlafen; sie coexistieren also soundso, da Wachen in Beziehung zu transzendentalem Bewußtsein  ist wie die Form, Gestalt des Ringes zum Material woraus er besteht. Diese Themen Samadhi, monentanen Samadhi, aber auch nicht mehr endenden Samadhi finden sich in den Patanjali Yogasutren dargestellt. Dabei geht es dann eben auch darum, daß die Coexistenz von transzendentalem Bewußtsein und den Zuständen des Wachens, Träumens und Schlafens eines Lebens im Einklang mit den yogischen Lebensidealen bedarf, weil es eben anders nicht geht. Daß dann einerseits diverse yogische Praktiken, aber eben auch Hingabe an Gott jene Hindernisse zum Samadhi zu überwinden vermögen, wird dargestellt und habe ich eingangs bereits zitiert. Desweiteren ist darauf hinzuweisen, daß in der Bhagavad Gita ähnlicherweise diverse "Wege" aufgezeigt werden, wie jene Hindernisse zu Samadhi überwunden werden können. Insofern besteht zwischen wohlverstandener Religiösität und Yoga, sowie zwischen Gottsuche, Gottgefälligkeit und Streben nach Samadhi und darüber hinaus nicht mehr endendem Samadhi  kein Widerspruch.


https://www.globalgreyebooks.com/content/books/ebooks/dakshinamurti-stotra.pdf, Seite 117 bis Seite 122



 

Suresvaracharya’s Pranava-Vartika

 

Ziel dieses weiten Gebiets:

 

1) Die Silbe ‘Om’ ist die Essenz, das Wesen, der Hauptinhalt aller Veden, welche die Wahrheit aufleuchten läßt. Wie man damit die Ausgeglichenheit des Geistes gewährleisten, sichern, bewahren kann wird jenen gezeigt werden, die Befreiung zu erlangen wünschen.

Avyakrita:

2. Es gab das eine höchste Brahman, das über alles erhabene Brahman, das welches niemals gebunden, frei von Verpflichtungen, frei  und  unwandelbar, beständig, unveränderlich, immer es selbst bleibend ist. In Zusammenarbeit, aus dem Beisammensein, aus dem eine Art Gesellschaftseins mit seiner eigenen Maya, aus dieser Assoziiertheit wurde es der Same, die Quelle von Avyâkrita oder anders ausgedrückt die nicht differenzierte, undifferenzierte Ursache der Materie, bei der man nicht nach einzelnen Elementen unterscheiden kann.

  

Das Sutra oder auch Hiranyagarbha:

3. Daraus entstanden Akâsa, das Sabda-tanmâtra, welches der Daseinsgrund von Ton, der Kern des Tons, das innerste Wesen von Ton ist (Anmerkung des Übersetzers. „Sich in Ton ausdrückt“, gemäß der Übersetzung ins Deutsche des Anhangs von Mr. Mahesh’s Ausgabe der Bhagvad Gita von 1967; siehe Seite 465 „Die Tanmantras“ im Abschnitt über Vaisheshika); daraus entstand Vâya, das Sparsa-tanmâtra, welches der Daseinsgrund, der Kern von Berührung ist, sich in Berührung ausdrückt; daraus entstand Tejas, Rûpa-tanmâtra, welches der Daseinsgrund, der Kern von Farbe ist; daraus entstanden die Wasser , Rasa-tanmâtra, welches der Daseinsgrund, der Kern von Geschmack ist; daraus entstand Erde, Gandha-tanmâtra, welches der Daseinsgrund, der Kern von Geruch ist. Akâsa hat nur die eine Eigenschaft, EigenArt, nämlich Ton; Vâyu hat die Eigenschaften Ton und Berührung; Tejas hat drei Eigenschaften, nämlich Ton, Berührung und Farbe; die Wasser haben vier Eigenschaften, EigenArten, nämlich Ton, Berührung, Farbe und Geschmack, Erde hat fünf Eigenschaften, nämlich Ton, Berührung, Farbe, Geschmack und Geruch. Aus diesen wurde das großartige Sùtra oder auch der Linga geschaffen, das/der alle belebt.

 

(Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche:

1) Mathematisches: Akasa habe nur die Qualität „Ton“, „Geräusch“;

 Vâyu hat die Eigenschaften Ton und Berührung

 Tejas hat drei Eigenschaften, nämlich Ton, Berührung und Farbe

                                 usw.

 

Aus der Schule (zumindest ab Realschule) ist bekannt, daß der 3-dimensionale reelle Raum von drei „Koordinaten-Achsen“ aufgespannt wird. Bilden diese 90°-Winkel miteinander - vgl die 3 Mauerlinien in einer Ecke eines Zimmers mit senkrechten Wänden und waagrechter Zimmerdecke - , so lassen sich alle Vektoren sowie Ortsvektoren als „Linearkombination“ der 3 „Einheitsvektoren“ (1,0,0), (0,1,0) und (0,0,1) schreiben; es gilt für den Ortsvektor des Punktes (3,4,7) zB: (3,4,7) = 3* (1,0,0) + 4* (0,1,0) + 7*(0,0,1). Außerdem sind diese 3 Einheitsvektoren „lienar unabhängig“, dh keiner läßt sich als Linearkombination der anderen Zwei schreiben.

 

Allerdings kann man statt dieser 3 „Einheitsvektoren“ ebenso gut die Vektoren (1,0,0), (1,1,0) und (1,1,1) hernehmen und diese sind ebenfalls linear unabhängig.

 

Im Falle des fünf-dimensionalen reellen Raumes geht es analog entweder per (1,0,0,0,0), (0,1,0,0,0), (0,0,1,0,0), (0,0,0,1,0) und (0,0,0,0,1) oder aber eben auch per (1,0,0,0,0), (1,1,0,0,0), (1,1,1,0,0), (1,1,1,1,0) und (1,1,1,1,1).

 

 Es zeigt sich eine Ähnlichkeit zu etwas das nur eine Eigenschaft A hat, etwas das zwei Eigenschaften, nämlich A,B aufweist, etwas mit drei Eigenschaften A,B,C, usw bis hin zu etwas mit fünf Eigenschaften A,B,C,D,E und aus diesen 5 „Elementarvektoren“ wird die Welt mit all ihren Eigenschaften, Attributen, Phänomenen „aufgespannt“.

Daß man es hier eben mit (1,1,1,1,1), (1,1,1,1,0), (1,1,1,0,0), (1,1,0,0,0), (1,0,0,0,0) zu tun hat ist allenfalls etwas gewöhnungsbedürftig.

Der folgende Vers geht dann jedoch zur pyhsikalischen Welt über und da mögen sich dann eben jene „Elementarvektoren“ aus den Gegebenheiten der vorgegebenen Welt resultieren.)

 


 

Das Viraj:

Daraus entstanden die fünf  groben Elemente und aus diesen kam dann wiederum das Virâj zu seinem Dasein. Wenn die bhûtas, auch Elemente genannt, als fünfer-Tupel betrachtet werden, fünfteilig werden, so werden sie gemäß der Weisen grobstoffliche Elemente.

(Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche:

Nachdem es hier um die“fünf“ groben Elemente geht, sollten  Beziehungen zur Physik zu finden sein:

Einstein’s Konzept von „Raum-Zeit“ vereinigt zwei anscheinend unterscheidliche Einheiten zu einem größeren Ganzen mit erstaunlichen Ergebnissen und Phänomenen.

 

Einerseits ist folgende Überlegung sinnvoll: Nachdem sich dieses Weltall gemäß der momentanen Kenntnisse der Physik sich irgendwann - gemäß Materie-Antimatrie-Reaktion - in eine einziges Meer von elektromagnetischen Wellen mit viel Anteil an Gammastrahlung buchstäblich zerstrahlt haben kann, würde ein unsterbliches Geistwesen, dem an der Physik läge, nicht umhinkommen, festzustellen: „Aha, es gibt Raum ohne Masse aber mit elektromagentischen Wellen“. Um dies hier noch pyhsikalisch beschreiben zu können, bedarf ich des Konzepts, der Vorstellung von Raum-Zeit einerseits und Elektromagnetismus andererseits; aber die Konzeption von „Ruhe-Masse“ brauche ich da nicht.

 

Andererseits könnte dieses Weltall auch in einem einzigen bzw  als ein einziges gigantischen „schwarzen Loch“ enden und so ein unsterbliches Geistwesen, dem an der Physik läge, würde nicht umhinkommen zu resümieren: Aha es gibt Masse ohne Raum und elektromagentische Wellen, da letzter beide in jenem schwarzen Loch verschwunden sein würden und folglich zur Beschreibung der gebliebenen Realität die Begriffe Raumzeit sowie elektromagentische Wellen nicht mehr nötig sind. Insofern schiene sogar der Bergiff der Zeit - bei erstem Hinsehen - überflüssig geworden zu sein.

 

Insgesamt, wenn so ein unsterbliches Geistwesen also eventuell mehrere Schöpfungszyclen erlebt und durchlebt haben würde und deren jeweiliges Ende sich akribisch gemerkt haben würde, könnte jenes unsterbliche Geistweisen nicht anders als zu resümieren:

Aha, es gibt Elektromagnetische Wellen samt Raum jedoch ohne Ruhe-Masse und es gibt  aber auch Raumlosigkeit samt „Elektromagnetische Wellen“-Losigkeit jedoch Masse.

Andererseits stellt sich die Frage, inwieweit diese momentane Welt nicht vielleicht ja aus der "Super-Supernova-Explosion jenes einen, aus einer vorherigen Schöpfung übriggeblieben schwarzen Lochs entstand und das der "Big-Bang" gewesen wäre. Dann kann man eigentlich nicht mehr anders als zu akzeptieren, daß zwar der Raum zwischenzeitlich in jenem schwarzen Loch endete aber nicht die Zeit, da ja irgendwann wieder eine Schöpfung geworden wäre, dh irgendeine "höchst transzendentente Zeit" weitergetickt hätte, da jenes "eine scharze Loch" ein Anfang und ein Ende gehabt haben würde, aber nicht jene Zeit, die ohne Anfang und Ende sein würde, sodaß als erstes dann tatsächlich etwas in Erscheinung träte, was keine - materielle - Ausdehnung hat, aber weder Anfang noch Ende und insofern nur eine einzige Eigenschaft hätte.

 

Beim Bemühen das Parallelenaxiom der euklidischen Geometrie zu verstehen, stellte sich die Frage nach der „Unabhängigkeit“ dieses Axioms, dh ob es aus den anderen Axiomen geschlußfolgert werden kann oder ob es der Formulierung als ein eigenständigem Axiom bedürfe. Die Anwort wurde damit erreicht, daß man 2 Modelle angab, die beide alle Axiome ohne dem Parallelelaxiom nachweislicherfüllten. Allerdings erfüllte das eine das Parallenaxiom des Euklid und das andere Modell erfüllt ein „Pseudo-Parallelenaxiom“, welches jenem des Euklid klar widersprach. Bei Euklid ‘s Axiom haben 2 voneinander verschiedene, parallelen Geraden keinen einzigen gemeinsamen Punkt. Bei jenem anderen „Modell“ haben sie unendlich viele gemeinsame Punkte. Man hat auch noch ein drittes Modell gefunden, indem die „Parallen“, dann einen, „den unendlich fernen Punkt“ gemeinsam haben. Nachdem aus Wahrem korrekterweise nicht zwei widersprüchliche Aussagen geschlußfolgert werden können, aber sowohl das Eine  als auch das Andere widerspruchsfrei -  als wie die reellen Zahlen nunmal  sind - hinzugenommen werden kann, ist das euklidische Parallelenaxiom eben nicht aus den anderen euklidischen Axiomem heraus schlußfolgerbar und daher unabhängig.

 

Man hat eine Welt wo es Raumzeit, elektromagentische Wellen und Ruhemasse gibt  -diese Welt - ; es  kann mal eine ebenso lange Bestand habenden Welt geben in der es Raumzeit und elektromagnetische Wellen gibt, aber keinerlei Ruhemasse.

Andererseits kann es eben auch eine wiederum ebenso lange Bestand habende Welt geben, in der es Ruhemasse gibt und keinerlei elektromagentische Wellen.

Dabei ist jedoch festzustellen, daß es ja auch eine Vielzahl schwarzer Löcher sein könnten, die räumlich verteilt sich relativ zu einander bewegen, dh es gäbe Raum und  Ruhemasse. Allerdings könnte es auch eben auch nur Ruhemasse geben.

Kurzum: Aus Ruhemasse folgt nicht Raum, weil es ohne Raum ja auch geht; aus Raum folgt nicht Elektromagentismus, weil es ja auch Ruhemasse und Raum ohne Elektromagentismus geben kann. Wenn es sein kann,daß in einem Modell das Axiom A erfüllt wird, aber B nicht, so kann B nicht aus A folgen; B kann auch A nicht widersprechen, sobald man ein Modell angeben kann, indem die Axiome A und auch B erfüllt sind. Ruhemasse ist Axiom I; Raum ist Axiom II und Elektromagentismus ist Axiom III; sie alle sind unabhängig voneinander.

Was soll es also Sinn machen das Ganze mit 3-er oder auch 4-er Vektoren beschreiben zu wollen, wo doch die fünfte Komponente unabhängig ist von den anderen.

 

Cogito ergo, daraus ist objektiverweise, vernünftigerweise zu schlußfolgern, daß Masse unabhängig vom Raum voller elektromagentischer Wellen ist.

Genauere Beobachtungen und Erinnerungen könnten dann auch noch ergeben, daß sich beim „Wärmetod des Alls“ - also wenn erst mal nichts als Elektromagentische Wellen übrig blieben, die sich im Raume nach allen Richtungen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiteten - die elektromagnetischen Wellen allmählichallesamt gegenseitig aufhoben, weil irgendwann einfach mal all die Wellenberge auf gleich hohe und passed orientierte - gerne auch im Sinne von Raum-Zeit zu verstehen - Wellentäler getroffen waren, sodaß auch noch festzustellen war: Aha Raum ohne elektromagentische Wellen geht auch noch und damit hat man da anscheinend  noch die Unabhängigkeit von Masse von Raum und die Unabhängigkeit von Raum und „elektromagnetische Wellen“. So wie jedoch die Physik zu argumentieren pflegt, daß man doch dann auch kein Konzept von „Raum“ mehr bräuchte - siehe Äther-Debatte -, wenn doch nichts mehr da wäre, was sich darin bewegt - bzw weil elektromagentische Wellen keines „Äthers“ bedrüften, um sich zu bewegen, sozusagen selber jener Äther wären - , genauso bräuchte man dann nicht mehr das Konzept von Elektromagentismus, wenn das All den „Schwarzes Loch“-„Tod“ mal gefunden haben sollte. Insofern wäre Masse dann unabhängig von Elektromagentismus und nicht nur von elektromagnetischen Wellen. 

Kurzum es wäre festzuhalten, daß man den „3-dimensionalen-Raum“ nicht nur auf das 4-dimensionale Gebilde „Raum-Zeit“ zu erweitern gehabt hatte, sondern daß man dieses Gebilde mit demselben „logischen Recht“ wie bei Unabhängigkeitsbeweisen von Axiomen in der Mathematik  um eine linear unabhängige „Massen“-Achse, auf das fünfdimensionale Gebilde „Raum-Zeit-Masse“ zu erweitern hätte. (Lassen wir mal die verkorkste Quantenmechanik mit ihrer 3-dimensionalen Logik da ganz außer Acht.) Dabei kann man sich dann nach dem „Wesen“ jener „Physik-Zeit“ fragen und ob das überhaupt wirklich die Eigenschaften von „Zeit“ hat.

 

Laser haben gezeigt, daß man Lichtwellen in genau eine Richtung, gemäß einer Gerade also bündeln kann; mit „Wellen“ sollte das allgemein so gehen und insofern ist es nunmal vorstellbar, das eine Realität dieser Schöpfung nur die Eigenschaft „Richtung“, 1-dimensionales Gebilde letztlich als Charakteristikum hat. Nunja, das trifft evtl ja besser auf Festkörper zu sofern es um deren Beweglichkeit geht: Ein Stein kann eben einer Kraftline entsprechend sich bewegen, also sowas wie einer "krummlinigen Geraden".

Eine Flüssigkeit kann sich so etwas "geradlinig" bewegen, wenn man mal an einen Bachlauf oder auch Fluß denkt. Auch Ebenigkeit ist dem Wasser nicht fremd, da es sich sichtlich als Tümpel, Seen, Meereauszubreiten vermag. Rämliches sich ausbreitenkönnen ist Flüssigkeiten aber fremd.

Hingegen haben Gase die Fähigkeit vom "Geradlinigkeit ihrer Bewegungen" wie etwa das Phänomen "Zugluft" zeigt; auch Flächigkeit ist Gasen offenbar möglich (etwa die gefährlichen "Seen" aus Kohlendioxid) ; deren räumliches Vermögen ist allbekannt.

Denkt man dann noch in Analogie zur Quecksilberdampflampe an eine "Neongaslampe", so hat also so ein Gas auch gewisse "charakteristische Lichteigenschaften" nachdem man offenbar ja noch etwas dazutat.

Licht mit der für Festkörper  ebenso wie für Flüssigkeiten und Gase unereeichbaren Vakuumlichtgeschwindigkeit theoretisch zu einem perfekten Laser gebündelt die Möglichkeit die eventuelle 4-dimensionale Realität zu durcheilen, dh in eine Raumrichtung sich los zu bewegen und irgendwann aus der entgegengesetzten Raumrichtung sich selber wiederum zu "treffen", zu "überlagern" und so einen gewissen 4-dimensionalen "Lichtkreis" zu ergeben, dh für das Licht ist diese 4-Dimenisonalität eine "reale Option". Aber so ein Lichtstrahl wäre nunmal nicht im Sinne einer "geradlinigen" Bewegung unterwesg gewesen, da nach einen gewissen Zeitspanne, wie der der Ausgangspunkt erreicht wurde; eine Gerade hingegen ergibt für jeden rewllen Wert des Parameters (in der sog. "Punkt-Vektorform" - das ist Stoff der 12.Klasse am G8-Gymnasium - vorgestellt) immer unterschiedliche Punkte und das gilt ganz analog für 4-dimensionalen Geraden im vierdimensionalen reellen, euklidischen Raum. Andererseits hatte das Abendland mal das problem: Ist die Erde eine Scheibe oder Kugel? Pythagoras hatte die These "Kugel" aufgestellt. Erasthostens hatte vor Jesus Christus den Umfang am Äquator schon sehr genau berechnen können.  Nunja, bekanntlich hat dann Colombus gesagt, daß man das doch nur auszuprobieren hätte. Nachdem die "Scheibenanhänger" behaupteten, daß die Erde hinter El Hierro (Kanarische Insel) in einem gigantischen Wasserfalle ende, segelte Columbus (auch wegen der Passatwinde) demonstrativ von la Gomera (unweit von El Hierro) los. In San Sebastian, der "3000-Einwohner-Hauptstadt" von la Gomera steht noch jene Kirche, in welcher er vor seiner Abfahrt ua wohl um eine gute Rückkehr und eine gutes Gelingen gebetet hatte. Nun Columbus hatte einen fehler in seiner Überlegung: Feuert man zB sowas wie eine Saturn V-Rakete mit der man die 2 Voyager-Sonden dem Einflußbereich der Sonnen entzogen hat von einem passenden Hochplateau waagrecht ab, so könnte man denselben Effekt erzielen.  Also in eine Richtung des Meeres waagrecht zum Meer losreisen heißt eben noch lange nicht, daß man nach "Einmal herum" auch weider am Ausgangspunkt ankommen muß. Das sich angeblich "geradlinig" ausbreitende Licht könnte eben in Wirklichkeit sich - nicht wegen eines gekrümmten Raumes - selber kreisförmig bewegen, dh so wie eben ein Satelit am Ende die Erde auf einer Kreisbahn umrundet; anders " bschleunigt" jedoch bewegt sich der Satelit dann nicht auf einer "Kreisbahn". Irgendwie ist die Physik also wieder beimselben Problem nur eine Dimension höher: Gibt's so einen im 4-dimensionalen Raum gekrümmten "Lichtäther" am Ende doch? Ließe sich der aber ebenso verlassen wie ein enstrpechende schnelles Columbus-Segelboot entweder in einer Erdumlaufbahn endet, in einer Sonnenumlaufbahn oder irgendwo außerhalb dieses Sonnensystems?


Sowas wie die Sonne hat nunmal die Fähigkeit Gammastrahlung hervorzubringen, welche die Eigenschaften hat, sich in Materie verwandeln zu können und dabei plötzlich Ruhemasse anzunehmen und dafür aber die Möglichkeit aufgibt - als dieser Festkörper - je Vakuumlichtgeschwindigkeit erreichen zu können. Dh so ein gewisses Licht namens "Gammstrahlung" hat auch das Charakteristikum "Erde", "Festkörper" im ganz normalen Sinne des Wortes. Licht kann als Laser "geradlinigkeit" haben; es kann "Wellenfronten" bilden, dh die Qualität von Ebene; es kann einen Raum erhellen, dh hat die Qualität von Raum; es kann einen "4-dimensionalen Ring" bilden, dh eine vierte charakteristische Fähigkeit und zumindest ein besonderes Licht, das "Gammastrahlen-Licht" kann sich auch in Materie verwandeln und hat insofern ein 5'tes Charakteristikum.

Es gibt aber auch andere Phänomene deren charakteristische Eigenschaften außer Geradlinigkeit auch „ebene Flächigkeit“ ist. Man denke dabei an die Keppler’schen Gesetze: Einerseits ist die Gravitationskraft vorstellbar als geradlinig vom einen Körper auf den Anderen wirkend und andererseits ist es unmöglich, daß was anders als eine Bewegung in einer Ebene stattfindet  - man stelle sich vor am Ende wären 2 großen "schwarzen Löcher" geblieben, die sich umkreisten, bis sich gegenseitig vernichteten... hätte jenes pyhsikinteressierte unsterbliche reine Geistwesen halt mal so beaobachtet, was von der Physik nunmal nicht ausschließbar ist -. Anderes hat halt 3-Dimensionalität als sein Charakteristikum "Räumlichkeit", usw...


Ok, so herum das Problem angehend, kommt man zunächst ja in ein ziemliches Durcheinander. Am Vielversprechendsten scheint noch das Beispiel Licht für das Element "Erde" zu sein, Festkörper für das Element Raum (Dis) (sie haben nunmal eine sehr feste Ausdehnung, nur eine Möglichkeit der Bewegung, nämlich entlang einer Kraftlinie), Wasser, Flüssigkeiten als Zuordnung zu Vâyu. Gase als Zuordnung zu Tejas, da es drei "Fähigkeiten der Bewegung" hat.

Das Durcheinander wird vollkommen, wenn man Mr. Mahesh's Anhang zum Thema "Vaisheshika" in seiner ersten Ausgabe der Bhagavad Gita (deutsche Ausgabe von 1971 auf Seite 460) ansieht: Da hat dann Luft nur eine Eigenschaft, nämlich Berührung.

Aber es ist für sehr sinnvoll zu erachten, sich mal zu überlegen , welche unabhängigen, sich nicht einander widersprechenden Begriffe braucht man eigentlich, um alle Phänomene dieser "irdischen Welt" beschreiben zu können. Auch ist die "Vollständigkeit" dieses "Begriffssystems" offenbar ein zu klärendes Thema. Wieso sollten Herr Sureshwacharya und Andere das nicht schon vor Langem erfolgreich bewältigt haben können?


Also lassen wir diesen „Ausflug“ betreffs Physik; ist nicht wichtig für diese Übersetzungsarbeit.)

-  man lasse jedes der fünf Elemente, also Erde sich in 2 Hälften teilen; und man lasse jede Hälfte von allen sich desweiteren in 4 Teile aufspalten, und man lasse je einen dieser Teile jedes Elements sich kombinieren mit den anderen Elementen, jeweils ein Teil mit jedem. Insofern hat man im Element Erde fünf Teile, vier davon sind Teile von Vâyu und dem Rest - der Übersetzer ins Englische merkt hier an: Der fünf-fältige Akasa hat insofern dann eine Hälfte des  reinen Akasa; die andere Hälfte, die aus den anderen Elementen - wovon jedes 1/8 des Ganzen ist - besteht.). Dasselbe Prinzip sollte auf Vâyu, usw angewandt werden. Jene welche Wahrheit kennen, bringen formell zum Ausdruck, daß dies die „5-Fältigkeit“ der Elemente ist. Die so „fünf-gefältigten“ Elemenente schicken sich an zusammen mit ihren Produkten und Resultaten, das Virâj zu bilden. Dies ist das „Sthûla“, was auch der grobe Körper des Atman genannt wird, jenes Atman welcher (tatsächlich, in Wirklichkeit) keinerlei Körper hat.



Drei Aspekte des manifesten Brahman:

5. Dreifältig, dreifach- als Adhidaiva (der Bereich Komischer Intelligenz), als Adhyâtma (individueller Mensch), als Adhibhûta (externe sichtbare Welt) - tritt das Eine Brahman, gemäß dessen was anschließend gezeigt wird, in Folge von Illusion - in verschiedenen Formen in Erscheinung: nicht jedoch fand/findet dies in Wirklichkeit jemals statt.

 

Adyatma

Adhibhuta

Adhidaiva

Organe des

Objekte, Gegenstände, Gegenüber

 

Hörens

des Hörsinns

Dis, der Raum

Berührens

der Berührung, des Tastsinns

Vayu, die Luft

Sehens

mit Farbe, des Sehsinns

Aditya, die Sonne

Schmeckens

des Geschmacks des Geschmacksinns

Varuna

Riechens

des Geruchs, des Geruchsinns

Asvins

Zunge

der Sprache

Agni, das Feuer

Hände

des Greifens

Indra

Füße

zu denen man sich begeben kann

Vishnu

Anus

der Ausscheidung

Mrityu, der Tod

Fortpflanzens, der Bildung von Generationenabfolgen

von Sex und entsprechender Lust

Prajapati

Manas

des Denkens, der Gedanken

Chandra, der Mond

Buddhi

 des Verstehens, Begreifenkönnens

Brihaspati

Ahankara

      

des Eogismus

Rudra

Chitta

      

die in Gedanken vorgestellt werden, der Imagniation

Ksetrajna

Tamas oder auch Ajnana

der diversen Formen , Arten von Dunkelheit

Isvara

      

  

Visva und seine Einheit, sein Einsein mit dem Viraj

 

6.

(Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: begonnen am 15.10.2019, Fortsetzung und gelegentliche Überarbeitungen folgen.)


12c) Hastamalka:

https://athma-spiritualbliss.blogspot.com/2013/03/four-primary-disciples-of-shankaracharya.html besagt dazu:

Herr Hastamalka wird auch als Sri Hastmalakacharya bezeichnet bzw in höchsten Ehren gehalten. Sein Vater sei sehr wohlhabend sowie bzgl der Schriften bestens informiert gewesen usw. Irgendwie ähnlich wie Narada sei es Ihm ergangen. Weder sein materieller Überfluß noch sein Lernen hätten Ihm, angesichts der Tatsache, daß sein Sohn ein Idiot zu sein schien, Freude bereiten können. Sein Sohn war liebenswürdig, illuster, angenehm und unglaublich geduldig. Aber er habe sich wie ein Idiot benommen. Er habe niemals gespielt, niemals gesprochen, sei niemals ärgerlich geworden und habe nie studiert. Als Shankara zufällig mal in jenes Dorf kam, wäre der Junge 13 Jahre alt gewesen und der besorgte Vater habe ihn zu Shankara gebracht, ob man/Shankara für den Jungen was tun könne. Shankara habe seine Großartigkeit bemerkt. Er habe ihn gefragt wer er sei und dieser antwortet in Begriffen der wahren Natur des Selbst und weil er für ein Leben als Familienvater nicht geeignet war/schien, habe Shankara in als seinen Schüler angenommen und ihm den Namen Sanyasa gegeben. Weil er ein so glasklares Wissen hatte, die Wahrheit so klar sah wie ein Palmfrucht auf der Handfläche, wurde er Hastamalka genannt. Seine Besuche bei den Reden Shankaras, den Unterrichtstsunden Shankaras dienten weniger dem Dazulernen, sondern der Verfikation seiner eigenen Erfahrungen. Wie es möglich sei, daß so jemand, der nie gelernt habe, Kommentare schreiben könne, usw, war schließlich die Frage an Shankara und Shankara antwortete wie folgt: Am Ufer des Flusses Jamuna saß ein großer Weise befaßt mit Kontemplation. Einige Brahmanenmädchen seien gekommen, um dort zu baden. Eines dieser Mächen habe ein 2-jähriges Baby bei sich gehabt und habe den großen Weisen gebeten darauf acht zu geben während sei bade und abe das Baby neben ihn gelegt. Das Baby grabbelte allmählich, langsam in den Fluß und ertrank. Die Mutter war entsetzt. Sie nahm den Körper des toten Baby und weinte bitterlich vor dem Weisen. Der Weise der das ganz und gar nicht mitbekommen hatte "erwachte" aus seinem Samadhi. Er wurde vom Mitleid für die betrübte Mutter ergriffen. Per seiner übernatürlichen yogischen Fähigkeiten verließ er seinen eigenen Körper und ging in den Körper des Kindes ein. Das tote Kind erwachte zu neuem Leben. Jenes Kind war Hastmalka. Dies erkläre wie es dazu gekommen sei, daß es so umfassendes Wissen gehabt habe und das augenscheinlich ohne Lernen, Belehrungen, Unterweisungen.  

Er war der erste Shankarachary von Govardhana Math, also der erste Shankaracharya des Ostens. Dieser Lehrstuhl befaßt sich va mit Studien bzgl des Rig Veda und das "Maha Vayka"  "Prajnanam Brahma" wird besonders gepflegt.  


12d) Padmapada:


Zu Herrn Padmapada findet man bei https://athma-spiritualbliss.blogspot.com/2013/03/four-primary-disciples-of-shankaracharya.html, daß Herr Padmapad auch als Sri Padmapadacharya bezeichnet bzw in höchsten Ehren gehalten wird sowie daß er der erste Shankarachary von Dwakara Math, also der erste Shankaracharya des Westens war. Dieser "Lehrstuhl" widme sich va dem Samaveda und das Mahavakya "Tat Twam Asi" spielt eine bedeutende Rolle, heißt es weiter.


 




    



13) Swami Brahmanda Saraswati:

Er war Shankaracharya des Nordens von 1940 bis 1953, lt. Mr. Mahesh Prassad Varma, der - wie auch Shankaracharya Swaroopananda im Interview im Rahmen des Films "David wants to fly" bestätigt/einräumt - eine geraume Zeit dessen Sekretär war.

Von Ihm persönlich sind einige Ton- und Filmaufzeichnungen vorhanden. (siehe YouTube; Dabei ist bemerkenswert, daß am Ende jeder gesungenen Darbietung in anderem Tonfall von Ihm anscheinend auch noch die Zitatangabe "gesungen" wird. Vor Jahren wurde man auf der homepage-Seite des "Badrinath-Kedarnath--Temple-commites" mit "AUM" begrüßt; clickte man dann zB "Kedarnath" an, so wurde man von einer Gesangsdarbietung einer Sängerin begrüßt; auch sie sang am Ende, in anderer Metrik und anderem Tonfall dann - offenbar; nach vielfachem Zuhören konnte ich es heraushören - die Zitatangabe "Linga Stotram". Der guten Tradition korrekten Zitierens fühlte sich Mr. Mahesh, der sich stets auf Swami Brahmanda Saraswati bezog - dann - leider - ganz und gar nicht verpflichtet.

Zu den Tonaufzeichnungen/Videos gibt es vielfach Untertitel, sodaß man dem Inhalt zumindest per Englischer Sprache soweit folgen kann (alle diese Links vom 3.7.2017):

Guru Dev Shankaracharya Brahmananda Saraswati जय ... - YouTube

www.youtube.com/watch?v=u16wjc01ys0
22 Sep 2009 ... Movie footage of Guru Dev, Shankaracharya Swami Brahmananda Saraswati, believed to have been filmed in Lucknow, India, circa April 1952.

Sehr schön ist hier auch der Lehrstuhl  (Lehr-Stuhl) der Shankaracharyas des Nordens zu sehen. Mr. Mahesh redet anfangs was dazu und bezeichnete Ihn dabei als ein "Oberhaupt der Hindureligion"; danach kommt ein Teil einer Rede von Swami Brahmanda Saraswati in einer mir unbekannten Sprache.


'Narmada Ashtakam , gesungen von Swami Brahmanda Saraswati, mit englischen Untertiteln

https://www.youtube.com/watch?v=pvRdTAib1RU,  Link vom 1.10.2017

zum Erkennen des betreffenden Videos.....


https://www.youtube.com/watch?v=pvRdTAib1RU

Übersetzung anhand der englischen Untertitel:

Narmada Ashtakam

(wird Adi Shankara, - Anm. des Übersetzters: wird also Herrn Shankara zugeordnet - zugeordnet)
Acht, Narmada (Fluß), gewidmete Verse

(Anm des Übersetzters: Draht-Aufzeichnung einer Darbietung von Guru Dev, Swami Brahmanda Saraswati - 1952; damals gab es keine Tonbänder, weder die großen, noch die kleineren Tonband-Kasetten; seinerzeit wurde auf Drähte aufgezeichnet und es bedarf selbstverständlich entsprechender, alter Geräte um das abspielen zu können; diese Aufzeichnungen waren teils als "Drahtknäuel" aufgetaucht, die es dann erst mal zu entwirren galt; im Herbst 1973 sah ich mal - mir das Treiben dort mal ca 14 Tage distanziert ansehend - so ein Knäuel + die zugehörige Tondraht-Maschine in Weggis/Schweiz, wo damals Mr. Mahesh und jene wohlhabenden, finanziell unabhängigen sog "108" im Herbst/Winter lebten)

Du fließt dem Ozean mit dahinziehenden Wellen und Wassertropfen entgegen,
dein Wassser ist heilig und zerstört alle Sünden.
Du erweist Dich als Beschützer der Wesen, nachdem Du deren Angst/Ängste beseitigst hast.
Oh du großartiger Fluß Narmada ich verneige mich vor deinen Lotus-Füßen!


Du gibst den Fischen, die in deinem Wasser leben, göttliches Leben.
Du gönnst schlechten Wesen Erlösung und hilfst ihnen wie ein Förderungsmittel zur Befreiung, indem Du die Last von Sünden auf der Erde wegnimmst. 
                            (Anm. des Übersetzers: Na klar, Wasser bringt eine Gewichtsreduktion, insofern eine Erleichterung von der Last des Lebens auf dem Festland, dh "Erde" mit sich: Man selber hat dieselbe Masse; dennoch ist im Wasser die drückende Gewichtskraft geringer als am Festland; sogar etwas, das einem Menschen üblicherweise als so typisch "real" erscheint wie die eigene Masse, erweist sich durch  die "Begnadetheit" des Flusses - bestehend aus Wasser, Wellen, Wassertropfen mit einer realen Fließrichtung - als dennoch "relativ"; das gibt Hoffnung, daß es da in dieser Welt etwas geben würde können, was einem die schier erdrückende, drückende Last seiner eigenen Unwissenheit, Sterblichkeit und insofern "Sünde" zu nehmen die Qualität, das Wesen haben könnte).
Du bist der großartigste der Flüsse unter jenen, welche heiliges und reines Wasser haben.
Du stiftest, gewährst Insekten, die in deinem Wasser leben, Glücklichsein.
Oh du großartiger Fluß Narmada ich verneige mich vor deinen Lotus-Füßen!


Du reinigst Felder und hälst sie sauber.
Du verhinderst die Sorgen der tugendhaften Menschen, die sich vor Dir verneigen.
Du botest Markandeya, dem Sohn des weisen Mrukandu, Schutz.
Oh du großartiger Fluß Narmada ich verneige mich vor deinen Lotus-Füßen!


Dein Wasser wird verehrt und es wird ihm gedient von Markandeya, Shaunaka und anderen Weisen.
All meine Angst wird durch das Betrachten des heiligen Wassers ausgemerzt.
Du beschützt Wesen vor Sorgen  und Nöte, die dadurch bedingt sind, daß sie in den Ozean weltlichen Lebens hineingeboren wurden.
Oh du großartiger Fluß Narmada ich verneige mich vor deinen Lotus-Füßen!



Unsichtbare Wesen wie Kinnaras, GöttInnen und auch böse Geister verehren Dich wiederholt, mehrfach.
Viele Vögel zwitscheren an deinem Ufer.
Du gewährtest, ermöglichtest, stiftestes großen Weisen wie Vashishtha, Pippalada, Kardama und anderen Weisen Glück. (oder auch, anders ausgedrückt: Durch Dich fanden große Weise wie Vashishtha, Pippalada, Kardama und andere Weise Glück).
Oh du großartiger Fluß Narmada ich verneige mich vor deinen Lotus-Füßen!



So wie Honigbienen um die Blumen kreisen, den Wohlgeruch der Blüten aufnehmend, um den Nektar aufzusaugen,
hielten sich große Weise wie Sanatkumara, Nachiketa, Kashapya, Atri und Narada entspannt und sich entspannend bei Dir auf;  sie besänftigten, beruhigten, erholten sich, indem sie sich bei Dir aufhielten.
Du spendest Glück für das Glücklichsein, Du trägst Glück bei zum Glücklichsein von Lord Sonne, dem Mond, Rantideva und Lord Indra.
Oh du großartiger Fluß Narmada ich verneige mich vor deinen Lotus-Füßen!

Nachdem der Text anscheinend, je nach Browser oder auch Bildschirm, immer wieder zu verrutschen scheint, hier noch eine verrutschungsinvariante Form:

Narmada Ashtakam....ins Deutsche übersetzt von Franz Rickinger






Anmerkungen des Übersetzters:

Es ist allgemein bekannt und wird deshalb vielfach praktiziert, daß der Aufenthalt an einem Flußufer sehr erholsam sein kann. Sehr wichtig dabei ist auch, daß man nicht belästigt wird und auch dem trägt dieser Text Rechnung, indem "die Weisen", "heilig", GöttInnen udgl angesprochen werden.

Dies alles auszudrücken mag als "Binsenweisheit" angesehen oder auch diffamiert werden. Allerdings gibt es - leider - auch jene Formen von Workalkolismus die dazu führten, daß Menschen sich nicht mehr erholen, nicht mehr entspannen konnten/können, nicht mehr wußten, was sie tun könnten, um Ruhe, Erholung und Entspanung zu finden.


Zweifelsohne sollte man sich aber besser nicht am Ufer eines Flusses aufhalten, wenn eine Sturzflut im Stile einer Mure herunterkommt; das gilt insbesondere für Flüsse innerhalb entsprechend enger Bergtäler. Das Unglück (Juli 2013; siehe etwa: Monsun: Hunderte Tote und Tausende Vermisste nach Unwettern in ...
www.zeit.de/…itgeschehen/2013-06/indien-monsun-tote
21. Juni 2013 ... Radhey Shyam, der nach Kedarnath gepilgert war, ist der einzige ... Ein Teil der Katastrophe sei hausgemacht, schrieben indische Medien.)
im Tal, durch das man zum Kedarnath-Tempel gelangt, ist dafür ein einleuchtendes Beispiel; ebenso jenes Unglück in der Taburiente-Schlucht/Kanaraen/Spanien , durch welche eine Gruppe Wanderer in den Tod gerissen wurde (siehe etwa:
Unwetterkatastrophe auf La Palma, Natters/La Palma (OTS) - Unfallbericht für La Palma, Datum des Unfalles:  20.11.2001, Unfallzeit:  ca. 14:30 Uhr
Unfallort: Barranco de las Angustias im Nationalpark der Caldera  de Taburiente;  https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20011123_OTS0285/unwetterkatastrophe-auf-la-palma ).
Nun könnte es ja evtl. sein, daß es Flüsse gibt, die von der geografischen Situation so sind, daß das Problem tsunami-iger Sturzfluten, Muren uä an deren Ufern nicht vorkommt und solche Flüsse hätten insofern ein besonderes "Entspannungs-Potential", da jene Sorge bzgl. einer evtl. Flutwelle oder auch herabdonnernden Mure dort geringer oder auch gar wenigstens unbegründet wäre/sein könnte. Insofern ist es auch richtig, daß bzgl. "Erholungs-'Wert'" Flußufer nicht gleich Flußufer ist. Auch dies wird in diesem Textchen thematisiert (Ganges und Narmada werden in gewisser Weise ergänzend betrachtet).


Es ist auch zweifelsohne richtig, daß gutes Ausgeruhtsein, Entspanntsein, Erholtsein und Vermeidenkönnen von Pech, Unglück, Missgeschicken eng miteinander verbunden sind.



Dieser Text mag Swami Brahmanda Saraswati noch mehr gesagt haben, er mag für ihn viel tieferen Sinn auch noch gehabt haben. Aber so betrachtet, ist es keinesfalls ein absurder Text; würdevoll, sehr schön melodisch, nahezu "lautmalend" gesungen wurde es von Swami Brahmanda Saraswati allemal.
Interessant ist eben auch, daß dieser Text Swami Brahmanda Saraswati offenbar was sagte und Ihm irgendwie gefiel.






'Uma Maheshwara Stotram', gesungen von Swami Brahmanda Saraswati, mit englischen Untertiteln

https://www.youtube.com/watch?v=DwJiPaNMlLE (Link geprüft am 29.9.2017)

zum Erkennen des Links

https://www.youtube.com/watch?v=DwJiPaNMlLE (Link geprüft am 20.10.2017)


Uma Maheshvara Stotram 

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Shiva und Shivaa,
die gesegent sind mit stets neuer und ewiger Jugend,
deren Körper in gegenseitiger Umarmung weilen, an jeweils den Anderen sich klammernd und einander unterstützend.
Allerbeste Grüße an die Tochter von Himavan und an jenen, dessen Symbol der Stier ist.
Fortwährende Grüße an Lord Shankara und Parvati Devi.


Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Shiva und Shivaa,
die den Sport mystischer Vereinigung genießen,
die Segen spenden, um die Wünsche ihrer  Anhänger zu erfüllen
und deren Füße sogar von Lord Narayana verehrt werden.
Ich verneige mich immer und immer wieder vor Parvati-Devi und Lord Shiva.

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
die einen Stier als Freund beim Sich-Fortbewegen an ihrer Seite haben,
die verehrt werden von Lord Brahma, Lord Vishnu und Indra
und deren Körper mit Sandelholzpaste sowie mit vibhuti (Asche)
bedeckt, eingecremt sind.
(Anm. des Übersetzters: Vgl. etwa den Volksstamm der Himbas in Afrika, bei denen die Frauen rote Erde, zum Schutz vor Sonnenbrand etc, auftragen und sich mit Räucherwerk als Deo behandeln.)
Ich vereinige mich wieder und wieder vor Parvati-Devi und Lord Shiva.

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
die das Universums steuern,regeln und beherrschen,
die stets siegreich sind, die von Lord Indra und Anderen verehrt werden.
Ich verneige mich immer und immer wieder vor Parvati-Devi und Lord Shiva.

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
die die allerbeste Medizin haben/"sind" für jene, welche von der "Samsara"-Krankheit geplagt werden,
die es genießen dem "Panchakshari" (die fünf Silben "OM Namah Shivaya") zu zuhören
und die das Universum schaffen, erhalten und verändern bis hin zur zwischenzeitlichen Auflösung.
Ich verneige mich immer und immer wieder vor Parvati-Devi und Lord Shiva.

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
die vollendet schön sind, deren Lotus im Herzen im Höchsten fest verankert sind
und die wahrhaft wohltätig sind gegenüber allen in den unzähligen Welten.
Ich verneige mich immer und immer wieder vor Parvati-Devi und Lord Shiva.

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
die die schlimmen Missverständnisse in Bezug auf Kali korrigieren sowie Sorgen und Ängste im Zusammenhang mit Kali überwinden helfen
(Anm. des Übersetzters: Missverständnise wie jene absurden "Tieropfer", "Tierversuche", "Kulteichen-etc"-Umhauen als nicht gottmissachtend, ja sogar auch noch als heiligartig verehren, absurdes "Macht-euch-die-Erde-untertan" udgl.) ,                                         die Körper haben, die einerseits leicht ausgehungert (wunderbar schlank, nicht überessen), etwas skeletttös (nicht unorganisiert-strukturlos, nicht skelettlos, mit allerbestem Knochenbau), vollendet schön asketisch         und andererseits alltagstauglich, günstig, voller wunderbarer Schönheit sind
und deren Wohnstatt der Berg Kailasa ist.
Ich verneige mich immer und immer wieder vor Parvati-Devi und Lord Shiva.

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
Die das Unheilvolle verhindern, die einzigartig sind in allen Welten,
deren Intellekt klar und höchst fein, scharf ist, deren Gedächtnis allerbestens gesammelt, organisiert und weit zurückreichend ,tief ist.
Vor jenem Shiva-Parvati verneige ich mich immer wieder.


Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
die einen Wagen als Ihr Mittel zur Fortbewegung haben, deren Augen Sonne, Mond und Feuer sind.
Deren Lotus-Gesicht in ihrer Schönheit dem Vollmond ähnelt.
Vor jenem Shiva-Parvati verneige ich mich immer wieder.


Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
Die Jata haben (deren Haar zu einem Knoten zusammengesteckt ist), die frei von Unvollkommenheiten wie Alter und Tod sind,
die von Lord Vishnu und Lord Brahma bewundert werden.
Vor jenem Shiva-Parvati verneige ich mich immer wieder.

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
die 3 Augen haben, die geschmückt sind mit Girlanden aus Jasmin-Blüten und Bilva-Blättern,
die das Universums regieren
(Anm. des Überersetzters: Wissenschaftler fanden "Zufälligkeiten" als Gesetzmäßigkeiten und ob das nun "Zufälligkeiten" oder auch "Freiheitlichkeiten" sind ist wohl Ansichtssache; alleine schon insofern kann hier "regieren" nicht "kriminell-arrogantem, diktatorischem Beherrschen" gleichgesetzt sein) und wahrhaft göttliche Qualitäten  haben, die durch und durch friedlich, von unerschütterlichem Frieden durchdrungen sind.
Vor jenem Shiva-Parvati verneige ich mich immer wieder.

Allerbeste Grüße an das göttliche Paar Lady Shivaa und Lord Shiva,
welche die Jivas beschützen und regieren,
deren Herzen sich dem Schutz der drei Welten verpflichtet fühlen und wissen,
die von allen Devas und Asuras verehrt, um Rat und Hilfe gebeten werden.
Vor jenem Shiva-Parvati verneige ich mich immer wieder.


Wer auch immer diese zwölf Verse an Shiva-Parvati
mit Hingabe dreimal am Tag (am Morgen, am Mittag und am Abend) liest,
wird alle vorteilhaften Dinge erlangen, um sich hier so hundert Jahre lang erfreuen zu können
und er/sie wird bei der Befreiung in Shivaloka (einen Himmel Shivas) eingehen.


Nachdem der Text anscheinend, je nach Browser oder auch Bildschirm, immer wieder zu verrutschen scheint, hier noch eine verrutschungsinvariante Form:



 





'Guru Pranaam', kleiner Teil der Guru-Puja, gesungen von Swami Brahmanda Saraswati

https://www.youtube.com/watch?v=Zy-V37unzrU (Link geprüft am 29.9.2017)


'Shri Charpata Panjarika Stotram' ('Bhaja Govindam), gesungen von Swami Brahmanda Saraswati, mit englischen Untertiteln

 

 

 

 

zum Erkennen des Videos



https://www.youtube.com/watch?v=sbEDqdJSxoo  (Link geprüft am 29.9.2017)                                                           https://www.youtube.com/watch?v=sbEDqdJSxoo  

(Diese Tonaufnahmen sind, zumindest teilweise, per Ton-Kabeln, ca 4 mm dicken, runden Metallkabeln dereinst gemacht worden.)

Übersetzung anhand der englischen Untertitel:


Shri Charpata Panjarika Stotram:

Du kommst um dem "Shri Charpata Panjarikaa Stotram" zu zuhören.                              Tag und Nacht, Morgen und Abend, Winter und Frühjahr sind wieder gekommen,          Die Zeit spielt und das Leben schwindet dahin,                                                                  aber selbst dann hört der Wind des Verlangens nicht auf.                                                   Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!

Vor dem Feuer und hinter der Sonne,                                                                                 in der Nacht ist das Gesicht den Knien nahe,                                                                     Almosen in die Hand erhaltend, unter Bäumen lebend                                                      Selbst dann lassen die Fesseln des Verlangens nicht los.                                                    Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!  

Solange ein Mensch in der Lage ist Wohlstand zu verdienen,                                            ist die Familie Ihm fest verbunden.                                                                                     Später, in einem alten Körper lebend, kümmert sich niemand mehr um Ihn.                     Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber; Du Narr!           

Einige mit geflochtenen oder auch verfilzten Haaren,  andere mit kahlgeschorenem       Kopf,                                                                                                                                   einige mit Frisuren, manche ockerfarben gekleidet, andere in verschiedenartigen            Kleidern,                                                                                                                              obgleich sehen könnend, sieht es der Narr nicht;                                                                die unterschiedlichen Erscheinungsweisen sind nur für das Verdienen des                        Lebensunterhalts bzw sind Folge davon.                                                                             Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!

Ein bischen Gita studierend,                                                                                               Sogar einen Tropfen Gangeswasser trinkend,                                                                    wodurch der Verehrung für Muraari (Krishna) Genüge getan wird;                                  sein Tod wird nicht zum Thema, er wird nicht sterben.                                                       Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!

Die Glieder sind schwach, der Kopf ist grau,                                                                     der Mund ist zahnlos,                                                                                                          der alte Mann hält/benutzt einen Stock;                                                                              selbst dann trennt Er sich nicht vom Verlangen, läßt es nicht weichen, läßt es sich nicht  nehmen.                                                                                                                               Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!                                                                                            

Während der Kindheit ist ein Junge vollauf beschäftigt mit Spielen,                                 wenn er ein junger Mann ist, ist Er von jungen Mädchen voll in Anspruch genommen,   wenn Er ein alter Mann ist, ist er versunken in Sorgen;                                                      wer denn ist dann nicht versunken/vertieft in Parabrahman?                                              Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr! 

Wieder und wieder wird man geboren, wieder und wieder stirbt man,                               wieder und wieder schläft man im Babybauch der Mutter.                                                 In dieser Welt des Samsara, die schwierig zu durchqueren/durchschauen ist,                    beschützte mich aus unbegrenztem Mitleid oh Muraare (Krishna).                                    Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!

Nacht für Nacht, Tag um Tag,                                                                                             14 Tage-Periode um 14 Tage-Periode, Monat um Monat, Jahr aus Jahr ein                       werden Verlangen und Ärger nicht aufgegeben                                                                   Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!

Welcher Nutzen liegt in Sinnes-Reizen?                                                                             Wozu ist ein See gut,wenn das Wasser weggetrocknet ist?                                                 Was gibt es für die Familie, wenn der Wohlstand ausgegeben wurde?                               Welchen Sinn ergibt Samsara, wenn die Wahrheit gewußt wird?                                       Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!                                                                                            

Die Brüste einer Frau sehend und die Region um den Nabel,                                            Vernarre, verknalle Dich nicht in die Erscheinungsweise dieses Fleisches,                       denke gut über dies, bedenke dies, wieder und wieder.                                                      Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, Du Narr!

Wer bist Du? wer bin Ich? Woher kamst Du?                                                                      Wo sind meine Mutter, wo mein Vater?                                                                               Stell Dir vor, daß alles essenzlos, unwesentlich ist.                                                             Verlasse diese Welt indem Du Dir vorstellst, daß sie ein Traum                                         ist/sei.                                                                                                                                   Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen  Govinda gegenüber, bedenke seine Worte, Du Narr!

Die Gita kann gesungen werden, der Lord hat Tausend  Namen,                                         meditiere über die Form von "Mahavishnu"                                                                         die geistige Aktivität kann zur Ruhe kommen, der Geist kann das Unmanifeste                 erreichen  (Anm. des Übersetzers: die Meditation also "transzendentale" Meditation sein).             In der Gegenwart guter Leute kann sich der Geist den Armen zuwenden, Wohlstand         dienen.                                                                                                                                    Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen    Govinda gegenüber, bedenke seine Worte,Du Narr!

Solange Atem im Körper ist,                                                                                                wird man von jenen im Haus nach dem Wohlergehen gefragt,                                            aber wenn der Atem den Körper verläßt,                                                                              hat die Frau Angst vor jenem Körper.                                                                                   Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen    Govinda gegenüber, bedenke seine Worte, Du Narr!

Wer Glück in sexuellem Vergnügen sucht,                                                                            wenn mal Krankheit im Körper sich einstellt,                                                                       wenn man sich dem Tod hingibt,                                                                                           selbst dann wird das Sünde-Praktizieren nicht zu Ende kommen.                                        Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen    Govinda gegenüber, bedenke seine Worte, Du Narr!

Gekleidet in Lumpen von der Straße,                                                                                    geht der Wallfahrer einen Weg jenseits von Tugend und Sünde;                                         weder Du noch Ich noch diese Welt existiert;                                                                       warum sollte Er also bekümmert sein?                                                                                  Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen    Govinda gegenüber, bedenke seine Worte, Du Narr! 

Jemand erholt sich am "See der Ganga",                                                                               jemand übt sich in strenger Askese oder wendet sich Wohltätigkeit zu oder stiftet auch,    aber alles spricht dafür, daß man ohne Kenntnis des SELBST                                             auch in Hundert Jahren mukti (Befreiung) nicht erreichen wird.                                          Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen    Govinda gegenüber, bedenke seine Worte, Du Narr! 

Om tat sat iti sarvam astu, om höchste absolute Wahrheit, es soll ein Ende haben, laß das Ende von allem erlangt werden.


Shankaracharya Shantanand, sein - auch von Mr. Mahesh akzeptierter - Nachfolger (Shankaracharya Shantanand Saraswati ist leider nicht ohne "Gegen-Papst" geblieben; vielleicht ganz informativ und interessant dazu ist Folgendendes, das jedoch noch ins Deutsche übersetzt werden muß: Swami Swaroopanand speaks on Shankaracharya Swami Brahmanda Saraswati http://paulmason.info/gurudev/sources/text/SwamiSwaroopanand.htm Swami Swaroopanand Saraswati Swami Swaroopananda was born Pothiram Upadhyay on September 2nd 1924, in the Jabalpur area of Madhya Pradesh. At nine years old he left home to visit the holy places of India, including Varanasi where he eventually studied with Swami Karpatri  - aka Hariharananda Saraswati - , a disciple of Guru Dev Swami Brahmananda Saraswati. Bzgl Swami Swaroopananda siehe auch den Abschnitt über ihn - nach dem Abschnitt über Shankaracharya Shantanand Saraswati Saraswati) , veröffentlichte dann mal eine Sammlung von Zitaten von Swami Brahmanda Saraswati, der sein Lehrer gewesen war, unter  "108 discourses of Guru Dev":

deutsche Übersetzung von mir, begonnen  am 11.7.2019, also in Bearbeitung, was Korrekturen am bereits Übersetzten hie&das nicht ausschließt.

                                      Soma
                       von dem sehr geschätzen, hochverehrten
                       Guru Dev Swami Brahmanda Saraswati

                                            Übersetzt
                                               von
                                            Mouni

                          Anmerkungen des Übersetzers
Es war im Jahre 1980, als ein TM-Lehrerinzwi-Ehepaar aus den USA, Herr und Frau Robinson mich auf die ursprüngliche hindische Ausgabe dieser Sammlung von Vorträgen, die Eminenz Guru Dev Swami Brahmanda Saraswati gehalten hat, aufmerksam machten, indem sie es , zum Zwecke einer Übersetzung ins Englische, zu mir brachten; auch sie wollten sich am "Nektar des Wissens" von Guru Dev erfreuen,laben. Evan meinte, daß ich ein oder zwei davon übersetzt hätte und dann aber das Ganze all die Jahre über, aus unterschiedlichen Gründen, beiseite gelegt habe. Erst jetzt, im Jahr 1993, konnte ich es beenden und es euch ,für euer persönliches Wohlergehen, euren persönlichen Vorteil & spirituellen Gewinn und  euer Freuen, übergeben.


14'ter Juli 1993
MOUNI



                                                        Widmung  

Lange Zeit über war es der sehnliche Wunsch der AnhängerInzwis des hochverehrten Swami Brahmanda Saraswati, seine Vorträge in Buchform haben zu können. Diese ergebenen, gottesfürchtigen und aufrichtigen, herzlichen, hoch-interessierten Leute haben sorgenvoll  und voller Interesse danach Ausschau gehalten, die tiefgründigen, lehrreichen, "göttlichen" Vorträge dieser großen Seele von einem Menschen zu erhalten; jener großen Seele von einem Menschen, der Uttaramnaya Joytish peeta, das - zum Zwecke persönlichen Studiums, persönlicher Auseinandersetzung und Befassung damit - nahezu gänzlich verschwunden, ausgestorben war wieder zum Leben erweckte. Nunmehr wurde - als physisch-reale Manifestation der Gefühle seiner Anhängerinzwis und der ergebenen, gottesfürchtigen, gottseligen Leute - diese Sammlung seiner Vorträge, Darlegungen, Überlegungen, Abhandlungen als "Shri Shankaracharaya's upasdeshamrit" gemacht.
Wir hoffen, daß viele seiner Anhängerinzwis und viele Leute damit ihrem Leben eine förderliche Richtung zu geben in der Lage sein werden; damit eine förderliche Richtung zu geben in der Lage sein werden, daß sie die Lehren seiner geistvollen,  liebenswerten, göttlichen Stimme als "heiliges Prasad" - In Wikipedia heißt es dazu: Prasad (Sanskrit ..... Prasāda, wörtlich ‚Barmherzigkeit, Gnade‘) oder (in Südindien) Prasadam nennt man im Hinduismus vor allem die Opferspeisen im Tempel oder im häuslichen Bereich. Im weiteren Sinne bezeichnet Prasad auch andere mit göttlicher Segenskraft behaftete Gegenstände -  erhalten.
                                      

                                                                         mit allen guten Wünschen

                                                                            Shantanand Saraswati   
                                                                       Jagadguru Shankaracharya
                                                                                  Jyothir Math
                                                                       Badarikashrama Himalya


(Anmerkung von mir: Es fällt auf, daß Shankaracharya Shantanand Saraswati stets 2 Arten von Menschen erwähnt und anspricht; er unterscheidet/unterchied insofern klar zwischen den religiös-motivierten AnhängerInzwis, jenen Swami Brahmanda Saraswati religiösig als "unsterblichen, erleuchteten Siddha", als "Wissenden" und insofern als "Weg zu Gott" Verehrenden einerseits und jenen "Interessierten", "durchaus auch ernsthaft, unvoreingenommen Zuhörenden". Das entspricht jener Aussage in den Patanjali Yogasutren, wonach nunmal die Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung nicht nur durch sachlich-objektiv-unpersönlich-wissenschaftliche Yogapraktiken erlangt werden könne/kann, sondern eben auch durch "Hingabe an Gott".)


                                                    Inhaltsangabe


Nur jemand der selber glücklich ist, kann andere glücklich machen................................1

Nachdem ihr nunmal alle in diese Welt gekommen seid, handelt in so einer klugen Art&Weise  - ist es offenbar angeraten in so einer klugen Art&Weise zu handeln-,       daß ihr nicht wieder in dieses Gefäß, in so ein Werkzeug voller Kot und Urin zurückkehrt........................................................................................................................2

Menschen sind frei bzgl ihrer Handlungen, ihres Handelns aber daran gebunden, die Früchte ihres Handelns zu erfahren,zu erleben,durch zu machen.....................................3

Erschöpft,ermüdet, schwächt nicht all eure Klugheit,Geschicklichkeit dadurch, daß       ihr euren Magen füllt; benutzt eure Geschicklichkeit und Klugheit nicht                        ausschließlich zum Füllen eurer Mägen. Am Klügsten ist  jemand, der Gott                  verehrt, Gott die gebührliche Beachtung schenkt..............................................................4

Wählt nicht den Weg des Befriedigens der Gelüste, der Begierden..................................5

Welches Schicksal auch immer jemandem bestimmt ist/wurde, es wird mit                  Sicherheit kommen und man hat keine andere Wahl als es zu erfahren/erleben ..............6

Sogar Tätigkeit/Tätigsein führt zur Befreiung ..................................................................6

Gewinnen wird sich lohnen, wenn der/die/dösGewinnerinzwi es                                        für eine bessere Zukunft unternahm/unternimmt ..............................................................7

Leiden auf dem Sterbebett